Martin Compart


WESTERN-SPECIAL: THE GOOD, THE BAD AND THE UGLY by Martin Compart
23. Juni 2016, 8:02 am
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LIEBLINGs-WESTERN (FILME & TV)

SOLDIER BLUE
Die überfällige Korrektur der Geschichtsklitterung von John Fords Kavallerie-Mist. Außerdem gibt es zum ersten Mal sowas wie eine emanzipierte Frau im Western-Film.

DEADWOOD
Nach dieser TV-Serie sind klassische Western nur noch Muppet-Show

THE MISSING
Searchers für Erwachsene (mit einem unglaublichen Val Kilmer).

CHATOS LAND
Charlie spielt Vietnam

ULZANA RAID
Robert Aldrichs brutaler Kavallerie-Western zeigt die Dämlichkeit der Blauen Jungs.

ZACHARIAH
Ausgeflippter geht es nicht.

ONE EYED JACKS
Brando als fettarschiger Märtyrer in einem der am schönsten gefilmten Western.

HOMBRE
Kriegserklärung an den Sozialdarwinismus.

DER TEXANER
Bloody Bill Anderson mal ernst genommen.

THE WILD BUNCH
Kein Kommentar

LONESOME DOVE und die schwächeren Fortsetzungen.
Gradwanderung zwischen Mythos und Realität.

 

Natürlich die beiden MONTE HELLMAN

.https://www.youtube.com/watch?v=lRuif8bpaeo

 

MEINE WESTERN-FILM/TV-HASS-LISTE:

RIO BRAVO
Ich interessiere mich nicht für Hetero-WGs, also auch nicht für Schwulen-WGs, in der eine alte Tunte namens Stumpy auch noch den anderen was hinten drauf gibt, wenn sie es brauchen. Nie sah John Wayne dämlicher aus (und das will schon was heissen).

JOHN FORDS KAVALLERIE-TRILOGIE ODER TETRAPACK
Wenn die Indianer nicht ganz böse Sachen machen, trällern drei Uniformierte irgendein blödes Lied oder machen spaßige Sachen, während sich der Protagonist mal wieder mit Frauen schwer tut.

THE SEARCHERS
Was als tragisch und episch daher kommen will, ist sentimental und langweilig. Alle lieben dieses Vehikel, weil John Wayne ja so düster ist und Natalie Wood wie ein für den Kindergeburtstag kostümiertes Model herum läuft.

DIE ERMORDUNG DES JESSE JAMES DURCH DEN FEIGLING ROBERT FORD
Mehr Langeweile geht nicht. Dagegen wirkt Antonioni wie Action-Kino.

DEAD MAN
Was so tiefsinnige Amis wie Jim Jarmush (Mr.Bluff) unter Existenzialismus verstehen möchten.

ALLES MIT TERRENCE HILL UND BUD SPENCER
Ich war schon zu alt und klug für diesen pubertären Mist.

HOW THE WEST WAS WON
Man möchte Indianern beim skalpieren helfen. Alleine die Verklärung des Schlächters Sherman macht dieses Machwerk unerträglich. Goebbels hätte diesen Mist auch durchgewunken.

DJANGO
Franco Nero schleppt ein MG in einem Sarg am Strick hinter sich durch den Schlamm – geht´s noch?

DJANGO UNCHAINED
Tarentino eben. Das passiert, wenn man als Kind zuviele Schundfilme gesehen hat.

BONANZA
„Was soll ich jetzt tun, Pa?“ Schon diese elende Studio-Kulisse der Ponderosa (die viel zu klein für Hoss ist) lässt die Augen tränen. Und dann dieses ununterbrochene Salbadern über die Werte einer amerikanischen Männer-Spießer-Gesellschaft.

HIGH CHAPARRAL
Da sitzen sie im Studio auf Böcken, während Kleinwüchsige Rinderhörner an ihnen vorbei tragen und Big John ruft „Hör auf zu weinen, Blue Boy. Dahinten raubt ein Apache ein Rind, das uns gehört, die wir den amerikanischen Traum leben und wissen, dass man sein Kapital mit harter Hand zusammen halten muss.“

JOSH
Debil grinsend fummelt Steve McQueen mit einer Mares´s Laig herum, die er in einem Revolver-Halfter durchs Studio schleppt um als Kopfgeldjäger den Westen besenrein zu machen.

THE LONE RANGER
Ob als Comic (Ursprung dieser komischen Serie war das Radio), Film oder TV-Show: Mit gebügelter Maske und Hose und einem leibeigen ähnlichen Indianer klabastert dieser maskierte (damit ihn niemand erkennt, diesen berühmten Westmann) durchs Rough, immer auf der Suche nach Konflikten, bei denen er mit silbernen Kugeln rumballern kann. Wieso eigentlich LONE Ranger? Er ist doch dauernd mit Tonto unterwegs, der ihn nachts warm hält.

BROKEBACK MOUNTAIN

Ang Lee  fiel mir schon unangenehm auf, nachdem er Woodrell filmisch hingerichtet hatte. Braucht es einen ausgewiesen schwulen Western? Gibt es nicht genug – mehr als latent – schwule Western? Und schwuler als John Ford schafft es Ang Lee nun gar nicht.

 

 

 

P.S.: Eine kluge Analyse (und Rehabilitierung) John Waynes durch Jonathan Lethem auf:

http://www.welt.de/welt_print/article881407/Monument-der-Einsamkeit.html

 



WESTERN SPECIAL: DIE 10 BESTEN by Martin Compart
21. Juni 2016, 7:52 am
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Für das Western-Special habe ich ein Interview mit THOMAS JEIER geführt, das vorab auf Evolver (http://www.evolver.at/stories/Best_of_Western_Thomass_Jeier_Interview_20160614/ ) veröffentlicht wurde. Hier auch die Top 10-Listen von Thomas.
jeiest[1]
Thomas Jeier mit Loren D.Estleman

Die 10 besten Western-Romane aller Zeiten

Hondo (Man nennt mich Hondo) von Louis L’Amour
No Survivors von Will Henry/Clay Fisher
Riders of the Purple Sage von Zane Grey
Lonesome Dove (Weg in die Wildnis) von Larry McMurtry
Man in the Saddle (Mann im Sattel von Ernest Haycox
The Time It Never Rained von Elmer Kelton
Jack of Spades (Klirrende Sporen) von Gordon D. Shirreffs
Vengeance Valley (Das Tal der Rache) von Luke Short
Death of a Gunfighter (Deine Stunden sind gezählt) von Lewis B. Patten
The Virginian (Der Virginier) von Owen Wister


Meine 10 liebsten Western-Filme

The Searchers (Der Schwarze Falke)
(Der beste Western aller Zeiten, grandios in jeder Hinsicht)

Rio Bravo
(Genial besetzt, John Wayne in Höchstform, die richtige Antwort auf „High Noon“)

The Man Who Shot Liberty Valance (Der Mann, der Liberty Valance erschoss)
(„When you know the fact, print the legend.“)

Shane (Mein großer Freund Shane)
(Der ultimative einsame Westernheld)

High Noon (Zwölf Uhr mittags)
(Großes Kino)

Stagecoach
(Vorbild für eine ganze Generation von Western)

Red River
(Zwei starke Schauspieler: Wayne und Montgomery Clift)

My Darling Clementine (Faustrecht der Prärie)
(Großartige Kamera, tolles Drehbuch)

The Magnificent Seven (Die glorreichen Sieben)
(Western-Action, wie sie sein muss)

Butch Cassidy and the Sundance Kid (Zwei Banditen)
(und ein Schuss Humor)

(da fehlen noch etliche Filme mit Randolph Scott, Clint Eastwood, die Kavallerie-Trilogie von John Ford und, und, und…

Meine 10 liebsten Western TV-Serien

High Chaparral
(bestes Setting, gute Stories)

Gunsmoke (Rauchende Colts)
(schon damals Kult, Super-Team)

Bonanza
(für die ganze Familie)

Lonesome Dove (Weg in die Wildnis)
(Beste Western Mini Series aller Zeiten, Großartiger Robert Duvall!)

The Life and Legend of Wyatt Earp (Wyatt Earp greift ein)
(Legendär, meine früheste Serien-Erinnerung)

Hell on Wheels
(beste neue Serie)

Into the West
(Historisch akkurat, Mini Seris)

Laramie (Am Fuß der Blauen Berge)
(schon wegen Robert Fuller)

Maverick
(James Garner bringt Humor in den Westen)

Wagon Train
(spannend)

Meine 10 liebsten Country-Alben:

Kristofferson (Kris Kristofferson)
Jolene (Dolly Parton)
Gunfighter Ballads (Marty Robbins)
Mountain Music (Alabama)
Blue Kentucky Girl (Emmylou Harris)
Always On My Mind (Willie Nelson)
The Ramblin’ Man (Waylon Jennings)
No Fences (Garth Brooks)
Showcse (Patsy Cline)
At Folsom Prison (Johnny Cash)

Meine 14 liebsten Country-Songs:

Sunday Morning Coming Down (Kris Kristofferson)
He Stopped Loving Her Today (George Jones)
Old Hippie (Bellamy Brothers)
Convoy (C.W. McCall)
Old Dogs, Children & Watermelon Wine (Tom T. Hall)
Friends in Low Places (Garth Broooks)
Coat of Many Colors (Dolly Parton)
On the Road Again (Willie Nelson)
Dixieland Delight (Alabama)
I Fall to Pieces (Patsy Cline)
Guitar Town (Steve Earle)
Coalminer’s Daughter (Loretta Lynn)
Ring of Fire (Johnny Cash)
El Paso (Marty Robbins)



NACHLESE 2015 by Martin Compart
25. Dezember 2015, 1:12 pm
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rolf-2[1]DR.HORROR

1.Fiction/Crime Fiction

Ein spannendes Jahr, das kein deutscher Autor eingefangen hat. Konflikte ohne Ende: Mord und Totschlag, Krieg, Euro-Angst, Rechtsextremismus. Crime ohne Ende. Die Inhalte von Orwells „1984“ waren für uns damals abschreckend. Heute sind die Kleinbürger auf Überwachung konditioniert. Unbedingt mehr Überwachungskameras, denn die Terroristen gehen um. Ein großer Stoff, der auf der Straße liegt. Dafür muss man noch nicht mal die Welt vermessen.

 

2.Non-Fiction

PUTIN: INNENANSICHTEN DER MACHT

Ohne Putin wäre die Welt um einen unterhaltsamen Menschen ärmer. Hätte man zu wählen zwischen Peter Altmaier oder Putin, fiele die Wahl leicht.

Eine Art selbst inszenierter James-Bond-Typ im Kreml. Der könnte glatt einspringen, wenn Daniel Craig nicht mehr will.

 

  1. TV-Serie und/oder Film

GOMORRHA 

TV-Serie: exzellente Darsteller, sehr körperlich, extrem, kontrovers, raubtierhaft.

Dagegen ist der deutsche „Tatort“ Biedermeier.

Film: Viel gesehen, viel vergessen.

VICTORIA war einer der wenigen herausragenden deutschen Filme, nicht weil angeblich alles in einem Durchgang gefilmt wurde (vermutlich mit digital geflickten Übergängen), sondern auch der Akteure wegen. Sonst ist es eher eine Qual, deutsche Darsteller vor der Kamera chargieren zu sehen.

 

Ach ja, ANOMALISA: ein kleiner Film, eine simple Liebesgeschichte in einem Hotel, aber alles Stop Motion.

 

Die Riesensachen: zum Schluss STAR WARS: Ein Kollege schrieb: The Force Repeats Itself. Von Disney/Lucasfilm-Buchhaltern geschrieben, nicht von Autoren.

 

 

ALEX FLÜCKIGER

42478[1]Fiction:

Maylis de Kerangal: Die Lebenden reparieren.

Geschichte einer Organtransplantation, erlebt aus allen erdenklichen Perspektiven.

 

Crime Fiction:

Richard Price: Die Unantastbaren.

Komplexer, hochrealistischer Polizeiroman aus dem nachtschwarzen New York mit unvergesslichen Charakteren und meisterhaften Dialogen.

Passend dazu:

Der Fotoband von Wilfried Kaute: Wenn es Nacht wird. Verbrechen in New York 1910-1920.

Schwarz-Weiss-Aufnahmen aus dem New Yorker Polizeiarchiv.

 

TV/Film: Nichts, das haften blieb.

 

 

Nachgekarrt – Lese 2015 die 2te

von MiC

2015 ist noch nicht völlig am Ende, zumindest kalendarisch noch nicht, da mosert so manch ein Blogbeiträger, „wie der MiC find‘ nix gut an dem Jahrgang, kein Buch, keinen Film? Der hat doch keine Ahnung”. Recht haben die anonymen Beiträger. Er hat keine Ahnung, dafür eine Meinung.

Zu meinem Buch des Jahres erkläre ich somit die 2015er Ausgabe des rollierende Fünfjahresplan der chinesischen KP, in dem die Kapitel „frische Luft für den Fortschritt” und „weniger wachsen ist auch kein Ausweg”, der Zensur zum Opfer fielen. Belegexemplare sind über die Botschaft der VR auf Anfrage und gegen Nachnahmegebühr zu beziehen. Wer sich beeilt, der kann sich den auf Mandarin verfassten Schinken noch rechtzeitig zur Bescherung auf den Gabentisch knallen, inklusive leuchtend rotem Geschenkpapier mit goldenem Zierband und schicker Fertigschleife.

Mein Film des Jahres wird ausgemacht zwischen Sicaro (bei dem das Ende übel schwächelt) und Beast of No Nation, beide Werke echte Ernte 2015. Ich muss aber noch sehen, wie es ausgeht.

Überhaupt ist es eine absolute Unsitte, künstlerische Werke in dieser Form zu bewerten. Geschmack ist keine Qualitätskategorie, sondern ein Konsumsortierkriterium, und als solches natürlich abzulehnen. Daher weiter mit Widerspruch…

Enttäuschung des Jahres: House of Cards, Season 3; True Detective, Season 2 – diesen Müll habe ich mir tatsächlich angeschaut.

Ungesehene Enttäuschung: The Gunman – diesen Müll habe ich wohlweislich vermieden anzusehen.

 

Frau des Jahres:          Laverne Cox

Mann des Jahre:         Ian Harvie

Satz des Jahres:          Die SPD wählt Merkel zur Kanzlerkandidatin

Runner up: Die PKW-Maut kommt.

Wort des Jahres: Konsequenthärtereschengenraumaußengrenzenkontrollendamitdiewirschaftsasisdraußenbleiben

 

Heldentat des Jahres: Bundeswehr klärt Syrien auf.

Unternehmen des Jahres: Krauss-Maffei, knapp vor Rheinmetall und Heckler & Koch

Gericht des Jahres:     Ein Teller Würselen mit Bockwurst und Brot

Abgang des Jahres:    Der Sinn ist wirklich weg.

Attentat des Jahres:    Die Troika und Rolli-Schäuble plätten Syriza.

 

Zum Schluss meine CD des Jahres:   Supreme Galore, From Deep Blue Sea to Nothingness – grandioses Debüt!

In der nach unten offenen Bodenlosigkeitsskala war 2015 schon klar hinter 2014. 2016 wird garantiert noch niveauloser – laut Kaffeesatzbefragung. Außerdem sind in Peru alle Silvesterknaller bei einer Testzündung auf einmal hochgegangen. Jetzt soll es ein stilles neues Jahr werden. Wohlan.



NOIR FRAGEN AN MICHAEL KRAUSE by Martin Compart
13. April 2009, 6:52 am
Filed under: Fragebogen, Interview, Listen, Noir, Porträt | Schlagwörter: , ,

Noir Fragebogen

Michael Krause, Schreiber und Spielleiter, das Irrlicht vor Augen, den Durchbruch im Blick.

Berufungen neben dem Schreiben?
Lesen

Film in Deinem Geburtsjahr?
Lawrence of Arabia

Was steht im Bücherschrank?
Alles mögliche: Romane, Sachbücher, Comics.

Was war Deine Noir-Initiation (welcher Film, welches Buch)?
Schon früh, mit 11 Jahren. Erst aus der Leihbücherei Der Pate von Mario Puzo, dann im TV heimlich Rattennest mit Ralph Meeker geschaut. Danach war alles klar.

Welches Noir-Klischee ist Dir das liebste?
Le Samourai – Alain Delon als eiskalter Engel.

Ein paar Film noir-Favoriten?
Le Samourai, Cercle rouge, Rattennest, Get Carter, Bring me the head of Alfredo Garcia, Thief, Point Blank, gibt viele – und DEADWOOD von David Milch.

Und abgesehen von Noirs?
Filme von Peckinpah, Kitano, Leone, Ford, Wilder, Lubitsch, Kurusawa, und und und…

Welche Film- oder Romanfigur würdest Du mit eigenen Händen umbringen?
Moby Dick

Noir-Fragen – Dein Leben als Film noir

1. Im fiktiven Film noir Deines Lebens – welche Rolle wäre es für Dich?
Thommy Udo

2. Und der Spitzname dazu?
Zäpfchen

3. Welcher lebende (oder bereits abgetretene) Schriftsteller sollte das Drehbuch dazu schreiben?
Der einzige, der deutsches Elend kapiert – Jörg Fauser.

4. Berühmtestes Zitat aus dem Streifen? (Beispiel: Scarface = The World Is Yours, White Heat = Made It Ma, Top Of The World)
Noch’n Augenblick, dann ist er dick.

5. Schwarzweiß- oder Farbfilm?
Abgefärbt.

6. Wer liefert den Soundtrack zum Film?
Jim Morrison und Mitstreiter

7. Welche Femme fatale dürfte Dich in den Untergang führen?
Vanessa del Rio

8. In welchem Fluchtwagen wärst Du unterwegs?
Notarzt

9. Und mit welcher Bewaffnung?
Einer Handvoll Yen.

10. Buch für den Knast?
The Long Good-Bye von Raymond Chandler. Da steht alles drin.

11. Und am Ende: Welche Inschrift würde auf dem Grabstein stehen?
Das Leben ist kein Schützenfest.



WORST OF BOND by Martin Compart
5. März 2009, 9:31 am
Filed under: James Bond, Listen | Schlagwörter: , ,

SCHLECHTESTER FILM:

Eigentlich müsste man DIAMANTENFIEBER sagen, denn damit begann der ganze Unsinn, der dann in den Moore-Filmen zur Formel wurde, aber es ist wohl STIRB AN EINEM ANDEREN TAG. Statt ein Auto unsichtbar zu machen, hätte man 007 unsichtbar machen müssen. QUANTUM OF SOLACE ist auch ganz weit oben auf meiner Liste.

SCHLECHTESTES BOND GIRL:

Ganz klar Halle Berry, die mir einmal mehr klar macht, was von diesem Oscar zu halten ist.

SCHLECHTESTER BOND:

Pierce Brosnan, weil er wie eine Schwuchtel rennt.

SCHLECHTESTER SONG:

DIE ANOTHER DAY von dem Kotzmittel Madonna, das sich gegen viele miese Bondsongs, wie FOR YOUR EYES ONLY mit Sheena Easton, ALL TIME HIGH mit Rita Coolidge, TOMORROW NEVER DIES mit Sheryl Crow, gegen den miesen Song von QUANTUM durchsetzt.

SCHLECHTESTER BOND-SCHURKE:

Der aus DIE ANOTHER DAY, an den ich mich nicht mal erinnere, gefolgt von dem glubschäugigen Franzosen, aus QUANTUM OF SOLACE, an den ich mich auch kaum noch erinnere.

SCHLECHTESTE PARODIE:

Der Mike Myers Scheiß für Pubertierende, die aus der Kurve ihrer analen Phase geflogen sind.

SCHLECHTESTES PRODUCT PLACEMENT:

BMW in Brosnan-Bonds. Flemings Bond würde ein deutsches Auto – und erst recht so eine Tuntenschüssel wie einen BMW-Roadster – nicht mal als Leichenwagen bei seiner eigenen Beerdigung akzeptieren.