Martin Compart


MiCs Tagebuch spezial zur Sommerpause 2018 by Martin Compart

Kuschelkoller beim Klimakollaps

Die Abnicker-Kohorten aus dem Bundestag verabschieden sich in die dringend benötigte Sommerpause. Doch von entspannender Sommerfrische (gibt es diesen Begriff überhaupt noch?) gar mit einem guten Buch, oder die Seele einfach im Klimawind des Kühlaggregats baumeln lassen keine Spur, denn der heiße Herbst steht an und bald sind wieder Wahlen. Blickt die Kanzlerin auch gutgelaunt zurück auf das ihrer Meinung nach Geleistete (weniger als null bleibt bei aller Beschwörung trotzdem null), und gibt zugleich einen Ausblick auf das noch zu Leistende (zum projizierten Ergebnis siehe Geleistetes), positioniert sich die Opposition rechts wie links, um die Herzen der Unzufriedenen für sich zu gewinnen.

Da wollen die Faschos von „Aasgeier fressen Deutschland“ sozialer werden, schwadronieren von schweizerischen Modellen für die Altersversorgung (aber nur ohne Steuererhöhung), verraten jedoch ihren wahren geistigen und charakterlichen Horizont mit sinngemäßen Äußerungen wie diesen: „Die Schlacht um Deutschlands Zukunft heißt nicht oben gegen unten und auch nicht reich gegen arm, sondern drinnen gegen draußen.“ Und so beschwört der völlig scham- und hirnlose Unterscharführer Höcke den Endkampf und organisiert eine Leopard II – Wagenburg gegen die ins „gelobte Hartz4-Land“ drängenden braunhäutigen Horden. Frei nach dem Motto, wen der Orban nicht bremst, den erledigt die 9.670 mm Bordkanone.

Die Linken versuchen es intellektueller. Mit Unterstützung eines Dramaturgen vom Berliner Ensembles, will man die Bürger für die eigene Sache begeistern. Sogar konkrete Ideen und Vorschläge können von kritischen, engagierten oder auch einfach nur besorgten Bürgern online eingereicht werden. Wir ahnen, hier entsteht ein ernstgemeinter intelligenter Dialog. Nur ist leider genau dies das Problem der Linken, wie Jean-Patrick Manchette formulierte (das Zitat habe ich von Herrn Compart gemopst), „die Unzufriedenen entscheiden sich zu 90% für die Rechten, weil die Linken sie zu sehr zum Denken nötigen.“

Aha, der deutsche Wutwichtel ist demnach denkfaul und ungebildet, dafür aber mächtig aggro? Scharf beobachtet. Auf diese 1000-jährige Geschichte können nicht nur die Rechtsaußen ordentlich stolz sein, nicht wahr, Rottenführer Gauland?

Im Süden der Republik erleben die drei Deppen von der christsozialen Hetzpartei, Strizzi, Seenot und Dobarz, in diesen Tagen wie ihre opportunistisch-dämliche Fascho-Anbiederungspolitik bei großen Teilen des am 14. Oktober so dringend benötigten Stimmviehs sauer aufstößt. Fragt sich, ob das Empörungssentiment der Demonstranten die nächsten zehn Wochen anhält? Hoffen wir es mal. Als Gegenmaßnahme plakatiert die Parteiführung Nebelkerzen aufrechter Empörung und schickt Strizzi und Seenot gemeinsam in die Bierzelte. Seit‘ an Seit‘ geht’s in die Schussfahrt.

Die Versuche der etablierten Parteien, ihre verlorene Klientel zurückzugewinnen, haben schon etwas Putziges an sich. Sie kämpfen mit Vehemenz auf den falschen Schlachtfeldern, lassen sich dabei von den vermeintlich im Aufwind befindlichen Rechtsaußen die Themen aufschwatzen, denen sie, Verlustangst geplagt, verzweifelt hinterherhecheln. Dabei gibt es an dringenden Themen keinen Mangel. Einige Beispiele in alphabetischer Reihenfolge, an denen sich das bürgerliche Lager zwischenzeitlich abarbeiten könnte:

1. ARBEITSMARKT. Bei den angeblich höchsten Beschäftigungszahlen aller Zeiten, herrscht nach wie vor ungehindertes Lohndumping, produzieren die von der Bundesagentur für Arbeit gestützten Jobs, die aufgestockten Jobs, die 450 Euro-Jobs und die wenigen Mindestlohnbeschäftigten, bei unserem Rentensystem die Altersarmut von morgen.

2. AUTOINDUSTRIE. Der unendliche Dieselskandal, letzter Übeltäter Porsche, hat mittlerweile alle Autohersteller eingeholt. Hinzu kommen unlautere Preis- und Technologieabsprachen. Die Konsequenzen für die Unternehmen belaufen sich auf Austausch von Software oder Rücknahme von Fahrzeugen, bei einigen Modellen gibt es Verzögerungen bei der Zulassungsgenehmigung. Zeitgleich lässt die Autoindustrie verkünden, dass die Dieselverkäufe wieder ansteigen. Kohlendioxid? Stickoxide? Dem Autokunden ist es egal, der Politik ist es egal, da kann Scheuer, auch CSU, sich aufplustern wie er will. Parteifreund Dobrindt hat es vorgemacht, wie’s geht: rumtönen, rumsitzen, rausreden. Die Industrie darf für ihren Betrug nicht bezahlen, es geht schließlich um den guten Ruf unserer Vorzeigebranche und um Arbeitsplätze. Das Beispiel unterstreicht die wahren Kräfteverhältnisse im Staate.

3. BILDUNG. Den öffentlichen Schulen mangelt es überall an Geld für die Instandhaltung der Gebäude, für den Einkauf moderner, unterrichtstauglicher Lehrmittel und an Lehrern. Dafür werden pünktlich zu den Sommerferien viele angestellte Lehrer in die Arbeitslosigkeit entlassen, damit die Bundesländer Kosten sparen. Natürlich müssen sie zu Schuljahrsbeginn wieder eingestellt werden. Was für eine soziale Gemeinschaft.

4. BUNDESWEHR. Die Bundeswehr beteiligt sich zur Zeit an 14 Auslandsmissionen. „Vom deutschen Boden darf nie wieder Krieg ausgehen“, hieß es einmal. Heute heißt es, „Verteidigung von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten in aller Welt“. Wer diese Propaganda glaubt, ist selber Schuld. Die Bundeswehr dient der Verteidigung des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland. Darauf allein ist sie auszurichten. Mehr nicht.

Er verteidigt unsere Freiheit nicht nur im sicheren Drittland Afghanistan.

5. EUROPÄISCHE UNION. Die EU ist eine Organisation, die aus der Montanunion der frühen 1950er Jahre hervorgegangen ist. Die großartige Idee einer europäischen Vereinigung wurde komplett von Technokraten vereinnahmt. Mit der Folge, die EU ist im Innersten undemokratisch, zutiefst korrupt und industriehörig. Sie muss dringend demokratisiert und neuorganisiert werden. Dazu sind die Staats- und Regierungschefs offensichtlich ebensowenig in der Lage, wie die EU-Kommission. Sie sind darum die wahren Demokratiefeinde.

6. EURO. Ebenso wie die EU ist auch der Euro in seiner jetzigen Form nicht aufrecht zu erhalten. Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den starken Nordländern und den schwachen Südländern sind zu groß. Deutschland gehört zu den Gewinnern des Eurosystems, sogar an den Schulden Griechenlands hat die Bundesrepublik verdient (das Verschweigen die Schreihälse von der Bild-Zeitung gerne). EZB-Boss Draghi, ein gelernter Goldman-Sachs Banker, betreibt mit dem, vertraglich nicht gestatteten aber systemisch notwendigen, ungehemmten Aufkauf von Staatsanleihen der schwachen Euro-Länder, einen Ausgleich, damit die Spannungen innerhalb des Währungsverbundes nicht zu groß werden. Seine Niedrigzinspolitik zerstört dazu die hiesige private Altersversorgung und zwingt viele Lebensversicherer in die Knie. Darin liegt zum Großteil der Unmut begründet, den die Politik hierzulande verspürt. Geht es dem Volk ans Geld, laufen die Wähler zu den Aasgeiern über.

7. KLIMA. Der gegenwärtige Sommer in Europa, die großflächigen Brände am Polarkreis und in Griechenland, die Trockenheit in Ostdeutschland, bringt die gern verdrängte globale Erwärmung akut ins Bewusstsein. Zu einer großen „Errungenschaft“ der Merkel-Regierung, gehört das Verfehlen der selbstgesteckten Klimaziele. Die Bundesregierung, die deutsche Wirtschaft, die deutschen Autofahrer, wir alle können gar nichts, außer Sprüche absondern. Die Kohlendioxid-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Der Güterverkehr muss von der Straße auf die Schiene. Der private Autoverkehr muss reguliert werden. Dazu gehören u.a. bundesweite Geschwindigkeitsbeschränkungen (geht in den USA ja auch), Ausbau des Personennahverkehrs und der Pendlerverbindungen, Solartechnologieausbau und vor allem aber drastische Energieeinsparung (ich weiß, Letzteres ist ein vergessener Gedanke).

Man kann aber schön weit gucken.

8. LOBBYISMUS. Lobbyisten und Interessenvertreter der Wirtschaft müssen aus den Parlamenten in Bund und Ländern verbannt werden. Gesetze dürfen nicht mehr von Anwaltskanzleien der Industrie geschrieben werden.

9. MIGRATION. Zu glauben, die Migration wäre mit Zäunen und Anlegeverboten für Flüchtlingsschiffe zu stoppen, ist unerträglich dumm. Die Ursachen der Migration hatte ich in meiner vorletzten Tagebuchnotiz kurz skizziert. Zur Erinnerung, sie ist die Folge von Globalisierung, Kriegen, Umweltzerstörung und Klimaerwärmung. Die Bundesrepublik lebt vom Export. Die deutsche Wirtschaft verdient an der Globalisierung, der deutsche Wohlstand, zumindest dort wo er ankommt, ist auch eine Folge der Globalisierung. Die Gewinner können sich nicht vor den von ihnen geschaffenen Konsequenzen drücken. Dem römischen Imperium ist dies nicht gelungen, es wird der EU und Deutschland auch nicht gelingen. Die Herausforderung vor der wir stehen, verlangt, sich mit dem komplexen Thema konstruktiv auseinanderzusetzen, anstatt es den Idioten, Hetzern und Neo-Nazis zu überlassen.

10. NATO. Die Nato ist spätestens seit Endes des Kalten Krieges überflüssig. Die Erhöhung des Wehretats – besser Kriegsetats – der Bundeswehr auf 2% oder 4%, wenn es nach dem Pissblonden ginge, ist ebenso überflüssig. Die NATO steht im Dienste der USA, die aktuell in über 70 kriegerische Konflikte auf der Welt verwickelt ist. (Der Iran steht als nächstes Land auf ihrer To-Do-Liste.) Die Amerikaner sind global die größten Aggressoren und Kriegstreiber. Sie haben den größten Kriegsetat und verkaufen weltweit die meisten Waffen. Wenn die Kriegsetats der NATO-Mitglieder aufgestockt werden, dann profitiert, was Wunder, die US-Rüstungsindustrie überproportional davon. Mit ihrer aggressiven, Absprachen brechenden Osterweiterung, hat die NATO den Konflikt mit Russland entfacht. Mit ihrem menschenverachtenden Ölkrieg im Irak, dem Umsturz in Libyen, dem Befördern des Syrienkrieges, haben die USA den islamistischen Terror erzeugt, den Mittleren Osten und weiter Teile Afrikas noch tiefer ins Elend gestürzt und die riesige Flüchtlingswelle verursacht. Die NATO macht schön mit und schweigt. Unerträglich.

Auch Europa verfügt über ein großes Potenzial an Arschlöchern – völlig zollfrei.

11. STEUER. Der Bund finanziert sich hauptsächlich mittels Lohn- und Einkommensteuer aus nichtselbständiger Arbeit und der Mehrwertsteuer. Die Kapitalerträge, das Vermögen, die Erbschaften werden absolut unzureichend oder gar nicht besteuert. Neben der steuerlichen Erhöhung der vorgenannten, ist die Anhebung des Spitzensteuersatzes, sowie der Unternehmenssteuersätze dringend notwendig. Wir brauchen Geld zum Umverteilen.

12. UMWELT. Hierzulande gibt’s weiterhin Glyphosat auf den Salat, obwohl in den USA gerade eine Klage wegen krebserregender Stoffe in dem Pflanzenschutzmittel eingereicht wurde. (Mein Vorschlag, dass der für die Verlängerung der Verwendung zeichnende Ex-Landwirtschaftsminister Schmidt, natürlich von der CSU, die Unbedenklichkeit von Glyphosat durch täglichen Genuss einer Warenprobe für die Dauer des von ihm zu verantwortenden Verlängerungszeitraums unter Beweis stellt, stößt bei Bayer-Monsanto auf wenig Gegenliebe. Auch der forsche Minister schweigt. Warum wohl?) Weitere Themen: Nitratbelastung der Gewässer, Stichwort Gülle; fortwährender Einsatz von Bienenpopulationen abtötenden Chemiekeulen; Schaffung von unberührten Grünflächen, usw., Aufforstung, Verringerung der Nutzung des Waldes durch die Holzwirtschaft.

Beim Betrachten der (unvollständigen) Liste – zu Pflege, Rente und DFB fällt mir gar nix ein, was? – ist festzustellen, dass die Ursache der meisten Probleme in den Produktionsverhältnissen unseres Wirtschaftssystem und der Machtverteilung liegt. Somit ist jede Lösung, welche die Wurzel des Übels nicht angeht, ein sinnloses Herumdoktern an Symptomen. Die systemtreuen Berufspolitiker werden jedenfalls nichts bewegen und schon gar nichts ändern, es könnte ihrer Karriere schaden. Sie sind daher ein Teil der Probleme. Wer glaubt, die Rechten werden es schon richten, der beweist nur seine völlige Verblödung: der Faschismus ist eine totalitäre Form bürgerlicher Herrschaft und damit des Kapitalismus.

Komasaufen hilft manchmal .

Kurzfristig habe ich überlegt, für die Kanzlerin eine Pressemitteilung anlässlich ihrer Sommerpausen-Gute-Laune-Konferenz zu formulieren. Warum nicht? Sie hat es verdient …

Liebe Menschen, liebe Hofberichterstatter,

ich bin zur Wiederwahl angetreten, um mich meiner selbsterklärten Verantwortung nicht zu entziehen. Die zurückliegenden Monate jedoch haben in mir die Überzeugung reifen lassen, dass ich meine Fähigkeiten und meinen Willen, zum Wohl aller Menschen in Deutschland zu arbeiten, seit Jahren völlig überschätzt habe. Das gleiche gilt natürlich uneingeschränkt für mein Kabinett.

Da Erkenntnis ohne Handeln, bekanntlich keine Erkenntnis ist, habe ich mich entschlossen, bislang Unerreichtes nicht zu gefährden und unbeirrt an meinem politischen Kurs festzuhalten.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und beantworte nun gerne gleichlautend nichtssagend Ihre Fragen. Eine Antwort möchte ich Ihnen allerdings schon zu Beginn mitgeben: Ja, meine Arbeit macht mir Spaß, den Menschen zu dienen ist mir eine Herzensangelegenheit. Und ich freue mich auf noch viele schöne Jahre im Kanzleramt. Das sind sogar zwei Antworten vorab.

Fröhlich,

Ihre Bundeskanzlerin

Nach der Sommerpause sprechen wir darüber, wie der Widerstand zu organisieren ist, schließlich haben wir bald 100 Jahre deutsche Revolution 1918/19. Das sollte uns ein Ansporn sein.

MiC, 23.07.18

P.S.: Und wir wollen die GRÜNEN nicht vergessen, die in Hessen gerade Tier- und Wald im großen Maßstab industriell vernichten. Prisca Hinz heißt die ekelige Umweltministerin und ihre Devise ist „Klimaschutz durch Umweltvernichtung“. Das Unternehmen Barbarossa war bekanntlich auch ein klassischer Fall von „Vorwärtsverteidigung“. Oder wie es General Westmorland im Vietnamkrieg ausdrückte: „Wir werden doch wohl noch das Recht haben, ein Volk vor sich selbst zu schützen.“

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Dr.HORROR: Vor dem Spiel ist nach dem Spiel by Martin Compart

Heute geht Dr.Horror einem der vielen Bluffer und Versager nach, die früher als Wirtschaftskapitäne bezeichnet wurden.
Heute ist „Niete im Nadelstreifen“ ein anerkannter Lehrberuf und die Absolventen ermöglichen dem Kapitalismus so manche zusätzliche Krise. Damit haben sie im Umverteilungsprozess von unten nach oben eine nicht unbedeutende Aufgabe.
Erinnern wir uns nur kurz an die wunderbare Bankenkrise, die ohne Gier und Inkompetenz der Nieten im Nadelstreifen nicht möglich gewesen wäre. Aber Dank ihrer zielgerichteten Dämlichkeit wurden immense Verluste erwirtschaftet, die dann sozialisiert und von den unteren 80% der Bevölkerungen bezahlt wurden.
Solche gelungenen Umverteilungen verlangen natürlich ihre Boni!

Helmut Mehldorf pinkelte im Stehen. Nur mühsam reichte sein Pullermann an den Beckenrand des Klosetts.

Mehlstadt überließ sich seinen Gedanken, während das Wasser floss. Immerhin war er gerade Aufsichtsratsvorsitzender der Airlines of Russia geworden und überlegte schon, wie er mit viel Gebraus über den russischen Schlendrian fegen würde, da vernahm er eine Stimme.

Vor Schreck pinkelte er daneben.

Verdutzt sah er sich um. Da war niemand. Dafür war die Kabine zu eng.
Irgendwie kam ihm die Stimme bekannt vor.
Mehduft öffnete die Tür und wankte zurück auf seinen Sitz in der First Class auf dem Flug nach Moskau.

„Mehlwurm! Mehlwurm!“, rief ihm die Stimme aus dem Klosett nach.
Mehlohr schüttelte den Kopf: Werde ich verrückt – oder bin ich es schon?
Er kramte in seinem Namensgedächtnis und ließ Namen Revue passieren, die zu der Stimme passen könnten: Dr. Oetker? Meister Proper? Beide Marken hatte er saniert. Ronald Pofalla? Pofallas Ziehmutter Merkel? Nein, unmöglich, dafür klang die Stimme zu – wie soll man sagen: männlich.

„Mehlwurm!“

Der Ruf klang wie eine Anklage.
War es die Stimme Gottes? Hatte seine letzte Stunde geschlagen? Wurde über ihn gerichtet?

„Nein!“, schrie er. „Ich habe die Bahn nicht kaputtgespart. Ich habe sie saniert.“
Die anderen Fluggäste guckten betroffen.
Mehlschwitz war die Situation, in die ihn die Stimme gebracht hatte, sichtlich peinlich.
„Ich habe die Logistik der Bahn gepäppelt, klar, das war auch bitter nötig, denn die Politik wollte, dass ich mehr Verkehr auf die Schiene bekomme. Vor meinem Amtsantritt hat die Bahn rote Zahlen geschrieben. Als ich fertig war mit Sanieren, waren es 2,4 Milliarden Euro Gewinn.“

„Aber die Berliner S-Bahn“, keifte eine Frauenstimme aus der zweiten Reihe, die keine Geisterstimme war.

„In keine andere S-Bahn wurde mehr investiert, gnädige Frau“, keifte Mehlsaft zurück. „Wenn es da Probleme gibt, haben sie die Zulieferer zu verantworten.“
Er machte ein griesgrämiges Gesicht, das Ähnlichkeit mit einer rohen Kartoffel hatte. Die in der Nähe saßen, schwiegen betroffen.

Nur die Geisterstimme schwieg nicht: „Ganz recht, Volksgenosse Mehlbier. Räder müssen rollen für den Sieg. Darum auch ist meine Wahl auf dich gefallen.“
Pardauz, die Stimme, die aus ihm oder besser: die zu ihm sprach, gehörte dem Geist von Adolf Hitler! Für einen Augenblick war Mehlohr sprachlos. Als er seine Sprache wiederfand, flüsterte er, dass er sich sehr geehrt fühle für das Privileg, aber er habe jetzt einen Vertrag mit den Russen, auch da gebe es einiges zu sanieren und so weiter und so fort…

„Einen Vertrag … mit den Russen?“ Die Geisterstimme des ehemaligen Führers überschlug sich. „Mit Stalin etwa?!“

„Nicht ganz so“, redete Mehwert um den heißen Brei herum. „Mit Putin!“

„Putin? Wer ist Putin? Ist das ein Geflügel? Du, ein Stalingrad-Kind, du arbeitest für die Bolschewiken?! Du, der Sohn eines Stalingrad-Kämpfers?!“

Der VW-Manager, der uns verloren ging.

Jetzt hatte ihn der Führer bei seiner Herkunft gepackt.
Mehlort war in der schlimmsten Phase der Schlacht um Stalingrad zur Welt gekommen, während seine Mutter um das Leben des heldenhaften Vaters bangte, der zum Stab von Paulus gehört hatte. Er fasste sich an den Kopf.

Eine Stewardess wollte wissen, ob sie dem Fluggast ein Glas Wasser und ein Aspirin reichen dürfe.
„Verschwinde!“, blaffte Mehlmann und widmete sich wieder seinen Gedanken und seinem neuen Auftraggeber.

„Du, Mehlspitz, sollst meine Wehrmacht sanieren!“, verlangte der.

„Aber, mein Führer, die ist doch schon kaputtgespart“, warf Mehlmilch ein.
Die Fluggäste wurden gebeten, sich anzuschnallen. Es würden einige Turbulenzen erwartet.

„Du sollst nicht sparen! Privatisieren sollst du sie und an die Börse bringen!!!“

„Die Bundeswehr? Einen Teilbetrieb oder alles zusammen?“

Die Geisterstimme Hitlers gurgelte unverständlich. Mehlwut hörte sie über diesen „jämmerlichen Haufen“ schimpfen: „Nicht Bundeswehr! Wehr-macht-Aktiengesellschaft. Alles komplett.“

Die Ideen des Führers waren wie immer verblüffend. Ja, dachte Mehdom, der Plan könnte funktionieren. Zwar funktionierte nur noch wenig in Deutschland: Straßen barsten in der Gluthitze, die Elbphilharmonie war ein Labyrinth, Flughäfen wurden angefangen und nicht fertig gebaut, Politiker trugen Dackelkrawatten statt Uniform-Braun, ein CSU-Innenminister hatte den in Tunis geborenen Migranten Roberto Blanco einen „wunderbaren Neger“ genannt, deutsche Fußballer steckten gegen die Nachkommen des Rebellen Pancho Villa eine Niederlage ein. Ja, wo sind wir denn? Gegen Mexiko!!! Aber der Glaube an die deutschen Waffen war schließlich ungebrochen. Selbst im Zeitalter des Cyberkriegs. Dafür hatte der Führer gesorgt. Auf die Führung kam es an.

Mehlsupp stellte sich vor, wie der Führer grinste und die Hand zum deutschen Gruß erhob. Auch Mehltank hob jetzt die Rechte.
Die Stewardess sah ihn fragend an.
Mehlmark starrte entgeistert zurück. Die Stewardess sah Eva zum Verwechseln ähnlich: Eva Braun.
Nicht die Außerirdischen, die Nazis waren wieder gelandet, alte Bekannte aus grauen Tagen.

„Selbstverständlich müssen einige der älteren Generäle liquidiert werden!“, verlangte die Stimme.

„Selbstverständlich!“ Mehlmuts Zeigefinger strich über den hässlichen Schmiss, den er sich als Burschenschafter geholt hatte. Außerdem war er ja Hauptmann der Reserve. Er hatte gedient und nicht verweigert. Vielleicht, nein, bestimmt war die Wahl des Führers auf den Richtigen gefallen. Liquidieren, das sollte kein Problem sein. Wofür gab es die Russen-Mafia? Er würde da nach der Landung in Moskau gleich mal einen Wink mit dem Zaunpfahl geben. Und dann, ja, dann müsste er Ronald Pofalla im Bahnvorstand anrufen. Der hatte immer noch eine direkte Leitung zur Kanzlerin und würde ihr eine entsprechende SMS schreiben.

Hitler hatte recht. Die Wehrmacht-Aktien werden uns alle reich machen. Es müsste nur einen Dritten Weltkrieg geben. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Mehlwurst überlegte schon, in welches Land sie am besten einfallen könnten. Da kamen ja einige infrage.

Die Maschine setzte zur Landung an. Mehlwahn schreckte aus seinem Schlummer. Es war alles nur ein Traum. Wie konnte er, ein aufrechter Demokrat, nur solchen Blödsinn träumen? Und doch, irgendwie fühlte er sich geehrt, dass Hitler ausgerechnet ihn angesprochen hatte. Er schnallte sich an. In seinem Hirn arbeitete es fieberhaft.

Rolf Giesen



Wie der Ullstein Verlag einen Übersetzer abzockt by Martin Compart

1991 hatte Ulrich von Berg den Roman BLACK CHERRY BLUES von James Lee Burke für den Ullstein Verlag übersetzt, der im Folgejahr als deutsche Erstausgabe im Ullstein Verlag veröffentlicht wurde.

Am 3.1. 2014 erschien bei Edel Elements die eBooks-Ausgabe desselben Buches mit der Übersetzung von Ulrich von Berg, für die er nicht entlohnt wurde und auch kein Einverständnis erteilte. Eine Übersetzung ist laut Urheberrecht ein geschütztes Werk und Eigentum des Schöpfers. § 3 des Urheberrechts: „Übersetzungen und andere Bearbeitungen eines Werkes, die persönliche geistige Schöpfungen des Bearbeiters sind, werden unbeschadet des Urheberrechts am bearbeiteten Werk wie selbständige Werke geschützt.“
Die Nutzungsrechte erlöschen für den Nutzungsnehmer und fallen an den Urheberrechtsinhaber zurück, sobald das Buch nicht mehr lieferbar ist.
Zum Zeitpunkt der Vertragsabschlüsse mit Edel und Pendragon war Ullsteins Paperback- und Taschenbuchausgabe schon lange nicht mehr lieferbar.

Die Nutzungsabgabe der Übersetzung für ein eBook an Edel, die der Ullstein Verlag sicherlich nicht ohne Honierung durch den Nutzer vollzog, wäre damit nicht rechtens. Da mir kein Vertrag zwischen Ullstein und Edel vorliegt, kann ich nicht ausschließen, dass Edel Elements sich des geschützten Werkes bemächtigt hat und eventuell illegal diese eBook-Veröffentlichung zum Nachteil des Ulrich von Berg betrieben hat. Edel hatte sich zuvor bereits mit Ulrich von Berg in Verbindung gesetzt um von ihm die Nutzungsrechte seiner Übersetzung für eine eBook-Ausgabe des Burke-Romans zu erwerben. Edel bot von Berg die Summe von 100 € an, was dieser verständlicherweise für völlig undiskutabel hielt. Das zeigt, dass Edel bewusst ist, wer über das Urheberrecht verfügt.

Am 3. März 2014 hat der Ullstein Verlag einen „Vertrag zur Nutzung der deutschen Übersetzung“ (Kopie des Vertrages liegt mir vor) mit dem Pendragon Verlag abgeschlossen und somit ein weiteres Mal gegen die Rechte des Ulrich von Berg verstoßen. Dem Pendragon Verlag ist kein Vorwurf zu machen, da er im guten Glauben handelte.

Nachdem Ulrich von Berg in einer Vorankündigung des Pendragon Verlages von der beabsichtigten Veröffentlichung seines geistigen Eigentums erfuhr, schickte er dem Ullstein Verlag am 19.12. 2016 einen Brief, in dem er um eine Stellungnahme zum Verstoß gegen sein Urheberrecht bat.

Eine Antwort von Ullstein ist bis heute nicht eingegangen.


Unter dem neuen Titel „Schmierige Geschäfte“ mit Nutzung der Übersetzung von Ulrich von Berg ist am 20.Mai 2017 die Neuausgabe des Romans „Black Cherry Blues“ im Pendragon Verlag veröffentlicht worden.

Das heißt: Ohne sich mit dem Rechte-Inhaber ins Vernehmen zu setzen, nutzte und nutzt der Ullstein Verlag ein Urheberrecht, über das er nicht verfügt, um sich auf Kosten des Urhebers zu bereichern.

Für mich ein weiteres Indiz dafür, dass der Ullstein-Verlag seit der Fleißner-Fusion moralisch bedenklich auftritt; die Übernahme durch die Bonnier-Gruppe, auf die ich einst große Hoffnungen gesetzt habe, hat daran wenig geändert.

Ich habe Ulli geraten, gegen Ullsteins Missbrauch seines Werkes dringendst Rechtsmittel einzulegen. Ich bin mir fast sicher, dass er nicht das einzige Opfer derartiger sittenwidrigen Praktiken ist. Es ist zu hoffen, dass andere Verlage nicht wie Ullstein agieren.

Angesichts von Ullis Behinderung, die seine Mobilität erheblich einschränkt, ist mir das Verhalten von Ullstein noch ekeliger.

P.S.: Um faulen Ausreden zuvor zu kommen: Die Holtzbrinck-Gruppe hatte vor wenigen Jahren eine vielköpfige Task-Force gegründet um für die Digitalisierung ihrer Verlage (darunter S.Fischer, Rowohlt, Kiepenheuer & Witsch) die Vertragssituaton der Urheberrechte zu klären, bzw. neu zu verhandeln. Nicht zu klärende Urheberrechte wurden aus dem Portefeuille entfernt und nicht dem illegalen Eigennutz zugeführt.



DAS WORT FÜR ENDGÜLTIG VERBLÖDETE by Martin Compart

Das absolute Idiotenwort de Jahres – ist mir heute schon zweimal begegnet (natürlich vom Abschaum dieses Planeten, nein ich meine nicht Darsteller in Realyty-TV-Serien, sondern Angehörige von Werbeagenturen, ist WORDING. Sowas stammeln nur geistig Behinderte (um etwas zusammen zu fassen) – oder geistig zurückgebliebene Politiker oder SAT 1-Frühstücksfernsehen-Lemuren, um „hip“ zu erscheinen (vorzugsweise Grüne mit Erbansprüchen, die aber nicht ganz die Erwartungen erfüllen werden, weshalb man noch für die unterschiedlich bewertbaren Klimawandel mit Neo-Cons koaliert).

Ich bin zwar nicht bei den Grünen, aber blöd genug für sie wäre ich schon, oder?



WOLFGANG SCHÄUBLE: Handlanger der Organisierten Kriminalität? by Martin Compart

„Die Pläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum Kampf gegen Geldwäsche stoßen bei Experten auf massive Kritik – insbesondere die avisierte Kompetenzverlagerung vom Bundeskriminalamt zum Zoll. Dadurch würden Ermittlungen „viel komplexer und langsamer“, warnt Michael Peters von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte, „gerade bei organisierter Kriminalität und Terrorismus kann es zu Verzögerungen kommen.“

Diese Befürchtungen teilen nach Informationen der WirtschaftsWoche mehrere Landeskriminalämter. Inzwischen hat der Innenausschuss des Bundesrates Schäuble aufgefordert, die Reform zu überdenken. Ein Hauptkritikpunkt ist, dass die beim Zoll geplante „Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen“ lediglich eine Verwaltungs-, aber keine Strafverfolgungsbehörde sei, die nicht auf sensible polizeiliche Daten etwa zur organisierten Kriminalität und Terrorismus zugreifen dürfe.“

WIRTSCHAFTSWOCHE 23.3.2017


Dann kann es ja wohl auch kaum noch bezahlbaren Wohnraum geben. Reiche Griechen waschen ihr Geld in Berlin, indem sie Immobilien kaufen, während Schäuble mit seiner Milchmädchen-Finanzpolitik nicht kriminell Griechen in ihrem Land immer tiefer ins Unglück stürzt, damit sie die Kredite der Banken bedienen, die in der Geldwäsche ganz oben mitmachen.

„Die Panama Papers haben in nie gekannten Ausmaß vorgeführt, wie sogenannte Steueroasen weltweit genutzt werden. 130 000 Personen in 170 Ländern hatten ihr Geld allein in Briefkastenfirmen der Kanzlei Mossack-Fonseca in Panama „untergebracht“ – darunter Politiker, Spitzensportler und andere Prominente, Finanzjongleure, Oligarchen. Mittels Briefkastenfirmen werden aber nicht nur Steuern hinterzogen. Mit ihnen wäscht das organisierte Verbrechen sein Geld und verstecken Terrororganisationen ihr Vermögen…

dass Geldwäsche Helfer braucht. Denn die Vermittlung von Briefkastenfirmen ist nur über sie möglich: Auf der Liste der Top-Vermittler sind Banken, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Anwaltskanzleien zu finden, darunter auch deutsche Finanzunternehmen wie die Berenberg Bank…

Ein solches öffentliches Transparenzregister fordert auch das Europäische Parlament. Schäuble behauptet, das könne in Deutschland nicht funktionieren. Doch Slowenien und Dänemark führen jetzt das öffentliche Transparenzregister ein, auch Frankreich und die Niederlande haben sich hinter den Vorschlag gestellt…

100 Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich gewaschen – schätzt das Bundesfinanzministerium. Es wäre relativ einfach für den deutschen Finanzminister, das zu bekämpfen. Man müsste eine Quellensteuer für Konteninhaber aus Ländern einführen, die nicht am automatischen Datenaustausch teilnehmen. Doch hier gab es von Schäuble bis jetzt keine Initiative. Es ist sehr bezeichnend, dass Deutschland Panama bis heute nicht auf die Liste der „nicht-kooperativen“ Staaten gesetzt hat – eine diplomatische Umschreibung für „Steuersümpfe“.

Sven Giegold und Lisa Paus in FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 19.3.2017.

Dem CDU-Mafioso macht es schon lange Freude, dem deutschen Staat zu schaden:

Ein würdiger Bundestags-Präsident.



Kommt Mütze zurück? by Martin Compart

Erinnert sich noch jemand an Mützen-Dirk?

Als Abgeordneter der FDP wollte er das Entwicklungshilfe-Ministerium abschaffen.

Als Minister des selbigen Ministeriums erhöhte er die Belegschaft mit Kumpanen.

Seine herausragendste Leistung als Minister war der Versuch, einen teuren Teppich (billig eingekauft, Dirk ist zwar unappetitlich, aber nicht zu blöde, einen Dritte-Welt-Bewohner übers Ohr zu haun) aus Afghanistan zollfrei nach Deutschland einzuschmuggeln. Er wurde dabei erwischt. Wahrscheinlich ist er doch blöde.

Nachdem die FDP aus Regierung und Bundestag geflogen war (eine der Sternstunden der 2.Republik), nahm Dirk seine Ministerrente, wartete das Übergangsgeld ab und ging dann zu Rheinmetall als so eine Art Berater. Der Rüstungsindustrie in Deutschland geht es nämlich so entsetzlich gut, dass sie fast ausschließlich von Idioten betrieben wird. Und die Idioten bei Rheinmetall dachten: Mützen-Dirk kennt in Berlin und auf der ganzen Entwicklungswelt genug Typen und Krisenherde, die das Geschäft verbessern können.

Inzwischen stellt sich immer häufiger heraus, dass Mütze doch nichts nützt.

Könnte es sein, dass Mütze in die Politik zurück kehrt, wenn die FDP wieder in den Bundestag einzieht und es die Jamaica- oder Müllhalden-Koalition gibt?

Zu hoffen wäre es.

Denn kaum ein Lichtscheuer steht so sehr für die Ideale und Qualitäten der FDP wie Mützen-Dirk mit seinem sympathischen Ungeschick.

Und keine Angst: Auch bei einer Rückkehr in die Politik bliebe ihm sein Rheinmetall-Job offen, bei durchaus vollen Vergütungen. Das Geld könnte man ja so lange in Panama parken.

 

Das Motto des alten FDP-Schlawiners: „Mit deutschen Waffen immer mehr Flüchtlinge schaffen.“

Respekt!



NEWS: SPD – KEIN BODEN IN SICHT by Martin Compart

IIWer geglaubt hat, mit Proll-Gert, den „Stones“ (interner Sprachgebrauch für Steinmeier und Steinbrück, der sich gerade auf einer Comedian-Tour blamiert), das Pferd namens Müntefehring, dem planschenden Kriegsminister (wie hieß der doch gleich? Ach ja: Scharping), dem dicken Jungen und Martin Schulz wäre das Ende der Fahnenstange erreicht, hat sich geirrt.

Bisher immer zuverlässige Kreise, haben mir folgende Information zugespielt: Die SPD-Spitze, die mit einer saftigen Niederlage (schlechtestes Ergebnis aller Zeiten) rechnet, hat angeblich ein Strategiepapier für die nächsten vier Jahre abgesegnet, mit folgenden Eckpunkten:

1. Keine weitere große Koalition, da dies der Basis nicht mehr vermittelbar ist.

2. Schnelle Trennung von Martin Schulz in allen Spitzenpositionen.

3. Und jetzt kommt der Hammer:

Der Neuaufbau der SPD soll um die Genossin NAHLES erfolgen, da diese angeblich am wenigsten durch UNFÄHIGKEIT im Ministerium (da dürften selbst die sedierten Gewerkschaften anderer Meinung sein) aufgefallen sei und über genügend Stallgestank verfüge.

 

 

Man fasst es nicht! Die SPD will offensichtlich innerhalb von vier Jahren unter die 5%-Klausel. Noch schneller geht das nur, wenn sie den FDP-Wahlkämpfer und Zeitarbeitsfirma DIS-Aufsichtsrat Wolfgang Clement zurückholen.

P.S. Genau! Schon deshalb kann man die FDP nicht wählen, weil sich dieser alters-truthahnhafte Wendehals und Chefideologe für das Armutswachstum im Wahlkampf für Christian Lindner einsetzt.

 

Als Politiker die Zeitarbeit durchgesetzt, anschließend durch einen weiteren Aufsichtsratsposten ein kleines Zubrot. Der pfiffige Bochumer beweist, was die FDP nur fordert: Leistung kann sich durchaus lohnen.

 

 

Die FDP hat die zuständige Urne für ihre Stimmen gleich mitgebracht: