Martin Compart


IST DIESES WESEN IRRE? by Martin Compart
17. Januar 2018, 7:30 am
Filed under: Ekelige Politiker, SPD | Schlagwörter:




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WIE WIRD 2018? Dr.Horror weiß es by Martin Compart

Eine Vorschau – Demnächst in diesem Theater

Im Fernsehen häufen sich die Jahresrückblicke wie die Kochshows. (Bestimmt wird irgendwann einmal einer dieser Köche ein hohes Regierungsamt übernehmen: Früher wurde für Deutschland geritten, jetzt wird gekocht.) Jahresrückblicke jedenfalls sind schnell zubereitete Kost aus digitalen Konserven, die nicht anbrennen kann, weil sie schon angebrannt ist. Niemand will so was essen, geschweige denn sehen.

Was aber ist mit einem Jahresvorblick?
Die Sterne im persönlichen Jahreshoroskop stehen bekanntlich immer gut, auch wenn wieder ein Jahr Lebenszeit im Eimer ist, aber in die Wunderkiste der Zukunft schauen mag so recht niemand, am wenigsten die Autoren der Science Fiction, die lieber Weltraumsagas für Blöde erzählen. (Die Blockbuster sind mittlerweile auf RTL2-Niveau gelandet und Deutschland, das Land der Dichter, Denker und Nazis, die den Massenmord industrialisiert haben, auf dem Level von FACK JU GÖHTE TEIL 3. Hurra, ich hab den Titel richtig geschrieben, also richtig falsch.)

Persönlich viel Glück und viel Segen und einen gut gefüllten Gabentisch: Fressen – Saufen – Surfen, nur das Beste für den Allerwertesten. Brot für die Welt: das Gammelfleisch bleibt hier. In Deutschland haben sie mehr Angst vor zugegeben üblen Islam-Terroristen (im Kino kennen wir sie spätestens, seit Laurence Olivier als Mahdi ihre Scharen nach KHARTOUM führte) als vor den Terroristen der Zucker- und Fleischmafia, deren Verbrechen so gut wie gar nicht geahndet werden.

Aber es kommt noch ärger: Mittlerweile kommen nicht nur Migranten aus dem Nahen und Mittleren Osten, sondern die Kartoffeln auch aus Ägypten. Möglicherweise wird das Jahr 2018 eines, das wir uns werden merken müssen. Es wird geschichtlich relevant sein; man wird diese Jahreszahl im Geschichtsunterricht, wenn es das in Zukunft noch geben sollte, lernen müssen wie „3-3-3 bei Issos Keilerei“, und wir dürfen uns freuen, als Zeitzeugen mit dabei gewesen zu sein. Dabei sein ist alles.

„Noch mehr Geld? Die wissen doch jetzt schon nicht mehr, wohin mit der Kohle!“

Zum 1. Januar gibt es für die, die Nachwuchs haben, wieder mehr Kindergeld. Mehr Geld (7 € zum verprassen) soll es auch für Bezieher von Hartz-IV-Leistungen geben. Während die Zahl der Kinder im Wunderland der Export- und Fußballweltmeister (wir sehen uns 2018 wo? in Russland?) nicht signifikant steigen wird, zeigen die Hartz-IV-Bezieher, dass es doch auch noch weiter nach oben geht. (Zu Zeiten des vorbestraften gebürtigen Saarländers Peter Hartz bestimmte noch der von Hitler ins Leben gerufene Volkswagen-Konzern, wo und wie es langzugehen hatte in Deutschland, und die Sozialdemokratie bewies, dass sie politischen und wirtschaftlichen „Notwendigkeiten“ ebenso ins Auge zu sehen wusste wie weiland der unvergessene „Bluthund“ Gustav Noske.

Allerdings wird sich eine Hoffnung für die Sozialdemokraten auch 2018 nicht erfüllen: Würselen wird nicht das Bethlehem des Vereinigten Europa werden. Hier wurde uns nicht der Heiland geboren und auch nicht St. Martin. Martin Schulz ist der lebende Beweis, dass der Aberglaube nicht ausgestorben ist, und Til Schweiger dafür, dass es keine richtigen Helden mehr gibt im Reich der Gartenzwerge.)

„Auch ich sehe gerne Filme ohne Til Schweiger.“

Mehr Wachstum (der Arbeitslosigkeit) verspricht auch das digitale Zeitalter, die virtuelle Zeitenwende, an deren Beginn wir staunend stehen wie Steinzeitmenschen. „Das Thema Digitalisierung beschäftigt uns alle, aber was wollen wir damit erreichen?“ lese ich auf einer Website und kann die Frage nicht beantworten. Alles will wachsen, aber niemand weiß, wieso und warum. Wachset und mehret euch – und macht euch die Erde untertan. Für eine einzige Erde sind unsere Wachstumsambitionen längst schon zu gewaltig. Deshalb vermehren die Dummen ihre Dummheit jetzt digital und posten sie global.

Zuerst hauen wir die Welt militärisch auseinander, vor allem unsere Bundesgenossen in Amerika tun das, die nach Afghanistan, Syrien, in die Ukraine (NATO-Osterweiterung) und sonst wohin drängen, angeblich um niederträchtige Terroristen zu erwischen oder bösartigen Tyrannen wie Saudum Hussein den Garaus zu machen, und dann wundern wir uns, dass die Menschen dort in Bewegung geraten, Naturkatastrophen noch nicht einmal eingerechnet. Der Trump ist ein kühler Rechner: Der Wachstumsprozess des Extremwetters ist nicht mehr aufzuhalten. Warum dann noch Klimaschutz? Das Geld ist besser angelegt, indem man weitere Krisenherde (was für ein Begriff: Krisenherd. Bauknecht weiß, was Frauen wünschen) schafft: das bitterarme Nordkorea, Iran, die Döner-Türkei… An allen Ecken und Enden wird an der Lunte gezündelt, in der Hoffnung, dass es bald mal wieder einen richtig großen Knall geben wird, den die Außerirdischen, die sich bedenklich rar gemacht haben in 2018, auch im Weltall hören werden. Weltweit horten wir fast 15.000 Atomsprengköpfe. Die Nordkoreaner haben daran einen Anteil von 15. Vielleicht haben sie sogar schon zwanzig Atombomben. Und das sind zwanzig zu viel.

Manchmal mag man am Allgemeinen Wahlrecht auch für Dumme verzweifeln: Brexit, Separatisten, Erdogan (über den sie in der Türkei inzwischen ein Heldenlied fürs Kino gedreht haben: REIS bedeutet in etwa der Führer), in den USA der Milliardär und potentielle Frauenfummler vom Trump Tower (1973 orakelte der SPIEGEL visionär: Tagediebe und Frauenfummler lungern in Fahrstühlen und Fluren…), Le Pen und AfD. Mittlerweile bin ich dafür, dass der IQ von Wahlberechtigen vor dem Gang an oder in die Urne überprüft wird.

Ich bin doch viel charmanter als der Gauland.

Letztens sah ich Alexander Gauland in einem Berliner Restaurant in der Nähe des Reichstags einsam an einem Tisch sitzen und missmutig in sein Glas Rosé stieren: Wahrscheinlich ist ihm der enorme Zuspruch, den seine Amateur-Liga findet, inzwischen selbst unheimlich. Das Wachstum einer Partei, die nicht einmal ein halbwegs verständliches Wahlprogramm hat, ist vor allem auf das Wachstum der Dummheit zurückzuführen. Und das hat mehrere Gründe. Vor allem, dass das Gehirn, so Reste noch vorhanden sind, immer seltener eingeschaltet wird. Wie sonst ist es möglich, dass die Amerikaner einen wählen, der eine Steuerreform zugunsten der Reichen durchführt?

Zurück zur Frage, wem die Digitalisierung nutzt: weniger den Doofen als dem Überwachungsstaat, der selbst Orwell das Fürchten gelehrt hätte, dem es aber noch nicht gelungen ist, vollends in das menschliche Gehirn einzudringen und es zu unterwandern. Da wird noch einiges Hochwasser den Rhein herunterfließen und über die Ufer treten, bis das Ziel erreicht ist. Christian Lindner, der Reserveoffizier aus Wermelskirchen, fordert übrigens einen „Weltmeisterplan für die Digitalisierung“.

Da bleibe ich lieber Gasableser für Putin. Und die Frisur sitzt. Kein graues Häarchen.

Dank der Digitalisierung sind wundersam in den Statistiken der Ein-Euro-Jobber die Arbeitslosenzahlen für sinnlose Arbeit rückläufig, obwohl de facto ganze Berufsgruppen verschwinden: In der Dekra Toys Company puzzelten Ein-Euro-Jobber, um herauszufinden, ob ein Puzzle mit 5000 Teilen vollständig ist.

Irgendwann muss ja der schon lange von uns Pessimisten herbeigesehnte Finanzcrash kommen. Die Digitalisierung wird ihn beschleunigen, weil wir die „schwarzroten Nullen“ der Schulden, die wir an nachfolgende Generationen weiterreichen, gar nicht mehr zählen können. Die Finanztransaktionen laufen mittlerweile digital so schnell, dass der menschliche Sachverstand kaum noch mitkommt und nur noch KI den Kollaps der Menschheit verhindern kann: Der Künstlichen Intelligenz wird es nicht schwerfallen, die menschliche Dummheit rechts zu überholen. Dann müssen wir auch nicht mehr wählen gehen, und es wird keine Regierungskrisen mehr geben und schon gar keine überhöhten Diäten für Abgeordnete und Hinterbänkler, die ihre Zeit nicht mit Puzzeln verbringen, sondern damit, Selfies über Facebook zu posten und zu twittern.

Für die breite Unterschicht der einstmals Werktätigen, Mägde und Knechte wird irgendwann alles via Chip in der Hand zentral und unbürokratisch an der Kasse beim Discounter gesteuert. Die ersten Versuche laufen schon in Schweden, wo eine Firma Mitarbeitern einen Chip zum Türöffnen implantiert hat. Die Technik gestattet eine lückenlose Überwachung von der Geburt bis zur Bahre.

„Heut lass ich mal richtig die Sau raus.“

Jetzt haben wir aber schon 2018 übersprungen und sind in 2019 gelandet, möglicherweise ganz weit in der Zukunft 2025 oder 2027 oder 2029, Jahre, die wir uns eigentlich gar nicht vorstellen können, denn sie bezeichnen ein Märchen von übermorgen: Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Dies ist ein Märchen von übermorgen. Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum. Man siedelt auf fernen Sternen. Der Meeresboden ist als Wohnraum erschlossen. Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Raumschiffe unser Milchstraßensystem.

Ein Arschloch wie ich, sollte hier nicht vergessen werden.

Eins dieser Raumschiffe ist die Orion… und sie wird übrigens nicht, sie wird niemals vom Flughafen BER starten, denn die Flug- und Weltraum-Baustelle in Schönefeld stagniert weiter, trotz des 2013 von Hartmut Mehdorn (Deutsche Bahn, Air Berlin) verordneten „Sprint“-Programms, das fatal an den zum Ende des Zweiten Weltkriegs verordneten „Endsieg“ erinnert.
Apropos, in 2018 feiern wir den heimtückischen Dolchstoß im Ersten Weltkrieg, dessen Kosten mittlerweile, glaube ich, bezahlt ist. Da könnten wir uns ja bald einen Dritten leisten. Ich schreib schon mal an den Weihnachtsmann…

RG, Jahresende 2017

 

WEISE WORTE ZU 2018

2018 werden große Teile von Medien und Politik (Wirtschaft sowieso) verstärkt aus ideologischen Gründen den Begriff Ungerechtigkeit durch „Neid-Faktor“ ersetzen.

Den Widerspruch zwischen dem kapitalistischen Leistungsbegriff und dem mittelalterlichen Erbrecht mit Phrasen zu verkleistern, damit „Erbe“ nicht zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen heran gezogen wird, ist ebenfalls Aufgabe von Medien und Politik in diesem Jahr.

Und auch in diesem Jahr wird die Priesterschaft des „Liberalismus“ (der wie jede Religion eine Angelegenheit des Glaubens, d.h. des nicht Wissens, ist) weiterhin Gesellschaftseigentum privatisieren (Stichwort: Autobahnen), was einer Enteignung von Gesellschaftsvermögen entspricht. Dafür haben die Lobby-Vertreter im Bundestag, die in der Regel nach zwei bis drei Legislaturperioden ihre Korrumpiertheit durch einen Job in der Industrie krönen, Grundgesetzänderungen durch Winkelzüge erledigt. Diese Korrumpel werden uns diese Umverteilung häufig in den Medien sophistisch als Entlastung des Bürgers verkaufen.

Dank verschlagener Figuren wie Dobrint, Scheuer oder Söder, wird die CSU bei der Landtagswahl eine derartige Klatsche einstecken, die Rotatiosphänomene im Grab von Strauss auslösen wird. Das Schöne an den genannten Gestalten ist, dass ihre Karrieregeilheit gepaart mit asozialer Energie in den Visagen ablesbar ist und damit Wahlplakate konterkariert.

Nicht die Cleverness der AfD sorgt für weiteren Aufschwung dieser grenzdebilen Partei, sondern die unfassbare Dämlichkeit der korrupten Etablierten (die seit den Tabubrüchen von Bangemann und Proll-Gert) die politische Struktur in „diesem, unseren Land“ definiert.

In diesem Jahr wird Bildung noch stärker mit Qualifikation gleichgesetzt werden. Qualifikation für was? Um mit Mick Jagger zu antworten: „I mean really?!!“

In Berlin gibt es im Regierungsbezirk für Abgeordnete ein eigenes Hallenbad. Erinnert alles sehr an Ludwig und Nikolaus.

Das republikanische Fernsehen, bezahlt von Bürger-Geldern und politisch verteilten Zuwendungen, berichtet weiterhin verstärkt über „royale“ (was für eine dämlich klingende Eindeutschung! – kommt direkt hinter „challange“ und „wording“) Uninteressantheiten, um damit den Eindruck zu verstärken, dass Politiker unter vorguilletonierbare Unangreifbarkeit zu subsumieren sind.

Immer weniger Kinder werden 2018 schwimmen lernen. Von den unter dreißig-jährigen können jetzt schon an die 50% nicht schwimmen (was dabei heraus kommt, sieht man an Dobrint und ähnlichen Nichtschwimmern). Das werden 2018 durch Bäderschließungen und soziale Unverpflichtungen mehr werden. Unter Adenauer gab es 90% „schwimmfähige Deutsche“.

Und der Höchst ehrenwerte Papst wird 2018 zunehmend feststellen: Es gibt nichts Richtiges im Falschen.

Dieses Jahr kommt wohl endlich der Algorithmus auf den Markt, der die Bestsellerlisten aller Staaten durchsucht, um den Auftraggeber zu informieren, welcher Lizenzen in seinem Land vertraglich verfügbar ist. Für Großverlage eine Riesenchance zur Personaleinsparung.

AUCH DIESES JAHR WIRD FÜR DIE BELEIDIGTEN UND AUSGEBEUTETEN EIN JAHR IM KONJUNKTIV.



MiCs Tagebuch: Jahresabwasch 2017 by Martin Compart
29. Dezember 2017, 12:00 pm
Filed under: Ekelige Politiker, MiCs Tagebuch | Schlagwörter: ,

Nun ist es wieder so weit: Im Fernsehen beginnt die Zeit der nervigen Jahhresrückblicke; ob mit gerontenhaften Charme beim ZDF oder krawallmäßig bei den Kommerziellen. Danach wissen wir dann endlich, was wir hinter uns gelassen haben und können hoffnungsfroh – wie immer – in die Zukunft sehen. Da will auch dieser Blog nicht abseits stehen um nicht in Bedeutungslosigkeit zu verfallen. Den Anfang macht jetzt mal MiC. Und freuen Sie sich auf Dr.Horrors Vorausblick auf 2018! Denn in der Zukunft kennt sich der Mann ja aus (er hat mehr schlechte SF-Filme gesehen als jedes andere Wesen in dieser Galaxie).

Hurra!
Nach überstandener Weihnachtsscheiße geht’s zum Böllerabflammen und Sektrülpsen bei gegenseitigem Glückaufwünschen für 2018 mit allerlei Arschlöchern in den Swingerclub.

Adieu, 2017, du weiteres unwichtiges Jahr des Mittelmaßes. Mit der Umwelt ging’s noch tiefer in den Keller, nukleare Drohungen und Gegendrohungen wurden zum Twitter-Alltag, die Elendsflüchtlinge saßen (und sitzen immer noch) entweder im Osten fest oder ersoffen (und ersaufen weiterhin) schiffsweise im Mittelmeer. Hauptsache wir spendeten zum Fest der Liebe Ablass für die Bedürftigen. (Gott segne Geber und Gaben, einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.) Die wehrhafte EU baute eine veritable Mauer unterhalb der Sahara, um das „Gesocks“ heimatnäher zu stoppen. Dann ertrinken die wenigstens nicht mehr vor unseren Badestränden. Die Gründe für die Migration wurden natürlich weiterhin ignoriert. Sie ändern zu wollen, hieße die Ursache, das System, ändern zu müssen, welches bekanntlich gut ist, denn unsere Wirtschaft boomt.

Hier eine Handvoll wahlloser „Ereignisse“ zum Wiederkäuen und Abfackeln:

1) Raffke regiert und kassiert

Im Januar hatte ich mich noch am pissblonden Twitter-Trottel abgearbeitet und eine Liste von Voraussagen (allesamt kein großes Geheimnis) erstellt, die der eitle Lackel der US-Oligarchie prompt in Dekrete oder Gesetzesform bringen ließ. Während die Systempresse sich an belanglosen Kleinigkeiten aufhängte, sei es die vermeintliche Unfähigkeit, den Personalverschleiß, die Stil- und Geschmacklosigkeit, den Fremdenhass, die Homophobie, Islamphobie (die Liste ist endlos verlängerbar), setzten die Kapitalverbrecher an der Macht konsequent ihre Interessen durch, nämlich die Interessen der Öl- und Rüstungsindustrie, der Oligarchen und der Wallstreet, um die „Brandrodung“ des eigenen Kontinents in Siebenmeilenschritten voranzutreiben. (Keine Angst, die Welt kriegt auch weiterhin ihr Fett weg. Alle Rohstoffe von überall werden schließlich gebraucht.)

Die verlogene Schamhaftigkeit wurde am 20.01.17 abgelegt. Heute ist drin, was drauf steht: Die USA sind das bekennende Land der robber barons wie weiland im 19. Jahrhundert, mit dem feinen Unterschied, dass den jetzigen Machthabern keine solidarische Gewerkschaftsbewegung und keine „linken“ Parteien mehr in die Quere kommen. Die wurden samt und sonders entsorgt. Wir erleben die Endphase einer totalitären Ausbeutung, die inzwischen auch in der offiziellen Sprache „orwellsche Dimensionen“ erreicht hat. So dürfen US-Staatsbedienstete systemlästige Worte wie z.B. „wissenschaftlich erwiesen“ oder „statistisch belegt“ usw., nicht mehr in offiziellen Begründungen bei Anträgen verwenden. Der kritische Verstand wurde abgeschafft, „Neusprech“ regiert per Dekret vom Golfplatz.
Mit der Innovation der „alternativen Fakten“ (lügenhafte Behauptungen) im „Postfaktischem Zeitalter“, fügt sich Trump in die eindrucksvolle Reihe präsidialer Erfinder ein (wie z.Bsp. Bill Clinton, der den sexlosen Oralverkehr in die menschliche Kulturgeschichte einbrachte).

Zum Jahresausklang gab’s vom versammelten Heloten-Kabinett eine Neuauflage der Lobpreisungen für den POTUS, die historisch an die Verehrung Stalins oder Maos erinnern, und in der Gegenwart nur noch Kim Jung-Un genießt. Mal im Ernst, besteht überhaupt ein Unterschied zwischen dem Pissblonden und dem Nuklear-Dickerchen?

Das Fatale an der niedergehenden US-Imperialmacht ist ihre kulturelle und politische Vorreiterrolle für die restliche Welt. Mittlerweile sollte allerdings eher von einer Wechselwirkung gesprochen werden. Der Rechtsruck, die Flucht ins Nationale, die Abgrenzung, die Verteufelung der Anderen, all das sind Zeichen einer unbestimmten Angst, die wie eine Flipperkugel zwischen den Banden und Hindernissen hin und her schießt, und in jedem Land zu punkten scheint.

Nachdem sich der alte Obama-Slogan, „yes, we can“, nicht als Aufbruchssignal, sondern als Exorzismusformel entlarvt hatte, die austrieb, was offensichtlich war, muss es für 2017 und Folgejahre heißen: „no, we can’t“. Denn das entspricht voll unserer deutschen Wirklichkeit: Wir können keine Waffenexporte nach Saudi-Arabien stoppen, wir können die Industrie nicht für die „Diesellüge“ haftbar machen, wir können die Kohlendioxid-Emissionen nicht verringern, wir können die Glyphosaterlaubnis nicht stoppen, wir können gar nichts außer konsumieren und uns mit schlechtem Entertainment ablenken. (Schlechtes Entertainment ist zudem deutsche Tradition. Darauf ist zum Glück verlass.)

Unsere Staatsform der repräsentativen Demokratie hatte sich aber nicht erst in diesem Jahr erledigt. Ihr Niedergang wurde ein weiteres Mal beschleunigt.

2) Völker der Welt, schaut auf diese Stadt

Ihr wahres Gesicht zeigten Staat und Stadt beim G20 Gipfel in Hamburg. Wir erinnern uns, G20 ist die bourgeoise Nachfolgeveranstaltung adeliger Familientreffen, ein politisch überflüssiges Schaulaufen der Weltwirtschaftsriesen, die dem Globus Einigkeit und Zuversicht signalisieren wollen. (Und bei PR ist Dialog bekanntlich Fehlanzeige.)
Den Sicherheitshysterikern gelang es trefflich, die Lagerstimmung, „linke Chaoten gegen die Vertreter von Vernunft und Ordnung“, anzuheizen. Die Prügellackel der Polizei wurden solange im Zaum gehalten bis die aufgeheizte Atmosphäre allein mit Knüppelsport entladen werden konnte, wahrscheinlich damit sich die Stimmung in den Hundertschaften wieder auf ein Normalmaß einpegeln konnte. Wer das Vorgehen der Ordnungshüter beobachtete, wie eigenmächtiges Verbot von Übernachtungen in Zelten für Demonstranten (trotz deren gerichtlicher Erlaubnis), pro aktives Abschotten und Einschüchtern, usw., wunderte sich nicht, dass die Ausschreitungen im Schanzenviertel dermaßen eskalieren konnten.
Jedes Kind weiß, Aggression und Gewalt erzeugen Gegenaggression und Gegengewalt. Das kann die Polizei jedes Wochenende in der Fußballbundesliga beobachten und trainieren. Die Medien, allen voran die Kommentare der FAZ, trompeten ins Horn der Offiziellen ohne zu verstehen, dass Unmut und Protest konkrete Ursachen hatten (und haben) und deren symbolische Repräsentanz eben jener G20-Gipfel ist. Friedliche Protestanten und G20-Gegner wurden wie der Schwarze-Block behandelt. Hat sich seit Seattle und Genua überhaupt etwas geändert?

3) Politik schafft sich vollends ab

Nach der Bundestagswahl im September gibt es in unserem Exportweltmeistermusterland noch immer keine neue Bundesregierung.
Ein Umstand, über den sich mit Recht niemand aufregt. Angesichts des Niveaus der hiesigen Politikerkaste ist die Frage sinnvoll, will man von diesen Gestalten überhaupt regiert werden? Die Wirtschaft hat ohnehin das Sagen und die Bückstücke des amtierenden alten Kabinetts können im Geiste ihrer Meister jederzeit notwendige Entscheidungen durchwinken. Was in Belgien oder den Niederlanden geht, geht hierzulande schon lange.

4) Was auch mal gesagt werden muss: Danke, Gerd!

Dank deiner Schröderschen „Steuerreform“, hat Deutschland wieder die Vermögensverteilung wie zu Kaisers Zeiten, Anno 1913. Die gute alte Zeit ist zurück. In stürmischen Jahren wie diesen, ist das doch irgendwie beruhigend.

5) Blöd, wer nicht dabei ist

Nach dem das Ziel der Entpolitisierung der Bevölkerung weitestgehend erreicht wurde, herrscht die Polemisierung jener Bevölkerung als politisches Instrument vor, welches auf reine Affektreaktionen abzielt.
Die sozialen Verblödungsmedien (Facebook, Twitter, etc.) scheißen alle mit emotional aufgeladenem Schwachsinn zu, auf den prompt Pawlow-artig mit Schnapp- und Beissaffekten reagiert wird. „Likes“ und „Linken“ sind nichts anderes als solche Reflexe. Alles ist gleichermaßen wahr und gültig, Meinung ersetzt Wissen, Vermutungen ersetzen Tatsachen. Unsere geschichtslose Gesellschaft ist nicht mehr in der Lage, Ursachen und Wirkungen auszumachen und rettet sich in die irrige Vorstellung, solange es mir gut geht, ist alles gut. (N.B. Inzwischen betreibt Facebook eine PR-Kampagne, die für den wohltemperierten, soll heißen vernünftigen Umgang mit dem Medium wirbt.
Der Inhalt der Plakate erinnert an die Warnhinweise von Arzneimittel-, Alkohol- und Zigarettenwerbung. Wo bleiben die Schreckensbilder von süchtigen Social-Media-Usern im Endstadium?)

Ich kann nicht anders: Die Welt war 2017 noch reaktionärer und verblödeter als 2016. Und auf der nach unten offenen Bodenlosigkeitsskala ist lange kein Ende in Sicht.

Also weiter geht’s ab Montag, dann haben wir das Jahr 5778 nach dem jüdischen und 1439 nach dem islamischen Kalender. In China fällt Neujahr diesmal übrigens auf den 16. Februar. Wir Europäer kommen eben immer zu früh. Freuen wir uns auf noch mehr Monate Pissblond-Ergüsse auf Twitter, vielleicht werden’s diesmal ja keine zwölf. Jetzt braut sich zusammen, was nur der Atompilz spaltet. Wo bleibt die Gesundheitswarnung für Ewiggestrige? Oder um es mit Erich Mielke zu sagen: „Ich liebe euch doch alle!“

Mein Abreißkalender notiert übrigens für den 1. Januar 2018: „Die Zukunft ist nur noch im Koma erträglich.“

Hoch die Tassen.

MiC, 28.12.17



WOLFGANG SCHÄUBLE: Handlanger der Organisierten Kriminalität? by Martin Compart

„Die Pläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum Kampf gegen Geldwäsche stoßen bei Experten auf massive Kritik – insbesondere die avisierte Kompetenzverlagerung vom Bundeskriminalamt zum Zoll. Dadurch würden Ermittlungen „viel komplexer und langsamer“, warnt Michael Peters von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte, „gerade bei organisierter Kriminalität und Terrorismus kann es zu Verzögerungen kommen.“

Diese Befürchtungen teilen nach Informationen der WirtschaftsWoche mehrere Landeskriminalämter. Inzwischen hat der Innenausschuss des Bundesrates Schäuble aufgefordert, die Reform zu überdenken. Ein Hauptkritikpunkt ist, dass die beim Zoll geplante „Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen“ lediglich eine Verwaltungs-, aber keine Strafverfolgungsbehörde sei, die nicht auf sensible polizeiliche Daten etwa zur organisierten Kriminalität und Terrorismus zugreifen dürfe.“

WIRTSCHAFTSWOCHE 23.3.2017


Dann kann es ja wohl auch kaum noch bezahlbaren Wohnraum geben. Reiche Griechen waschen ihr Geld in Berlin, indem sie Immobilien kaufen, während Schäuble mit seiner Milchmädchen-Finanzpolitik nicht kriminell Griechen in ihrem Land immer tiefer ins Unglück stürzt, damit sie die Kredite der Banken bedienen, die in der Geldwäsche ganz oben mitmachen.

„Die Panama Papers haben in nie gekannten Ausmaß vorgeführt, wie sogenannte Steueroasen weltweit genutzt werden. 130 000 Personen in 170 Ländern hatten ihr Geld allein in Briefkastenfirmen der Kanzlei Mossack-Fonseca in Panama „untergebracht“ – darunter Politiker, Spitzensportler und andere Prominente, Finanzjongleure, Oligarchen. Mittels Briefkastenfirmen werden aber nicht nur Steuern hinterzogen. Mit ihnen wäscht das organisierte Verbrechen sein Geld und verstecken Terrororganisationen ihr Vermögen…

dass Geldwäsche Helfer braucht. Denn die Vermittlung von Briefkastenfirmen ist nur über sie möglich: Auf der Liste der Top-Vermittler sind Banken, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Anwaltskanzleien zu finden, darunter auch deutsche Finanzunternehmen wie die Berenberg Bank…

Ein solches öffentliches Transparenzregister fordert auch das Europäische Parlament. Schäuble behauptet, das könne in Deutschland nicht funktionieren. Doch Slowenien und Dänemark führen jetzt das öffentliche Transparenzregister ein, auch Frankreich und die Niederlande haben sich hinter den Vorschlag gestellt…

100 Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich gewaschen – schätzt das Bundesfinanzministerium. Es wäre relativ einfach für den deutschen Finanzminister, das zu bekämpfen. Man müsste eine Quellensteuer für Konteninhaber aus Ländern einführen, die nicht am automatischen Datenaustausch teilnehmen. Doch hier gab es von Schäuble bis jetzt keine Initiative. Es ist sehr bezeichnend, dass Deutschland Panama bis heute nicht auf die Liste der „nicht-kooperativen“ Staaten gesetzt hat – eine diplomatische Umschreibung für „Steuersümpfe“.

Sven Giegold und Lisa Paus in FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 19.3.2017.

Dem CDU-Mafioso macht es schon lange Freude, dem deutschen Staat zu schaden:

Ein würdiger Bundestags-Präsident.



Kommt Mütze zurück? by Martin Compart

Erinnert sich noch jemand an Mützen-Dirk?

Als Abgeordneter der FDP wollte er das Entwicklungshilfe-Ministerium abschaffen.

Als Minister des selbigen Ministeriums erhöhte er die Belegschaft mit Kumpanen.

Seine herausragendste Leistung als Minister war der Versuch, einen teuren Teppich (billig eingekauft, Dirk ist zwar unappetitlich, aber nicht zu blöde, einen Dritte-Welt-Bewohner übers Ohr zu haun) aus Afghanistan zollfrei nach Deutschland einzuschmuggeln. Er wurde dabei erwischt. Wahrscheinlich ist er doch blöde.

Nachdem die FDP aus Regierung und Bundestag geflogen war (eine der Sternstunden der 2.Republik), nahm Dirk seine Ministerrente, wartete das Übergangsgeld ab und ging dann zu Rheinmetall als so eine Art Berater. Der Rüstungsindustrie in Deutschland geht es nämlich so entsetzlich gut, dass sie fast ausschließlich von Idioten betrieben wird. Und die Idioten bei Rheinmetall dachten: Mützen-Dirk kennt in Berlin und auf der ganzen Entwicklungswelt genug Typen und Krisenherde, die das Geschäft verbessern können.

Inzwischen stellt sich immer häufiger heraus, dass Mütze doch nichts nützt.

Könnte es sein, dass Mütze in die Politik zurück kehrt, wenn die FDP wieder in den Bundestag einzieht und es die Jamaica- oder Müllhalden-Koalition gibt?

Zu hoffen wäre es.

Denn kaum ein Lichtscheuer steht so sehr für die Ideale und Qualitäten der FDP wie Mützen-Dirk mit seinem sympathischen Ungeschick.

Und keine Angst: Auch bei einer Rückkehr in die Politik bliebe ihm sein Rheinmetall-Job offen, bei durchaus vollen Vergütungen. Das Geld könnte man ja so lange in Panama parken.

 

Das Motto des alten FDP-Schlawiners: „Mit deutschen Waffen immer mehr Flüchtlinge schaffen.“

Respekt!



NEWS: SPD – KEIN BODEN IN SICHT by Martin Compart

IIWer geglaubt hat, mit Proll-Gert, den „Stones“ (interner Sprachgebrauch für Steinmeier und Steinbrück, der sich gerade auf einer Comedian-Tour blamiert), das Pferd namens Müntefehring, dem planschenden Kriegsminister (wie hieß der doch gleich? Ach ja: Scharping), dem dicken Jungen und Martin Schulz wäre das Ende der Fahnenstange erreicht, hat sich geirrt.

Bisher immer zuverlässige Kreise, haben mir folgende Information zugespielt: Die SPD-Spitze, die mit einer saftigen Niederlage (schlechtestes Ergebnis aller Zeiten) rechnet, hat angeblich ein Strategiepapier für die nächsten vier Jahre abgesegnet, mit folgenden Eckpunkten:

1. Keine weitere große Koalition, da dies der Basis nicht mehr vermittelbar ist.

2. Schnelle Trennung von Martin Schulz in allen Spitzenpositionen.

3. Und jetzt kommt der Hammer:

Der Neuaufbau der SPD soll um die Genossin NAHLES erfolgen, da diese angeblich am wenigsten durch UNFÄHIGKEIT im Ministerium (da dürften selbst die sedierten Gewerkschaften anderer Meinung sein) aufgefallen sei und über genügend Stallgestank verfüge.

 

 

Man fasst es nicht! Die SPD will offensichtlich innerhalb von vier Jahren unter die 5%-Klausel. Noch schneller geht das nur, wenn sie den FDP-Wahlkämpfer und Zeitarbeitsfirma DIS-Aufsichtsrat Wolfgang Clement zurückholen.

P.S. Genau! Schon deshalb kann man die FDP nicht wählen, weil sich dieser alters-truthahnhafte Wendehals und Chefideologe für das Armutswachstum im Wahlkampf für Christian Lindner einsetzt.

 

Als Politiker die Zeitarbeit durchgesetzt, anschließend durch einen weiteren Aufsichtsratsposten ein kleines Zubrot. Der pfiffige Bochumer beweist, was die FDP nur fordert: Leistung kann sich durchaus lohnen.

 

 

Die FDP hat die zuständige Urne für ihre Stimmen gleich mitgebracht:


 



MASCHMEYER-SPECIAL 2: WAS SAGT UNS DIESES BILD? by Martin Compart

diese

Was sagt uns denn dieses Bild?

Aufgenommen wurde es vor einer geistigen Abtreibungsklinik.
Zwei ältere Herren in sensibler Umarmung vermitteln etwas zartes, doch nicht zerbrechliches. Das rechte Gesicht scheint noch nicht von Botox oder Beton gezeichnet, das es später leblos machen soll, wie ein Spartaner-Schild nach einem langen Tag in den Thermopylen.

Im linken Gesicht schwingt so etwas wie Freude mit, als hätte der Träger soeben erfahren, das er für seine Memoiren zwei Millionen € erhalten würde oder Putin ihm ein Kind geschenkt hätte. Vielleicht erinnern sich auch Beide an die Zeiten neckischer Pennälerstreiche, in den sie Zeichen künftiger Größe gefunden haben.

Die Freude aneinander geht noch tiefer: Das offen gezeigte Glücksgefühl der grobschlächtigen Gestalten scheint aus dem Bewusstsein zu strömen, es aus ganz kleinen Verhältnissen an die Spitze eines maroden Systems geschafft zu haben, indem man ethische Prinzipien außer Acht gelassen hat.
Es sind Dienstbotengesichter, in denen sich der instinkthafte Glaube an die historische Kontinuität des Sozialdarwinismus manifestiert. Auf ihre Empathie kann sich der roheste Sadistenlümmel berufen. Ihre zarte Hinwendung zu einander lässt aber auch mitschwingen, dass sich beide davor fürchten, ohne den anderen abzusterben. Als habe man doch erst in der gegenseitigen Öffnung so etwas wie Frohsinn erfahren.

Man hört die Saxophone ihrer Herzen dudeln, während sie sich aneinander scheuern, beim sanften Hindämmern der Gedanken. Oder berauschen sie sich an Andrew Loog Oldhams Axiom: „Ich glaube, dass es wahr wird, wenn man nur lange genug lügt“? Erfreuen sie sich an der moralischen Fragwürdigkeit ihrer Handlangerexistenzen? Oder sind sie nur davon fasziniert, das ihr geistiger Horizont der Tiefe einer Pfütze gleicht?

Zwei gierige Kobolde, die gerne Obdachlose treten und doch die eigenen Ängste meinen. Mögen sie nie die Schmach eines Linienfluges ertragen. Bei der Bemühung, diese Unsympathen zu ertragen, stößt wohl auch Alkohol an seine Grenzen. Tröstlich nur, das ihre Vergangenheit länger geworden ist als ihre Zukunft.

 

Und zum Abschluss, ihr Lied: