Martin Compart


LEGEND – DIE KRAYS by Martin Compart
6. Januar 2016, 8:37 pm
Filed under: Die Krays, eBook

Cover Krays

http://www.amazon.de/DIE-KRAYS-Gangster-Mythos-Martin-Compart-ebook/dp/B00FAS45OO/ref=sr_1_21?s=books&ie=UTF8&qid=1452112451&sr=1-21&keywords=compart+martin



NEWS: NEUER NOIR-ROMAN by Martin Compart
1. Dezember 2014, 8:18 pm
Filed under: Bücher, E-BOOKS, eBook, LEMMINGE IM PALAST DER GIER, NEWS, Noir, ROMAN | Schlagwörter: , ,

http://www.amazon.de/LEMMINGE-IM-PALAST-GIER-Noir-Roman-ebook/dp/B00QFAK2PC/ref=sr_1_45?s=books&ie=UTF8&qid=1417464950&sr=1-45&keywords=compart

Andy und Vladi sind Afghanistan-Veteranen.

Unehrenhaft entlassen, sehen sie keine Möglichkeiten, in einem veränderten Deutschland ihre Verbrechen durch „ein schönes Leben ungeschehen zu machen“ (Adolf Tegtmeier).

Was macht man mit seinen Talenten, die vornehmlich in der Fähigkeit bestehen, Krieg zu führen?

Ein Kommando-Unternehmen zum persönlichen Vorteil.

Der Coup gelingt – und dann geht alles schief

„Anders als in seinen Polit-Thrillern mit Gill (der aber auch in LEMMINGE eine wichtige Rolle spielt), hat Compart hier einen bösartigen, schmutzigen Noir-Roman geschrieben, der stilistisch andere Wege geht. Orientiert an den französischen Situationisten beschreibt dieser Unterwelts-Roman unsere Gegenwart höhnisch und düster. Und das, bei allem Zynismus und aller Brutalität, witzig und unterhaltsam. Auch hier findet der Leser, was er von Compart erwartet: Bizarre Charaktere, einen bösartigen Plot und die besten Dialoge in der deutschen Kriminalliteratur. Als hätten Hunter S.Thompson, William Burroughs und Boris Vian einen Gangsterfilm für Sam Peckinpah geschrieben.“

Willi Voss

Autor von u.a. „UnterGrund“ und „Pforte des Todes“.



Absinth für den Geist by Martin Compart
23. Januar 2014, 10:26 am
Filed under: Backwood, eBook, NEWS | Schlagwörter: ,

 

VISIONARIUM Ausgabe 01 erschienen!

Veröffentlicht am Januar 18, 2014 von doc nachtstrom

Lange haben wir getüftelt und geträumt, bis in die Nächte hinein uns den Mund fusslig geredet, Ideen gewälzt, und uns dann ordentlich ins Zeug gelegt – nun präsentieren Bernhard Reicher und ich voller Freude die erste Ausgabe unseres „Magazins für abseitige Phantastik“ – über 100 Seiten hochwertiger Stoff mit handverlesenen Stories von Martin Compart, John Aysa und Christina Scholz, alle extra illustriert von einer ganzen Riege von namhaften Künstlern (wir freuen uns besonders darüber, Perry Rhodan-Zeichner Michael Wittmann für diese und künftige Großtaten mit an Bord zu haben!) und den entsprechenden Artikeln dazu.

Einfach auf die entsprechenden Links klicken, um die erste Ausgabe von VISIONARIUM als gedrucktes Buch oder E-Book zu bestellen!

Über Feedback freuen wir uns jederzeit auf der entsprechenden Facebook-Page!

Dr. Nachtstrom, Herausgeber

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NEUES E-BOOK: über Noir-Fiction by Martin Compart

Eine Reihe dieser Texte sind in irgendeiner Form bereits in unterschiedlichen Medien veröffentlicht worden. Andere hatte ich für diesen Blog geschrieben. Allerdings ermöglicht mir diese Form eine neue optische und inhaltliche Präsentationsform, die – hoffentlich – neue Blickwinkel ermöglicht. Außerdem ist es doch wohl nicht verwerflich, wenn ich damit ein paar Cent verdiene. Ich bin immer wieder mal darauf angesprochen worden, einen neuen Reader zu machen. Dem versuche ich hiermit nachzukommen. Ein weiterer, über Spionageliteratur, soll folgen.
Richtig genießen kann man die Cover und das Bildmaterial auf einem Tabloid (reinzoomen, vergrössern und in Farbe).
http://www.amazon.de/PAINT-BLACK-%C3%BCber-Noir-Fiction-ebook/dp/B00F5FUIZ2/ref=sr_1_39?s=books&ie=UTF8&qid=1379059878&sr=1-39&keywords=martin+compart

Rezensionen, Essays, Portraits, Lesetipps und Analysen zur Noir-Fiction. In diesem mit selten gesehenen Bildern ausgestatten Noir-Reader veröffentlicht Compart Einblicke in die Welt der Noir-Literatur. Wer sich für düstere Kriminalliteratur und existenzialistische Thriller interessiert, bekommt nicht nur Einsichten in die Entwicklungsgeschichte des Genres, sondern auch Lektüre-Tipps von jemand, der sich fast sein Leben lang mit allen Facetten der Noir- und Kriminalliteratur beschäftigt.
Martin Comparts Arbeiten sind dafür bekannt, dass sie ebenso unterhaltsam wie analytisch und provokant sind.

Aus dem Inhalt:
On the Noir Road: Die schmutzigen Straßen des JAMES CRUMLEY,
CHARLES WILLEFORD: Keine Hoffnung für die Lebenden, Der Texaner: JOE R.LANSDALE, EVIL von JACK KETCHUM, Es war einmal in Washington: GEORGE P.PELECANOS, Queneau in den Mean Streets: JAMES SALLIS, Stadtführer für Perverse: MATTHEW STOKOES Roman HIGH LIFE oder Noir goes mainstream, ,PAINT IT BLACK – intermediale Betrachtung zu einer Noir-Theorie, HINTERWÄLDLER, KANNIBALEN UND MONSTER – zum Backwood-Genre, WAS IST PULP?, LEO MALETS Schwarze Trilogie und der Neo-Polar, Noir-Abenteurer: PIERRE MACORLAN und vieles mehr.



WORK IN PROGRESS: DIE GOMORRHA DEPESCHE by Martin Compart

Der nächste Gill-Roman, DIE GOMORRHA DEPESCHE, schließt direkt an DIE LUCIFER CONNECTION an. Er spielt zum Teil auf dem Balkan (im früheren Jugoslawien) und ich will u.a. versuchen, den Serben mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Unsere einseitige Berichterstattung hat dieses Volk zu Bad Guys gemacht und nie in derselben Form die Grausamkeiten der anderen Kriegsparteien dargestellt (mal ganz abgesehen von den Unwahrheiten von Scharping, Proll-Gert, Fischer & Co, die fatal an die Irak-Kriegs-Lügen erinnern).

Ich war nun einige Male in unterschiedlichen Regionen Ex-Jugoslawiens und habe fast ausschließlich positive Eindrücke abgespeichert. Ich habe nie einen Serben getroffen, der mir und meiner Generation die Verbrechen der deutschen Nazis vorgeworfen hatte. Jetzt könnten sie es: Wie Hitler die kroatischen Faschisten der Ustascha beim Völkermord an den Serben unterstützte, sorgte fataler Weise ein widerwärtiger deutscher Außenminister, Hans- Dietrich Genscher, für die Eskalation des zerfallenden Jugoslawien indem er Kroatien staatlich anerkannte (damit sie legitim Waffen einkaufen konnten – vorzugsweise bei deutschen Händlern des Todes).

Es geht nicht darum, die Serben rein zu waschen. Zarkan1[1]u viele serbische Mordbrenner (wie der von Oberganoven Milosevic eingesetzte Arkan) haben ihr Unwesen getrieben und auch das eigene Volk ausgebeutet und zerfleischt. Aber das es heute Mafia-Staaten wie Montenegro, Albanien oder den Kosovo gibt, kann man ihnen nicht in die Schuhe schieben. Diese Leistung dürfen EU-Europäer und Amerikaner für sich verbuchen. Der gesamte Balkan versinkt inzwischen in übelster organisierter Kriminalität, die dank der Banken ihr kriminell erwirtschaftetes Geld waschen kann um es dann in den „legalen“ Finanzmarkt einzuspeisen. Mit dem ganzen schmutzigen Geld, das unsere immer rettungswürdigen Banken seit Jahren anlegen, könnte man Griechenland, Spanien und Portugal locker entschulden und aus Schwarzafrika einen Sozialstaat machen. Aber es ist politisch ja gar nicht erwünscht, Drogenhandel, erzwungene Prostitution oder Kindersklaverei auszurotten. Denn indirekt profitieren davon auch die unfähigen oder bösartigen Kreaturen in den Parlamenten und Parteien. Unser neues Prostitutionsgesetz, für das alle Menschenhändler die Deutschen lieben, hat aus der Bundesrepublik den größten Puff der Welt gemacht (und dafür gesorgt, dass immer mehr Mädchen zum Anschaffen in „dieses, unsere Land“(Altkanzler Kohl) verbracht werden.

Genug ausgekotzt. In der unregelmäßigen Reihe „work in progress“ werde ich gelegentlich Szenen oder Impressionen vorstellen um sie auszuprobieren und vielleicht Diskussionen anzuregen.

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BELGRAD 16:00 UHR

Der junge Serbe starrte mit brennenden Augen durch das schmutzige Fenster des Cafés auf die in grauer Trostlosigkeit dahin fließende Save. Das Café befand sich auf einem angetauten Schiff mit dem Namen 20/44. 20 Grad Ost, 44 Grad Nord, die Koordinaten von Belgrad, und diente nachts als Disco. Dann spielte man übelsten Balkan Pop, Gypsy Groove und Bukowina Dub. Diese Daten waren auch die Zielkoordinaten der Natojets, die ihre Bomben auf Belgrad warfen.

Belgrad ist eine unglückliche Stadt. Hunderte von Jahren wurde sie unregelmäßig von den Türken geplündert, geschleift und zu Klump gehauen.
Im 20.Jahrhundert ist außer Warschau keine andere europäische Stadt so oft bombardiert, gesprengt oder zusammen geschossen worden. Zuerst von den Österreichern, dann von den Nazis, dann von den Alliierten und schließlich von der NATO. Die Nazis zerstörten am Palmsonntag 1941 mit 234 Fliegerangriffen über 700 Gebäude. In ihrer langen tragischen Geschichte haben die Serben nie einen Angriffskrieg geführt. Nur verteidigt gegen Ottomanen, Habsburger, deutsche und kroatische Faschisten, Nato, Kosovo-Separatisten, EU-Bürokraten, die eigene korrupte Regierung und die Gangs.
In den 1990ern wurde Beograd,die „weiße Stadt“ am Rande der Pannonischen Tiefebene, blutig rot, vom Bürgerkrieg und Mafia-Kriegen verwüstet. Beherrscht von korrupten Politikern und verrückten Warlords, die den Schwarzmarkt kontrollierten und Vermögen verdienten, während der Großteil der Bevölkerung am Existenzminimum vegetierte oder vom Hungertod bedroht war. Manche nennen die Stadt „Mordor“.

Heute hat sie 1,6 Millionen Einwohner. Eine verzweifelte Party-Metropole, die auf dem Vulkan tanzt. Ein Paradies der organisierten Kriminalität. Grau und trostlos hockt sie am Zusammenfluss von Donau und Sava. Die hässlichen Betonbauten zwischen noch hässlicheren Hochhäusern und zerbombten Gebäuden geben nur selten einen architektonischen Einblick in die lange Geschichte. Verrostende Ladas und qualmende Busse quälen sich durch die auf und absteigenden Strassen an den Luxuslimousinen mit kugelsicheren Scheiben der Mächtigen vorbei.

Unter der Branko-Brücke, die das alte und das neue Belgrad trennt, vegetieren in aschigen Shanty Towns die Zigeuner. Spärlich gewärmt von brennenden Ölfässern haben sie nur das fettige Flusswasser zum waschen und kochen. Daneben existieren glitzernde Nachtklubs und teure Luxusrestaurants, besucht von Gangsterbossen, die in Festung ähnlichen Villen leben und ohne Rücksicht auf den Verkehr in düsteren Konvois durch die Stadt rasen zu ihren zwielichtigen Geschäftsgesprächen. Oder sich in Luxusdiscos und Edelbordellen vergnügen, in denen die Wohlhabenden herum hängen und ihre sinnlose Existenz betäuben: Gangster, Kriegsgewinnler neben über Reformen plappernden Politikern, Popstars und den schönen Menschenschrott der Armen, die ihnen mit allem dienen um zu überleben. Die Gangster selber waren Pop-Stars. Schwermütiger Nihilismus wechselt sich mit geisteskrankem Frohsinn ab, der nicht über die Nacht hinaus geht.

Darko, so hieß der junge Serbe, zündete sich eine weitere Zigarette an. Rauchverbote gab es in Serbien nominell an Arbeitsplätzen, aber nicht in der Gastronomie. Es war keine Grundvoraussetzung für den von vielen sehnlich angestrebten EU-Beitritt. Außerdem hätte sich keiner mit dem jungen Mann deswegen angelegt. Er war Anfang zwanzig, hatte aber ein viel älteres Gesicht, geprägt von Zorn- und Schmerzfalten. Auf seiner rechten Wange glühten Narben, die unschwer als Folgen von Folter zu erkennen waren. Er verströmte die Energie und Bedrohlichkeit einer tickenden Zeitbombe. Für die anderen hat der Krieg aufgehört als er ein Junge war. Für ihn hat er da erst begonnen. Nach dem Selbstmord seiner Mutter fraß ihn die Düsternis und sein Lebensmotto wurde: „Ich bin alles, was von mir übrig geblieben ist“. Zum Glück gab es genügend Menschen, die er hasste. Sonst hätte ihn sein Selbsthass aufgefressen.

Er sah zu den beiden Männern am Eingang, die ihn durchsucht hatten. Sie gehörten zu Stojan, einem der ganz großen Scheichs der Balkan-Emirate. Er war schon in Mailand dabei gewesen als die Nasa Stvar, die serbische Mafia, zu erster Größe erblühte. Damals musste man noch sklavisch mit Titos Geheimdienst zusammen arbeiten und Exil-Oppositionelle liquidieren. Erst mit dem Bürgerkrieg wurden aus den Bandenchefs Könige. Ob Kroaten, Serben, Bosnier oder Mazedonier – alle arbeiteten über die Konflikte hinaus zusammen um ihre Vermögen zu machen. Die idiotische Politik des Westens gegenüber Serbien hatte die Gangster und korrupten Politiker reich gemacht und alle anderen arm. Stojan hatte das Treffen mit dem Albaner organisiert und für ihre Sicherheit garantiert. Er verließ nur noch selten seine festungsartig gesicherte Villa im Stadtteil Dedinje. Wahrscheinlich gehörte ihm das Disco-Schiff. Ein weiterer Wächter ließ den Kaffee-Automaten zischen um Darkos Espresso aufzubrühen. Er stellte ihn schweigend vor ihn hin. originalslika-10593488[1]

Darko zog ein zerlesenes Taschenbuch aus seiner Lederjacke. GORILA von Dusan Savkovic, geschrieben 1974, war das einzige Buch, das er immer wieder las. Es war das einzige Buch, das er besaß und je gelesen hatte. Es basiert auf dem Leben von Alain Delons ermordeten serbischen Leibwächter Markocvic und ist ein böser, rabenschwarzer Roman, in dem alle Frauen Huren und alle Männer Verbrecher sind. Der Gangster Milutin Dacovic, der Marcovic kannte, sagte, dass die meisten Anekdoten im Roman wahr seien. In ihm gibt es nicht eine positive Figur. Der Roman zeigte die Reichtümer Frankreichs, zu denen man nur durch brutale Gewalt Zugang erhielt – wenn man Serbe und Außenseiter war. Das Buch war wieder in Mode gekommen, weil er das düstere Weltbild der jungen Generation widerspiegelte. Sie war in einem von Dieben und Mördern kontrollierten Land aufgewachsen. Auch Darko gehörte zu diesen jungen Serben, denen alles egal war und denen legale Arbeit kaum Chancen bot. Aber die Flamme seines Hasses brannte heißer. Man hatte nicht wirklich etwas zu verlieren als stolzer Serbe. Die Serben sind das einzige Volk, das aus einer militärischen Niederlage seinen Nationalmythos destilliert hat: Die verlorene Schlacht am Amselfeld gegen die Türken am 28. Juni 1389. Als Vidovan, „heiligerTag“ ist er im Bewusstsein tief verankert. Damals wurde am Kosovo polje Europa verteidigt. Und wie so oft danach, wurden die Serben von Europa im Stich gelassen. Europa hatte sie erniedrigt, zerbombt und gequält. Es war nichts unmoralisches dabei, sich durch organisierte oder andere Kriminalität an Europa zu rächen.

Der abgegriffene Abschiedsbrief seiner Mutter fiel aus dem Buch. Mit zitternden Händen faltete er ihn wohl zum hunderttausendsten Mal auseinander, bedacht darauf, das abgenutzte Papier nicht mit den scharfen Fingernägeln zu beschädigen. „Verzeih mir meine Schwäche, mein Sohn. Egal, wo ich jetzt hingehe, ich werde von dort versuchen, Dich zu beschützen.“
Mein Herz ist tot, dachte er. Daran ist nichts zu ändern. Dafür würde der Mann, der sein Vater war, büßen.

Seine mächtigen Muskeln spannten sich. Er atmete tief durch um das Zittern seines zur Waffe trainierten Körpers zu unterdrücken. Seit seiner Kindheit stemmte er Gewichte und trat Sandsäcke aus den Halterungen. Er war einer der besten Kickboxer des Landes und übte sich auch in anderen Kampfsportarten. Im Gegensatz zu den meisten anderen seiner Gang rauchte er nicht, trank keinen Alkohol und ließ die Finger von Drogen oder Psychopharmaka. Auch mit Frauen ließ er sich selten ein. Eine hatte ihm mal gesagt, er vögle, als sei er nicht wirklich interessiert. Darkos Laster war der Adrenalinkick.

Heute rauchte er. Es war ein besonderer Tag, den er sich einprägen wollte.

Der Albaner ließ ihn bewusst warten um zu demonstrieren, wo er in der Hierarchie stand. Betim, der Albaner, hatte viel Geld verdient an dem Handelsembargo gegen Serbien. Die NATO und die Europäer wussten, dass sie mit ihrem Embargo nur Milosevic und den Gangstern halfen und das Land weiter in den Untergang trieben. Entweder war es ihnen egal oder es war gewollt. Über Albanien wurde vor allem das knappe Benzin eingeschmuggelt. Aber vor allem hatte der Albaner mit Milosevic und dessen korrupter Staatsgang ein Vermögen mit Zigaretten gemacht: 1993 waren die Zigaretten so hoch besteuert, dass sie sich kein Serbe mehr leisten konnte. Betim kaufte im Westen en gros für ein paar Cents die Packung beim Hersteller ein und brachte sie nach Rotterdam. Dort wurden sie in ukrainische Flugzeuge verladen und nach Albanien und Montenegro geflogen. Dann wurden die einzelnen Packungen mit gefälschten Steuermarken beklebt, in den Markt geschleust und für zwei bis drei Dollar verkauft. Den Gewinn teilte sich Betim mit der serbischen Regierung.

Geräusche an der Tür sagten Darko, dass der Albaner endlich eingetroffen war. Wie er zuvor, wurde auch Bekim von Strojans Männern akribisch abgetastet und nach Waffen durchsucht. Darkos Waffe hatten sie nicht entdeckt, obwohl er sie ihnen vor die Augen gehalten hatte.
Mit bester Laune und ausgebreiteten Armen ging er auf Darko zu. Er trug eine weiße Seidenkrawatte, sein Wahrzeichen. Wie das ironische Grinsen, das in sein Gesicht gemeißelt war.
„Wo hat uns Strojan nur hinbestellt? Was ist das hier für eine billige Absteige? Ein Ort, wo die Wölfe ficken.“
(FORTSETZUNG FOLGT)

lucifer-connection-compart[1] http://www.evolverbooks.com/evolver-books-verlagsprogramm/martin-compart-die-lucifer-connection/



ZUR E-BOOK-AUSGABE VON „LUCIFER CONNECTION“ BEI EVOLVER BOOKS by Martin Compart

Nun sind sie endlich da: Die eBooks von Evolver! Lange hat man warten müssen, aber das Warten hat sich gelohnt! Andreas Winterer hat jedes aufgepeppt und für jede Plattform lesbar gemacht. Aber auch die von mir geschätzte eigenwillige Aufmachung der Bücher wurde beibehalten. Ich persönlich bevorzuge nach wie vor das gedruckte Buch, kann mich aber aber durchaus für die Vorteile des eBooks erwärmen (keine zusätzliche Büchertasche mehr, wenn man auf Reisen geht, keine Lesebrille, wenn der Satzspiegel zu klein ist). eBooks sind für mich eine tolle Ergänzung, die auch vergessene Autoren, für die ein sogen. Publikumsverlag keinen Markt mehr sieht (etwa Berkeley Mather, Duncan Kyle oder Desmond Bagley), lieferbar oder zugänglich machen können.
Zur Feier meiner eBook-Ausgabe von DIE LUCIFER CONNECTION an dieser Stelle mein neues Nachwort.

Andreas formatiert nicht nur, sondern füllt auch eBooks mit bestechenden Inhalten

EVOLVER BOOK-SHOP:http://www.evolver-books.at/

MEIN NACHWORT ZU LUCIFER CONNECTION

Es war sieben, acht Jahre her, als ich DEN SODOM KONTRAKT beendet hatte und ernsthaft mit dem Schreiben an DIE LUCIFER CONNECTION begann. Alles, was ich mühsam beim ersten Roman gelernt hatte, schien vergessen und musste neue erarbeitet werden – so erschien es mir zumindest anfangs. Dabei hatte ich direkt nach SODOM mit dem zweiten Gill-Roman begonnen (und das erste Kapitel fand dann auch Eingang in LUCIFER). Aber es kam immer etwas dazwischen und so kam es nicht wirklich zu einer ernsthaften Fortsetzung. Trotzdem waren diese „verschwendeten“ Jahre nützlich für das Buch, denn es entwickelte sich thematisch und ästhetisch in eine völlig andere Richtung, als ich zuvor geplant hatte. Aus meiner Sicht zumVorteil. http://www.amazon.de/gp/product/B006UJXY76/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_3?pf_rd_p=330045107&pf_rd_s=lpo-top-stripe&pf_rd_t=201&pf_rd_i=3895811742&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=0FJBHEDCPBNWK9J7SQR1

Lassen Sie mich ein wenig auf die Aspekte eingehen, die mich zu dem Roman motivierten: Anfang 2002 erfuhr ich aus der Presse zum ersten Mal von dem Torso des kleinen schwarzen Jungen, den man aus der Themse gefischt hatte und dem die Ermittler später den Namen „Adam“ geben sollten. Das löste vor allem in England eine weitgehende Untersuchung über Kult-Morde aus und führte zu dem, was man vulgär als „Scotland Yards Occult Squad“ betitelte. Insgesamt kam man zu der erschreckenden, aber nicht wirklich überraschenden Erkenntnis, dass es in Europa (und nicht nur unter Afrikanern) Ritualmorde gibt. Eine Klassifikation, die es in deutschen Kriminalstatistiken nicht gibt (und deshalb nicht existiert – aber dazu habe ich in Kapitel 19 genug aufgeführt). Meine Beschäftigung mit dem Fall Dutroux, der eher ein Fall Nihoul war, für SODOM KONTRAKT hatte mich zuvor mehrfach mit diesem Thema in Berührung gebracht. Wie im Roman zitiert (und durch Aktenlage belegt), gab es Berührungen zwischen satanischen Gruppen und Dutroux´s Gang. Außerdem gab es Zeugenaussagen, dass die von Nihoul zugeführten Kinder nicht nur bei Orgien abgeschlachtet wurden, sondern auch rituell missbraucht wurden – bis hin zum Tod.

„Ganz in der Nähe, in einem Vorort von Charleroi, hat die okkulte Sekte „Abrasax“ ihr Hauptquartier. Die Fahnder hofften, dort eine heiße Spur in das Innere eines pädophilen Zirkels gefunden zu haben. Und wieder schien Dutroux im Spiel: Im Holzhaus eines seiner Komplizen, Bernard Weinstein, entdeckte die Polizei einen Brief, der den Empfänger „an das Geschenk für die hohe Priesterin“ erinnerte. Angefügt war eine Art Bestellschein für 17 Personen weiblichen Geschlechts zwischen 2 und 20 Jahren, die für anale, orale und vaginale Sexualpraktiken gebraucht würden. Unterzeichnet hatte das Schreiben der Satanspriester „Anubis“.“ Aus: DER SPIEGEL 12/1997

Für mich entstanden überzeugende Schnittmengen zwischen der Pädophilenszene und westlichen Ritualmorden. Was nicht bedeutet, dass beide Szenen deckungsgleich sind; sie überschneiden sich an Rändern (ähnlich wie Snuff-Film-Produktionen). Meine Beschäftigung mit okkulten Kindertötungen in den schwarzafrikanischen ju-ju-Bräuchen zeigten diese Überschneidungen nicht. Jedenfalls nicht so deutlich erkennbar wie etwa in der westlichen Satanisten-Szene. Das war ein Aspekt, über den ich schreiben wollte. Bei den Recherchen zur deutschen Satanistenszene (abgesehen zu anzweifelbaren Quellen, die Bezüge zum Okkult-Milieu bereits im Kaiserreich herstellen) geriet mir ein ziemlich überzeugendes Buch in die Hände, das bereits 1979 (!) in der 3. Auflage war: Horst Knaut: Das Testament des Bösen, Kulte, Morde, Schwarze Messen – Heimliches und Unheimliches aus dem Untergrund. Was erst durch Dutroux in mein Bewusstsein gelangt war (und von mir zuvor als Spinnerei abgetan wurde), hatte offenbar ein lange und unheimliche Tradition. Der Journalist Knaut (u.a. arbeitete er für die ARD bei „Report“) war wohl der erste, der sich gezielt mit der Satanistenszene in der Bundesrepublik beschäftigte.

Ein neues Feld tat sich auf, dass extrem schwierig zu recherchieren war. Denn neben seriösen Informationen stößt man – ganz wie bei den so genannten Verschwörungstheorien – auf noch mehr Desinformationen, die als Nebelkerzen dienen. Ich entschloss mich dazu, die als seriös verifizierte Fakten als Grundlage zu nehmen und durch die Hypertrophierung des Bösewichts den Kern dieser Menschen verachtenden Ideologie heraus zu schälen. Und damit gelang auch die Verbindung zu den dunklen Seiten der schwarzafrikanischen Poro-Gesellschaften (die im Den Haager Prozess gegen Charles Taylor protokolliert wurden): Ob der ju-ju afrikanischer Warlords oder der Satanismus europäischer- und amerikanischer Weicheier – es geht beiden nur um Macht.

Die bösen, bösen Söldner (an anderer Stelle in dieser Buchversion, nämlich die Besprechung von Eeben Barlows Buch über Executive Outcomes, habe ich mich dazu hinreichend geäußert)! Der Einsatz in Sierra Leone gehörte sicherlich zu den wenigen positiven Nutzungen des Söldnerwesens. In der angeblich liberalen westlichen Presse findet man nur wenige objektive Darstellungen der Söldner-Aktivitäten der letzten Jahrzehnte. Die Berichte tendieren zu extremen Positionen: Rechte Publizisten loben mit meist rassistischen Untertönen Söldner-Einsätze als Kampf gegen den Weltkommunismus, der das Böse schlechthin bedeutete. Linksliberale Schreiber verdammen jede Söldneraktivität, zumeist zu recht, als Interessenvertretung ausbeuterischer Kräfte. Erste Zweifel am Absolutheitsanspruch beider konträrer Sichtweisen kamen mir durch die Recherche der Kongo-Kriege, insbesondere in den 1960ern. Die Kongo-Unruhen rückten die Söldner stärker als zuvor ins öffentliche Blickfeld. Konservative Berichterstatter zeichneten Söldner und belgische Paras als Retter der Zivilisten vor den unbeschreiblichen Gräueltaten der schrecklichen Simbas, die bereits damals die Jeunesse des Pierre Mulele als Kindersoldaten einsetzten. Linke Publizisten dokumentierten – ebenfalls zu recht – die Übergriffe von Söldnern, verherrlichten aber gleichzeitig die Simbas als Freiheitskämpfer. Ich habe im Laufe der Jahre einige Söldner kennen gelernt, Darunter reihenweise Schwachköpfe, die sich heute als Contractor der privaten Militärfirmen in Afghanistan, Irak, Kongo und anderswo verdingen. Diese privaten Militärfirmen haben kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Söldnertum gemein, da sie gezielt für nationale Wirtschaftsinteressen gegründet wurden und von Anfang an vertraglich an diese gebunden sind. Der Söldner, der ursprünglich seine Arbeitskraft auf dem freien Markt an den höchstbietenden vermiete, hat in diesem Konstrukt keine echte Wahlfreiheit mehr.

Ich habe aber auch intelligente Zyniker getroffen, die sich mehr als einmal durch politische- und wirtschaftliche Interessen verheizt fühlten. Sogar Idealisten sprach ich, die als weiße Afrikaner glaubten, indirekt oder direkt für das Wohl ihres Kontinents gekämpft zu haben. Der Kampfpilot „Nellis“, den ich im Roman erwähne, flog schließlich unbezahlte Einsätze um die Bevölkerung von Freetown gegen die heran rückende RUF zu verteidigen. Durch die private military contractor sind die (vermeintlichen) Söldner mehr denn je in Verruf geraten. Ich wollte diese bekannte Tatsache nicht bestätigen, sondern die unpopuläre Realität erwähnen, dass es unter Söldnern auch verschmähte Helden gab und gibt. Die ganze Komplexität des Themas wird akribisch im Netz aufgearbeitet auf der Page http://www.kriegsreisende.de/
von Frank Westenfelder, dessen Buch EINE KLEINE GESCHICHTE DER SÖLDNER (Adatia Verlag, Sankt Augustin, 2011), das Beste im deutschsprachigen Raum ist.

Tierschutz lag mir immer am Herzen und ich verspürte von Kindheit an einen großen Hass auf Tierquäler. Da versagt bei mir jede zivilisatorische Kontrollinstanz im Über-Ich. Das Schreiben am Roman half mir, diese Wut ein wenig zu mildern, indem ich sie fiktional aufarbeitete. Kuching, die Katze, die bei und mit mir 18 Jahre gelebt hatte, zeigte gelegentliches Interesse an meiner Tipperei. Ihre Anwesenheit verdeutlichte mir permanent, dass man nicht genug tun kann um Tiere vor den Quälereien der Menschen zu schützen. Genauso wie hilflose Kinder. Kuching starb nach der letzten Fassung des Romans. Ich habe LUCIFER CONECTION ihr gewidmet, da das Buch ohne sie nicht entstanden wäre. Ideologien, die behaupten, Tiere hätten keine Seele, irren. Jeder, der mit Tieren lebt, weiß, dass sie nicht nur eine Seele haben, sondern sich durch einzigartige Individualität unterscheiden. Dutroux oder Nihoul sollen verrottete Seelen haben? Und Kuching nicht? Das ist ja lächerlicher als Ablassbriefe.

Ich wollte mit LUCIFER CONNECTION etwas ganz anderes schreiben als mit SODOM KONTRAKT. Letzterer wurde elliptisch erzählt, während LUCIFER der Form einer klassischen „Quest“ folgt. Ein zentrales Thema ist Freundschaft. Wie der große Philosoph Alain Delon richtig gesagt hat: „In der Freundschaft gibt es keine Enttäuschung, sondern nur Verrat.“ Gill und Karibik-Horst agieren, wie man sich wünscht, oder aus Melville-Filmen kennt, das Freunde reagieren. Pure Romantik? Sicher – aber vor realem Hintergrund. Lee Child, Simon Kernick oder Andy McNab haben in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass man im Thriller wieder über heroische Protagonisten schreiben kann. Egal wie kaputt sie vielleicht im Kern sind, sie schlagen sich brutal mit der Machete ihren Pfad durch eine Welt im Niedergang. Ohne gesellschaftliche Illusionen kümmern sie sich fast nur um ihr direktes, persönliches Umfeld. Nahezu schon Biedermeier. Aber Biedermeier als Action-Film.

Der Prolog in seiner Brutalität hat bei einigen Lesern für Verwirrung gesorgt. Ein Kunde von Manfred Sarrazins Krimi-Buchhandlung „Alibi“ sagte mir, dass er deshalb seiner Frau die Lektüre untersagt hätte. Eine Bekannte wollte den Roman deshalb gar nicht lesen (der ansonsten auf Gills Ebene ja ganz harmlos anfängt). Wahrscheinlich hat dieser Prolog einige Leser verschreckt, gar von der Lektüre abgeschreckt. Mit Hinblick auf den Zustand der Welt würde ich gerne sagen, dass sich mein krankes Hirn das ausgedacht hat. Aber leider ist das nicht so. Ich bin bei meinen Recherchen über Charles Taylor und seine Schergen (googeln Sie mal General Butt naked) genau auf so eine Szene gestoßen und abe bis auf Taylor nur die anderen Beteiligten fiktionalisiert. Über Taylor und seinen rituellen Kannibalismus hat ein ehemaliger Gefolgsmann im Prozess gegen ihn am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ausgesagt. Naja, vielleicht hätte ich trotzdem mehr Leser gefunden, wenn ich ihnen beim reinblättern in Buch nicht gleich die Keule über den Schädel gehauen hätte. Trost ist mir die Aussage eines anderen Lesers, der den Roman für die beste fiktionale Darstellung der Verhältnisse in Schwarzafrika hält, die er bisher gelesen hat. Du natürlich Manni Sarrazins Aussage, es sei für ihn „das Buch des Jahres“ gewesen.

Ein anderes Thema ist Rache. Wie weit gehen manche Mensche um für sich oder Freunde Rache zu üben. Und was muss man als Preis dafür bezahlen? Gill bezahlt in meinen Augen einen sehr hohen Preis um seinee scheußliche Rache an Zaran durchzusetzen. Einen Preis, den ich persönlich nie zu bezahlen bereit wäre. Aber dies ist einer dieser viel und gern zitierten Fälle, in denen sich die literarische Figur vom Autor entfernt und ein Eigenleben beginnt, dem der Autor nur noch folgen kann um es aufzuschreiben. Momente, die man als Schreiber zugleich liebt und hasst: Liebt, weil die Figur vom Papier abgehoben hat und in einer virtuellen Welt real wird. Hasst, weil man als Autor die Kontrolle über den Stoff verliert.

Der dritte Gill ist in der Pipeline. Aber gesundheitliche Gründe haben bisher verhindert, dass ich eine notwendige Recherchereise angehen konnte (und dies wohl auf Anfang nächsten Jahres verschieben muss). Er schließt direkt ans Ende von LUCIFER an.

Ich hoffe, geschätzter Leser, ich habe Sie mit diesem Roman unterhalten, geschockt und wütend gemacht. Lieber wütend auf bestimmte Verhältnisse, als auf mich. Vielleicht hätte ich Ihnen ein paar brutale Tatsachen ersparen oder abmildern sollen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass es da draußen Menschen gibt, die diese Tatsachen jeden Tag ausgeliefert sind.

„Zorn“ ist das erste Wort in der ILLIAS, mit der die europäische Literatur beginnt. Zorn war eine der Triebfedern, um diesen Roman zu schreiben.

Martin Compart, Oktober 2012.

http://www.amazon.de/Die-Lucifer-Connection-ebook/dp/B009Z34EA0/ref=ntt_at_ep_edition_2_6



neues e-Book: MONEYSHOT by Martin Compart
12. April 2012, 1:09 pm
Filed under: Crime Fiction, E-BOOKS, eBook, Moneyshot-Fortsetzungsroman, Noir, Porno | Schlagwörter: , ,

Eddie gehörte mal zu den wenigen männlichen Pornodarstellern, die es zu Starruhm gebracht haben. Aber die Halbwertzeit für Pornostars ist gering und jetzt ist er auf dem Weg nach unten. Zu viele Drogen, zu viele miese Geschäftchen nebenbei. Aber noch hält Schark, der Big Boss aller schmierigen Geschäfte, seine Hand über ihn. Gegen den Rat seiner rechten Hand, dem Killer Samba, der Eddie nicht über den Weg traut.
Vor Samba haben alle Angst. Voll gepumpt mit Testosteron und einem Taipan im Wohnzimmer, übernimmt er gerne und hoch motiviert jede Drecksarbeit. Samba hat Eddie schon länger auf dem Kieker.
Zu recht, wie sich zeigt. Denn der ahnt oder weiß, dass Eddie auch für die Brüder Kremp arbeitet: Als Drogendealer, der sein bester Kunde ist und das Kolumbianische Rohrfrei auch noch streckt.
Das gefällt weder den Kunden noch den Kremps.
Und die meinen, sie könnten es mit auch mit Schark aufnehmen und Kalifen anstelle des Kalif werden. Ausgerechnet mit Schark, der doch Politik, Verwaltung und Polizei in der Tasche hat – oder?

Drogenkonsum, Größenwahn und Schulden veranlassen Eddie zu einem gefährlichen Doppelspiel. Er versucht die psychopathischen Kremps gegen den Mogul Schark zu auszuspielen.

Als Bonustrack der Essay zur Geschichte des Pornofilms VOM MEAT- ZUM MONEYSHOT.

Jede Menge bizarre Typen, zynische Dialoge und lakonische, brutale, sentimentale und lustige Szenen, die dem Teufel gefallen. Die richtige Lektüre für einen Urlaub in der Hölle.

Vorsicht: Dieser Roman aus dem Porno-Milieu ist nicht geeignet für Leute unter achtzehn Jahren

bei Kindle unter: <a href="<a href="<a href="<a href="http://www.amazon.de/MONEYSHOT-ebook/dp/B007T8W99Q/ref=sr_1_28

Rezensionsexemplare können bei mir als pdf (lesbar auf eBook-Reader in etwas geringerer Qualität) abgerufen werden.