Martin Compart


GEISTIGE UMWELTVERSCHMUTZUNG by Martin Compart
20. Januar 2022, 12:07 pm
Filed under: Parasiten, Sternstunden der Verblödung | Schlagwörter: , , ,

Käufer und Macher sind tatsächlich wahlberechtigt. In ihre Schädel möchte man nicht als Entwicklungshelfer eingesetzt werden. Mit ihrer elenden Existenz mag wohl niemand tauschen.



Liebe Nicht-Impfer… by Martin Compart



HURRA! DEUTSCHLAND WÄHLT DAS ZWEITGRÖSSTE PARLAMENT DES PLANETEN (HINTER DER VR CHINA) by Martin Compart



BILD TV LIVE – EIN SCHRECKLICHES BEISPIEL FÜR MISSLUNGENE INKLUSION by Martin Compart

Mit seinem Heloten Julian Reichel beweist/bewies Springer, das man spielend jedes noch so niedrige Niveau unterbieten kann. Gut, das hat der Konzern auch vorher hinreichend bewiesen. Eine seiner letzten schlechten Taten war die Entwicklung eines Tv-Formats für Deutschlands führende Postille für Volksverblödung. Wer BILD-Schergen für Journalisten hält, vermutet wohl auch bei Tönnies Tierschützer.

Wenn ich in sowas reinzappe, möchte ich mehr GEZ-Gebühren zahlen. Denn bei geistig einigermaßen Gesunden vermag BILD nicht mal ungewollte Heiterkeit zu verbreiten.

Wie schon immer in der unappetitlichen Print-Ausgabe des ranzigen Schmachtfetzens geht es auch dem TV-Ableger (immerhin 0,1% Marktanteil) nicht um Information, sondern um Meinungsmache. Trump hätte seine Freude daran. Schließlich war BILD ein Pionier der Pyromanen-Prosa und Fake-News. Aber wie schon Mark Fisher feststellte, ist die „kontrafaktische Erzählung eine Domäne der reaktionären Rechten„.

Extrem erschreckend sind auch die Jung-Senilen, die bei BILD TV LIVE dem Lehrberuf „Promi-Expertin“ nachgehen, ohne ihre Medikation einstellen zu lassen („Bubbles ist der Picasso unter den Primaten.“). Überhaupt sieht man unter den Moderatoren schrecklichere Fratzen als an mittelalterlichen Kathedralen.

Wer eine Kotz-Diät betreiben möchte, ist hier in besten Händen: Beim Zusehen bleibt keine feste Nahrung im Körper. Nach RTL- und SAT1-Gruppen ein neuer Höhepunkt der Volksverdummungsstrategie in Folge der „geistig-moralischen Wende“. Aus nationalistischen Gerümpel wird ein trübes Feuerwerk der Schmutzerei abgebrannt. Es wäre aber auch zwecklos, von der Redaktion vorgeben zu wollen. dass ihre selektiv plump-dümmliche Weltanschauung von irgendeinem zivilisierten Menschen bejaht oder entschuldigt werden könnte.


Bild-Chef Reichelt war zuletzt wegen eines Compliance-Verfahrens befristet freigestellt. Mehrere Frauen hatten Vorwürfe gegen ihn erhoben, eine Anwaltskanzlei untersuchte Machtmissbrauch im Zusammenhang mit einvernehmlichen Beziehungen zu Mitarbeiterinnen sowie Drogenkonsum am Arbeitsplatz. Das Ergebnis: Reichelt habe „Fehler in der Amts- und Personalführung“ gemacht, wie der Konzern Ende März mitteilte, allerdings nicht von strafrechtlichem Ausmaß. Reichelt kehrte zurück an die Spitze des Boulevardblatts. Seitdem teilt er sich die Chefredaktion mit Würzbach, die zuvor Chefredakteurin der Bild am Sonntag war. Springer-Vorstand Mathias Döpfner hatte der Unternehmenskultur bei Bild „Änderungsbedarf“ attestiert.

(SZ vom26.4.2021: https://www.sueddeutsche.de/medien/reichelt-bild-geschaeftsfuehrung-springer-1.5276965 )

(DER SPIEGEL über Julians Verirrungen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bild-chefredakteur-julian-reichelt-und-die-internen-ermittlungen-voegeln-foerdern-feuern-a-456152ee-eff8-4d8f-9b47-1284b4c36c09


Aber auch für uns Kulturpessimisten gibt es Hoffnung, denn nur der Teufel lebt ohne Hoffnung: einer der Chefredakteure ist der strunzenblöde Claus Strunz; und der hat in den letzten 20 oder 30 Jahren noch jedes „Format“ mit sich versenkt. („Der Obateng ist ein Sportler. Er ist ein Sportler, der zwischen Unrecht und Gerechtigkeit aufgewachsen ist. Und wenn der sich vor Gericht ungerecht behandelt fühlt, rennt er natürlich zum Schiedsrichter. Er ist eben ein echter Sportler.“).

Intellektuell und stilistisch kann er sich das wohl auch noch leisten.
Seine Inklusionsbestrebungen galten – trotz aller skeptischen Gutachten – als hoffnungsvoll!

Wer bisher gedacht hat, die debilen „Promiexperten“ und Fachfrauen für TOYALEN Inzest von ARD, ZDF, RTL oder SAT seien extrem nervtötend, der soll mal einen Blick auf die BILD-TV-Fachfrau Janina Kirsch werfen (oder schlimmer noch: ihre Stimme hören). Sie scheut keine Mühe, einem halbwegs intelligenten Gedankengang aus dem Weg zu gehen.




„Pacific Crest Trail Killer“ – wenn eine Herausforderung zum Desaster wird von Jochen König by Martin Compart

Der Pacific Crest Trail ist ein eindrucksvoller, rund 4300 Kilometer langer Wanderweg, der an der amerikanischen Pazifikküste entlang, von Mexiko bis nach Kanada führt. Christian Piskulla ist einen Teil des Weges gewandert und hat diese Unternehmung in einen Kriminalroman eingebettet.

Kann man machen, doch was Piskulla zusammengebraut hat, ist nahezu unverdaulich.

Der Teil, der die Wandererfahrung beschreibt, hat den Duktus eines beflissenen Referats, das mit Wandervokabular (Switchbacks, „Hiker Buddy“, Trailname und ähnliches) hausieren geht und zumindest ein bisschen Wissenswertes über den Trail zu berichten hat. Leider ist dieser Part gespickt mit Product-Placement, in dem das Kommunikationsgerät eines Herstellers von Navigationssystemen exzessiv gepriesen wird, Accessoires wie Rucksäcke und Zelte inklusive Preisangaben beworben werden und ein großer Versandhandel seinen erbötigen Eintrag bekommt. In diesen Passagen ist der „Pacific Crest Trail Killer“ eine Art Text gewordene Butterfahrt.

Stellt trotzdem den lesenswerteren Teil des Buches dar, denn die Krimihandlung ist ein Debakel.

Der ehemalige Dorfsheriff und Militärpolizist Mark Stetson (Piskullla hat es mit sprechenden Namen. Dass eine FBI-Direktorin Gillian Anderson heißt, ist der einzig gelungene Joke des Buchs. Der zudem unbeabsichtigt ist. Denn zuvor lautete ihr Vorname Gabrielle). Stetson stolpert zufällig über einen Tatort. Angesichts der brutal getöteten jungen Wandersfrau schließt er messerscharf auf die Tat eines kommenden Serienmörders.
Was Steve Cortez, den Anführer des eintreffenden FBI-Trupps (von der FBI-Mordkommission Los Angeles – völliger Humbug, so etwas existiert nicht) tief beeindruckt und veranlasst, Stetson auf die Schnelle zum FBI-Agenten zu ernennen (noch so ein Blödsinn. FBI-Agent wird man erst nach einem strengen Aufnahmeverfahren plus Prüfung), um vor Ort zu ermitteln.

Stetson findet zwar, wie der völlig unfähige FBI-Trupp aus Los Angeles, wenig Wissenswertes heraus, bekommt aber ein sexuell stimulierendes Techtelmechtel mit seiner zeitweisen Hiker-Gefährtin Rebecca spendiert, die wenig später zur Verdächtigen mutiert. Derweil verliert sich das FBI-Team (das hierarchielos samt und sonders aus „Special Agents“ besteht) in Recherche, die nicht beherrscht wird (wie findet man Motels, die keine Homepage besitzen etc.), hält blutig endende Schäferstündchen, schaut begierig Handy-Pornos (die lesbische Agentin Judy Tonka) oder verbringt die Zeit mit abgestandenen Herrenwitzen.

Wird doch einmal gearbeitet, treibt man offensichtlich zu Unrecht verdächtigte Kleinkriminelle in den Selbstmord. Woraufhin der unfähige Agent Blackwater immerhin verhaftet wird – unter Mordverdacht. Die amerikanische Justiz treibt zwar irre Blüten, aber solche?

Pseudophilosophisch wird es schließlich, wenn Agent Cortez und Mark Stetson darüber räsonieren, wieso Menschen töten. Die Antwort, liebe Freunde, weiß – ohne, dass man Jahrzehnte Polizeiarbeit bemühen muss – nicht bloß der Wind.

Als ob das noch nicht reichen würde, bekommt der Serienkiller aus der Retorte ebenfalls einige Innenansichten zugestanden. Darin wird deutlich, dass er von einem Mentor inspiriert wird, der ihn dazu veranlasst, zu vergewaltigen, morden und die Taten zu filmen. Der Mörder selbst ist eine unglaubwürdige Mixtur aus dumpfem, getriebenem Versager und scharfsinnigem Vollstrecker, der seinen Häschern immer einen Schritt voraus ist. So ist er in der Lage, mit dem Nachtsichtgerät auf die Jagd zu gehen, während seine Verfolger brav mit Taschenlampen ihre Position verraten. Da waren selbst die Absolventen der Police Academy befähigter als das bundesbehördliche Selbstmordkommando.

Es kristallisiert sich heraus, dass der Autor ein Anliegen hat: Ihm ist die moderne (Populär)-Kultur in ihrer Verherrlichung von Gewalt nicht geheuer. So wird die Schädlichkeit von Bild, Ton und Text thematisiert, unabhängig davon ob es sich um finsterste Gewaltpornographie oder eher leichtgewichtigen Funsplatter handelt.

Autor Piskulla

Piskulla betreibt eine reaktionäre Kulturkritik, die die Gefahr aus allem kulturellem Tun verbannen möchte. Eine Vertiefung diskussionswürdiger Aspekte von Gewaltdarstellung in der Kunst findet zu keinem Zeitpunkt statt. Bloße Empörung ist das Richtmaß.
Eine Denkungsweise, die letztlich in rigider Zensur enden muss. Dass Christian Piskulla einen trostlosen Serienkiller-Thriller voller Stammtisch-Sexismus als Transportmittel benutzt, erhöht die Perfidie dieser schalen Anschauung.

Gipfelt in dem kläglich naiven, mehrfach wiederholten Postulat: „Was gute Menschen denken, das führen böse Menschen aus“ („Guter“ Mensch: „Ich denke an den Weltfrieden“. „Böser“ Mensch: „Okay, wird erledigt“). Immerhin konsequent: Die üble Chose endet in peinlicher, selbstreferentieller Überschätzung.

Bekommt das erste Opfer samt Angehörigen zumindest eine rudimentäre Hintergrundgeschichte zugeschrieben, ist bereits die zweite Tote kaum einen Eintrag wert.
Ähnlich halbherzig verfährt Piskulla mit sämtlichen Frauenfiguren. Selbst wenn diese scheinbar selbstbestimmt Sexualität ausleben (geschildert auf dem Niveau eines tristen Pornos), bleiben sie doch ständig empfangsbereite Objekte der (männlichen) Begierde.

Außer Judy Tonka, deren lesbische Beziehung dem Untergang geweiht ist.

Zwischendurch darf es auch mal sozialkritisch werden, mit der nicht gerade tiefgreifenden Erkenntnis, dass in den USA zu viel Armut existiert, dadurch eine Menge verzweifelter Menschen in Trailer Parks hausen müssen.
Ist ehrenwert, wirkt aber im Kontext dieser zusammengestoppelten Serienkiller-Moritat aufgesetzt und versandet im Hinterland, je weiter der Roman voranschreitet.

Wer uninteressanten Figuren in interessanter Landschaft beim hanebüchenen Agieren, Phrasendreschen und schlechte Witze reißen begleiten möchte, kann einen Blick auf den „Pacific Crest Trail Killer“ werfen.
Alle anderen können getrost auf dieses unerfreuliche, 630 Seiten lange Machwerk verzichten.

Autor: Christian Piskulla
Buch: Pacific Crest Trail Killer
ISBN:9783944755298
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:648 Seiten
Verlag:Cleverprinting ®
Erscheinungsdatum:31.08.2021



Die Nationalhymne für die verblödeten Autoposer by Martin Compart



DU MACHST DICH KAPUTT – UND DER HEDGEFOND MACHT mit corona KASSE by Martin Compart

Hedgefonds verdienen seit Wochen Milliarden, indem sie auf Börsenabstürze und den Niedergang der Weltwirtschaft durch Corona wetten und mit Leerverkäufen. Ja, das Kapital ist ein scheues zynisches Reh!

Fast alle westeuropäischen Länder haben Leerverkäufe verboten. Das es nicht zu einem gesamteuropäischen Verbot durch die EU kommt, dafür sorgt mal wieder Deutschland in Gestalt des SPD-Schergen Pummel, ein braver Büttel des Kapitals.

Hier mit seinem Förderer Proll-Gert


…und hier mit einem Hasen.

Das System pfeift aus dem letzten Loch nochmal eine Hymne auf Gier und Verblödung.

https://boerse.ard.de/aktien/wie-hedgefonds-an-der-coronakrise-verdienen100.html

P.S.: Ich fordere Einzug seiner direkten und verdeckten Vermögen von JEDEM, der einer Privatisierung zugestimmt oder Vorschub geleistet hat. Egal in welcher Branche (was wir sehen, sind sie Auswirkungen der neo-liberalen Strategie: Verluste vergesellschaften, Gewinne privatisieren).

Wo ist die Guillotine, wenn man sie braucht?

P.S.: Angesichts von Krisenzeiten frage ich mich, welchen Nutzen für die Gesellschaft haben Erben (meist debil) von großen Vermögen, die sich nur auf ein feudal-kapitalistisches Erbrecht berufen können? Sie haben doch nie eine (kapitalistische) Leistung erbracht, außer zu erben. Jeder ist seines Glückes Schmied? Dann schmieden Erben wohl anders.

P.P.S.: In einem republikanisch finanzierten TV, wie ARD oder ZDF, will ich nie etwas sehen, was feudalistische Strukturen verherrlicht („Die alte Queen ist ja eine bedeutende Frau“). Sie verbrennen republikanische Steuergelder für die Heroisierung feudaler Idioten. Diese ARD-und ZDF-Apostel gehören zur Rechenschaft gezogen. Und nicht zu knapp, da sie dem Rundfunkauftrag widersprechen.

ERMÄCHTIGUNGSGESETZE Für einen geisteskranken Karrieristen:
In Supermärkten (Grundsicherung) darf umeinander gerotzt werden, während Kleinunternehmen – wie Buchhandlungen . zumachen müssen.

Sie sind so unfähig, wie wir es heimlich immer gewusst haben. Selbst einer umstrittenenen Figur wie „Mr.Dax“ bleibt es nicht unauffällig:

Inzwischen erscheint mir dieser geltungsbewußte Schwätzer glaubwürdiger als diese Politiker, die aus internen Idiotenstrukturen ermächtigt werden.



„SERIÖS“ – SERIENEXPERTEN, WIE SIE NUR DAS DEUTSCHE FERNSEHEN HERVORBRINGT by Martin Compart

Auch Serien-Spezialist Jochen König (https://www.krimi-couch.de/magazin/film-kino/) hat sich SERIÖS angetan:

Unglaublich. Es gibt eine Diskussionsreihe über Serien. Die der personifizierte Möchtegernstatus ist. Die kleine Gartenzwerghölle, diesmal nicht im Vorgarten, sondern in einem ach so heimelig eingerichteten Fernsehstudio.

Für alle, die direkt damit konfrontiert werden möchten, warum Deutsches Fernsehen der Horror ist. Man nehme drei mittlere Ausfälle (Kurt Krömer, Ralf Husmann, Annie „wer auch immer diese ‚Allesguckerin‘ ist“ Hoffmann) und einen Totalausfall (Annette „ich bin die ganz tolle Schreiberin von „Weißensee“, die sich supi auskennt mit allem und jedem und auch in Stereo biographieren kann“ Hess) und setze sie nach Vorbild des literarischen Quartetts zusammen (nur viel lockerer, mit nackte Füße auffe Couch und so), und lasse sie über Serien reden. Äh falsch, quatschen, quasseln, abgehen auf billigste Pointenjagd.

Pestlippen, die Lauch sind, aber so lit wie sonst was sein möchten.

Kontexte: Existieren nicht, ernsthafte Auseinandersetzung: Watt willsndu Alda, spinnsde? Perspektivisch und inhaltlich tiefgreifendere Themen zu eröffnen spielt keine Rolle.
Da hält Hess eine Lobrede auf den mäßig komischen und hochnotpeinlich chargierenden Ricky Gervais (ist sonst besser) als „Derek“, und moniert,dass Ekel im Serien-TV kaum eine Rolle spielt. „Derek“ hingegen…
Haben wir die (nicht mal ansatzweise erreichten) Vorlagen für „Derek“ nicht präsent? Monty Python und Little Britain waren weit wagemutiger, besser gespielt und längst da, wo „Derek“ möglicherweise hin möchte.
Die „League Of Gentleman“, „South Park“, die „Simpsons“, „Futurama“, selbst harmlose Serien wie „Inspector Barnaby“ (Leiche im Bierfass, aus dem munter getrunken – und anschließend gekotzt wird) und „Brokenwood“ (ist es Wein oder Natursekt?)widmen dem Thema „Ekel“ ungeteilte Aufmerksamkeit. Nur ein paar Beispiele unter vielen.

Bei „Seriös“ reichen sich Ignoranz, Ahnungslosigkeit, bemühte Witzischkeit und haarsträubende Vergleiche/Pointe die Hände („’Game Of Thrones‘ ist wie die ‚Lindenstraße‘. Viele Charaktere“).
Wer wie ich aus einer pietistisch angehauchten Gegend stammt, in der man nicht in den Keller geht, um zu lachen, sondern um sich zu geißeln, wird die Reihe zu schätzen wissen.

Auf die falscheste Art. Für den Rest ist es eine Übung in Fremdscham (und ein kleiner Blick auf den maroden Zustand des german televison, das nichts proudly zu präsentieren hat).

Ralf Husmann zieht sich noch am besten aus der Affäre. Er kennt sich mit dem Schämen für andere halt aus und erweckt zumindest manchmal den Eindruck, dass ihm die Sendung peinlich ist.

Merke: Wer nix mehr merkt merkt nix. Wenn man mal wissen will, was man garantiert nicht über Serien wissen will, ist man bei „One“ und in der Mediathek richtig:



To the fools in britain by Martin Compart



STERNSTUNDEN DER VERBLÖDUNG: ARD O(H)NE weiter ganz vorne! by Martin Compart
8. Dezember 2019, 12:54 pm
Filed under: Sternstunden der Verblödung, TV | Schlagwörter: , ,

„Was spannend war, war meinen Mann dabei zu beobachten, wie er das geguckt hat.“ (Wichtige Mitteilung: „Man wird es draußen an den Schirmen nicht glauben, aber ich hab einen.“)

Kennen Sie SERIÖS?
Ein Produkt der Geistesschwachen von der ARD: Vier ausgewiesene Idioten diskutieren Fernsehserien unter dem Niveau von Serienjunkies.de! Ja, das ist möglich – wie jetzt bewiesen!

In der Rezeption bleibt das öffentlich-rechtliche tatsächlich noch hinter der Produktion zurück.

Zu DIE EINKREISUNG nach Caleb Carr in Folge 3, empfohlen und verteidigt von der dümmsten Frau Europas (nicht jeder hat ein Unterbewusstsein):

„Wie ist denn so der Psychopath?“
„Der Psychopath ist super. Ein Superpsychopath.“

WEISSENSEE-Trutsche:
„Ich finde, wir sollten da so ne Therapiegruppe machen. Für Leute, die so in Serien nicht reinkommen.“

Am spannendsten war zuzusehen, wie sich die minimalen Gedankengänge in ihre Gesichter stahlen.

Ein geschätzter und bekannter Kritiker mailte mir (nachdem ich ihn sadistisch darauf aufmerksam gemacht hatte):

„Seriös“ ist echt ein Kracher. Ich habe die erste Folge nicht ganz
ausgehalten. Die reden sich einen Scheiß zusammen, da möchte man nur
dazwischenfahren und sagen, „ihr redet völligen Kokolores“. Und das sind
Leute, die fürs Deutsche Fernsehen arbeiten. Vor allem die
„Weißensee“-Tusse hat einen kompletten Sockenschuss. („Ich betrachte das
als Drehbuchautorin, die sich mit den Hintergründen der Fernsehproduktion
auskennt“. Vor allem vermutlich mit dem Dixie-Klo, dass ihren Dünnpfiff
verarbeiten muss).

Gruselig. Kucke ich weiter. In homöopathischen Dosen…

 

P.S.: Das schreit nach einem spin-off: Vier, die außerhalb der Grenzen von ´45 nicht überleben könnten.