Martin Compart


Die Folterknechte der EU schlagen wieder zu by Martin Compart

Steuergelder an Banken verschieben, können sie. Aufwandsentschädigungen, die ihnen nicht zustehen, abgreifen, gehört zu ihre vornehmsten Aufgabrn (wer erinnert sich nicht gerne an Frau Koch-Mehrin https://martincompart.wordpress.com/2011/06/23/stammtischgegrole-blondine-mit-hirn-entkernten-blick/ ) Und im Tierschutz lügen sie, das sich die Balken biegen. Nicht umsonst schreibe ich Anti-EU-Thriller. Jetzt haben Sie wieder etwas auf den Weg gebracht, um Tierfolter zu fördern. Ist es nicht langsam an der Zeit, dass wir mit Tierfängern, EU-Bürokraten und Versuchslaboranten ähnlich umgehen wie diese mit Tieren?


Wir bitten Sie als große Helfer und Tierschützer hier an die EU-Brüssel zu schreiben, das dieser Tierdiebstahl obwohl legalisiert nicht zum Traagen kommt..
.
Wir Tierschützer, die schon seit Jahren an der Thematik „Haustierdiebstahl“ arbeiten wissen um den kriminellen Tierfang und Verbindungen zu den Laboren, „nur hat das Kind jetzt einen Namen bekommen“. Wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, hat kein betroffener Tierbesitzer mehr eine Handhabe z.B. bei Polizei oder Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige zu stellen geschweige evtl. sein gestohlenes Haustier wieder zu bekommen! Wir haben dann die selben Zustände wie in Rumänien, Bulgarien, Russland etc.. Wir leben in einem Rechtsstaat – sollte man meinen. Wir haben seit 2007 ebenfalls die von der EU erlassene Richtlinie – REACH, jeder Hersteller von Artikeln mit toxischen Stoffen, etwa Reinigungsmittel, ist verpflichtet seine Produkte in Tierversuchen auf deren Giftigkeit testen zu lassen. Solche Test waren schon in früheren Jahren durchgeführt worden.
Dies ist der wahre Hohn!!!!
Jeder weiss das solche Produkte Giftstoffe enthalten, hochgerechnet bis 2018 sollen in diesem REACH-Programm 45 Millionen Tiere im Versuch verbraucht werden. Diese Tiere können auf normalen Wege nicht besorgt werden. Es ist jetzt schon abzusehen, wieviel Tiere ihr Leben lassen müssen für unsinnige, grausame, leidvolle Tierversuche.All diese Tiere müssen für die „Belange einer angeblich zum Wohle der Menschenheit“ unsinnigen Tierversuche sterben.Bitte helfen und unterstützen Sie uns mit Ihrer ganzen Kraft und Engagement. Jedes gerettete Tier ist ein Erfolg!!!
es grüßt Sie im Sinne der Tiere
Alexandra Bräutigam
tierdiebstahlbayern
tierdiebstahlby@aol.com

Tierschutzinitiative „Tierdiebstahl Bayern“, Alexandra Bräutigam,. Fon: 0157-720 56 106 ,
E-Mail: tierdiebstahlby@aol.com und. „Katzenpolizei“, Tabea Hilgarth,
Telefonnummer: 08041-79 58 371

SIE KÖNNEN DIE PETITION HIER LESEN UND UNTERSCHREIBEN:
http://www.openpetition.de/petition/online/protest-gegen-die-eu-richtlinie-rl-2010-63-eu

Betreff: EU-Richtlinie Tierversuche-Flugblatt

»Wer nicht davor zurückschreckt, Tierversuche zu machen,
der wird auch nicht zögern, darüber Lügen zu verbreiten.«
George Bernhard Shaw

Werden nach neuer EU-Richtlinie Katzen und
Hunde legal im Tierversuchslabor enden?
© Peta.de
Wissen Sie, was die neue EU-Richtlinie, die ab November 2012 greift, zulassen wird?
Freigängerkatzen und Hunde sind laut der neuen EU-Richtlinie auch bei uns in
Gefahr! Dies haben die entsprechenden Brüsseler Gremien bis hin zum Europäischen
Parlament zu verantworten!
Das Europäische Parlament legalisiert mit dieser Richtlinie die „Verwendung“ aller
eingefangenen Tiere – nun wird es noch wichtiger, auf sein Tier zu achten!
Die Richtlinie folgt, wie man es schon aus dem deutschen Tierschutzgesetz kennt, dem
bekannten „Täuschungs-Rezept“, wie dies die folgenden Auszüge aus Artikel 11 der EU-
Richtlinie – mit unseren entsprechenden Anmerkungen rot markiert– zeigen:
(1)Streunende und verwilderte Tiere von Haustierarten dürfen nicht in Verfahren verwendet
werden.
Durch eine solche Feststellung soll der Leser gezielt in eine Richtung gelenkt werden: „Alles
nicht so schlimm – der Normalfall ist die Nichtverwendung der betreffenden Tiere!“

(2) Die zuständigen Behörden dürfen nur unter folgenden Voraussetzungen Ausnahmen von
Absatz 1 genehmigen.
Das Wort „nur“ soll suggerieren, dass die Behörden darum besorgt sind, wirklich „nur“, wenn
es nicht zu umgehen ist, Ausnahmen zuzulassen.
a) Es besteht grundlegender Bedarf an Studien über die Gesundheit und das Wohlergehen der
Tiere oder ernsthafte Gefahren für die Umwelt oder die Gesundheit von Mensch oder Tier,
und…
Die Wortwahl „Gesundheit und Wohlergehen“ ist reine Heuchelei und arglistige Täuschung –
und „ernste Gefahren für die Umwelt“ entbehrliche Panikmache. Über allem steht wieder das
Motto „Tierversuche sind unverzichtbar!“, das auch durch häufige Wiederholung nicht wahrer
wird.

1/2 b) es liegt eine wissenschaftliche Begründung dafür vor, dass der Zweck des Verfahrens nur
durch die Verwendung eines streunenden oder verwilderten Haustiers erreicht werden kann.
Der Ausdruck „wissenschaftliche Begründung“ soll, wie gehabt, den uninformierten Bürger
beirren und ihm suggerieren, es handele sich um etwas äußerst Wichtiges.
Der informierte Bürger durchschaut das Lügengebäude „Tierversuche sind
unverzichtbar“, unterstützt die Organisationen, die dem Haustierdiebstahl den Kampf
angesagt haben, und wählt die Partei, die sich für die Abschaffung sämtlicher Tierversuche
ohne Wenn und Aber einsetzt – die Partei Mensch Umwelt Tierschutz!
Tierversuche sind die Hölle für die Tiere, ebenso schädlich wie überflüssig für den Menschen.
Es ist an der Zeit, dass wir alle gemeinsam gegen die Tierfänger und die Pseudo-Politik zu
handeln. Die gestohlenen Tiere werden dem Tierbesitzer enteignet!!! Somit wird die
kriminelle Handlung des Haustierdiebstahls, der in Deutschland schon viele Jahrzehnte
stattfindet, weiterhin geduldet.
Der bekannte Dokumentarfilmer und MUT-Medaille-Inhaber Manfred Karremann sagte bereits
vor Jahren, dass er sich gut vorstellen könne, dass gestohlene Haustiere mit gefälschten
Papieren versehen werden und somit in den Versuchstierhandel gelangen.
Stopp dem Katzenhandel und Hundehandel und Stopp sämtlicher Tierversuche!!
Werden auch Sie aktiv!!

V.i.S.d.P.:
Verein Deutscher Katzenschutz No Catnapping e.V., Ingrid Arrigoni,
Fon: 05321-330457, E-Mail: ingrid-stahn@gmx.de und

Andrea Müller-Epp im Bundesarbeitskreis Haustierdiebstahl c/o Partei Mensch Umwelt Tierschutz,
Fon: 02421-9798067, E-Mail: post@piconino.de,
www.tierschutzpartei.de/BAKHaustierdiebstahl.htm

Tierschutzinitiative „Tierdiebstahl Bayern“, Alexandra Bräutigam,
Fon: 08042-972050, E-Mail: tierdiebstahlby@aol.com und

„Katzenpolizei“, Tabea Hilgarth,
E-Mail: h.tabsi@gmx.de

ÄRZTE GEGEN TIERVERSUCHE:http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/eu/476-die-reach-chance-45-tage-um-tiere-zu-retten

Der nachfolgende Artikel ist ziemlich hart. Aber wie die Autorin richtig sagt: „Wer sich jetzt sagt, ich kann so was nicht lesen, sollte sich über eins im Klaren sein, es gibt Lebewesen die nicht gefragt werden, ob sie das ertragen können, womit wir uns nicht auseinandersetzen wollen.“

LIZENZ ZUM TÖTEN
von Gabriele Hilbig

Jeder von uns war schon mal beim Arzt, brauchte Medikamente und verließ sich in vollem Umfang darauf, dass das was wir dort erhalten, gut für uns sein würde. Besonders auf diese Hilfe angewiesen sind Menschen, die chronisch krank sind. Was aber manche von uns nicht wissen ist, dass viele Medikamente uns durch Nebenwirkungen erst richtig krank machen. Manche schädigen das Erbgut unserer Nachkommen und einige Mittel führen bei Patienten sogar zum Tod. Wie aber kann das sein, nachdem diese Produkte doch ausgiebig erforscht wurden, zunächst im Tierversuch und danach noch in klinischen Studien? Danach mussten die Mittel ein Zulassungsverfahren durchlaufen, bevor sie überhaupt auf den Markt kommen konnten.

Sind unsere Medikamente sicher? Nein! Jeder Beipackzettel in Medikamenten bestätigt dies. Die Hinweise auf die Nebenwirkungen dienen lediglich der Absicherung der Konzerne, damit sie bei dem Auftreten von Problemen nicht belangt werden können.

Hans Ruesch
Die Fälscher der Wissenschaft
Zitat Seite 7: Jeder Mensch, der für ein Tier sorgt, wird früher oder später durch einen Veterinär oder aus eigener Erfahrung eine Regel lernen: man darf ein krankes Tier nur in den seltensten Fällen mit einer Humanmedizin behandeln. Das Tier kann daran sterben.
Was bedeutet das? Ganz einfach, dass der tierische Organismus ganz anders als der des Mensch reagiert; was dem einen bekommt, kann für den anderen sogar tödlich sein. Zitat Ende

Zitat Seite 11: 2 Milligramm Skopolamin töten einen Menschen, aber Hunde und Katzen vertragen hundertmal mehr. Der Fliegenpilz, der selbst in kleiner Dosis eine ganze Familie auslöschen kann, wird vom Kaninchen, das ja ein sprichwörtliches Versuchstier ist, schadlos verzehrt. Ein Stachelschwein kann auf einmal soviel Opium schlucken, wie der Süchtige in zwei Wochen raucht, und es mit einer Menge Blausäure hinunterspülen, die ein ganzes Regiment vergiften würde. … Aspirin und Insulin haben dieselbe Wirkung auf Ratten und Mäuse wie Contergan auf den Menschen; aber Contergan verursacht bei ihnen keine Missbildungen. Zitat Ende

Warum werden Tierversuche nicht grundsätzlich abgeschafft und neue Methoden eingeführt? Müsste unsere Regierung in Anbetracht der Erkenntnis der letzten Jahrzehnte nicht eine Kehrtwende zum Schutz der Menschen, und gegen den weiteren unnötigen Missbrauch von Tieren, einleiten, besonders im Hinblick auf Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen die daraus resultieren und die den Staat und die Steuerzahler ein Vermögen kosten? In den 50ger Jahren hatten von 100.000 Neugeborene Kinder, 3 Missbildungen. Anfang der 80 Jahre, hatten von 1000 Neugeborenen Kindern, 5 Missbildungen. Die Fortschritte in der Forschung sind unter diesem Aspekt eher anzuzweifeln. Sind Politiker auf diesem Ohr taub?

Zitat S.41: Der Präsident der USA, wenn er nicht wie John Kennedy enden will, und die Regierenden anderswo, sind die Hampelmänner der mächtigen Geschäftsleute, der Großindustrie und der Hochfinanz, die mit den ihnen hörigen Medien das Volk einer systematischen Gehirnwäsche unterziehen. Zitat Ende

In den siebziger Jahren gab es in vielen Ländern Tierrechtsbewegungen, die in die Labore eindrangen, Tiere stahlen und für, soviel Aufsehen sorgten, dass manche der Vivisektoren ernsthafte Probleme bekamen. Heute ist das nicht mehr möglich, denn die Vivisektoren sind eine geschützte Spezies in unserem Land. Und auch mit dieser Äußerung ist das Buch von Hans Ruesch, auch 30 Jahre nach seinem erscheinen, aktueller denn je.

Zitat S. 67: Die heutigen Vivisektoren müssen sich in ihren Laboratorien verriegeln, müssen Politiker bestechen und für teures Geld PR – Leute und Journalisten dingen, müssen alles daran setzen, dass ihre Taten nicht an die Öffentlichkeit gelangen. ….
Das der Staat hinter den Schandtaten und dem Betrug der Vivisektoren steckt und sie mit dem Deckmantel der Legalität schirmt und schürt, macht diese Schandtaten und diesen Betrug nicht besser, sondern schlimmer. Denn die Behauptung des Staates, alle seine Gesetze stützten sich auf Humanität und Gerechtigkeit, wird damit hinfällig. Zitat Ende

Die Suche nach Medikamenten die Menschen heilen, findet nicht statt. Der Grund dafür ist, dass damit ein Markt zusammen brechen würde, der hohe finanzielle Erträge einbringt. Wer will das schon? Das ganze System ist auf Verdienst aus.

Selbst Medikamente, die kaum erforscht, hochgradig gefährlich oder fast wirkungslos sind, kommen auf den Markt. Es gibt immer einen Weg sie durch die Zulassungsbehörden zu bekommen. Hiervon weiß John Virapen, der für die Pharma gearbeitet hat, detailliert in seinem Buch „Nebenwirkung Tod“, zu berichten. Die Menschen die Medikamente benötigen, sind dem ständigen Risiko ausgesetzt, das die Tierversuche auf menschliche Bedürfnisse nicht übertragbar sind. Aber das ist auch nicht wichtig, denn die Pharma Konzerne sind längst nicht mehr die Gesundmacher der Nation, sondern eher die, die sich um jeden Preis am Brutto -Sozialprodukt bereichern wollen. Der Gesetzgeber lässt es wohlwollend zu, weil er von den Steuereinnahmen profitiert.

So dürfen Forscher auch weiter Tierversuche machen, wie diese, die nach Tierbefreiungsaktionen in den 70er Jahren bekannt gemacht wurden.

Wer sich jetzt sagt, ich kann so was nicht lesen, sollte sich über eins im Klaren sein, es gibt Lebewesen die nicht gefragt werden, ob sie das ertragen können, womit wir uns nicht auseinandersetzen wollen.

Zitat S. 55: (Ich selbst konnte dabei nicht umhin, an die zwei ehemaligen Laborantinnen in meinem Bekanntenkreis zu denken, die beide ihre Stelle in der Pharma – Industrie aufgegeben hatten, weil sie es nicht mehr mitansehen konnten, wie selbst in den wenigen Fällen, wo man Narkose hätte anwenden können, die Mäuse ohne jegliche Narkose aufgeschnitten werden.)…
Man sah Katzen, die mit Kanülen im Hirn frei herumliefen, aber man sah sie nicht, wie sie mit elektrischen Schocks zum Wahnsinn getrieben wurden oder ihnen die Schädeldecke abgesägt wurde. Zitat Ende
Zitat S. 68: Zwei dieser Tiere, die so ramponiert waren, dass sie für weitere Versuche nicht mehr taugten, waren dort in ihren Käfigen einfach dem Hungertod überlassen worden. Der Tierarzt schätzte ihr Martyrium auf 30 bis 40 Tage. Diese konnten nur noch eingeschläfert werden. Alle übrigen waren sichtlich nervenkrank oder irrsinnig geworden. Die eine versteckte sich unter allen Möbelstücken und urinierte dauernd. Alle trugen Elektroden im Gehirn. …
Hier befeiten die Tierschützer mehrere Katzen, denen ein Teil der Schädeldecke fehlte, dafür aber im Gehirn eine Kanüle trugen, von der aus zahlreiche Drähte nach verschiedenen Punkten der Gehirnrinde verliefen. Durch Elektroschocks wurden bei den Katzen künstliche, angeblich „epileptische“ Anfälle hervorgerufen, die wohlverstanden mit den epileptischen Anfällen des Menschen, die ja nicht durch Elektroschocks hervorgerufen werden, nichts gemeinsam haben konnten. Zitat Ende
Zitat S. 71: Es wurden jeweils drei Monate alte Kätzchen und erwachsene Kater benutzt. In einem stereotaxischen Apparat immobilisiert, wurden ihnen die Augen aus den Höhlen gerissen, Geruchssinn und Gehör wurden operativ zerstört, das Rückenmark wurde durchtrennt, die Hoden wurden abgeschnitten (Kastration), der Penisnerv wurde bloßgelegt und elektrischen Schocks ausgesetzt – und das, um herauszufinden, wie das Geschlechtsleben der Katzen dadurch beeinflusst würde.
Identische Experimente wurden, ebenfalls auf Kosten des unbefragten Steuerzahlers, gleichzeitig in etwa dreißig amerikanischen Laboratorien seit Jahren durchgeführt; aber die Experimente im New Yorker Museum bildeten insofern die Ausnahme, als sie an die Öffentlichkeit gelangten, und zwar in allen Einzelheiten.
Es waren auch sogenannte „terminale“, das heißt tödliche Experimente vorgesehen, bei denen man nicht abwarten wollte, wie die Verstümmlungen das Geschlechtsleben der Katzen beeinflussen würden, sondern bei denen der bloßgelegte Penisnerv so lange Elektroschocks unterworfen wurde, bis der Kater verendete. Zitat Ende
Die Experimente wurden nicht abgebrochen, nachdem die Öffentlichkeit davon Kenntnis erlanget hatte. Die Forscher waren sich des Schutzes durch die Regierung gewiss.

Zitat S. 71: „Wenn etwas dieses Museum auszeichnet, dann ist es die Freiheit, zu studieren, was ihm beliebt, ungeachtet eines sichtbaren Nutzens. Die Experimente werden fortgesetzt.“ Zitat Ende
Wie weit sind diese Ereignisse von denen die heute im verborgenen, in gut geschützten Laboren stattfinden, entfernt? Heute bekommt kaum noch jemand Einblick in ein Labor und so gelangen diese Informationen so gut wie nicht mehr nach außen. Das bedeutet aber nicht, dass sich an dem Leiden der Tiere irgend etwas geändert hat.
Grundgesetz
• Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG gewährleistet dem Wissenschaftler einen gegen Eingriffe des Staates geschützten Freiraum, der vor allem die auf wissenschaftlicher Eigengesetzlichkeit beruhenden Prozesse, Verhaltensweisen und Entscheidungen bei dem Auffinden von Erkenntnissen, ihrer Deutung und Weitergabe umfaßt.
Quelle: BVerfG, 1 BvR 424/71 u. 325/72
Der Staat mischt sich nicht in die Forschung ein und hat mit dem Tierschutzgesetz im Bereich Tierversuche, die Legitimation erteilt, Tiere zu quälen, zu verstümmeln, zu töten, sie nicht zu schonen. Es hat sich nichts geändert. Jedenfalls nicht für die Tiere im Versuch!

Zitat S. 62: Derselbe obenerwähnte Prof. Lépine hat im Laufe eines Ehrlichkeitsanfalls in einem Interview der Tageszeitung Alsace (17.März 1967) gesagt: „Wir sind Zauberlehrlinge, besonders auf wissenschaftlichem Gebiet. Wir brüsten uns mit Entdeckungen, die uns vergiften. Ich glaube, die zukünftige Generation wird viel Zeit und Mut brauchen, um mit den katastrophalen Folgen unserer Forschung fertig zu werden.“ Zitat Ende

Der Vivisektor Claude Bernard hatte eine Devise:
Zitat Seite 9 „Ich werde zeigen, dass man lebende Körper ebenso behandeln kann wie unbelebte Objekte; das ist die Grundlage. ..“ Zitat Ende
Bernard Worte sind zu einem Dogma für die Grundlagenforschung geworden. Doch am Ende seines Lebens, sagte er folgende Worte: „Unsere Hände sind leer, und nur unser Mund ist voller Versprechungen.“

* Solange ein Großimporteure von Auslandshunden, öffentlich einen Nachruf über eine
Tierschänderin, die vor Jahren illegale Tierversuche in einem Tierheim in Kamp – Lintfort
betrieb, das den Namen Friedhof der Kuscheltiere trug, verfasst, bei dem Hunderte von
Katzen zu Tode gequält wurden, und deren Ableben in einem öffentlichen Nachruf als große
Tierschützerin beklagt,
* solange im Ausland Wagenladungen von Hunden verloren gehen, weil Tieren von Deutschen
in Labore gebracht werden
* oder man in Verteilermails lesen muss, das ein ganzer Container voller Hunde vom Schiff
gefallen sei,
wissen wir, das es noch viel zu tun gibt. Tierschutzkollegen in Deutschland, sollten sich nicht darüber aufregen, dass wir diese Dinge anprangern, sondern darüber, dass sie geschehen, und soviel Ergeiz besitzen, die Schuldigen nicht mit solchen Handlungen durchkommen zu lassen.

Solange Tierschützer und Tierrechtler, die von all dem Grauen Kenntnis haben, das in den Laboren überall auf der Welt und auch in Deutschland geschieht, dies nicht öffentlich weitergeben, kein Statement dazu abgeben, das sie dagegen sind, nicht für Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich sorgen, stimmt mit diesem ganzen System des Tierschutzes etwas nicht. Es sollte für uns eine Sache der Ehre sein, dies zu ändern.

Wir können uns nicht über das Morden der Tiere im Ausland aufregen, und dafür jeden Tag auf die Barrikaden gehen, diese zu zig Tausenden nach Deutschland karren, (wo einige davon im Versuch landen) und gleichzeitig, über das tägliche Leiden der Tiere im Versuch hinwegsehen, das unvergleichlich größer ist und angeblich zu unser aller Wohlergehen stattfindet, was nachweislich nicht der Fall ist. Denn wie es scheint, wissen viele Forscher nicht was sie tun, sonst würden ihre Handlungen nicht tote Tiere und Menschen nach sich ziehen.

Wo sind heute die Helden der siebziger und achtziger Jahre, die noch wussten, dass es für Tierschützer eine Sache der Ehre ist, sich gegen Tierversuche einzusetzen. Man hat den Eindruck, es gibt sie nicht mehr. Man hat den Eindruck, die Tierschützer der letzten Jahre sind in eine Art Tiefschlaf gefallen, was dieses Problem angeht.

Tierversuche betreffen jeden von uns, denn diese Tiere sterben für DICH, für MICH, für jeden von uns. Darum sind wir verantwortlich! Ich will nicht, das auch nur ein Tier für mich sterben muss. Wir leben in der Neuzeit, es gibt andere Methoden! Das Mittelalter ist vorbei, ob die Vivisektoren das irgendwann mitbekommen? Ob der Staat, die von ihm vorgeschriebenenTierversuche irgendwann aussetzt?

Das Resultat von Tierversuchen in den letzten Jahrzehnten, war Milliardenfacher Mord an Tieren. Zigtausendfacher Mord an Menschen, die durch Medikamente starben. Eine Industrie, die neue Medikamente wie am Fließband erzeugt, teilweise indem sie nur den Markennamen ändert und einzelne Moleküle austauscht, um sich noch mehr an den Menschen zu bereichern. Und die Nebenwirkungen die weltweit durch diese Chemikalien in den Körpern der Menschen erzeugt werden, machen dann abermals neue Forschung und noch mehr Medikamente nötig. Von den Folgen der Chemikalien für die Umwelt, mit denen wir vergiftet werden, und die einmal ausgeschieden im Wasserkreislauf landen, ganz zu schweigen.

Verwaltungsbehörden sind der verlängerte Arm der Vivisektoren, denen nach dem Grundgesetz ja keine Einschränkungen auferlegt werden dürfen. Somit sind die Behörden gezwungen die Anträge auf Forschung zu genehmigen. Die Behörden dienen eigentlich nur einem Zweck, dem Volk vorzugaukeln es gäbe ja eine Instanz, die darüber wacht, dass Tierversuche nur in einem überschaubaren und für die Tiere erträglichen Maße bewilligt werden. Auch die Ethik Kommission ist nichts weiter als eine Farce. Die Tierschutzbeauftragten sind immer in der Minderheit und werden damit grundsätzlich überstimmt. Das Tier als Versuchsobjekt wird absolut willkürlich für die Forschung missbraucht. Die Versuche müssen noch nicht mal einem nachvollziehbaren Nutzen dienen, denn die Forschungsfreiheit kann von Gesetzeswegen nicht eingeschränkt werden.

Es ist unfassbar!!!

Ein Ende der Tierversuche ist weder in Sicht noch zu erwarten, solange es Menschen gibt, die ihre Menschlichkeit verloren haben. Das CH emie, A erzte und V ivisektoren Kombinat hat mehr Macht als der Gesetzgeber und es gibt für dieses Kombinat keinen Grund auf diese Vorrechtsposition, die per Grundgesetz garantiert ist, zu verzichten.

Letzten Endes ändern wir nur etwas, wenn wir damit beginnen uns verantwortungsvoll zu
verhalten und Tierversuche in unserem Land anzuprangern. Jeder auf seine Weise!

Foltermethoden wie im Mittelalter gehören abgeschafft. Für immer! Hier geht es um eine Frage der Menschlichkeit! Das geht uns alle an.

Abgesehen davon, sollten wir uns die Frage stellen dürfen, in wieweit, die heute betriebene Pharmapraxis, Medikamente mit starken Nebenwirkungen auf den Markt zu bringen, überhaupt mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen ist und wieso Zulassungsbehörden nicht die Auflage haben, Medikamente mit Nebenwirkungen nicht zuzulassen?

Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Die Würde der Menschen, die aufgrund von Medikamenten Nebenwirkungen zu Pflegefällen werden, ist nicht mehr gewahrt.
Artikel 2
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Zahlreiche Menschen sind wegen Medikamenten Unverträglichkeit gestorben. Was ist mit deren Recht auf körperliche Unversehrtheit?
Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
Außer Vivisektoren und Leiter von Pharmakonzernen, denn wann hätten wir je gelesen, dass sie für die Nebenwirkungen, oder Todesfälle bestraft worden sind, oder die Firmen geschlossen wurden?

Artikel 5
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Das Recht auf Forschung und auf Lehre, scheint einen Teil der Grundrechte der restlichen Bevölkerung außer Kraft zu setzen, denn wie sonst kann man sich erklären, dass Menschenopfer und der Massenmord von Tieren dafür hingenommen werden?

Die Atomkraft in Deutschland wird abgeschafft, etwas an das niemand glauben konnte.
Jetzt sollten wir uns dafür einsetzen, dass Tierversuche vollständig abgeschafft werden. Dazu müssen wir uns intensiv mit dem Thema befassen, uns weiterbilden, Argumente sammeln und diese bekannt machen. Nur informierte Tierschützer können etwas bewirken.

Weitere Infos zu dem Thema finden Sie auf:
http://izt.jimdo.com/macht-der-pharmaindustrie/
http://izt.jimdo.com/anti-tierversuchsaktionen/
http://izt.jimdo.com/tierversuche/
http://izt.jimdo.com/buchempfehlung/

Verteilen der Mail, einstellen auf Internetseiten oder Facebook ausdrücklich erlaubt.

Wenn Sie keine weiteren Infomails mehr von uns bekommen möchten, schreiben sie uns bitte an. Wir nehmen Sie dann aus dem Verteiler!
Gabriele Hilbig



WEISE WORTE: „Der Spiegel“ über „The Mick“ by Martin Compart
20. Juli 2012, 9:56 am
Filed under: Deutsches Feuilleton, Mickey Spillane, Weise Worte | Schlagwörter:

In Amerika, wo Spillanes grimmige Ergüsse in der „Signet“-Taschenbuchreihe (Motto: „Das gute Buch für jedermann“) erscheinen, wurden Hochschullehrer genau so wie Hausfrauen von der Hammer-Manie befallen. Kein Grad der Bildung schützt davor, denn er injiziert seine kannibalistische Sex-Soße mit teuflischer Treffsicherheit genau an dem Punkt, wo bei jedem gesetzesfürchtigen Bürger der Höhlenmenschen-Instinkt sitzt, eingesperrt in den Kerker der Konventionen, doch keineswegs verkümmert…
„Von Conant und Homer kann ich ja schließlich nicht leben“, entschuldigt sich Kurt Enoch, der aus Hamburg nach den USA ausgewanderte Verleger Spillanes, wie alle seine Kollegen aus der Branche, die glauben, sie könnten das gute Buch retten, indem sie schlechte verkaufen und sich dabei wie Retter der Kultur vorkommen…

Mickey Spillane, der hochbezahlte 35jährige Barbar mit Frau, zwei Kindern und einem Häuschen auf dem Land, ist stolz darauf, daß er eine Menge altmodischer Hemmnisse niedergewalzt hat – einschließlich des Zwanges, wenigstens grammatikalisch einwandfrei schreiben zu müssen. Als die Kritikerin Edith Walton ihm in einer Radio-Unterhaltung nachwies, daß er seine Foltermethoden auch gegen die Regeln der englischen Sprache anwende, erwiderte er: „Für das Geld, das ich mache, ermorde ich die Grammatik nicht nur: ich trample noch auf ihrer Leiche herum.“

Er (Mike Hammer)hat ein Gesicht, das eine Sonnenuhr zum Stillstand bringen würde, den Körper eines polnischen Hochofen-Stokers und das ethische Bewußtsein eines betrunkenen Kopfjägers. Er rast in einem hochgekitzelten Mercury-Wagen herum, ein selbsternannter Asphalt-Erzengel mit zwei Pistolen und dem sexuellen Appetit eines Eisenbahnwaggons voll griechischer Satyrn.
Wie Hammer es ausdrückt: „Holt die großen Bonzen und zeigt ihnen den langen Weg ins Nichts….

(aus DER SPIEGEL Nr.36/1953)



STAMMTISCHGEGRÖLE: HURRA! Doris J. Heinze ist wieder da! by Martin Compart
18. Juli 2012, 5:12 pm
Filed under: DEUTSCHER-TV-SCHROTT, Drehbuch, NEWS, Parasiten, Stammtischgegröle, TV | Schlagwörter: ,


Dass sie ihrer Karriere dem Aussehen verdankt, ist wohl das Einzige, was man der ehemaligen NDR Fernsehspielchefin Doris J. Heinze nicht vorwerfen kann. Sie hat lediglich, wie andere auch, ihre kriminelle Energie genutzt um sich in einer höchst korrupten Branche zu bereichern. Erste Erfahrungen in Film und Korruption dürfte sie als Geschäftsführerin des Filmbüro NW e. V. gesammelt haben.Erschwerend hinzu – und das verlangt ja nach einer Haftstrafe – kommen ihre ästhetischen Verbrechen. Durch den Minderwertigkeitskomplex des Emporkömmlings Heinze wurde die Burdagattin Fuhrtwängler zur TATORT-Kommissarin und tyrannisiert mit ihrer erbarmungslosen Ausdruckslosigkeit das Zuschauerprekariat. Gnadenlos hat sie jahrelang Gebühren- und Steuergelder geplündert um ihren eigenen Drehbuchmist und den ihres Ehemannes selbst zu bewilligen. Kann man ihr das übel nehmen? Der NDR zahlte ihr ja nur läppische 104.000 Euro im Jahr; also gerade mal das Existenzminimum.

Als der Betrug aufflog, kam sie nicht in Untersuchungshaft, sondern zog sich in ihr Eigenheim auf eine Nordseeinsel zurück. Frei nach dem Tegtmeier-Motto: „…möchte ich durch ein schönes Leben meine Verbrechen ungeschehen machen“. Vorbei die schöne Zeit, wo man, umringt von Parasitenschwärmen, die erbärmliche Existenz schön denken konnte. Statt die Gelegenheit wahr zu nehmen um ins Wasser zu gehen (sie hat ja eh schon das Charisma einer Wasserleiche), setzte sie sich hin und schrieb einen Kriminalroman, der wohl das Niveau ihrer für nicht debile Zuschauer unerträglichen Fernsehspiele fortsetzt. Der mir zum Glück völlig unbekannte Ellert & RichterVerlag stellt ihr Werk so vor:

„Auf der Insel Nordstrand ist noch alles in Ordnung. In der Welt aber brechen die Finanzkrise und der isländische Vulkan Eyjafjallajökull aus damit ist die Ruhe, die der Ex-Ermittler Karl Hieronymus Schröder eben noch auf der Insel genossen hat, dahin. Inspektor Doharty aus London ruft an und holt ihn zurück in die Welt der Verbrecherjagd. Er berichtet von krummen Bankgeschäften, der russischen Mafia und mehreren Toten. Ein indisches Software-Genie muss dringend aufgespürt werden, das wegen der Aschewolke des Vulkans auf dem Frankfurter Flughafen festsitzt. Während Schröder und Doharty ermitteln, gerät der Inder zwischen alle Fronten. Nicht nur seine Auftraggeber, große Banken in aller Welt, werden zunehmend nervös, auch die russische Mafia hat ihn schon ins Visier genommen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Ein packender Thriller, eine überzeugende Erzählerin. Doris Heinze hat einen weltläufigen Thriller verfasst. Kiew, London, Mombasa, New York, Mumbai und Nordstrand sind seine Schauplätze. Vor allem aber lebt Höhere Gewalt von seinen eigenwilligen Charakteren und der schnellen, spannungsgeladenen Handlung.“

Sofort weiß der Leser, dass er in schlechten Händen ist. Da hat Doris, ihr Hirn überschätzend und unter übermenschlicher Aktivierung ihrer Willenskraft, alle Airport-Thriller studiert, um eine schnelle Mark zu machen. Woher soll die Arme auch wissen, dass der Buchmarkt nicht wie ihr Gebühren gesteuerter NDR funktioniert? Wenn man erstmal anfängt Mist zu gucken, wird man irgendwann auch mal Mist schreiben. Also sind die Chancen nicht schlecht, das Elaborat an einen Fernsehsender zu verkaufen, wenn sich erstmal die Wogen geglättet haben. Wahrscheinlich wird das aber noch einige Monate dauern.

Ein Brüller: Am ersten Tag der Verhandlung gegen Sie las sie
in der Buchhandlung Liesegang in Husum aus ihrem Kriminalroman. Der Eintritt war frei. Viele weitere Lesungen hat ihr Verlag schon angedroht. Über die leider schlecht besuchte Erstausstrahlung berichtete immerhin das deutsche Literaturmagazin NR.1, BILD.de:

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„Hohes Gericht, wir sind nur die Opfer des Systems.“

Die schönsten Zitate aus der HAMBURGER MORGENPOST zum Verfahren:

„Die 63-Jährige kommt nun wegen schwerer Bestechlichkeit, schwerer Untreue und Betrugs vor das Landgericht. Sie ist nicht allein auf der Anklagebank: Auch ihr Ehemann und die Filmproduzentin müssen sich vor der Wirtschaftsstrafkammer verantworten. „Für alle Beteiligten hat es sich um risikofreie und einträgliche Geschäfte gehandelt – zulasten der Gebührenzahler“, sagt Möllers…

Den drei Angeklagten werden insgesamt 14 Straftaten aus den Jahren 2003 bis 2009 vorgeworfen – so lange funktionierte das „System Heinze“ wie ein gut geschmiertes Uhrwerk: Die damalige NDR-Fernsehspielchefin lieferte der Produzentin der AllMedia, einer früheren Tochterfirma von Studio Hamburg, stets neue Drehbücher von „Niklas Becker“ und „Marie Funder“, sicherte als Gegenleistung im Sender die Auftragsvergabe an die AllMedia. Höhepunkt an Dreistigkeit bei dieser Mauschelei: Heinze verkaufte das gleiche Drehbuch zweimal, mit nur leicht verändertem Titel. Nachdem sie für „Dienstage mit Marie“ bereits Honorar bezogen hatte, drehte sie der Hamburger Produktionsfirma Network Movie „Dienstage mit Antoine“ an – und schädigte die Firma um rund 25 000 Euro…

Sie habe keine Ahnung gehabt, wie ihr Vorgehen „juristisch bewertet werden würde“. Schließlich sei sie nicht die einzige ARD-Redakteurin gewesen, die unter Pseudonym Drehbücher bei dem Senderverbund untergebracht habe. Eine von ihr namentlich nicht genannte Kollegin vom Bayerischen Rundfunk, die nun in der Privatwirtschaft arbeite, sei ebenso verfahren.
Sie und ihr Mann hätten ihre Pseudonyme der Verwertungsgesellschaft VG Wort gemeldet…“

Das ist gut so. Denn dann bekommt sie von der VG Wort nochmal richtig Geld, wenn ihre Machwerke wiederholt werden. Und die wird der NDR und andere ARD-Anstalten sicherlich wiederholen. So sorgt dann Kommissarin Furtwrängler und der NDR dafür, dass die Verbrechen auch später noch belohnt werden. Aber vielleicht schreibt sie dann wenigstens keine weiteren Kriminalromane. Schließlich bringt die Ausschüttung durch VG Wort und das Wiederholungshonorar (Vertrag ist Vertrag) für ein einziges TV-Spiel das x-fache eines durchschnittlichen Buchvorschusses.

„Man kann nicht mehr tun, als sich zu entschuldigen.“ Weise Worte einer vom Schicksal schwer gebeutelten Frau, die viele Apfelbäume beschneiden muss. Tja, wer Spott haben will, muss erstmal für Schaden sorgen.



DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN: ÜBER DIE HOLZHALTIGKEIT EINIGER KRITIKER by Martin Compart
15. Juli 2012, 4:25 pm
Filed under: Crime Fiction, Heftroman, Krimis, Noir-Theorie, Pulp, Rezensionen | Schlagwörter: ,

Immer wieder blökt es in der Krimikritik laut und erschreckt „pulp“ wie aus einer Hammelherde, die den Wolf gesehen hat. Der falsche Umgang mit literaturgeschichtlichen Begriffen bei uns zeigt einmal mehr, die erbärmliche Rezeption von Kriminalliteratur in Deutschland. Eine konsequente Tradition, die sich aus den Printfeuilletons ins Internet fortsetzt: Kein Hauch von Genre geschichtlichen Kenntnissen. Da bezieht sich dann ein Unwissender auf einen anderen und durch diese Parallelquellen soll ein genügender Grad an Verifikation erreicht werden.
Der auffälligste Fehler dabei ist die Nutzung dieses Terminus für Inhalte statt Form. Selbst Wikipedia behauptet, dass „Pulp“ umgangssprachlich für „Schund“ zu verwenden wäre. Dafür gibt es wohl eher das schöne neudeutsche Wort „trash“. Wikipedia: „Der Name „Pulp“ leitet sich vom billigen, holzhaltigen Papier (engl. wood pulp) ab, auf dem die Magazine gedruckt wurden. Pulp ist umgangssprachlich auch als „Schund“ zu verstehen (siehe Intro des Spielfilmes Pulp Fiction).“ Der Titel von Tarantinos Film bezieht sich nicht nur auf die Inhalte, sondern mehr noch auf den anthologischen Aufbau, der dem strukturellen Aufbau der Pulp-Magazine folgt. Außerdem sollten umgangssprachliche Idiotismen – von „chillen“ bis „public viewing“ – in Rezensionen nichts zu suchen haben; die kann man getrost RTL-Kunden wie der Schuhfachverkäuferin Sheila überlassen.
Diese Kritiker benutzen den Begriff „pulp“ fast so, wie Proll-Gert und Tony Blair mit dem Begriff „Reformen“ umgegangen sind, also der ursprünglichen Bedeutung entkleiden und ins Gegenteil kehren. Sie wollen mit dem Ausdruck „pulp“ anzeigen, dass es sich um etwas wildes, subversives, ursprüngliches, den Hard-boiled-Traditionen verpflichtetes, handelt, das ihrer sonstigen Lektüre abgeht. Ihre selbstgefällige Kleinbürgerlichkeit und ihre brave Spießigkeit erschrecken vor der Maßlosigkeit des Genres.
Falsche Begriffsnutzung ist ein Ärgernis und fördert falsches, bestenfalls ungenaues denken.
So werden Groschenhefte wie JERRY COTTON, LASSITER oder PERRY RHODAN als „deutsche Pulps“ bezeichnet, was ein großer Blödsinn ist. Denn die Heftromane lassen sich auf den publizistischen Vorläufer der „Pulps“ zurück führen, den „Dime Novels“: 1860 wurde in den USA von Verleger Erasmus Beadle die ersten Dime Novels veröffentlicht, Heftromane mit abgeschlossenen Abenteuern einer Serienfigur. Die erste Dime Novel-Reihe, die sich ausschließlich der Detektivliteratur widmete, war die OLD CAP.COLLIER LIBRARY des Verlages Norman L.Munro. Die Reihe erschien von 1893 bis 1899 und brachte neben ausländischen Lizenzen, wie Übersetzungen Gaboriaus, auch Originalstoffe; z.Bsp. OLD BROADBRIM, THE QUÄKER-DETECTIVE. 1886 erschien dann NICK CARTER von John Russell Coryell. Er war wohl der berühmteste Held der Dime Novels und für die Entwicklungsgeschichte der Kriminalliteratur im Allgemeinen und des Heftromans im Besonderen von zentraler Bedeutung. In Deutschland wurde NICK CARTER ab 1906 veröffentlicht.
1896 war das Geburtsjahr der Pulps: Frank Munsey änderte die Jugendzeitschrift ARGOSY in ein Abenteuermagazin für Erwachsene. Gedruckt auf 192 Seiten, rauen, holzigen und unbeschnittenen Papier im Format 17,5×25 cm. Von den Seiten wurden ca.60 für Anzeigen verwendet. Um 1900 lag die Auflage von „Argosy“ bereits bei eine halben Million. „Der Vorteil der Pulp-Magazine gegenüber den Dime Novels – 1919 wurde die letzte Dime-Novel-Serie, THE NEW BUFFALO BILL WEEKLY, in ein Pulp-Magazin umgewandelt – war neben einer größeren Variationsbreite die Experimentierfreudigkeit, die das Medium förderte. Nur wenige nutzten das Pulp-Format um inhaltlich das Dime Novel-Konzept fortzuführen. Beispielsweise DOC SAVAGE und THE SHADOW.
Da das Publikum der Pulps relativ konsumschwach war, sank die Zahl der Anzeigen. Die Profitrate war sehr gering (in den 30er Jahren etwa zwischen 450 und 750 Dollar bei einer Auflage von 100000) und basierte alleine auf dem Verkaufserlös und nicht auf den Anzeigen. Das zwang die Verleger dazu, das Literaturmaterial billig einzukaufen (3-4 Cents pro Wort in den 1920ern, ein Cent durchschnittlich in den 1930ern).
1905 führte der Dresdener Eichler Verlag mit der Lizenz der amerikanischen Dime Novel-Serie BUFFALO BILL den Heftroman in Deutschland ein und prägte mit seinem 20 Pfennig-Preis auch den Begriff „Groschenheft“.
Die Pulp-Magazine unterscheiden sich von den Dime Novels konzeptionell dadurch, dass sie als Anthologien mit unterschiedlichen Geschichten verschiedener Autoren aufgebaut waren. Die meisten dieser Magazine konzentrierten sich auf ein bestimmtes Genre: BLACK MASK auf Kriminalliteratur, WEIRD TALES auf Horror, AMAZING STORIES auf Science Fiction – um nur einige der bekanntesten zu nennen. Deswegen ist Evolver Books SUPER PULP tatsächlich ein Pulp-Magazin (sowohl im inhaltlichen Konzept wie im formalen), dagegen aber JERRY COTTON, PERRY RHODAN oder LASSITER reine Dime Stories.
Gerne werden auch die Paperback Original-Autoren (Thompson, Brewer, Whittington, Goodis, Williams, Block, Westlake usw.) unter „pulp“ subsumiert. Dabei waren es genau diese Taschenbuchromane, die dem Medium Pulp-Magazin die massenmediale Dominanz im Printbereich nahmen, sogar auslöschten und einer völlig anderen Dramaturgie folgten. Die wenigen Pulp-Magazine (etwa ELLERY QUEEN´S MYTERY MAGAZINE), die die Marktbereinigung überstanden, mussten sich in das zeitgemäßere „Digest-Format“ wandeln.
Wenn man inhaltlich „pulp“ etwa als Schund oder „trash“ verwendet, geht das ebenfalls völlig daneben. Denn die Pulps waren Veröffentlichungsorte für Autoren wie Dashiell Hammett, Raymond Chandler, Jack London, H.P. Lovecraft, Philip K.Dick, Louis L´Amour, Upton Sinclair oder Ray Bradbury. Also für Schriftsteller, die subversive Weltliteratur geschrieben haben.
Die weniger gebildeten „Kritiker“ sollten wenigstens ein paar Standardwerke zur Literaturgeschichte lesen, um nicht dauernd ihre Ahnungslosigkeit wie eine Monstranz vor sich her zu tragen. Ihr Verhältnis zum Genre erinnert an Alkoholiker, die sich für Whiskysammler halten.

cover
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Aus dem Inhalt:
On the Noir Road: Die schmutzigen Straßen des JAMES CRUMLEY,
CHARLES WILLEFORD: Keine Hoffnung für die Lebenden, Der Texaner: JOE R.LANSDALE, EVIL von JACK KETCHUM, Es war einmal in Washington: GEORGE P.PELECANOS, Queneau in den Mean Streets: JAMES SALLIS, Stadtführer für Perverse: MATTHEW STOKOES Roman HIGH LIFE oder Noir goes mainstream, ,PAINT IT BLACK – intermediale Betrachtung zu einer Noir-Theorie, HINTERWÄLDLER, KANNIBALEN UND MONSTER – zum Backwood-Genre, WAS IST PULP?, LEO MALETS Schwarze Trilogie und der Neo-Polar, Noir-Abenteurer: PIERRE MACORLAN und vieles mehr.