Martin Compart


STERNSTUNDEN DER VERBLÖDUNG: ARD O(H)NE weiter ganz vorne! by Martin Compart
8. Dezember 2019, 12:54 pm
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„Was spannend war, war meinen Mann dabei zu beobachten, wie er das geguckt hat.“ (Wichtige Mitteilung: „Man wird es draußen an den Schirmen nicht glauben, aber ich hab einen.“)

Kennen Sie SERIÖS?
Ein Produkt der Geistesschwachen von der ARD: Vier ausgewiesene Idioten diskutieren Fernsehserien unter dem Niveau von Serienjunkies.de! Ja, das ist möglich – wie jetzt bewiesen!

In der Rezeption bleibt das öffentlich-rechtliche tatsächlich noch hinter der Produktion zurück.

Zu DIE EINKREISUNG nach Caleb Carr in Folge 3, empfohlen und verteidigt von der dümmsten Frau Europas (nicht jeder hat ein Unterbewusstsein):

„Wie ist denn so der Psychopath?“
„Der Psychopath ist super. Ein Superpsychopath.“

WEISSENSEE-Trutsche:
„Ich finde, wir sollten da so ne Therapiegruppe machen. Für Leute, die so in Serien nicht reinkommen.“

Ein geschätzter und bekannter Kritiker mailte mir (nachdem ich ihn sadistisch darauf aufmerksam gemacht hatte):

„Seriös“ ist echt ein Kracher. Ich habe die erste Folge nicht ganz
ausgehalten. Die reden sich einen Scheiß zusammen, da möchte man nur
dazwischenfahren und sagen, „ihr redet völligen Kokolores“. Und das sind
Leute, die fürs Deutsche Fernsehen arbeiten. Vor allem die
„Weißensee“-Tusse hat einen kompletten Sockenschuss. („Ich betrachte das
als Drehbuchautorin, die sich mit den Hintergründen der Fernsehproduktion
auskennt“. Vor allem vermutlich mit dem Dixie-Klo, dass ihren Dünnpfiff
verarbeiten muss).

Gruselig. Kucke ich weiter. In homöopathischen Dosen…

 

P.S.: Das schreit nach einem spin-off: Vier, die außerhalb der Grenzen von ´45 nicht überleben könnten.



WEISE WORTE by Martin Compart
5. Oktober 2019, 6:36 pm
Filed under: Sternstunden der Verblödung, Weise Worte | Schlagwörter:

Muss eigentlich das bedingt solidarische Gesundheitssystem auch für freiwillig geistige Behinderung wie z.Bsp. die AfD (die alle Formen der Solidargesellschaft bekämpft) greifen?

Über die Rest-Parteien lohnt sich auch nachzudenken. Wie kann man eine Evolution ernst nehmen, die einen Friedrich Merz verunglückt hat?
Schon Kant forderte den Ausbruch aus der selbst verursachten Unmündigkeit.

Aus der Reihe, Postillen, die die Digitalisierung  vernichten wird:



DR,HORROR – der letzte Aufklärer – erklärt die Welt by Martin Compart
7. Juli 2019, 11:18 am
Filed under: Dr. Horror, Politik & Geschichte, Sternstunden der Verblödung | Schlagwörter:

DAS LETZTE AUFGEBOT DER DEMOKRATIE

Irgendwie, habe ich den Eindruck, schafft sich die Demokratie selbst ab.

Es klinge wie ein schlechter Scherz. In einem Land, in dem ein Mensch im Schnitt 300 Euro im Monat verdiene und Rentner 80 Euro bekämen, in dem seit fünf Jahren Krieg herrsche und zweieinhalb Millionen Menschen ihre Heimat verloren hätten – in so einem Land, lästerte ZEIT-Autorin Alice Bota, setzten viele Wähler auf einen unerfahrenen Komiker.

Aber nicht nur in der Ukraine ist die Politik verrückter als jedes Drehbuch. In den USA greift ein ehemaliger Reality-Star (You’re fired!) nach Mond und Sternen, die er in einer zweiten Amtszeit besetzen will. Wenn es nach Donald Trump geht, dann bleiben die Amis 2024 auf dem Mond oder besser: hinter dem Mond.

Auch in der Bundesrepublik sieht man Andy Scheuer ein Star-Wars-Laserschwert zücken, um den Gordischen Maut-Knoten zu zerschneiden, während seine Kollegin Dorothee Bär weiter auf Flugtaxis wartet, die im Breitband-Entwicklungsland Deutschland so selten sind wie bald die Bienen. Tierwohl-Advokatin Klöckner, Weinkönigin, Mitglied der Mainzer Ranzengarde und Zucker-Queen, kooperiert mit Nestlé. Jens Spahn profiliert sich über unsere Organe.

Die in Brüssel geborene Ursula von der Leyen macht sich vom Acker einer Bundeswehr, die – um einen SPIEGEL-Artikel aus dem Jahr 1962 zu zitieren – wirklich nur noch bedingt abwehrbereit ist – und damit plaudern wir nicht mal ein militärisches Geheimnis aus. „Heute ist der Tag der Trauer“, sagt Frau von der Leyen vor ihrem Abgang. Dr. Franziska Giffey lässt freiwillig ihre Doktorarbeit prüfen. Und die ehemalige Hotelfachfrau Anja Karliczek übt das Wort Bildung zu buchstabieren: B-i-e–l-d-u-n-k.

Inzwischen formiert sich (Ludwig Erhards „formierte Gesellschaft“) das letzte Aufgebot der Demokratie. Die wenigen Jungen in der SPD setzen ihre letzte Hoffnung auf Kevin Kühnert. Laut Wikipedia klagte er sich 2009 an der FU Berlin in ein Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft ein, um es dann abzubrechen und in einem Callcenter zu arbeiten. (Aber immer noch besser als die 20 Semester Germanistik-Studium einer ehemaligen Messdienerin aus der Vulkaneifel, Abschlussarbeit: Funktion von Katastrophen im Serien-Liebesroman!)

„Ich war schon Klassensprecher, da warst Du noch nicht mal in der CDU.“

Den Vogel aber schießt Jungjurist Philipp Amthor, die „Planierraupe“ aus Ueckermünde, ab, ein unvergessliches Gesicht, „nicht getauft und kein Christ“, aber Talkshow-Pfeiler der CDU, mit dem wahrscheinlich auf dem Pausenhof niemand spielen wollte. So wurde der ewige 26-Jährige, der aussieht wie ein Filialleiter bei Lidl oder ein Anlageberater der Deutschen Bank, schon 2008 Mitglied der Jungen Union und der Christdemokraten und heftete sich an die Fersen von Frau Merkel. Auf Twitter lese ich einen kleinen satirischen Kommentar: Philipp Amthor soll Verteidigungsminister werden. Stelle es mir toll vor, wenn er bei einer Schiffstaufe die Flasche Sekt mit den Worten „Na, du alter Zerstörer“ gegen den Bug schmeißt. Mit dem „Zerstörer“ ist natürlich der YouTuber Rezo gemeint, dem Amthor in einem im Adenauer-Haus von seiner Mentorin Angela Merkel aufgenommenen Antwort-Video gepflegt die Fresse polieren wollte. Aber die Aufnahme hat sich vorsorglich selbst vernichtet, hört man. Selbstbewusstsein und Schneid hat er aber schon, der Jungmann. Die WELT zitiert den Showdown zwischen ihm und Rezo: Das war ein bisschen wie in „Rocky 4“, die Kampfszene, Rocky Balboa gegen Ivan Drago. Sicher sei sich Amthor auch über den Ausgang gewesen: Ich glaube, ich hätte gewonnen.

Der schwarzen Null soll auf Sizilien bereits ein Denkmal errichtet werden.

Bei der AfD will Klimaexpertin Beatrix von Storch, geborene Herzogin von Oldenburg, die Sonne verklagen, dass sie so heiß auf unsere Sahara scheint. Wahrscheinlich haben irgendwelche Migranten die Sahara-Hitze eingeschleppt wie ein Virus. Und überhaupt: Umweltschutz nur dort, wo es der Heimat dient! Der US-Präsident macht es schließlich vor. Und wenn der Klimawandel doch anthropogen sein sollte so wie der Plastikmüll in den Meeren, findet er, dann seien die Schlitzaugen schuld: Ozeane sind sehr klein. Und es bläst herüber und segelt herüber. Ich meine, wir holen ständig Tausende von Tonnen an Müll von unseren Stränden, der aus Asien kommt Er fließt einfach direkt den Pazifik hinunter.
Er fließt und wir sagen: „Woher kommt das?“

So müssen wir uns um die Demokratie keine Sorgen machen wie damals in der Weimarer Republik. Bei Leuten wie diesen ist sie in besten Händen. Nazis an der Macht, eine braune Diktatur, nein, doch nicht mehr im 21. Jahrhundert. Und wenn schon, dann – bitteschön – grüne Nazis: kackbraun & giftgrün. So was in der Art des seligen Öko-Bauern Baldur Springmann, der Naturverbundenheit, Heimatliebe und Volkstumsbewusstsein postulierte, also ein ganz klein wenig Blut & Boden, aber um den Boden ist es ja eingedenk des Klimawandels und Extrem-Wetters schlecht bestellt.

Eine Reform der Bundeswehr ist unumgänglich!



DIE VERTEIDIGUNGSKRAFT DIESER – naja – DEMOKRATIE IST GUT AUFGESTELLT by Martin Compart
6. Juli 2019, 12:31 pm
Filed under: Sternstunden der Verblödung | Schlagwörter:



ARROGANZ ODER Demokratieverachtung by Martin Compart

Ein zwergenwüchsiges Katastrophenhuhn, das dem Steuerzahler Millionen für geistig behinderte Berater berechnet.



„DIE MÖWE HATTE MIR IN DIE SANDALE GESCHISSEN“, WIE GEHT DAS?, und DIE IRREN VON KLAGENFURT by Martin Compart

Heute am frühen Vormittag ist mir das Rentnergedeck im Hals stecken geblieben, da ich trotz weiträumiger Warnungen 3SAT angezappt hatte. Und da war es der Schrecken, der einen begrenzten Atomkrieg rechtfertigt. Erstmals in meiner medialen Existenz griff ich zu Twitter. Denn der Schock des Gesehenen hatte mich trumpanisiert. Und ich schrieb folgende Verkündung in begrenzter Wortausstattung:

„Habe tatsächlich ein wenig beim Wettlesen von Klagenfurt zugeschaut. Jetzt frage ich mich: Wer ist kranker? Die Autoren oder die Juroren? Das geisteskranke „Bildungs“bürgertum hat sich seit den 1980ern tatsächlich fortgepflanzt. Und Fauser und ich hofften wirklich auf sein Ende“

Wenn Du falsch abbiegst und zur falschen Zeit nach Klagenfurt gerätst, wünscht Du Dir bei den Hillbillys von WRONG TURN zu sein.

Soviel hässliche Aufgeblasenheit (gespeist aus zustehenden Minderwertigkeitskomplexen) kennt man ansonsten nur aus dem Weißen Haus.

Das war früher, als der GRO?E soundso was gewonnen hat. Dieses Jahr wird eine andere dumpfe Sau durchs Dorf getrieben vom noch lächerlicheren Vieh.

Wer mir gefehlt hat, ist der dicke Junge. Aber der macht auch noch Zuviel medialen Unsinn um in die Elite berufen zu werden. Zu der gehören Jahrhundertgestalten wie Hubert Winckels (der noch dem Kaiser vorgelesen hat) und an Schwachsinnsäußerungen seit Jahrzehnten ein Messbrett ist. Daneben frische Idioten, denen an der Zerstörung relevanter Literatur viel liegt.

Wer dachte, die 1980er (Fausers Spaß in Klagenfurt) wären schlimm, wird sich umgucken. Die LINDENSTRASSE der Literaturkritik ist voll erblüht.

„Ich hab schon als Kind gerne gelesen.“

Die letzte Zeile des heutig frühmorgendlichen Idioten-Lesers(„Die Möwe hatte mir in die Sandale geschissen“), fand der glatzköpfige österreichische Juror unbefriedigend um die angeblichen acht Ebenen des summen Textes abzuschließen; andere (bis ich aus Selbsterhaltungsgründen zu NETFLIX geschaltet hatte), fanden es genial.
Welche „Ebenen“ würden diese Freigänger erst be „Perry Rhodan“ entdecken? Der schwitzende Autor sah auch so aus, als würde er beständig die Füße so verdrehen, sass es einem Vogel gelingen könnte, seine Sandale (!) zu exkrementieren. Bemerkenswert auch die kühne Untertreibung, der exkrementierende Vogel hätte die Fußbedeckung konterminiert und nicht das Hirn.

Es hat auch Poesie, dass in Zeiten des verendenden Planeten ein paar Behinderte in einer Krabbelgruppe am Wörthersee ihre ästhetische Inkompetenz austauschen dürfen (auf Kosten des Finanziers des öffentlich-rechtlichen Rundfunks). Sollten nicht besser Suhrkamp und Hanser diese misslungenen Therapieversuche auf einem gemeinsamen U-Tube-Kanal verbreiten („12 Zugriffe – ist doch nicht schlecht, oder?“).

„Ich habe nie Klagenfurt erleben dürfen – und aus mir is au nix worden. Obwohl ich mir einen falschen Pass besorgt hab.“



DER FLIEGENDE TEUTONE von Dr.Horror by Martin Compart

Bekanntlich beobachtet Dr.Horror gerne Weltmeere, Berater und die zweifelhaften Aktivitäten von Politikern, denen er in fröhlicher Loyalität leicht zugetan ist. Nach mehrmonatiger Schlaflosigkeit scheint er nun eine Lösung für den Problemfall GORCH FOCK gefunden zu haben.

Die GORCH FOCK im Trockendock.

Gorch Fock (Johann Wilhelm Kinau, 1880-1916), lesen wir im Wikipedia-Eintrag, sei unbestreitbar ein Nationalist gewesen, aber kein Rassist und Antisemit: Ausgesprochener Antisemitismus zeige sich bei ihm „nur sehr verstreut“. Trotzdem soll das Andenken des Zehntel-Antisemiten, wie es symbolisiert ist in dem 1958 auf Kiel gelegten Segelschulschiff der Deutschen Marine, nicht um jeden Preis saniert werden, wenn es nach der für Segel- und andere Schlachtschiffe zuständigen Verteidigungsministerin von der Leyen geht.

Kostenvoranschlag: 9,6 Millionen; ausgegeben bisher: 70 Millionen; Gesamtkosten nach jetziger Schätzung: 135 Millionen Euro. Die Berater der Ministerin haben indes ermittelt, dass im Verteidigungsfall ein Segelschulschiff relativ nutzlos ist. Das war ihr neu. Wer konnte das wissen?

Segelturn für Berater.

Wir haben eine Idee. Statt der Gorch Fock ein anderes Segelschiff in den Dienst der Bundesmarine zu stellen und fortan unter deutscher Flagge als „Vergeltungswaffe“ auf die Ozeane zu schicken: ein fluchbeladenes Schiff von Weltrang, das bisher noch jeden, der ihm begegnet ist, zerstört hat, Freund, nun ja, Kollateralschäden, und Feind.

Fietje Hansen, idealistischer 2.Maat der FH

]Die Mannschaft: Tote. Keine Verpflegung, kein Sold, keine Sanierung erforderlich bis zum Jüngsten Tag – also noch viele Legislaturperioden.

Schon Richard Wagner, ein Antisemit von Weltgeltung, hat das Schiff in einer „Romantischen Oper in drei Aufzügen“ erstmals 1843 in Dresden besingen lassen.
Wilhelm Hauff, der eine Fortsetzungs-Novelle über den Juden Süß geschrieben hat, verdanken wir ein entsprechendes Märchen.

Und 1918 entstand, am Stettiner Haff, die erste stumme Filmversion. Auch Donald Duck, aus der Feder von Carl Barks, soll ihm einmal begegnet sein – dem Fliegenden Holländer.

Denken wir um, rüsten wir sinnvoll, setzen wir auf den Fluch, auf eine Armada von Geisterschiffen. Null Kosten.

Und gewiss würde auch die AfD zustimmen – vorausgesetzt, man nennt das Schiff um: statt Fliegender Holländer der Fliegende Germane – oder Fliegende Teutone. The Flying Teuton – ein Romantitel von Alice Brown, gestorben 1948, also inzwischen public domain.

Der Fliegende Holländer im Trockendock.