Martin Compart


HAPPY BIRTHDAY, MICK JAGGER… by Martin Compart
21. Juli 2013, 11:47 am
Filed under: MUSIK, Porträt, Rolling Stones | Schlagwörter: ,

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…AND THANKS FOR THE MUSIC.

http://jungle-world.com/artikel/2013/29/48120.html

Compart  477

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NEWS – Programmhinweis by Martin Compart
14. Juni 2012, 3:00 pm
Filed under: NEWS, Rolling Stones | Schlagwörter: ,

Programmhinweis
Radio
WDR 5, 12.07.2012, 10.05 – 11.00 Uhr
Neugier genügt – Literarische Auslese
Themenspecial 50 Jahre Rolling Stones: In der Pause prügelten wir uns regelmäßig mit den Beatles-Fans Eine Jugend mit den Rolling Stones
Von Martin Compart

„Diese fünf Visagen hatten für mich dieselbe Symbolkraft wie Marilyn über dem U-Bahnschacht oder Bogart mit der Zigarette. Nichts in der Welt wollte ich lieber besitzen als die Platte mit den entscheidenden Eröffnungsworten: „Kids are different today, I hear every mother say“. Der Eintritt in eine andere Dimension. Diese Platte hatten meine Jungs für mich gemacht, damit ich diese betonharten Zeiten durchstehen konnte. Die Stones standen mir bei im Elend dieser von Geisteskranken beherrschten Welt“, so beschreibt Martin Compart, Autor, Lektor, Kritiker, geboren 1954 in Witten an der Ruhr sein Verhältnis als Jugendlicher zu den Rolling Stones. Die große Zeit der Stones fiel in seine Pubertät, die Auflehnung gegen das Elternhaus, die Aufarbeitung der Nazizeit und die 68er Bewegung. Und die Band traf den richtigen Ton, allerdings nicht aller. „In den großen Pausen trafen sich Stones- und Beatles-Fans, um sich gegenseitig auf die Fresse zu hauen. Da trafen unversöhnliche Weltanschauungen aufeinander – mit Musik hatte das nichts zu tun: Die Stones wollten nicht die Hand von irgendjemand halten.“ Die Rolling Stones als radikales Lebensgefühl, Erinnerungen an eine versunkene Zeit.

Sprecher: Hans Peter Hallwachs

Redaktion: Thomas Hauschild

PS: WOW! Der grosse Hans Peter Hallwachs liest Texte aus meinem Buch über die Stones! Seit er Steve Gardiner gesprochen hat, bin ich besenharter Fan von ihm und sehe mir seinetwegen sogar schon mal eine ZDF-Vorabendkrimiserienfolge an. Und zumindest einen Stones-Bezug gibt es auch: Er gab sein Filmdebut in Volker Schlöndorffs MORD UND TOTSCHLAG an der Seite von Anita Pallenberg; die Filmmusik war von Brian Jones.
PPS: Wir sehen uns am 12.7. im Marquee-Club, denn da spielen die Stones auf den Tag genau ihr 50jähriges Jubiläum.

PPS: Und deshalb hier ein paar Auszüge aus dem Buch:

„Rock’n’Roll erwischte England wie die Bombe von Hiroshima“, sagte Keith. Dann kamen die Beatles und Europas Teenager begannen durchzudrehen; 1963. 1964 kehrte der Rock in die USA zurück mit der großen British Invasion: Alle englischen Bands wurden von Bomber Harris in ein Flugzeug in die Staaten gesetzt und zerbombten die US-Hitparaden. Mit Gitarren wie Kalaschnikovs schossen die Brit-Bands den Frankies & Rickys die Eier weg. Die Kulturrevolution trat in die entscheidende Phase.
Es muss so ’64 gewesen sein, als mir erstmals die Basslinien von Bill Wyman die Magengedärme aufwühlten und Technicolour in mein Leben brachte… Wenige Tage später sollte ich erfahren, was mich so angemacht hatte: Wir waren auf einem dieser unerträglichen Verwandtschaftssonntagsbesuche bei einem Onkel, und mein älterer Cousin besaß dank seiner noch älteren Schwester einige dieser neuen Lärmplatten mit langhaarigen Affen auf der Hülle, die bei Erwachsenen nicht allzu gut anzukommen schienen. Die sagten einem auch klipp und klar, was das war: Es war Negermusik aus dem Dschungel, gespielt von ungewaschenen Langhaarigen, die nur Vergewaltigung, Totschlag, die Abschaffung der Zivilisation und die Vorbereitung der kommunistischen Weltherrschaft im Sinn hatten. Diese Kerle waren gegen geregelte Arbeit, ordentliches Familienleben, Zebrastreifen, den Goldenen Schuss (Lou van Burg – nicht das Frankfurter Bahnhofsklo), den Blauen Bock, Turmfrisuren, VW-Käfer, Wirtschaftswunder und saubere Gesinnung, erklärten die Alten rot angelaufen mit Geifer vor dem Maul. Die wollten alles kaputt machen. Sie waren das Schlimmste, was es gab. Genauso schlimm wie Fidel Castro und Mao und schlimmer als Hitler oder der 2.Weltkrieg, den man leider verloren hatte. Im Grunde verkörperten sie das, wogegen die Alten heroisch gekämpft hatten: die Dominanz des Untermenschentum. Nur Untermenschen konnten derartigen Krach machen. Verjudete Negermusik.

All der Hass auf die Welt und ihren Nachwuchs ergoss sich nun über die Rolling Stones, die noch schmutziger als ein Stripklub waren. EVENING STANDARD vom 21.3.64: „Sie haben in der Musikszene Schreckliches angerichtet; sie haben sie an die acht Jahre zurückgeworfen. Als wir unsere Popsänger gerade soweit hatten, dass sie alle sauber, ordentlich und nett aussahen, da kamen die Stones daher und sahen aus wie Beatniks. Sie haben das Image der Popsänger der sechziger Jahre ruiniert.“ Und zur ersten Australien-Tournee stellte der SYDNEY MORNING HERALD fest: „Ein unverhohlen sexueller Akt, auf den die keuschen Beatles unsere zarten Teenager nicht vorbereitet hatten.“
Die fett gewordenen Weltkriegsveteranen und Wirtschaftswunderspießer wussten genau, wie man mit solchen Burschen verfahren musste: Erst mit dem Schlauch abspritzen und dann erschießen. Liberalere Geister erwogen noch Arbeitsdienst oder ein paar Monate in einem gut geführten KZ. Sie hatten es aber auch verdammt schwer. Erst mal kam diese verdammte Anti-Babypille, die Frauen angstfreien Sex garantierte. „Die Pille verautomatisiert die Liebe und versaut die Moral.“ …
Der erste wirklich große deutsche Hit der Stones war natürlich das Zerlegen der Berliner Waldbühne – hinreichend bekannt. Sentimentalität kommt auf, wenn man den Bericht des Axel-Springer-Heloten Matthias Walden darüber liest (in DER MONAT 11/65)…

Keine Negermusik auf deutschen Wellen war das grimmige Prinzip der öffentlich-rechtlichen Sender. Wahrscheinlich wären die Ätherwellen kotzend zusammengebrochen. Lediglich Radio Luxemburg und AFN ermöglichten uns einen Blick in die angelsächsischen Hitparaden. Und wenn man die laut aufdrehte, stand garantiert ein tobender SS-Mann im Zimmer, weil man unerlaubt den Feindsender hörte: „Mach die Urwaldmusik aus. Davon wird man krank.“ Rock-Musik war verboten! Aber natürlich fand die Musik immer einen Weg zu den wahren Glaubensbrüdern.

Aber der Abschuss war ein Interview mit Brian Jones in LUPO MODERN:
FRAGE: Wer sind die besten Sänger?
JONES: Ganz klar die Italiener. Denen liegt das Singen so im Blut wie uns Engländern das gute Benehmen.
Neben Berichten über Beat-Musik und wie der alte Pierre im Dschungel von Asien aufgeräumt hatte, gab es zum Glück in BRAVO noch genug anderen Mist, auf den man sich rausreden konnte: Jeden Tag übt Hugh O’Brian (Wyatt Earp) vor dem Spiegel das schnelle Ziehen. Da lernte man was fürs Leben.

Eines der besten und stärksten Argumente der Alten in der BRD lautete: GEH DOCH RÜBER, WENN ES DIR HIER NICHT PASST. Gemeint war natürlich die DDR, wo alle am Hungertuch nagten, in Neo-KZs vegetierten und mit der Kalaschnikow zwischen den Zähnen hinter der Mauer lauerten, um die freie westliche Wohlstandsgesellschaft zu überrennen. „Wenn ich das schon höre: Das System ist schuld! Geh doch rüber, wenn es dir hier nicht passt! Ja, ja: Manipulation! Alle sind manipuliert. Dann geh doch rüber. Der Iwan wird dir schon zeigen, was System ist. Dir und deinem Adorno. Die Rolling Stones kannste gleich mitnehmen.“ Im tiefsten Herzen ahnten sie, dass es drüben besser war. Sie wussten nur nicht, wo drüben ist.
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NEWS: DIE ERSTEN E-BOOKS by Martin Compart

Meine ersten E-Books sind erschienen und bei Amazon im Kindle-Shop verfügbar. Es handelt sich um das lange vergriffene Buch über die Rolling Stones (überarbeitete Fassung) und den ersten Gill-Roman DER SODOM KONTRAKT.

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2000 LIGHTYEARS FROM HOME – Eine Zeitreise mit den Rolling Stones unter:

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LEBEN AUF DER ÜBERHOLSPUR – Keith Richards´ Autobiographie by Martin Compart
18. November 2010, 9:56 am
Filed under: Keith Richards, Porträt, Rezensionen, Rolling Stones | Schlagwörter:

Keith war (fast) immer der letzte. Auch wenn er das manchmal anders sieht. Er war der letzte Rolling Stone, der eine Solo-Platte gemacht hatte. Als Mick Jagger 1985 sein erstes Solo-Album heraus brachte, meinte er trotzig: „Ich mache seit 20 Jahren Solo-Platten mit einer Begleitband namens Rolling Stones.“ Jagger hatte 1982 auf Grundlage eines Exposés seine Autobiographie an Weidenfeld für einen Millionenvertrag verkauft. Aber irgendwie wurde das nichts mit dem Buch und Jagger zahlte den Vorschuss zurück.
Und jetzt also die Autobiographie von Mr.Richards, die gleichzeitig eines der dicksten Bücher über die Stones ist (735 Seiten in der deutschen Ausgabe). Um es gleich vorweg zu sagen: Es ist das Buch, auf das wir Stones-Fans schon immer gewartet haben. Keith und sein Co-Autor sind so gut, dass es das literarische Äquivalent zu einem großartigen Rock-Album von Richards & Co. Ist. Es liest sich runter wie „Eileen“ und „Struggle“ hören, ist nie langweilig und so witzig, intelligent und anarchisch wie sein Autor. Es gibt komische Passagen, bei denen man sich lachend auf dem Boden wälzt, genauso wie bedrückende. Es gibt kluge Bestandsaufnahmen unserer Kultur im Wandel der letzten 60 Jahre und tiefe Liebeserklärungen an die Musik, die Keith letztlich alles überleben ließ.

Es geht sofort bombig los. Gleich im ersten Kapitel erzählt Keith von einer Fahrt 1973 durch den Bible Belt. Das Auto ist voll gestopft mit Drogen, dass sie eigentlich noch Hunter S.Tompson hätten mitnehmen können. In einer kleinen Stadt in Arkansas werden Keith und seine Kumpels von den Bullen hoch genommen und vor einen volltrunkenen Richter geführt. Wie und was da ablief, muss man selber lesen und lacht Tränen dabei. Keith und sein Co-Autor James Fox sind sicherlich keine Literaten vom Kaliber eines Hunter, aber die Stories über Keith und die Stones halten locker mit. Die anschließenden bittersüßen Beschreibungen von Keith Jugendjahren im zerbombten England sind beeindruckend. Keith gelingt es blendend, die Atmosphäre zwischen Armut, Leidenschaft und Trotz in einem Klassen geprägtem England, das seine Weltmachtansprüche nicht aufgeben aber auch nicht wahren kann, erfahrbar zu machen. Deutsche, die in derselben Zeit zwischen Bombenkratern, Trümmern und wilden Strauchwäldern am Stadtrand aufgewachsen sind, werden verblüffende Parallelen entdecken. Das empfindet Keith ähnlich. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau sagte er. „Ich hatte nie feindselige Gefühle gegenüber Deutschland verspürt. In Berlin oder Frankfurt sah es ja nach dem Krieg nicht besser aus als in London, vielleicht sogar noch schlimmer… Ich habe mich den Menschen in Deutschland immer auf seltsame Weise verbunden gefühlt. Vor allem mit denjenigen, die damals so alt waren wie ich, mit Menschen, die aus dem Nichts, das sie umgab, etwas machen wollten. Das hat uns über die Ländergrenzen nach dem Krieg verbunden.“ Wir hatten den Marshall-Plan und das damit verbundene Wirtschaftswunder, England kam erst durch 007 und die „british invasion“ wieder auf die Beine.

Natürlich gibt es in dem Buch reichlich Skandale und Skandälchen. Keith hat sie bewusst reingepackt „weil sie dazu gehören und die Presse sowas haben will“. Geradezu peinlich, wie sich das Boulevard darauf stürzt und ihre hirnentkernten Medienkellner nicht mitbekommen, dass es sich bei dieser Autobiographie, die ehrlicher ist als die jedes verlogenen Politikers, um ein großartiges Stück Zeit- und Kulturgeschichte handelt.

Das Buch ist wie Keith: ehrlich, witzig, respektlos und voller unerwarteter Riffs. In meinem Buch über die Stones (2000 LIGHTYEARS FROM HOME, BoD 2010) habe ich versucht zu erklären, welche spezielle Bedeutung Keith im Vergleich zu Jagger gerade für frühe Stones-Fans hat. Hier ein Auszug aus dem Kapitel über die 1970er:

„Für die Stones, die von den Punkern erstmal eine vernichtende Abfuhr erhielten, war die neue Rebellion die Rettung. Sie mussten sich endlich wieder zusammenreißen und einer echten Herausforderung stellen, um nicht endgültig als Yesterday’s Paper abgeschrieben zu werden. Das Interesse der Hardcore-Fans (soweit noch vorhanden) hatte sich inzwischen auf Richards konzentriert. Während Jagger vor keiner Peinlichkeit mehr zurückschreckte, hielt Keef schwankend die Fackel des Außenseiters hoch. Deutschlands bester Gangsterromancier Ulf Miehe starb Ende der 80er. Er erzählte mir mal, wie er Keith in einer Münchener Disco zur Zeit von IT’S ONLY ROCK’N’ROLL vollgekotzt auf dem Fußboden vorgefunden hatte. „Aber es war noch immer der große Keith Richards, der da lag“, sagte der Mann, der neben Dylan nicht viel gelten ließ. Keith war Weltmeister der Junkies und sah furchtbar aus. Während er sich um Punk kümmerte, entdeckte Jagger ein für ihn wie gemachtes Spielzeug: Disco. Der Club 54 war ohne Mick und Bianca und ihren ganzen beschissenen Hofstaat gar nicht denkbar. Koks, Schampus und jede Menge Sex. Ein Schlaraffenland für Besserbetuchte…

Irgendwie repräsentierten die Glimmer Twins, wie sie sich jetzt höhnisch nannten, auch die eigene Veteranensituation: Auf der einen Seite Jagger, der seinen Frieden mit dem System gemacht hatte und nichts als ein gutes Leben wollte, und auf der anderen Seite Keith mit dem Ehrgeiz, schlimmster Mann Europas werden zu wollen. In Kanada haben sie ihn dann erwischt und endgültig festgenagelt. Er war so zu, dass er die Bullen, die sein Gepäck durchsuchten, für Roadies hielt. Stu über Keith: „Eine Tragödie auf zwei Beinen.“ Eine Spritze in Ehren, kann keiner verwehren.

Keith musste mal wieder vor Gericht, und diesmal sah es ernst aus. Tunte Jagger überlegte lautstark, wer Keith ersetzen könne – eine Tour stand bevor -, wenn Keith in den Kasten müsste. Das Überleben der Stones hing mal wieder an einem seidenen Faden. Zum Glück fand Keith einen humorvollen Richter; es muss ein wirklich netter Prozess gewesen sein. Ein blindes Mädchen hatte den Richter aufgesucht, um sich für Keith einzusetzen. Oder wie Jagger einem offenbar bekloppten Reporter auf die Frage antwortete, warum er dem Prozess beiwohne: „Ich lasse grundsätzlich keinen guten Prozess aus.“ Mit Benefizkonzerten für Blinde und Gehörgeschädigte wurde die Sache erledigt. Für uns Hardcore-Fans mit der Neigung immer etwas am Abgrund rumzutorkeln, war bis in die 90er Keith immer der GUTE Rolling Stone, während das Verhältnis zu Jagger bestenfalls ambivalent war/ist. Eben primitiv-binäre Betrachtung. Der Jagger-Kerl trieb sich einfach zuviel mit Leuten rum, die man gerne auf der Transferliste des Friedhofs gesehen hätte, kaufte sich Schlösser, holte sich Models statt sich was vom Groupiestrich zu fangen, und schielte auf den Adelstitel. Der hochgekommene Kleinbürger, für den Rock’n’Roll nur eine Gelddruckmaschine war. ER war schließlich für die explodierenden Konzertpreise verantwortlich, denn sein wahres Talent lag in der radikalen Beutelschneiderei. Statt uns zu helfen, den Ulk des Daseins zu ertragen, verspürte er keine Gewissensbisse, dem Pöbel das zu geben, wonach er verlangte. Jagger war in ein anderes Universum abgedüst, was Punkteabzug bedeutete. Er gehörte deprogrammiert und neu verkabelt. Dagegen der GÖTTLICHE Keith. Kaputter als man selbst (trotz Kohle, hähähä). Er war der natürliche Reiseleiter durch die finstersten Eingeweide der Innenstadt. Ein friedhofsreifer Nomade, der außerhalb des bürgerlichen Moralcodes existierte. Ein Barbar in Cowboystiefeln, der manchmal nicht wusste, auf welchem Kontinent er gerade war und sein Bestes tat, jede Droge aus der Welt zu schaffen. Er war unser Traum vom verlorenen (Rock’n’Roll-) Paradies, dem „mörderischsten und schlimmsten aller Träume“(Malcolm Lowry). Und dann kam 1977 ausgerechnet Charlie mit folgendem Statement: „Wir haben mit Mick wirklich Glück gehabt. Ihm macht es Spaß, die Band in der Öffentlichkeit zu vertreten. Er beherrscht dieses Spiel mit den Medien auch besser als jeder andere, den ich kenne. Keith ist froh, dass er es nicht selbst machen muss. Wenn Keith den Job von Mick übernehmen würde, wäre er nicht mehr lange der gute Stone – sie würden ihn genauso hart rannehmen, wie sie jetzt Mick rannehmen. Weil Mick diesen Job macht, behält Keith seine Glaubwürdigkeit und wird von allen geliebt.“
Und Keith kam vom Junk runter. Das war 1978, vor SOME GIRLS. Wolfgang Doebeling nannte ihn mal die „immerhin unzerstörbarste Lebensform dieses Planeten“.“

Ich habe in den letzten Jahren wenige Bücher gelesen, die mich ähnlich begeistert und beeindruckt haben. Als Quelle für kulturgeschichtliche Betrachtungen der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts wird man künftig nicht um LIFE herum kommen. Kauft euch zwei CDs (falls ihr noch kauft) weniger und legt 26,99 Euro für dieses Buch hin. Lasst euch von aasigen Bankern nichts erzählen: Besser kann man momentan seine Euros nicht anlegen.

Keith Richards mit James Fox: Life. Heyne, 2010.

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2000 LIGHTYEARS FROM HOME-Eine Zeitreise mit den Rolling Stones by Martin Compart
16. August 2010, 8:19 am
Filed under: Bücher, Politik & Geschichte, Porträt, Rolling Stones | Schlagwörter: ,

Dieser Auszug stammt aus meinem Buch 2000 LIGHT YEARS FROM HOME – Eine Zeitreise mit den Rolling Stones. Eine erste Fassung wurde 2004 im Verlag Robsie Richter veröffentlicht und ist vergriffen. Die überarbeitete Neuauflage ist Bestandteil meines Buches 2000 LIGHTYEARS FROM HOME – STONES,FAUSER & ANDERE VERBRECHEN. Essays zur populären Kultur.

1. DIE 60er JAHRE oder BEI ADOLF HÄTTE ES DAS NICHT GEGEBEN!

Wie war das noch mit den Fifties?
Mandolinen im Mondenschein, fette Wirtschaftsbosse im Daimler, die nur kurz innehielten, um ihre eigene Tüchtigkeit zu bewundern, Halbpension in Rimini, singende Seemannsschwuchteln, Conny packte Peters vollgewichste Badehose ein, Streifenpolizisten wie bewaffnete Briefträger, alte Nazis, die den Krieg nicht wirklich verloren hatten und für die ein Käseigel der Gipfel des Hedonismus war. Amoralische Spießer krochen aus den Bombenlöchern, um das Wirtschaftswunder zu erfinden. Hoffnung gab nur die atomare Bedrohung. Blue Jeans und Lederjacken waren Werkzeuge des Teufels, und Rock’n‘ Roll war seine Musik. Das Land gehörte weiterhin den Kreaturen, die die Barbarei wissenschaftlich gemacht hatten. Die Bundesrepublik war nicht die Nachfolgerin der Weimarer, sondern der Friedhof des 3.Reichs, auf dem die Zombies tanzten.

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In den Staaten hatte 1956 der Reverend John Carroll von der Erzdiözese Boston früh und weitsichtig erkannt, welche Gefahren von dieser Stimmungsmusik um Radkappen zu stehlen ausgeht: „Der Rock´n´Roll entflammt und erregt die Jugend wie Dschungeltrommeln, die Krieger zum Kampf aufrufen und vorbereiten. Ein falsches Wort, ein Missverständnis, und alles geht in Flammen auf. Die zweideutigen Texte dieser Musik sind Angelegenheit der Gerichte und der Polizei.“ Viele Bibel feste Amerikaner standen ihm zur Seite. Aufrechten Amerikaner wie Disc-Jockey Dick Whittingill vom Los Angeleser Sender KSFR (Ich wurde meine Sucht nach Junk-Musik los, indem ich KSFR zuhörte.) hinter sich: „Nein, ich werde WHITE CHRISTMAS von Elvis nicht spielen. Das wäre, als überreichte Tempest Storm meinen Kindern die Weihnachtsgeschenke.“ Man wurde in der Not als Jugendlicher nicht alleine gelassen. Man bekam wertvolle Tipps. Etwa in CONTACTS, der Zeitung des Catholic Youth Center: „Vernichte die Platten, die du besitzt, wenn sie heidnische Kultur und heidnische Lebensweise repräsentieren. Überprüfe vorher, welche Platten bei einer Hausparty oder einem Schulfest gespielt werden sollen… Rufe einen DJ an oder schreibe ihm, wenn er lausige Platten vorstellt. Schalte dein Radio aus oder suche eine andere Station, wenn du anzügliche Songtexte hörst.“ Aber irgendwie kriegten sie es nicht hin, dass Elvis annulliert wurde. Stattdessen löste sich der Respekt der Jugendlichen vor den Weltkriegsveteranen in der Säure des Rock´n´Roll auf. Im selben Jahr meinte Mitch Miller: „Es gibt keine Platte, die einem Kind mehr zufügen kann, als dessen Elternhaus schon getan hat.“ Was für ein dreckiger Roter!
Dann begannen die Sixties: Der Rock’n‘ Roll war nicht ganz tot, aber sauber kastriert. Legionen von Rickys, Johnnys und Frankies belagerten die Hit-Paraden und sangen saubere Lieder für saubere Teenager mit sauberen Tampons. Es war das Niemandsland zwischen Elvis und den Beatles, das Schwarze Loch der Pop-Musik (das in dieser Zeit eine Menge hervorragende Musik gemacht wurde, gehört nicht hierher). Die letzte Rebellion war gezähmt und die nächste noch nicht in Sicht, die 50er noch nicht zu Ende und die 60er noch nicht gestartet. Fröhlichkeit und Langeweile warfen bleiche Schatten. Picknicks, Autokinos, Milchbars, Dates, Kirmes, Telefonorgien. Keine Trendgurus, keine Rock-Lexika, keine Fachleute, die einem halfen, die Vergangenheit zu interpretieren, die Gegenwart zu reflektieren oder die Zukunft des Pop zu prognostizieren. Es gab nicht mal Pop-Radio. Der endlos lange cruel summer der Teenager. Politisches Vakuum. Das große Nichts…

„Rock’n’Roll erwischte England wie die Bombe von Hiroshima“, sagte Keith. Dann kamen die Beatles und Europas Teenager begannen durchzudrehen; 1963. 1964 kehrte der Rock in die USA zurück mit der großen British Invasion: Alle englischen Bands wurden von Bomber Harris in ein Flugzeug in die Staaten gesetzt und zerbombten die US-Hitparaden. Mit Gitarren wie Kalaschnikovs schossen die Brit-Bands den Frankies & Rickys die Eier weg. Die Kulturrevolution trat in die entscheidende Phase.

.All der Hass auf die Welt und ihren Nachwuchs ergoss sich nun über die Rolling Stones, die noch schmutziger als ein Stripklub waren. EVENING STANDARD vom 21.3.64: „Sie haben in der Musikszene Schreckliches angerichtet; sie haben sie an die acht Jahre zurückgeworfen. Als wir unsere Popsänger gerade soweit hatten, dass sie alle sauber, ordentlich und nett aussahen, da kamen die Stones daher und sahen aus wie Beatniks. Sie haben das Image der Popsänger der sechziger Jahre ruiniert.“ Und zur ersten Australien-Tournee stellte der SYDNEY MORNING HERALD fest: „Ein unverhohlen sexueller Akt, auf den die keuschen Beatles unsere zarten Teenager nicht vorbereitet hatten.“
Die fett gewordenen Weltkriegsveteranen und Wirtschaftswunderspießer wussten genau, wie man mit solchen Burschen verfahren musste: Erst mit dem Schlauch abspritzen und dann erschießen. Liberalere Geister erwogen noch Arbeitsdienst oder ein paar Monate in einem gut geführten KZ. Sie hatten es aber auch verdammt schwer. Erst mal kam diese verdammte Anti-Babypille, die Frauen angstfreien Sex garantierte. „Die Pille verautomatisiert die Liebe und versaut die Moral.“ Unterstützt wurde diese Schweinerei noch durch die Mode. „Die Mini-Mode ist so aufreizend, dadurch kommen so viele Sexualverbrechen.“ Gut erzogene Frauen waren ebenfalls nicht begeistert und verstanden die Qualen ihrer rotgesichtigen Ehemänner: „Manche haben nur ein paar Fetzen dran, da kann man den ganzen Hintern sehen. Und da sollen die Männer nicht verrückt werden?“
Die Stones waren fast so schlimm wie Pille und Minirock („Denen verdanken wir das doch! Das ging los mit langen Haaren und Affenmusike.“).
Außerdem hörte, sah und las man, was bei den Konzerten dieser Beknackten („Die nennen das Konzert!“) so abging:


„Die spastischen Bewegungen des Bruders, Märtyrers und Gottes auf der Bühne pflanzen sich wie eine Welle durch die Bankreihen des Saales fort. Immer zwingender wird der Rhythmus, immer hektischer werden die Bewegungen im Saal. Hier und da springen die Burschen auf, reißen sich die Hemden vom Körper; ihre stumpfen Augen lassen nicht erkennen, ob sie die Umwelt noch wahrnehmen, nur der Über-Rhythmus scheint sie noch voranzutreiben. Man hat das Gefühl, als ob man den Riten irgendeines obskuren Stammes von Wilden beiwohnt, dessen Kommunikationsmittel einem unbegreiflich bleiben. Ein erwachsener Mensch kann sich regelrecht fürchten. Zu recht forderten Würdenträger der römisch-katholischen Kirche den Boykott der `beleidigenden Musik‘. In den Straßen geht der Veitstanz weiter. Erst kurz vor Mitternacht sind die letzten grölenden Gruppen verstreut.“
Jugendliche brüllten auf Stones-Konzerten wie Bauerntölpel, deren Gehänge sich im Stacheldraht verfangen haben.

Jetzt begann ich, was in der Familie hysterische Weinkrämpfe und Exekutionsdrohungen auslöste („Du wirst von der Schule genommen und gehst zur Müllabfuhr.“), BRAVO zu lesen. Damals ein wirklich obszönes Blatt, das Marie Versini oder Elke Sommer im Bikini zeigte und schamlos über erste Zungenküsse berichtete („Kriege ich jetzt ein Kind?“). Ich konnte mich gerade noch damit rausreden, dass ich den Pierre-Brice-Starschnitt sammelte und wegen Winnetou und Old Shatterhand dieses sittlich desorientierende Magazin in die Hand nähme. Mit einer Erinnerung von Pierre Brice über seine Zeit in Indochina im Kampf gegen die Viets konnte man sogar bei den männlichen Autoritäten milde Hoffnung erwecken („Steht nicht nur Mist drin.“). DER LANDSER hatte eben keinen Winnetou-Starschnitt. Natürlich war die BRAVO längst auf die üblich anscheißerische und abwiegelnde Art auf den Zug aufgesprungen und berichtete – anfangs durchaus verdattert – über Jagger & Co: „Sie haben die längsten Haare und den härtesten Beat.“ Gut waren immer die Prognosen: „Rolling Stones verspielen Weltkarriere. Bald will sie keiner mehr hören.“ Über die KINKS textete BRAVO mal: „Für viele sind sie hinter BEATLES und ROLLING STONES schon die große Nummer Drei!“ Aber der Abschuss war ein Interview mit Brian Jones in LUPO MODERN:
FRAGE: Wer sind die besten Sänger?
JONES: Ganz klar die Italiener. Denen liegt das Singen so im Blut wie uns Engländern das gute Benehmen.
Neben Berichten über Beat-Musik und wie der alte Pierre im Dschungel von Asien aufgeräumt hatte, gab es zum Glück in BRAVO noch genug anderen Mist, auf den man sich rausreden konnte: Jeden Tag übt Hugh O’Brian (Wyatt Earp) vor dem Spiegel das schnelle Ziehen. Da lernte man was fürs Leben.
In der Penne tobte indes das vereinigte Lehrerkollegium gegen Beat-Musik („Macht aggressiv, taub und verblödet.“) und Comics („Machen aggressiv, blind und verblöden.“) – Stichwort Tornisterkontrolle. Samstags dann Bücherverbrennung, wo man einen Schwung edler Wäscher-Comics gegen ein pädagogisch wertvolles Jugendbuch eintauschen konnte. Zum Beispiel H.V.Pahlen: DER PAVIANEXPRESS mit den schönen Zeilen: Wenn der Neger erstmal das Morden anfängt, hört er so schnell nicht auf. Dann konnte man zusehen, wie ein Berg voller Comics (wo bekamen die die Hefte bloß immer her? Ich kannte keinen, der seine AKIMs abgegeben hätte) in Flammen aufging. Jeder Generation ihre Bücherverbrennung. Manchmal versuchte man sogar ein Himmelfahrtskommando, auf das Skorzeny oder Sepp Dietrich stolz gewesen wären: Man robbte sich an den Scheiterhaufen, um ein paar (fehlende) Hefte zu klauen. Erwischten sie einen, wurde man mitverbrannt.

Bevor der ganze 68er-Terror losbrach, hatten sich die Stones erstmal ihren Ritterschlag zum Bürgerschreck Nr.1 geholt: Sie wurden vor Gericht gestellt und mussten ein paar Tage in den Knast, weil man sie mit Dope erwischt hatte – Jagger, Richards und Jones. Die Nummer auf Keith Richards Landsitz mit dem mythischen Marsriegel. In jeder guten Stones-Biographie ausführlich nachzulesen. Man hatte die Party erst gesprengt, als sich die anwesenden Beatles verdrückt hatten. „Weißt du, das ist der Unterschied zwischen den Beatles und den Rolling Stones: Die Stones werden verhaftet, wenn die Beatles gegangen sind“, brachte es George Harrison auf den Punkt. Im Gefängnis von Brixton schrieb Jagger 2000 LIGHT YEARS FROM HOME. Kein Trost, aber immerhin war er hinter Gittern. Das ließ die Spießer frohlocken: „Dann ist der Spuk ja bald vorbei. Gibt es in England noch die Todesstrafe? Hoffentlich kriegen sie lebenslänglich.“ Aber auch Verzweiflung: „Nicht nur diese Haare und diese scheußliche Musik, sie nehmen auch Drogen. Sie sind Vorbilder und hauen sich die Hucke voll mit Drogen! Kein Wunder, dass sie auf ihren Instrumenten nicht richtig spielen. Jetzt gehören sie aber wirklich eingesperrt. Nur zu ihrem Besten. Damit sie zur Vernunft kommen.“ Mütter weinten um ihre Kinder, die in kurzer Zeit im Straßengraben enden würden (dann doch lieber zur Müllabfuhr). Verzweifelte Spießer entrollten in Berlin auf einer riesigen Anti-Studentenunruhen-Demonstration ein Plakat mit ihrem epochalen Statement: WIR WOLLEN UNSERE RUHE HABEN! Wie war es im Knast, Keith? „Mir sagt weder die Unterbringung noch die Mode auch nur im Geringsten zu. Ich mag etwas mehr Platz und eine separate Toilette; ich hasse es, wenn man mich aufweckt. Gefängnis bringt’s einfach nicht.“
Also ging wieder die Kontrolle los. Statt nach TIBOR oder NICK wurde nach Drogen gefahndet. „Was hast du da in der Tasche? Ach, nur Silberpapier vom Kaugummi. Zeig die Pupillen!“ Die waren immer zu groß oder zu klein.
NEUE REVUE, BILD und QUICK bildeten die alte Generation zu Haschhunden und Experten für freie Liebe aus (Komische Gerüche im Kinderzimmer?).
’67 dann der nächste Raubzug durch das Wirtschaftswunderland. Wieder begleitet von großartigem Journalismus! ACHIMER KREISBLATT: „Die neueste, fast tragisch-komische Offenbarung der Rolling Stones auf die Frage, was sie nach dem Ende des Beat-Booms zu tun gedächten: `Wir werden alle wieder Diebe‘.“ BRAVO: „Den Rolling Stones kann keiner helfen. Ist ihre Zukunft im Qualm der Marihuana-Zigaretten aufgegangen?“ WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU: „Sie sehen allesamt aus wie Frankensteins kleine Brüder. Es sind keine Jungen, denen Mütter ihre Töchter anvertrauen möchten. Ungeniert tragen sie ihre Wünsche vor: Let’s spend the night together.“
Und nun setzte sich auch noch die Langspielplatte durch. Keine Singles mehr, deren Schrecken nach vier Minuten erledigt war. Jetzt musste man eine ganze halbe Stunde oder länger das Gedröhn in verschiedenen Variationen hören. Der Erfolg der LP basierte in erster Linie darauf, dass man nicht mehr dauernd neue Platten auflegen musste, wenn man bekifft in der Ecke lag.




NEWS: TIERDIEBSTAHL UND ESSAYS ZUR POPULÄREN KULTUR by Martin Compart

Alexandra und ihre Mitkämpfer haben ein neues Forum gegründet, dass ich allen ans Herz lege, die Kriminalität gegen Tiere nicht unberührt lässt. Zwar ursprünglich für den süddeutschen Raum, deckt es jetzt jeden Postleitzahlenbereich ab:
www.pit.community4um.de/

Nun ist es endlich lieferbar: Mein erstes Book on Demand: 2000 LIGHTYEARS FROM HOME – Stones, Fauser und andere Verbrecher. Essays zur populären Kultur. Neben dem überarbeiteten Buch EINE ZEITREISE MIT DEN ROLLING STONES enthält es längere Aufsätze und Essays zu Jean-Pierre Melville, Jörg Fauser, Krays u. Chandler. Es hat 256 Seiten und kostet 16,90 Euro. Die zu machenden Erfahrungen werden mir sicherlich Erkenntnisse über diesen neuen Publikationsmarkt ermöglichen. Aber sicherlich ist es was völlig anderes, ob man ein special interest-Produkt anbietet, als in dieser Form einen Roman zu veröffentlichen.

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