Martin Compart


„WIR UND DAS KLIMA“ von DR.HORROR by Martin Compart
26. September 2019, 8:30 am
Filed under: Dr. Horror, Ekelige Politiker, Parasiten, Politik & Geschichte | Schlagwörter: , ,

Alle reden vom Wetter. Wir nicht…

lautete im Herbst 1966 der Slogan der Deutschen Bundesbahn.

Gegen das Wetter können wir relativ wenig tun, sagt ein halbes Jahrhundert später der Kopfschmerz-Experte der Berliner Charité im Frühstücksfernsehen mit Blick auf Patienten, die über Migräne bei Wetterwechsel klagen.

Da kann man entweder wie die AfD Wetter und Klima ignorieren und, wie Herr Gauland, Allzweck-Unterwäsche tragen: Wie das Wetter auch wird für unser Klima: Medima, Medima. Man kann, laut Beatrix von Storch, ja auch der Sonne nicht verbieten zu scheinen. Und, möchten wir ergänzen: dem Regen nicht zu regnen. Dem Sturm nicht zu stürmen. Und dem Nebel nicht zu vernebeln. Da kann man nichts machen. Das ist sozusagen höhere Gewalt und kann nicht eingeklagt werden. Karsten Hilse, AfD-Abgeordneter im Deutschen Bundestag, Polizist aus Hoyerswerda (!), wehrt sich gegen, wie er wohl meint: pseudowissenschaftliche Urteile über den Klimawandel: „Bis zu Zeiten von Kopernikus sind 100 Prozent davon ausgegangen, dass die Erde im Mittelpunkt steht. Bis 1930 sind 100 Prozent aller Wissenschaftler davon ausgegangen, dass es keine Kontinentaldrift gibt. Also kann sich auch die Mehrheit [der Wissenschaftler] quasi irren.“ Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. Der Ball ist rund, also ist es auch die Erde. Da ist für jeden etwas drin. Es ist wie der Wetterbericht in den Lokalnachrichten: mal so, mal so, etwas Sonne, etwas Regen, auch Wind dabei, Sturmböen am Abend nicht ausgeschlossen. Schauen Sie am besten aus dem Fenster. Wenn es schön ist, ist es schön, und wenn es schlimm kommt, erwischt es uns arg.

Die Bundesregierung packt in der Zwischenzeit Pakete: Klimapakete. Sie setzt Steuern gegen den Klimawandel ein, da wird das Klima ja wohl ein Einsehen haben müssen. Diese Klimapakete erinnern irgendwie an die Ablassbriefe des 15. Jahrhunderts.

Noch einmal O-Ton Karsten Hilse, der sich wie Pig Brother Trump auf die Fake-News aus den Laboren einschießt: „Und außerdem ist Wissenschaft keine Demokratie, sondern basiert auf wissenschaftlichen Fakten und nicht auf Mehrheitsverhältnissen.“ Am besten, wir stellen beides zur Disposition: Wissenschaft und Demokratie.

Ein Planet wird geplündert, hieß 1975 ein Beststeller des vergessenen CDU-, GAZ- und ÖDP-Politikers Herbert Gruhl. Der konservative Gruhl sah aufgrund von Überbevölkerung eine „Menschenlawine“ auf uns zukommen, und auch Wolfgang Schäuble erwähnte in einer sonst belanglos schwäbelnden Rede am 12. November 2015, der ich beiwohnte, mit einem Mal die Gefahr von Lawinen: „Lawinen kann man auslösen, wenn irgendein etwas unvorsichtiger Skifahrer an den Hang geht und ein bisschen Schnee bewegt.“ Mit den Lawinen meinte er Menschenlawinen und mit dem unachtsamen Skifahrer die Frau Bundeskanzlerin. Da könnt ihr zehn Meter hohe Mauern bauen in Europa, wenn ihr uns wirtschaftlich hängen lasst: Wir kommen, drohte ein afrikanischer Ökonom in einem Dokumentarfilm über das, was man gewiss nicht essen kann, zumal es schon virtuell ist: das Geld.
Gewiss stellt eine Erhöhung der Weltbevölkerung, wie die Amerikaner zu sagen pflegen, eine echte Herausforderung dar. Irgendwann werden es neun Milliarden und zum Ende des Jahrhunderts über zehn sein, und die müssen ernährt werden. Das ist genug Stoff für zwei Planeten von irdischer Dimension. Trumps Lösung: McDonalds- oder Burger King-Franchise weltweit. Das ist auch nicht besser als Solyent Green. Globalisierung made in USA. In Japan haben Wissenschaftler einen Weg gefunden, menschliche Fäkalien zu recyceln und in Nahrung rückzuverwandeln. Soylent Brown nannte das mal jemand im Internet.

Wir schaffen das auch ohne Galactus.

Scheiß der Hund drauf! Wenn es nach Politikern wie Trump geht, werden wir alle zu „Klimasündern“. Tanz auf dem Vulkan. Nach uns die Sintflut. Das Klima werden die, die nach uns kommen, schon richten. Puerile Science Fiction hatte in solchen Fällen immer schon eine Wunderwaffe parat. Zum Beispiel könnten wir mit Warpgeschwindigkeit die Menschheit auf andere Planeten umsiedeln. Oder Teile davon. Oder wenigstens einen klitzekleinen Teil in einer Raum-Arche oder so. Oder die Erde selbst zu einer Raumarche machen wie in der Dystopie des Chinesen Cixin Liu. Im Universum können wir uns dann ja grenzenlos vermehren und unseren Schmutz in die Milchstraße kippen. Und wenn es nicht körperlich geht, vielleicht können wir es digital realisieren und uns selbst entkörperlichen, durch Virtualisierung im Netz oder so. Dann wäre schön viel Platz für die Trumps dieser Welt, denen dann die Freeways gehören. Auch die Kriege der Zukunft finden ja nur noch virtuell statt: als CyberWars.

Eine andere Idee der Science Fiction waren die kleinen grünen Männchen.
Sie konnten nach Meinung der Autoren nur vom Mars oder sonst woher kommen. Wenn sich nun aber irgendwann, in ferner, naher Zukunft, die Grünen mit den Braunen paaren…? Ist die Zeit wieder reif für drastische Maßnahmen? Wenn schon eine Diktatur, sagt ein im Fernsehen Befragter, dann bitte: hart, aber herzlich. Also nicht ganz so wie bei Adolf, aber man wird ja wohl mal drüber reden dürfen. Wie diese ehemalige Tagesschau-Sprecherin: „Es war eine grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat“, aber: „Was gut war, das sind die Werte, Kinder, Mütter, Familie, Zusammenhalt.“ Und hat nicht auch die Diskussion um erneuerbare Energie, wenn man genau hinsieht, eine Geschichte, die in die Abgründe der Nazizeit hineinreicht?

Braucht es nicht – Zitat: eine „Mobilisierung wie in Kriegszeiten“, um dem Klimawandel die Stirn zu bieten?
LET’S WIN THE WAR ON WARMING, überschreibt Bill McKibben einen Artikel im US-Magazin “New Republic” und spricht von der Herausforderung wie vom Dritten Weltkrieg…

The question is not, are we in a world war? The question is, will we fight back? And if we do, can we actually defeat an enemy as powerful and inexorable as the laws of physics?

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ARROGANZ ODER Demokratieverachtung by Martin Compart

Ein zwergenwüchsiges Katastrophenhuhn, das dem Steuerzahler Millionen für geistig behinderte Berater berechnet.



DR.HORROR ERKLÄRT DIE APOKALYPSE Teil 325 by Martin Compart

Seit Jahrzehnten wissen wir, wer der schlimmste Mann Deutschlands ist: Dr.Horror (beim BKA als Rolf Giesen geführt). Während wir freudig beim Kükenschreddern zusehen, legt sich Dr.Horror mit der heiligen Ex-Weinkönigin an. Erbärmlich!



WEM VERDANKEN WIR Die Grundlage für WOHNNOT UND FOLGEELEND? NATÜRLICH ROT-GRÜN by Martin Compart
6. April 2019, 4:38 pm
Filed under: Ekelige Politiker, Parasiten, SPD, Sternstunden der Verblödung | Schlagwörter:

Wer hat die Hedgefonds in Deutschland reingelassen?

 

 

 



…und ist die Alte abgewrackt, wird sie in den Pelz gepackt… by Martin Compart
3. April 2019, 6:25 pm
Filed under: Ekelige Politiker, Sternstunden der Verblödung, Tierschutz | Schlagwörter: , ,

WARUM SEHEN FRAUEN IM PELZ IMMER GEMEIN, ALT, BLÖDE UND HÄSSLICH AUS?

Eine CDU-Schabracke.

WEIL SIE ES AUCH SIND!

Fetisch-Buschhexen aus Sierra Leone.



JAHRESRÜCKBLICK 2018 by Martin Compart

Man kann den Idioten ja nicht die Hoffnung durch einen rituellen Zeitenwechsel nehmen.

ZITAT DES JAHRES:

„Vielleicht ist die Politik ja auch nicht das Richtige für die SPD.“
Simone Solga

FOLLOW UP:
„Warum spielt Iris Berben immer noch Hauptrollen? Weil ihr Sohn Produzent geworden ist. Sind wir froh, dass der Sohn von Uschi Glas Verbrecher geworden ist.“
Günter Grünwald

POLIT-DEPP DES JAHRES:

Ein Beitrag des Marvel-Universums:
Wurm-Boy. Vorsicht: hygienisch bedenklich.

An strukturell verblödeten Politikern war auch 2018 kein Mangel. Es sind ja immer die äußerlich wie innerlich Hässlichsten, die es ins Genre treibt. Kaum möglich, ein einzelnes Exemplar hervor zu heben. Ich habe mich trotzdem für diesen Merz entschieden, denn er wollte im schlechtesten Börsenjahr seit zehn Jahren, Rentnern zur Altersversorgung ausgerechnet Aktien aufquatschen.

JOURNALISMUS DES JAHRES

DER SPIEGEL hat nun auch seine Hitler-Tagebücher. Da Claas Relotius aber auch reichlich unabhängige Journalistenpreise für seine Märchengeschichten eingeheimst hat, bleibt über den SPIEGEL hinaus was an unserer Systempresse hängen.

Dabei ist Systempresse doch schon schändlich genug, denn sie stellt so gut wie nie unsere Politiker, unsere Wirtschaftspolitik, Rentenpolitik, Entwicklungspolitik, Rüstungspolitik usw. ernsthaft und wirklich in Frage. Wenn diese Medien Wahrheiten verschweigen, weil man zum Denken zu blöde oder korrupt ist, heißt das ja nicht bewusst zu lügen.

SO muss guter Journalismus aussehen, der auch mal die Systemfrage stellt!


DEUTSCHE KRIMI-ERSTVERÖFFENTLICHUNG DES JAHRES:

Ganz klar die überfällige deutsche Ausgabe von Douglas E. Winters RUN; siehe: https://martincompart.wordpress.com/2018/03/20/run-von-douglas-e-winter-ein-klassiker-des-noir-thrillers/ .

Endlich wird auch Mick Herron entdeckt: https://martincompart.wordpress.com/category/mick-herron/ .
Bedauerlicherweise ist bisher beim Diogenes Verlag kein weiterer Herron-Titel angekündigt.


Mit das größte Vergnügen beim Wiederlesen, bereitete mir Marc Dugains DER FLUCH DES EDGAR HOOVER (Frankfurter Verlagsanstalt, 2007). Es handelt sich um die fiktive Autobiographie von Hoovers Lebensgefährten Clyde Tolson und rückt die Aktivitäten des faschistoiden FBI-Chefs in die richtige Perspektive. Blendend geschrieben und voller schöner Originalzitate wie: „Wenn ein Verbrechen Intelligenz verlangt, können Sie gleich von Anfang an ausschließen, dass ein Neger es begangen hat.“ Schlecht weg kamen beim perversen Edgar Leute wie Hammett, Bogart oder Hemingway, und „Zu denen, die uns am widerlichsten waren, gehörte John Steinbeck mit seiner Gossenliteratur, die sich bemühte, das Bild von Amerika in den Dreck zu ziehen“. Trump hätte ihn geliebt – aber er ahnt nicht mal, dass es ihn gegeben hat.

ZOMBIE DES JAHRES:

Es gibt schnelle und langsame Zombies und nun auch sprechende.

https://martincompart.wordpress.com/2018/05/06/hartz-iv-tipps-mit-jens/

TV-SERIEN DES JAHRES:

Die für mich beste Serie des Jahres war: MINDHUNTER: https://crimetvweb.wordpress.com/2018/12/14/erste-tage-im-bunker-mindhunter/ .

Dicht gefolgt von den ersten beiden Seasons OZARK: https://crimetvweb.wordpress.com/2018/11/09/ozark/ .

Zwar älter, aber von mir erstmals von Anfang bis Ende gesehen, die mit Abstand beste Hannibal Lecter-Adaption: https://crimetvweb.wordpress.com/2017/11/17/hannibal/ .

Etwas enttäuscht hat mich Harlan Cobens Miniserie SAFE. Zu breit getreten und wieder so ein „domestic noir“-Mist mit den üblichen Zutaten „Deine Familie, das unbekannte Wesen“, „eine böse Tat zieht weitere nach sich“, „die Vergangenheit birgt gar furchtbare Geheimnisse“… Langweilig.

Viel Freude bereitete das Wiedersehen der politisch bösen LA FEMME NIKITA mit Peta Wilson, immer noch eine der attraktivsten Frauen der TV-Geschichte in der Rolle ihres Lebens: https://crimetvweb.wordpress.com/2016/09/20/la-femme-nikita-24-und-joel-surnow/ .

Gut gefallen hat mir die erste Season des australischen Polit-Thrillers SECRET CITY, dessen zweite Season gerade produziert wurde. Sie hat Schwächen und ein paar Löcher, aber ist originell und das Positive überwiegt ganz klar.

HELDIN DES JAHRES:


Sie hat das Undenkbare ermöglicht: Die Verblödung der SPD unter den messbaren Bereich zu senken. Im optischen wie akustischen hat sie zusätzlich für (weibliche?) Politiker neue Schreckschrauben-Maßstäbe etabliert. Ihr zuzusehen und zuzuhören, ist wie einen Nervenzusammenbruch auf offener Bühne zu betrachten.

BLÖDESTES TV DES JAHRES

Neben BRISANT und ähnlichem (in denen sogenannt Society-Experten ihrem Lehrberuf nachkommen) ist unangefochten das SAT1-FRÜHSTÜCKSFERNSEHEN das ALLERDÜMMSTE, was moderne Telekommunikation verbreiten kann.

Trotz schwerer Krankheit gut drauf! Respekt.

Die unsäglichen Moderatoren und Moderatorinnen, in denen man bisher unbekannte und unerforschte Geisteskrankheiten erkennt, sind zu Sätzen fähig wie: „Du bist ja als Spielerfrau auch richtig verheiratet. Das ist ja eine schöne Sache.“
Verdeutlicht auch das thematische Spektrum dieser allmorgendlichen Hirnspülung, die Zahnschmerzen vergessen lässt.

FILM DES JAHRES
Schmerz liegt über dem Film wie die Schneedecke, in der die handelnden Personen agieren. Ein elegischer Neo-Noir-Western von Taylor Sheridan (Buch und Regie), angesiedelt in Wyoming, seit LONGMIRE der Bundesstaat für Neo-Western mit einem düsteren Kern. Knallhart. Schon jetzt ein Klassiker.

ORGANISIERTES VERBRECHEN DES JAHRES:
Wieder konnte die deutsche Autoindustrie knapp vor Mexiko, Bayer-Monsanto, dem Kosovo und Kolumbien den ersten Platz verteidigen.

Ah Hund is er schoo! Kruzifix!

Von den Erfindern der Fake-News: Ein fast echtes Leben: Mit entschlossen wirrem Blick zum furchenden Bass die korrigierten Zähne in die Lippe gepresst.

P.S.: SEHT EUCH UNBEDINGT DEN KoMMENTAR VON GUNTHER AN:  TIPPS OHNE ENDE!

UND NATÜRLICH AUCH DAS BEST OF auf https://krimiautorena-z.blog/2018/12/31/meine-top-Krimis/



Stammtischgegröle: STRICHJUNGE DES KAPITALS by Martin Compart

Er wird mit seinen Marktwirtschafts-Phrasen der AfD und anderen Verdrussgruppierungen weitere Wähler besorgen. Und wenn er sie selbst in die Wahlkabine spritzen muss. Die Dämlichkeit der CDU wird in ein paar Jahren die untergegangene SPD vergessen lassen.

Was man über ihn und den CDU-Steuerbetrüger Helmut Linssen, bekannt aus den Panama-Papers (und die „Geschäfte“ dieser gierigen Kobolde), wissen muss, hat FRONTAL 21 aufgeklärt:
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/kandidat-friedrich-merz-100.html

Es sind genau solche Burschen, die in der Allgemeinheit den Glauben an Demokratie und Rechtsstaat zerstören und somit  die Erkenntnis nähren, dass sich der Staat in viele Masken der Korruption aufgelöst hat. Die geschmeidige Bosheit von Gestalten wie Merz, Schäuble, Scholz usw. bestätigt die Propagandisten des „verrotteten Parlamentarismus“.

Auf seiner Tour mit den beiden anderen Parteivorsitzkandidaten vermittelt er dem hoffnungsfrohen CDU-Plebs den Eindruck, dass er einer ist, der sich mit der Weltgeschichte geduzt hat. Ein Gnom, der Legoland überragen möchte und dessen hedonistischer Lebenshöhepunkt das Tunen einer Mofa im Sauerland war. Da verkörpert er eine Plattheit der Gesinnung, eine Banalität der Gier und eine Warenhaftigkeit des Charakters. Jeder Schritt eine Anstrengung zwischen Schlurfen und behaupteter Dynamik, die den geistig vergreisten CDU-Mitgliedern Konservativismus als Angst vor jeder Neuheit verkauft (Erderwärmung? Der Markt regelt das). Dabei strahlt er dieselbe Entschlossenheit aus wie ein unzufriedener Keiler, der bei Einbruch der Dunkelheit seine Suhle verlässt.

Eine dieser korrupten und abstoßenden Gestalten, die unser parlamentarisches Parkett so reichlich tragen muss.

 

Einen Teil seines riesigen Vermögens machte der CDU-Placebo mit anspruchsvollen Rollen als charmanter Anlagebetrüger in Hollywood: