Martin Compart


RÜCKKEHR EINES ALTEN KUMPELS
16. April 2019, 4:10 pm
Filed under: MUSIK, Zu Unrecht vergessene Songs | Schlagwörter: , ,

 


Ich war bis Mitte der 1980er immer ein großer Rod Stewart Fan; habe mir jedes Album bis CAMOUFLAGE besorgt. Dann habe ich ihn etwas aus den Augen verloren – zu Recht oder Unrecht, weiß nicht, zuviel anderes war interessanter. Aber ich habe ihn trotz eines enttäuschenden Live-Gigs in der Westfalenhalle immer sehr gemocht. Er war der proletarische byronsche Held, der das zerstörte, was er am meisten liebte, um es anschließend umso mehr zu bedauern. Und keiner wusste mehr daraus zu machen, wenn der letzte Zug weg war. Niemand konnte einen unglücklich verliebten Jüngling in den 70ern besser durch die Nacht bringen.

Letztes Jahr hat er sich mit BLOOD RED ROSES mal wieder gemeldet, und ich habe mir endlich mal wieder ein ganzes Album von Rod angehört. Er gehört zu den Wenigen, die sich selbst beklauen dürfen. Kein großes, gewichtiges Album, nicht mal ein großes Stewart-Werk. Schon gar kein Album, das Musikgeschichte schreibt.

Aber ein Album, das völlig aus der Zeit gefallen ist.

Ganz wunderbar. Beim Hören bin ich wieder in den frühen 80ern, und nettes und übles Zeugs fällt mir wieder ein, das ich längst erfolgreich verdrängt hatte… There are times to remember, and times I wish to forget…

Besten Dank dafür, Roddy!


Der einzige Weiße, der Motown glaubwürdig hinkriegt!

…und Disco hatte auch seine Momente.

Vor Frankie muss er sich auch nicht verstecken.

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THE LOOMING TOWER
15. April 2019, 5:42 pm
Filed under: TV, TV-Serien | Schlagwörter: , ,

Die 10-teilige Miniserie von 2018 basiert auf dem letzten Drittel des Sachbuchs gleichen Titels von Lawrence Wright von 2004, das mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet wurde (deutsch: DER TOD WIRD EUCH FINDEN; DVA, 2007).
Das Buch beschreibt den Weg zum 11.9.2001 mit der ganzen Vorgeschichte der imperialen Einmischung der USA in die arabische Welt. Und es stützt faktisch den Mythos des Versagens der US-Dienste CIA und FBI…
auf CRIME-TV: https://crimetvweb.wordpress.com/2019/04/15/the-looming-tower-oder-die-trottel-von-der-letzten-bank/



ZUR ERFOLGREICHEN OP von MICK JAGGER

Diese OP als Erinnerung an die vermeintliche Unsterblichkeit der ROLLING STONES war Anlass, mal wieder in den Anfängen dieser Beat-Burschen herum zu stochern.

Dabei stieß ich auf den allerersten Artikel des SPIEGELS, der sich ausführlich mit der Krawallkapelle beschäftigte (wegen der ersten Deutschland-Tour 1965). Ein absolutes Glanzstück des Pop-Journalismus und jedem Fan zu empfehlen!

Singer Mick Jagger of The Rolling Stones, London, 1963. (Photo by Terry O’Neill/Getty Images)


Hier ein paar Auszüge:

Zwischen agilen Fan-Gruppen, die teils durch konvulsivisches Nicken oder rhythmisches Schwenken des Apostel-Haarwuchses, teils pantomimisch durch beidhändiges Melken einer Elefantenkuh ihre emotionale Aufgeschlossenheit bekunden, sehe ich kahlköpfige Dreifach-Twens, reglos neben nicht minder reglosen Teenager-Töchtern; erstere die schiere Fassungslosigkeit, letztere Verdruß über den empfindungshemmenden Begleiter im Blick.
Als die „Rolling Stones“ hereinkollern…

Da ich ein Zwiegespräch erstrebe, fahnde ich nach dem Gitarristen Brian Jones, 22, der mir von fachkundiger Seite als blond und „am intelligentesten“ beschrieben worden ist.
„Sind Sie Mr. Jones?“ frage ich aufs Geratewohl eine der beiden im „Bavarian liver-cheese“ stochernden Blondinen. Nein, höre ich, sie sei Mrs. Shirley Watts, die Gattin des Schlagzeugers Charlie Watts. Der echte Mr. Jones reagiert auf die Verwechslung mit einem höhnischen Kiekser.
„Haben Sie“, frage ich ihn, „auch gekreischt, als Sie zum erstenmal Beat-Musik hörten?“
Brian Jones ignoriert mich, sagt über den Tisch hinweg etwas dem Klange nach sehr Abfälliges zu seinem Kollegen Keith Richard. Schließlich merke ich, daß er, allem Anschein zuwider, mit mir gesprochen hat. „Nein, ich hatte den Stimmbruch schon hinter mir“, wiederholt er, neuerlich kieksend. So kommt eine Art Unterhaltung zustande, wobei ich unter anderem erfahre, daß der Beat der „Rolling Stones“ sich von anderem Show -Geräusch vornehmlich durch seine „Strenge“ unterscheide.

Was werden Sie tun, wenn die Beat-Welle vorüber ist?“
„Die geht nicht vorüber.“
„Setzen wir“, beharre ich, „einmal diesen mißlichen Fall. Würden Sie sich die Haare schneiden lassen und ein normales bürgerliches Leben führen?“
Zum erstenmal wendet mir Brian Jones sein frühgereiftes Twen -Antlitz zu und scherzt mit heller Stimme, gleichwohl düster: Nein, ich werde wieder kriminell (I’ll go back to crime) – oder wollten Sie was anderes hören?“

Von Martin Morlock
DER SPIEGEL 39/1965

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46274268.html

Mehr von solchem Kram findet man in:



WEM VERDANKEN WIR Die Grundlage für WOHNNOT UND FOLGEELEND? NATÜRLICH ROT-GRÜN
6. April 2019, 4:38 pm
Filed under: Ekelige Politiker, Parasiten, SPD, Sternstunden der Verblödung | Schlagwörter:

Wer hat die Hedgefonds in Deutschland reingelassen?

 

 

 



…und ist die Alte abgewrackt, wird sie in den Pelz gepackt…
3. April 2019, 6:25 pm
Filed under: Ekelige Politiker, Sternstunden der Verblödung, Tierschutz | Schlagwörter: , ,

WARUM SEHEN FRAUEN IM PELZ IMMER GEMEIN, ALT, BLÖDE UND HÄSSLICH AUS?

Eine CDU-Schabracke.

WEIL SIE ES AUCH SIND!

Fetisch-Buschhexen aus Sierra Leone.



ZERBERUS PODCAST IST ONLINE
2. April 2019, 2:47 pm
Filed under: Podcast, Zerberus Books | Schlagwörter: ,

ZERBERUS BOOKS – HÖLLISCHE GESPRÄCHE 1 auf:

http://zerberus-book.de/2019/04/02/hoellische-gespraeche-1/



ZU UNRECHT VERGESSENE SONGS
30. März 2019, 4:43 pm
Filed under: Zu Unrecht vergessene Songs | Schlagwörter: ,