Martin Compart


IN EIGENER SACHE by Martin Compart
25. September 2016, 10:55 pm
Filed under: Dutroux, Essen & Trinken | Schlagwörter: , , ,

Da ich immer häufiger zu anti-kapitalistischen Haltungen neige, beantrage ich hiermit die komplette Überwachung meiner Person durch den Verfassungsschutz. Gleichzeitig bitte ich um Amtshilfe durch die NSA.



NEUER TRIUMPH VON SPD UND GRÜNEN IM KAMPF FÜR DIE ARMUT by Martin Compart
12. September 2016, 6:18 pm
Filed under: Ekelige Politiker, Essen & Trinken, NEWS, SPD, Stammtischgegröle | Schlagwörter: , ,

Es ist ja schon eine Weile her, als der Amateurfußballer Acker unter dem Kampfnamen Proll-Gert ins Kanzleramt einzog. Zusammen mit den Grünen machte er sich schnell an die Arbeit, um den Anteil der Milliardäre in Deutschland zu erhöhen. Das ließ sich durch Sozialabbau leicht gegen finanzieren, standen ihm doch Kapazitäten wie der Experte für brasillianische Bordellbesuche, Peter Hartz und andere intellektuelle Leichtgewichte (Rührup, Rieseter, Clement) zur Seite, immer darauf bedacht, die Armut durch Billiglöhne oder Riester-Rente zu mehren um die Lebenserwartung von Millionen zu schmälern (was sich ja nur positiv auf sichere Renten und Krankenkassenbeiträge auswirken würde, wenn die Milliardäre nicht immer weitere berechtigte Ansprüche stellen würden).gerhard_schroeder-7267521 Ähnlich wie sein britischer Guru Tony Blair, gelang es Proll-Gert ganze Schichten in Früh- bis Altersarmut zu bewegen.

Diese überzeugende Strategie der SPD (Partei des kleinen Mannes – was richtig ist, da unter den Milliardären verblüffend viele Kleinwüchsige zu beobachten sind) und der Grünen (die sich immer wieder voller Energie für Kita-Plätze in Schwabing oder Grünwald einsetzen) wird nun immer wirkungsvoller (auch dank christ-sozialer Freigeister wie Wolfgang Schäuble, der sogar die abgefahrenen Rollstuhlreifen dem afrikanischen Kontinent stiftetem damit Einheimische daraus robustes Schuhwerk basteln können, bevor sie sich auf ihre beschwerliche Reise nach Europa machen)-364177961

Jetzt kann Proll-Gerts Parteigenossin Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von NRW – wie gut unterrichtete Kreise berichten -, einen neuen Rekord für sich mit in Anspruch nehmen: von den 2 Millionen Kindern in Deutschland, die unterhalb der Armutsgrenze leben, sind die Meisten (eine halbe Million) in NRW zu finden (wenn man denn den possierlichen Hungerbäuchen beim Schlemmen an den Tafeln zusehen möchte). Ein schöner Erfolg für die oft gescholtene rot (?)-grüne Landesregierung. Aber vergessen wir nicht: Ohne Kanzler Proll-Gert und seine SPD wäre wahrscheinlich heute noch Armut in Deutschland schwer vorstellbar gewesen! Dem weitsichtigen Billiglohn-Drücker  darf man seine Verdienste nicht absprechen, obwohl die Progression erst seit ein paar Jahren richtig greift (auch – und das sollte man auch anerkennen – durch die mutige Politik der großen Koalition, die unverdrossen Spur hält).

Wenn man jetzt noch etwas mehr das Gesundheitssystem justiert (und auch da ist ja schon viel erreicht), könnten wir auch quantitative- und qualitative Fortschritte bei der Kindersterblichkeit erreichen. Natürlich wäre es anmaßend,  afrikanisches- oder lateinamerikanisches Niveau erreichen zu wollen, aber and die Philippinen sollte man mittelfristig schon ran kommen (das Konzept der Müllmenschen im Inselstaat soll demnächst in ausgewählten Regionen des Ruhrgebiets als Pilot-Projekt getestet werden).

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Nochmals: Ein schöner Erfolg für die Landesregierung, der sie nun optimistischer in den anstehenden Wahlkampf entlässt.



DURCHBRUCH IM KOALITIONSSTREIT! by Martin Compart
22. Mai 2016, 11:10 am
Filed under: Ekelige Politiker, Essen & Trinken, Stammtischgegröle | Schlagwörter: ,

christian-schmidt-interview[1]Schweineminister Nuk-Nuk hat sich durchgesetzt. Ab 2018 werden alle Rentner geschreddert, die nicht von Eigenkapital leben können oder eine Pension von unter 1000 euro haben. Gabriel, der Advokat des kleinen Mannes, setzte aber durch, dass sozialdemokratische Schrebergärtner von dieser restriktiven Rentenreform ausgenommen werden, wenn sie nachweisen können, dass sie Proll-Gert Schröder zugejubelt hatten.



Durchbruch beim Fracking! by Martin Compart
30. Juni 2014, 2:02 pm
Filed under: Ekelige Politiker, Essen & Trinken, Stammtischgegröle | Schlagwörter:

Pk Günther Oettinger

Bei Fracking-Versuchen in Niedersachsen wurde bei dem oben abgebildeten Bio-Top (oder ist es ein seniler Pavian?) ein entscheidender Durchbruch erzielt: Dämlichkeit in nie gekanntem Ausmaß kommt als Energiequelle in den Kreislauf. Börsendatierte Unternehmen wollen sich anschließen. Der Verbraucher kann sich freuen. Als nächstes steht das transatlantische Handelsabkommen mit den USA auf der Agenda. Dann gibt es Gift auch für den kleinen Geldbeutel.



SCHÄCHTEN by Martin Compart
18. März 2013, 4:14 pm
Filed under: Essen & Trinken, Politik & Geschichte, Tierschutz | Schlagwörter:

Liebe Freunde der Tiere,

der Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz hat eine Informationsbroschüre über das betäubungslose Schächten erstellt. Diese Informationskampagne wird in Deutschland von pro iure animalis, in der Schweiz vom Verein gegen Tierfabriken (www.VgT.ch[http://www.VgT.ch]) und in Österreich von Animal Spirit (www.animal-spirit.at[http://www.animal-spirit.at]) sowie von Tierschutz im Unterricht (www.tierschutzunterricht.at[http://www.tierschutzunterricht.at]) gefördert und unterstützt.

Diese aufrüttelnde Broschüre können Sie hier abrufen bzw. auch in gedruckter Form bestellen:
http://www.pro-iure-animalis.de/schaechten

Bringen Sie bitte auch die Kraft und den Mut auf, die zugehörigen Videos anzuschauen, damit Ihnen tatsächlich bewusst wird, von welch unvorstellbarer Grausamkeit hier unter dem Deckmantel der Religion gesprochen wird.

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1406&Itemid=54

Im Übrigen ist die kritisches Auseinandersetzung mit dem Schächten kein Phänomen unserer Tage. Bereits 1906 hat die Zeitschrift „Deutscher Tierfreund – Illustriere Monatsschrift für Tierschutz, Tierfunde, Tierzucht und Tierpflege“ das Thema kritisch aufgegriffen. In der Januar-Ausgabe werden die Ergebnisse einer Erhebung über das Betäubungs- und Schächtverfahren in 585 Schlachthöfen Deutschland veröffentlicht.

Ein Zwischenresümee von 1906 lautet: „Ein Schlachtverfahren, das von hunderten Sachverständigen in solch scharfer Weise in Grund und Boden verurteilt wird, hat im 20. Jahrhundert nicht mehr die Spur einer Berechtigung, auch selbst dann nicht, wenn es von einigen wenigen hunderttausend Menschen zu einer Religionshandlung erhoben wird. Eine wahre Religionshandlung verstößt nie gegen Sitten.“

In den Schlussfolgerungen heißt es: „Das heutige Betäubungslose Schächten der Israeliten ist in einem Lande mit sittlich hoch ausgebildetem Staatswesen streng zu verbieten. Die Blutentziehung ist nur an vorher blitzartig betäubten Tieren gestattet.“ Weiter heißt es: „Das betäubungslose Schächten ist tierquälerisch.“

Im weiteren Text finden sich zahlreiche Argumente die das betäubungslose Schächten verurteilen, die an Aktualität nach über 100 Jahren nichts verloren haben. Das Dokument zeigt vortrefflich, wie stagnierend sich jegliche Diskussion gestaltet, wenn religiöse Glaubenshandlungen die Grundlage bilden. Das komplette Dokument aus dem Jahre 1906 finden Sie hier:

http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/deutscher_tierfreund_1906.pdf%5Bhttp://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/deutscher_tierfreund_1906.pdf%5D

Schächten ist eine der grausamsten Methoden überhaupt, ein Tier zu töten. Vorgebliche Begründung für die Notwendigkeit des Schächtens sind Religionsvorschriften, die bis zu ca. 2.800 Jahre zurückreichen. Diese archaisch-brutalen Vorschriften werden mit rigider Konsequenz allerdings nur gegenüber der wehr- und rechtlosen Tierwelt umgesetzt.
Angebliche Gottesvorschriften aus der gleichen Zeit, die Brutalität, Genozid und Mord gegen Menschen fordern, befolgt man heute so gut wie nicht mehr, da diesem abstrusen Treiben die weltliche Gesetzgebung inzwischen einen Riegel vorgeschoben hat.
Damit Sie sich gezielt einmal über die Grausamkeit der „heiligen“ Vorschriften informieren können, haben wir eine Zusammenstellung aus den ersten Büchern der Bibel erstellt, die Grausamkeiten gegen den Mensch fordern.

Urteilen Sie also selbst, mit welcher Begründung diese „Gottesbefehle“ nicht mehr vollzogen werden, die Grausamkeiten jedoch gegen die Wehrlosesten, gegen die Tierwelt, beibehalten werden.
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1022&Itemid=54%5Bhttp://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1022&Itemid=54%5D

Es ist unbestreitbar ein Verbrechen, eine Glaubensvorstellung dargestellter Art – wie schauerlich weht uns dies alles, wie aus dem Grabe uralter Vergangenheit an! Sollte man glauben, daß so etwas noch geglaubt wird? (Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches, 113) – über das Leben und Leiden real existierender Lebewesen zu stellen, das Recht auf freie Berufsausübung über Leid, Schmerz und Angst von Tieren zu stellen, die dem Menschen in seiner Leidensfähigkeit in nichts nachstehen.

Ein Staat, ein Mensch, der Phantasiewelten höher bewertet als das Leid in der Realität, hat sich moralisch diskreditiert, tritt alle menschlichen Werte und Wertvorstellungen in den Dreck des Profits, des eigenen Vorteils – er hat sich zum moralischen Paria zurückentwickelt. Solange Ehrfurcht vor dem Leben nur Ehrfurcht vor Menschenleben beinhaltet, ist jeder Humanismus grotesk und wertlos.

Es kommt aber noch die zweite Komponente hinzu. Innerhalb der Glaubensvorschriften werden die absurdesten Anweisungen, den Menschen betreffend, ausgeblendet und nicht befolgt. Mag es noch bei jedem einzelnen ein Privatvergnügen sein, sich an Kleidungs-, Waschungs- und Ernährungsvorschriften zu halten, die Tausende von Jahren zurückliegen, mag er diese Regeln zur Befriedigung seiner eigenen geistigen Sklaverei bis zum Exzess befolgen; er behindert und stört damit niemanden.

Kein Privatvergnügen ist es hingegen, wenn so konsequent, wie die menschbezogene Anordnungen der Todesbefehle in den „heiligen Schriften“ nicht befolgt werden, genauso konsequent Todesbefehle, welche die wehrlose Tierwelt betreffen, ausgeführt werden. Wir stehen vor einem sittlichen Skandal, einer ethischen Unredlichkeit erster Güte, einem moralischen Verbrechen.

(Siehe auch ausführlich zu diesem Thema „Die Seelenverkäufer“ http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=338&Itemid=89%5Bhttp://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=338&Itemid=89%5D)

Herzliche Grüße
für pro iure animalis

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

Weitere Infos unter:
http://www.pro-iure-animalis.de

[http://www.pro-iure-animalis.de]

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SCHWEINEREIEN by Martin Compart
18. März 2013, 9:36 am
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DCk9c[1]Das war es also mit dem Schweineschnitzel. Nach der Lektüre von Annamaria Grabowskis erhellendem Buch wird man kein anoymes Schnitzel als entfremdeten Gegenstand auf dem Teller ansehen.

Die Autorin sagt: „Ich habe mich den Tieren in der Massentierhaltung, hier besonders den Schweinen, zugewandt.Ich bin der Frage, was uns Menschen bewegt, Tiere in Massentierhaltung, Massentiertransporten, Massenschlachtanlagen zu bringen, nachgegangen.Enstanden ist dieses Buch, das auch eine Kulturgeschichte des Fleisches, des Fleischgenusses, aber auch der Gewalt ist. Vorgestellt wird auch die Situation derer, die in Schlachthöfen, auf Tiertransporten und Auktionshäusern für Farmtiere arbeiten;die Frage wird gestellt, welche Auswirkungen ihre Tätigkeit auf ihre Umwelt, die nähere und weitere, haben könnte, wleche Folgen chronische Gewalt an Tieren bei Tier und Mensch auslöst. Wissenschaftler werden zitiert, die nach intensicen Forschungsarbeiten davon überzeugt sind, dass Schweine intelligente, aufgeweckte und soziale Tiere sind. Es wird berichtet von Hamlet und Omelette, zwei Schweinen, die Videospiele lieben, von Lulu, die die Mutter ihrer Besitzerin rettet, von Schweinen, die sich selbst im Spiegel erkennen, die schwimmen und tauchen können, ach und noch so viel mehr.Das Schreien und Weinen der Schweine, bei der Kastration der Ferkel, bei der Wegnahme der Ferkel vom Muttertier, bei Abholung für den Transport zum Schlachthof, beim Schlachten am Hof, hat mich so bewegt, dass ich mich daran machte, über das Leben der Schweine zu recherchieren.“

cover[1]

Mit Engagement und Sachverstand
Rezension von Melody

Mit bewunderungswürdigem Engagement widmet sich die Autorin dem Schicksal der Schweine in unserer Kultur und in unserem Alltagsleben. Sie schildert die Zustände in den Fleischfabriken und beleuchtet die reichhaltige Literatur zum Verhalten – und ebenso der Intelligenz – dieser so neugierigen und verspielten Säugetiere und kommt zu erschütternden Ergebnissen. Wer dieses Buch mit Herz und Verstand liest, ist aufgefordert sein eigenes Verhalten zu überdenken. Es liegt auf der Hand, daß billiges Schweinefleisch wie es gerade in Deutschland en masse „produziert“ wird, mit unsäglichem Tierelend einhergeht und die Mehrheit der VerbraucherInnen dies akzeptiert, weil sie nicht von ihren Essensgewohnheiten ablassen mag, wozu Schweineschnitzel und Wurstwaren gehören. Grabowski zeigt, welche Folgen dies hat, für unsere Gesundheit, unsere Umwelt, unser Wohlbefinden – und das Leben der Tiere, das kaum mehr als „Leben“ und definitiv nicht als artgerechtes Leben bezeichnet werden kann. Auf fast 1000 Seiten zeigt uns die Autorin alle Aspekte des Schweinelebens, und der Bedeutung, die dieser systematische Mißbrauch für uns alle hat.
Wer nun ein trockenes Sachbuch erwartet wird eines Besseren belehrt. Mit zahlreichen Abbildungen, Textcollagen und eigenen Meinungen macht die Autorin dieses Buch trotz seiner erschütternden Thematik zu einer erträglichen und abwechslungsreichen Lektüre, wobei die Ernsthaftigkeit ihres Ansatzes, der durch Hinweise auf die moderne Tierethik und Tierphilosophie unterstützt wird, immer präsent ist. Problematisch ist Grabowskis Versuch die Schoah und die Massentierhaltung miteinander zu verknüpfen und in diesen ohnehin sehr anspruchsvollen Text einzufügen. Dies könnte manchen LeserIn zu Mißverständnissen verleiten, eine Gefahr die der Ankündigungstext nahelegt; die Verknüpfung von Schwein und Schoah ist nicht ausreichend dargestellt. Muslimische und jüdische LeserInnen wird diese Verknüpfung irritieren: das Schwein ruft in vielen Kulturen und Religionen negative Assoziationen hervor und wird als „unrein“ betrachtet; ein Vergleich von Mensch und Schwein gilt als massive Beleidigung. Annamaria Grabowski, die auch Psychologin und Psychotherapeutin ist und zur Veröffentlichung einen eigenen Verlag gegründet hat, stellt die industrielle Tierproduktion und Tiervernichtung und die deutschen Vergangenheit in ein Kontinuum.
Kurzum: Ein mutiges und engagiertes Buch mit politischem und gesellschaftsveränderndem Anspruch, reichhaltigem Fotomaterial, ausführlichen Texten, dem unbedingt eine große Verbreitung zu wünschen ist.

http://www.amazon.de/Schwein-gehabt-unseren-Tellern-ebook/dp/B00BBDUBMC/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1363599249&sr=1-1



KONZERNE WOLLEN UNS DAS WASSER STEHLEN UM ES DANN AN UNS ZU VERKAUFEN! by Martin Compart

Unsere Realität gleicht nicht nur immer mehr den Scince Fiction-Dystopien, sie übertrifft sie auch gelegentlich.
Von mir unbemerkt landete die EU einen neuen Coup:Sie will das Wasser „privatisieren“. Sowas fällt nicht mal den Taliban ein.
Zuerst wurde ich durch die Januar-Sendung von NEUES AUS DER ANSTALT darauf aufmerksam, dann schrieb mir eine Freundin:

„Hallo, Martin!
Ein Nachschlag zum Telefonat: googel mal ein bißchen unter
„Wasserprivatisierung“ in Bolivien, Kolumbien etc., d.h. auf der ganzen Welt.
Ungeheuerlich! Wußtest Du, daß in Deutschland bereits 40% der Wassers privatisiert
worden ist – nach dem liberalen Kriegsgeschrei „Weniger Staat!“? Und alle
finden’s gut vgl. Gauck und sein O mane padme hum „Freiheit, Freiheit“: sprich
freie Fahrt den Konzernen. Die Stadt Berlin versucht bereits, sich wieder zu
befreien und das inzwischen vergammelte Wassernetz zurückzukriegen….
Erschreckend ist, wie sich das entwickelt hat, ohne daß wir gebrüllt haben!
In Lateinamerika hat es ja inzwischen mächtig gebumst und dadurch den Rest
der Welt etwas wachgerüttelt.
Hoffentlich schaffst Du es trotzdem, heute nacht einzuschlafen!“

Was kommt als nächstes?
Wird die EU den Sauerstoff privatisieren?
Wie lange lassen wir uns das noch bieten?
Das Schöne an diesen dreckigen Profit-Schergen ist, dass sie sich den Ast absägen, auf dem sie sitzen.
Das Unangenehme daran ist, sie reissen uns alle mit in den Abgrund.
Mit unseren Politikern ist nur Staat für Privilegierte zu machen, kein Gemeinwesen.

Hier ein Vorschlag, wie wir Wasser für Banker, Politiker, Wirtschaftsbosse und ihre Steigbügelhalter verwenden sollten:

Und hier kann man versuchen, durch seine Unterschrift diesen menschenfeindlichen Mist zu verhindern:

http://www.right2water.eu/de/node/37

Nur gut, dass die Nazis so blöde sind und Exilanten und Obdachlose ermorden. Wenn sie Politiker, Mafiosi oder Wirtschaftsverbrecher töten würden, könnten sie aufs Fatalste mit einer großen Sympathiewelle der Bevölkerung rechnen. Aber sie sind eben auch nur Instrumente.

P.S.: Und da dies der Blog eines armen Worteschmiedes ist, muss ich auch etwas für mich trommeln und empfehle zur Entspannung meinen Anti-EU-Thriller:

Den schrieb ich nämlich, weil ich mich schon früher über die Machenschaften der sogen. Europäischen Union aufgeregt habe.