Martin Compart


NEWS: SONDERKARNEVALSSITZUNG DER SPD by Martin Compart

WER WILL UNS WEITERHIN VERRATEN? SOZIALE DEMOKRATEN

Ich sah gerade die Rede des dicken Jungen auf dem Sonderparteitag des größeren Übels. Selten so eine Anhäufung von Verlogenheit und Schwachsinn wahrnehmen müssen. Eine Partei, die um ihr überflüssiges Leben kämpft.
Ich habe immer gedacht, Kölner Karnevalssitzungen sind schwer erträglich, Aber die sind ja ein Witz gegen diesen „Sonderparteitag“ der selbstgefällig verlogenen Klakeure, der auch in Nordkorea stattfinden könnte.

Widerlich, einfach widerlich.

P.S. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass diese Partei gemeinsam mit den ekeligen Grünen den ersten deutschen Angriffskrieg (mit Hilfe einer Lüge und ohne UN-Mandat) seit Adolf Hitler zu verantworten hat. Eigentlich müssten sie dem Genossen Rudoilf Scharping (ungedient) dafür noch das Eiserne Kreuz, aus einer Fahradspeiche gebogen, verleihen.

 

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NEUER TRIUMPH VON SPD UND GRÜNEN IM KAMPF FÜR DIE ARMUT by Martin Compart
12. September 2016, 6:18 pm
Filed under: Ekelige Politiker, Essen & Trinken, NEWS, SPD, Stammtischgegröle | Schlagwörter: , ,

Es ist ja schon eine Weile her, als der Amateurfußballer Acker unter dem Kampfnamen Proll-Gert ins Kanzleramt einzog. Zusammen mit den Grünen machte er sich schnell an die Arbeit, um den Anteil der Milliardäre in Deutschland zu erhöhen. Das ließ sich durch Sozialabbau leicht gegen finanzieren, standen ihm doch Kapazitäten wie der Experte für brasillianische Bordellbesuche, Peter Hartz und andere intellektuelle Leichtgewichte (Rührup, Rieseter, Clement) zur Seite, immer darauf bedacht, die Armut durch Billiglöhne oder Riester-Rente zu mehren um die Lebenserwartung von Millionen zu schmälern (was sich ja nur positiv auf sichere Renten und Krankenkassenbeiträge auswirken würde, wenn die Milliardäre nicht immer weitere berechtigte Ansprüche stellen würden).gerhard_schroeder-7267521 Ähnlich wie sein britischer Guru Tony Blair, gelang es Proll-Gert ganze Schichten in Früh- bis Altersarmut zu bewegen.

Diese überzeugende Strategie der SPD (Partei des kleinen Mannes – was richtig ist, da unter den Milliardären verblüffend viele Kleinwüchsige zu beobachten sind) und der Grünen (die sich immer wieder voller Energie für Kita-Plätze in Schwabing oder Grünwald einsetzen) wird nun immer wirkungsvoller (auch dank christ-sozialer Freigeister wie Wolfgang Schäuble, der sogar die abgefahrenen Rollstuhlreifen dem afrikanischen Kontinent stiftetem damit Einheimische daraus robustes Schuhwerk basteln können, bevor sie sich auf ihre beschwerliche Reise nach Europa machen)-364177961

Jetzt kann Proll-Gerts Parteigenossin Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von NRW – wie gut unterrichtete Kreise berichten -, einen neuen Rekord für sich mit in Anspruch nehmen: von den 2 Millionen Kindern in Deutschland, die unterhalb der Armutsgrenze leben, sind die Meisten (eine halbe Million) in NRW zu finden (wenn man denn den possierlichen Hungerbäuchen beim Schlemmen an den Tafeln zusehen möchte). Ein schöner Erfolg für die oft gescholtene rot (?)-grüne Landesregierung. Aber vergessen wir nicht: Ohne Kanzler Proll-Gert und seine SPD wäre wahrscheinlich heute noch Armut in Deutschland schwer vorstellbar gewesen! Dem weitsichtigen Billiglohn-Drücker  darf man seine Verdienste nicht absprechen, obwohl die Progression erst seit ein paar Jahren richtig greift (auch – und das sollte man auch anerkennen – durch die mutige Politik der großen Koalition, die unverdrossen Spur hält).

Wenn man jetzt noch etwas mehr das Gesundheitssystem justiert (und auch da ist ja schon viel erreicht), könnten wir auch quantitative- und qualitative Fortschritte bei der Kindersterblichkeit erreichen. Natürlich wäre es anmaßend,  afrikanisches- oder lateinamerikanisches Niveau erreichen zu wollen, aber and die Philippinen sollte man mittelfristig schon ran kommen (das Konzept der Müllmenschen im Inselstaat soll demnächst in ausgewählten Regionen des Ruhrgebiets als Pilot-Projekt getestet werden).

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Nochmals: Ein schöner Erfolg für die Landesregierung, der sie nun optimistischer in den anstehenden Wahlkampf entlässt.



Weise Worte by Martin Compart

„Wie Camus sagte: Wir können uns nicht den Zeitpunkt unserer Geburt aussuchen, aber den unseres Todes. Das ist die einzige Freiheit, die wir haben. Jedes System, dass diese Freiheit verbietet, behindert oder gar dafür sorgt, dass wir andere in den Tod reißen müssen, um diese Freiheit durchzusetzen… Ich denke an Geisterfahrer oder provozierte Todesschüsse… Wenige haben Zugang zu den Waffen, die ich benutze. Und wenn sie es haben, machen sie sich strafbar. Jedes System, das dafür sorgt, dass dieses Recht des Einzelnen durch den Tod von Unschuldigen durchgesetzt werden kann oder muss, ist zutiefst inhuman und faschistisch. Es hat kein Recht darauf, mit humanen oder demokratischen Mitteln bekämpft zu werden.“

Gill, Protagonist der Romane:

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Der Klassiker zum 1.Mai:

Gewerkschaft: Hinaus zum 1.Mai!

Fritz Teufel (damals im Knast): Mir ist auch jeder andere Termin recht.

 



LEMMINGE IM PALAST DER GIER by Martin Compart
12. August 2015, 7:21 am
Filed under: Backwood, LEMMINGE IM PALAST DER GIER, Noir, Rezensionen, ROMAN | Schlagwörter: ,

Eine tolle Rezension von Jean van der Vlugt erhielt LEMMINGE auf:
http://www.buechertreff.de/thread/87321-martin-compart-lemminge-im-palast-der-gier/
Danke dafür! Insbesondere deswegen, weil ich keine Rezensionsexemplare verschickt habe.

Cover für Lemminge

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1505343267/ref=nosim/buecherdasbuc-21



LEMMINGE IM PALAST DER GIER by Martin Compart
6. März 2015, 9:53 am
Filed under: LEMMINGE IM PALAST DER GIER | Schlagwörter: ,

…jetzt in EVOLVER unter:

http://www.evolver.at/stories/Martin_Compart_Lemminge_20150227/

http://www.amazon.de/Lemminge-im-Palast-Gier-Noir-Roman/dp/1505343267/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1425635679&sr=1-1&keywords=compart+martin



NEWS: JETZT AUCH ALS PRINT-PRODUKT by Martin Compart
16. Dezember 2014, 8:44 am
Filed under: Bücher, LEMMINGE IM PALAST DER GIER, Noir | Schlagwörter: , ,

http://www.amazon.de/Lemminge-im-Palast-Gier-Noir-Roman/dp/1505343267/ref=tmm_pap_title_0



Musik: Quakes by Martin Compart
6. Dezember 2014, 1:06 am
Filed under: Allgemein | Schlagwörter: ,

Zum Advent etwas zur inneren Einkehr. Wie mich diese barbarischen Horden in den Fußgängerzonen ankotzen.

Er schlendert durch die Fußgängerzone der Innenstadt in ein anderes Leben. Die Einkaufsstraße erscheint ihm erbärmlich im Vergleich zu einem afghanischen Bazar. Die Geschäfte bieten unnützen Krempel an, von mieser Qualität. Schaufenster und Werbeflächen versprechen Glück durch Kauf. Auf ein paar hundert Metern sieht er vier Männer, die leere Flaschen aus den Papierkörben und von den ungepflegten Rasenflächen sammeln. Vor sechs Jahren, bevor er sich langfristig für den Hindukusch entschieden hatte, war nicht einer hier auf acht Cent Flaschenpfand angewiesen. Politiker und Banker verpassten dem Land den letzten Arschtritt. Wenn man nach Jahren in einen Ort zurückkommt, in dem man mal gelebt hat, sind alle Veränderungen fast persönliche Beleidigungen. Man misst die Stadt an den eigenen Erfahrungen und nicht an ihrer Degeneration.
Die Fußgängerzone stinkt nach schlechtem Essen, Industriekaffee, Abgasen und dumpfen Erwartungen. Aus Fastfood-Kiosken schiebt man den Fraß durch schmierige Durchreichen hinaus. Von einem Coffeeshop strömen junge Leute, braune Plörre in Plastikbechern in den jungen Gichtfingern. Keiner von ihnen wird je wissen, wie ein richtiger Kaffee schmeckt. Oder ein richtiger Tee. Begeistert nuckeln sie ihre zuckrigen Geschmacksverstärker, Becher in der einen Hand, H & M-Tüten in der anderen. Konsumenten, die nicht ahnen, wie lästig und ekelig sie sind. Kichernde Handyoten rennen sich gegenseitig um. Tumultig, aber ohne Leben. Ihr Schicksal ist es, konfektionierte Phasen zu durchlaufen. Ein Ladenschild verkündet: Kaffe ToGo – jetzt auch zum mitnehmen. Die Verblödung ist nicht aufzuhalten, unumkehrbar. Ein Luftkurort für die Bedürfnisse Debiler. Die Zeit vergeht nicht, sie torkelt unbeholfen durch die Fußgängerzone. Dieses Volk verfügt zwar über den höchsten Lebensstandard seiner Geschichte, aber auch über minderwertigste Lebensqualität.
Andy überflutet mörderische Wut auf diese stupiden Idioten, die eine Gesellschaft repräsentieren, die ihn ausgrenzt und nicht leben lässt, wie er kann und wie er will. Ich hole mir, was mir zusteht. Ich scheiße auf eure Zustimmung. Ich werde auf eure Gräber spucken.
Blödes Gekicher und Gestammel in Kanak oder Pidgin-Deutsch weht um seine Ohren. Genetische Vulgarität? Oder nur sozialisationsbedingtes Grauen?
„Die Battle war echt voll cool.“
„Ihr seid nur neidisch, weil ich härter bin als euch.“
„Die Heidi hat einen eigenen Palast nur zum schillen.“
„Wenn du mich nicht mit Respekt kommst, gibt es die Kante.“
„Alder, wo soll isch fahrn dem Benz, Alder?“
„Dem Ampeln is grun, abern wenn rot is, fahr isch trotzdem druber, isch schwör, Alder!”
„Alder, hab neue korreckte Tussi, Alder. Zwei Wochen treu, Alder, ich schwör!“
„Un, fickssu oder was?“
„Normal, Alder, hab isch geile Tuss, Alder. Un du? Wixtu oder was?“
„Alder, bin isch schwul oder was? Isch hab schon mehr Tussen gefickt als du gewixt hast. Alder, bevor isch wix, geh isch Puff!“
„Mein Supporter hat gestern bei mich mit seinem Alimentenkabel performt.“
Vergebliche Bemühungen um Karrieren als Alpha-Männchen. Empörende Eingeständnisse kulturellen Verlustes. Neusprech dank des Fernsehens und ökonomischer Degeneration. Selbst die Sprache ist verseucht durch die Werbeindustrie, die sich aller Medien bedient. Sie lebt davon, Dir einzureden, dass Du ein NICHTS bist – überflüssig wie eine Zyste. Lediglich der Konsum kann Dich davon erlösen, ein Niemand zu sein. Sie brauchen Dein Verlangen. Je totaler das Verlangen, umso kalkulierbarer wird das Verhalten, bis es exakt berechenbar ist. Der Heroin-Junkie ist der bravste Konsument, denn er tut alles für seine ersehnte Ware.
Wie schon William Burroughs feststellte: Die Realität hat keinen Werbeetat.
Die Mutter der Idioten ist immer schwanger.

(aus LEMMINGE IM PALAST DER GIER)