Martin Compart


EL CHAPO: Die 3.Welt kommt zu dir by Martin Compart
18. Januar 2019, 2:35 pm
Filed under: El Chapo, ORGANISIERTE KRIMINALITÄT, Politik & Geschichte, Rauschgift, TV-Serien | Schlagwörter: ,

Die von der spanischen Produktionsfirma Univision Studios für Netflix produzierte Serie EL CHAPO erzählt die beeindruckende Lebensgeschichte des neben Pablo Escobar populärsten Großhändlers für Freizeit-Pharmazeutika.

Die bisherigen drei Staffeln (2017-18) wurden von Silvana Aguirre,und Carlos Contreras entwickelt und geschrieben.

Erinnert sich noch jemand an Ricardo Tubbs weise Worte in MIAMI VICE? „Du brauchst nicht in die 3.Welt gehen, Sonny – sie kommt zu dir.“
Genauso ist es mit der TV-Serie EL CHAPO (drei Staffeln): Sie bringt dir die dritte Welt ins Fernsehzimmer.

Es fängt alles ein bisschen anstrengend und harmlos an. Etwas gereizt zieht man Vergleiche mit der glatteren US-Produktion NARCOS (die man ebenfalls nur empfehlen kann!). Es braucht drei oder vier Folgen, um in diese hoffnungslose Welt einzutauchen um dann in ihr fasziniert abzutauchen. Sie müssen erst den Rhythmus finden. Die Serie wird von Folge zu Folge intensiver.
Die Gefängnisszenen in den drei letzten Folgen der ersten Staffel sind von einer Intensität, und vor allem auch psychischen Brutalität, wie man es noch nie gesehen hat.
Gedreht ist sie in einem banalen Realismus, der jederzeit mögliche Gewaltausbrüche als Selbstverständlichkeit impliziert.
Für die Schauspieler lässt sich kein schlechtes Wort finden. Wahrscheinlich haben drei Staffeln EL CHAPO soviel gekostet, wie fünf Folgen NARCOS. Das sieht man. Zu ihrem Vorteil, denn NARCOS wirkt dagegen wie ein übliches geleckte Hollywood-Projekt für gelangweilte Gymnasiasten aus gutem Haus.
Die Serie macht ganz klar: In dieser 3.Welt gibt es nur Täter und Opfer. Dazwischen ist kaum Platz für Alternativen. Man muss sich für eine Seite entscheiden.

„Wir werden den Drogenhandel nicht ausrotten können, Herr Präsident. Aber wir können ihn kontrollieren, indem wir mit dem dicksten Fisch zusammenarbeiten, der die anderen frisst.“

Der mexikanische Kriminalschriftsteller Paco Taibo II sagte mir mal: „Ihr Europäer jammert darüber, dass die Mafia so mächtig ist, dass sie den Staat bedroht. Bei mir zuhause ist der Staat die Mafia.“

In der 2.Season zeigt eine Folge, was der angebliche Krieg gegen die Drogen-Mafias mit der Bevölkerung macht. Deprimierender geht es kaum! Danach weiß man, das keine Mauer die aufhalten wird, die diesem Inferno entkommen wollen. Da würde ich lieber mit einem Schlauchboot den Atlantik zu überqueren versuchen. Und explodiert ist alles mit Bill Clintons NAFTA-Abkommen, dass korrupten Politikern, Drogen-Kartellen und US-Konzernen immensen Reichtum bescherte, während die Bevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes zu Mindestlohn-Sklaven herab gewürdigt werden.

Keine Serien für schwache Mägen. Eines wird uns Marzipanpüppchen durch die Serie deutlich: In der 3.Welt mag keiner von uns leben. Gebt uns die Vorteile von NAFTA (dadurch kann man kaum noch Grenzkontrollen vornehmen, denn dann müsste die marode US-Industrie ein Jahr auf Zulieferer aus Mexiko warten), und lasst die Probleme im Land. Eine Mauer schützt nicht vor den erwünschten Drogen, aber unzureichend vor ihren Opfern.

Die Gringos tauchen nur sporadisch und am Rande auf. Wenn sie unzufrieden sind. Dann maßregeln sie den mexikanischen Präsidenten in unfassbarer Arroganz und sagen ihm, was er gefälligst in ihrem Sinne zu tun habe. Das bezieht sich dann auch noch auf Guatemala, San Salvador usw. Man erkennt, wie der US-Imperialismus seit über hundert Jahren seinen Hinterhof foltert, manipuliert und ausbeutet. Das Korruptionsgeflecht, aus dem die Staaten bestehen und die keine zu bewältigende Ausnahme sind, wird in der Serie so greifbar, dass man beim Zusehen am besten ein paar Kotztüten bereit hält. Jeder Lateinamerikaner ist ein potentieller Asylant. Kein Wunder, dass Kuba als einziger Leuchtturm des Kontinents (siehe Michael Moores Film SICKO über das US-Gesundheitssystem im Vergleich zum kubanischen) von den USA seit 1960 mit psychopathischen Hass bedroht wird.

El Chapo von Malcolm Beith

Alles ist bestens recherchiert und durch einschlägige Literatur belegt. Lediglich die Namen der an Ekelhaftigkeit nicht zu überbietenden Politiker wurden aus mir unverständlichen Gründen geändert. Um sie zu entschlüsseln, empfehle ich als Begleitbuch zur Serie: EL CHAPO von Malcolm Beith, Heyne Hardcore, 2011.
Da El Chapo inzwischen an die USA ausgeliefert ist (nachdem er blöderweise dem genauso unnütz ambitionierten wie dummen Hollywood-Menschen Sean Penn ein Interview geliefert hatte, wurde sein Standort durch die SMS-Kommunikation mit Penn gepeilt und Chapo festgenommen) und sein Prozess durch die Imperialmacht läuft, bleibt es abzuwarten, ob es mal eine vierte Staffel geben wird.

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DER GOLDSCHÜRFER: Anmerkungen zu NICK TOSCHES by Martin Compart

Seit Jahrzehnten taucht Nick Tosches nach einem Wrack namens „amerikanischer Traum“.

Geortet hat er ihn im stürmischen Meer des Showbizz. Und egal, was er hebt – ob Rock’n’Roll oder Hollywood – immer klebt das Organisierte Verbrechen an dem Fund. „Als einzige unter den Nationen definiert Amerika sein Schicksal als einen Traum.“


Tosches wurde 1949 in Newark, New Jesey geboren. Sein italienischstämmiger Vater betrieb eine Bar, seine Mutter war irischer Herkunft. Mit 14 arbeitete er bereits in Bars, beendete die High School und weigerte sich trotz des väterlichen Drängens aufs College zu gehen. Deshalb musste er wieder die Schulbank drücken, um für seinen Dante-Roman Latein zu lernen, damit er die Quellen studieren konnte.
„Wo ich aufwuchs, gab es kaum Bücher, aber jede Menge Buchmacher. Als Kind stahl ich Bücher. Fünf meiner eigenen Bücher habe ich auf einer gestohlenen Schreibmaschine geschrieben. Mittelmäßige Autoren kopieren, große Autoren stehlen.

In den 60ern gehörte er nicht zur Love & Peace-Fraktion. „Meine Kumpels und ich waren voll auf Drogen. Wir schlugen Hippies nieder und raubten sie aus.“

Er stand auf Rock-Musik. Bis heute ist er besessen von früher Pop-Musik. Er stand eigentlich auf alles, was ein Spießer abartig zu nennen pflegt. Auch Literatur war immer sein Ding. „Mein MOBY DICK war Hubert Selbys LAST EXIT TO BROOKLYN. Das Buch weckte den Autor in mir, befreite und inspirierte mich. Neben Peter Matthiessen und Philip Roth gehört er zu den drei großen Gegenwartsautoren. Aber Hubert respektiere ich am meisten – als Autor und Mensch.“

Als die 60er Jahre endgültig ihre Geschäfte einstellten, verkaufte er seinen ersten Text. In New York überlebte er nur durch die täglichen Partys, auf denen er sogar feste Nahrung fand. Er schrieb für legendäre Musikmagazine wie CREEM und FUSION.

1972 ging er nach Florida und wurde Schlangenfänger. Nachdem er gebissen worden war, beschloss er selber Gift zu verspritzen und wurde ernsthafter Autor und Rock-Kritiker. Mit Richard Meltzer und Lester Bangs gehörte er zu den Noise Boys, die mit ihrer Gonzo-Schreibe den Rock-Journalismus veränderten.

Tosches war der vielseitigste und schrieb nicht nur wichtige Musikbücher, sondern auch Gedichte, Biographien (etwa über den Mafia- und Vatikanbankier Michele Sindona, in der er den Vatikan als bedeutendste Verbrecherorganisation aller Zeiten erkennt) und Romane.

Zu seinen Förderern gehörte Ed Sander, der ihn auf die Klassiker brachte. Zitate der alten Griechen und Römer finden sich oft in seinen Texten über Pop-Kultur und ermöglichen ungewöhnliche Perspektiven. In seinen Pop-Archäologien wühlt er sich durch alle kulturellen Mülltonnen und verändert den Musik-Kanon, indem er die großen Vergessenen zurückholt: In WHERE DEAD VOICES GATHER exhumiert er mit Emmett Miller den Musiker, in dem nach Tosches erstmals schwarze und weiße Musik zur modernen amerikanischen Musik verschmolzen. Dabei bleibt er natürlich immer seinem Bad Boy-Image treu: „Wir verdanken der Mafia viel. Hätten sie nicht die Discjockeys bestochen, wäre der Rock’n’Roll nie ein Erfolg geworden.“ HELLFIRE, seine Jerry Lee Lewis-Biographie, bezeichnete Greil Marcus als „amerikanischen Klassiker“.

„Dean Martin war ungefähr der letzte Typ, über den ich schreiben wollte. Bis ich mich genauer mit ihm beschäftigte – und natürlich mit den Mächten im Hintergrund: Mafia und Politik.“ Ausserdem ist Dino – was in Deutschland nicht hinreichend bekannt sein dürfte – eine der größten Pop-Ikonen überhaupt: Er schaffte etwas, was vor und nach ihm niemand geschafft hatte: sich gleichzeitig als Bühnen-, Film-, Fernseh- und Schallplattenstar durchzusetzen. In den USA haute er sogar die Beatles von der Hitparadenspitze!

Für seine brillante Boxerbiographie – „wahrscheinlich, das düsterste Buch, das ich bisher geschrieben habe.“ – gilt ähnliches. Es ist das Organisierte Verbrechen, dem Sonny Liston gehörte und das über das Leben des stärksten Mannes der Welt verfügte. Nach der Lektüre wird auch der Dümmste Boxkämpfe nicht länger als sportliche Veranstaltungen betrachten.

Papst Nick, wie er unter Eingeweihten genannt wird, ist nicht gerade der Liebling der Emanzen. In jedem Artikel positioniert er einen Machismo, der ihn den Ehrennamen „phallokratischster Rock-Kritiker“ einbrachte. Das macht ihm Spaß und ermuntert ihn zu Szenen, die jedem Porno zur Ehre gereichen würden. Sex, Rock’n’Roll – da dürfen die Drugs natürlich nicht fehlen. Die spielen immer mit. In THE LAST OPIUM DEN durchsucht Tosches Südostasien nach der letzten Opiumhöhle. Das kurze Gonzo-Buch basiert auf einem Artikel für VARIETY, Tosches Hausblatt in dem heute seine hochbezahlten Edelreportagen gedruckt werden.

In seinen Mafia-Epen, die Macchiavelli lektoriert haben könnte, gewinnt der Leichenbestatter als Einziger immer. Die Gewalt ist alltäglich, Bestandteil des Geschäftslebens. „Zivilisation ist eine alte Hure und sie wird mit jedem Tag hässlicher. Es ist die Zivilisation Kains; sie wurde auf einem Mord aufgebaut. Männer, die das Töten ablehnen, haben unsere Zivilisation einfach nicht begriffen. Die sind unzivilisiert“, heisst es in TRINITIES, dem apokalyptischen Noir-Roman, für den Tosches 250 000 Dollar Vorschuss kassierte und der vollgestopft ist mit illegalen Informationen. Und wenn es einen Roman gibt, der die TV-Serie SOPRANOS inspiriert hat, dann CAT NUMBERS. Bevölkert mit bösen, hungrigen alten Männern und ausgenutzten bösen, jungen und hungrigen Männern. Fehlt nur Dantes knochenbrechender Ugolino (Tosches Dante-Besessenheit beschert uns seinen Roman:IN THE HANDS OF DANTE). Entmythologisiert dampfen mit Kleingeld rappelnde Straßenganoven neben amoralischen Dons mit verwesten Seelen in denselben miesen Kneipen und Hinterhöfen Schulter an Schulter und lassen ihren explosiven Kräften freien Lauf. In die Hölle wird man nicht geholt, darin wird man geboren. Aber selbst in seiner Noir-Welt gibt es Lichtblicke: „Doch Gott in seiner unergründlichen Weisheit hatte die Revuetänzerin erschaffen“.

BIBLIOGRAPHIE:

COUNTRY, 1977.

HELLFIRE, 1982.
Hellfire: Die-Jerry-Lee-Lewis-Story; Ullstein, 1991.

UNSUNG HEROES OF ROCK’N’ROLL, 1984.

POWER ON EARTH, 1986.
Geschäfte mit dem Vatikan; Doemer Knaur, 1989.

CUT NUMBERS, 1988.
Kopf um Kopf; Ullstein, 1990.

DINO, 1992.
Dino. Heyne, 2002.

TRINITIES, 1994.
Die Meister des Bösen; Heyne, 1997.

CHALDEA (Gedichte), 1999.

THE DEVIL AND SONNY LISTON, 2000.
Der Teufel und Sonny Liston; Heyne, 2000.

THE NICK TOSCHES READER, 2001.

WHERE DEAD VOICES GATHER, 2001.

THE LAST OPIUM DEN, 2002.

IN THE HANDS OF DANTE, 2002.

King of the Jews, 2005

Never Trust a Loving God, Art Stock Books, 2009

Save the Last Dance for Satan, Kicks Books, 2011
Me and the Devil, Little, Brown, 2012

Johnny’s First Cigarette, Vagabonde, 2014

Under Tiberius, Little, Brown, 2015



Stammtischgegröle: STRICHJUNGE DES KAPITALS by Martin Compart

Er wird mit seinen Marktwirtschafts-Phrasen der AfD und anderen Verdrussgruppierungen weitere Wähler besorgen. Und wenn er sie selbst in die Wahlkabine spritzen muss. Die Dämlichkeit der CDU wird in ein paar Jahren die untergegangene SPD vergessen lassen.

Was man über ihn und den CDU-Steuerbetrüger Helmut Linssen, bekannt aus den Panama-Papers (und die „Geschäfte“ dieser gierigen Kobolde), wissen muss, hat FRONTAL 21 aufgeklärt:
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/kandidat-friedrich-merz-100.html

Es sind genau solche Burschen, die in der Allgemeinheit den Glauben an Demokratie und Rechtsstaat zerstören und somit  die Erkenntnis nähren, dass sich der Staat in viele Masken der Korruption aufgelöst hat. Die geschmeidige Bosheit von Gestalten wie Merz, Schäuble, Scholz usw. bestätigt die Propagandisten des „verrotteten Parlamentarismus“.

Auf seiner Tour mit den beiden anderen Parteivorsitzkandidaten vermittelt er dem hoffnungsfrohen CDU-Plebs den Eindruck, dass er einer ist, der sich mit der Weltgeschichte geduzt hat. Ein Gnom, der Legoland überragen möchte und dessen hedonistischer Lebenshöhepunkt das Tunen einer Mofa im Sauerland war. Da verkörpert er eine Plattheit der Gesinnung, eine Banalität der Gier und eine Warenhaftigkeit des Charakters. Jeder Schritt eine Anstrengung zwischen Schlurfen und behaupteter Dynamik, die den geistig vergreisten CDU-Mitgliedern Konservativismus als Angst vor jeder Neuheit verkauft (Erderwärmung? Der Markt regelt das). Dabei strahlt er dieselbe Entschlossenheit aus wie ein unzufriedener Keiler, der bei Einbruch der Dunkelheit seine Suhle verlässt.

Eine dieser korrupten und abstoßenden Gestalten, die unser parlamentarisches Parkett so reichlich tragen muss.

 

Einen Teil seines riesigen Vermögens machte der CDU-Placebo mit anspruchsvollen Rollen als charmanter Anlagebetrüger in Hollywood:



IMMER WIEDER DUTROUX by Martin Compart
7. November 2018, 4:09 pm
Filed under: Conspiracy, Dutroux, ORGANISIERTE KRIMINALITÄT, SODOM-KONTRAKT | Schlagwörter: , , ,

Heute haben es die Pädophilen-Ringe natürlich leichter: Sie bedienen sich aus der Flut von ungeschützten Flüchtlingen und müssen nicht mehr den Raub von Kindern aus den unteren Schichten westeuropäischer Staaten riskieren.

Für das Nachwort einer Neuauflage der Gill-Romane habe ich mich mal wieder mit den Unterlagen zum Fall Dutroux beschäftigt, die ich seit der Arbeit an DER SODOM KONTRAKT sammle. Dabei ist mir diese ZDF-Reportage aus 2001 „wohltuend“ aufgefallen, die ich hiermit wider des Vergessens präsentiere.

Vergessen wir nicht: Wenig wurde aufgeklärt und das MEISTE vertuscht. Wie tief in Brüssel ansässige EU-Personen verwickelt waren (das habe ich im SODOM KONTRAKT zu verdeutlichen versucht), wurde NIE thematisiert oder untersucht.

Ausgerechnet die EU mit ihren vielen Institutionen, Mitarbeitern und Parlamentariern existierte völlig unberührt von den Vorgängen, während „nur“ belgische Institutionen und Personen involviert gewesen sein sollen?

Vielleicht musste man ja so vieles vertuschen, damit die wenig beliebte EU nicht darüber auseinandergeflogen wäre oder sich die Aversionen ihr gegenüber noch mehr vertieft hätten.

https://infrakshun.wordpress.com/2014/03/10/the-eurocrats-and-marc-dutroux-i/



EIN GUTER GRUND „DIE GRÜNEN“ ZU WÄHLEN by Martin Compart

Aus Steuergeldern bezieht er eine Rente und zusätzliches in einer Höhe, die ausreicht um in einer Kleinstadt HARTZ IV zu finanzieren.

Dank diesem fetten Idioten und seinem sozialdemokratischen Kumpan Proll-Gert wurde in der Tradition von Kaiser Wilhelm und Adolf Hitler der erste deutsche Angriffskrieg (ohne UN-Mandat) nach dem 2.Weltkrieg initiiert.



DIE 3 VOM PFANDHAUS oder Neues von der Berliner Bande – Nach anhaltenden Korruptionsskandalen (neuer Höhepunkt Toll Collect) sollte man doch über die Wiedereinführung der Todesstrafe nachenken by Martin Compart

 

Wenn Dobrint, Scheuer, Schäuble und Co. den geringen zivilisatorischen Zusammenhang unseres spätkapitalistischen Systems im Zusammenbruch beschleunigen, kann ich das als Aktionär nur als Sabotageakt im Krieg werten. Und darauf steht Todesstrafe für die Verantwortung tragenden Krüppel, die auch noch die Gewaltenteilung außer Kraft gesetzt haben`:

Ich hab halt Geld so gern. Und außer Korruption hat man mir ja in der CSU nix gelernt.

Ich seh mich eher als den geborenen gegelte Verbrecher. Das überlebe ich in der CSU allemal. Und a bissserl an Laridari bleibt scho hängen. Steuerzahler – igitt. Braucht man die außerhalb von mir? Ich bin nicht so blöd, wie ihr denkt!

 

„Jetzt habt´s euch doch nicht so, ihr Medien. Was sind schon 300 Mios von Deppen. Dafür besorg ich euch doch durch gemeinschaftliche Wegelagerei a lockere Milliarde für Lobbyzeugs. Ich mags lieber mit die Reichen. Dafür bin ich ja in die CSU ganga. Ist doch besser als bei die Sandler. Verdien i net a chance? Hab jetzt schoo a kleine Million und bin no nett lang im Oamt“. Mir solls ja nicht im Alter gehen wie Brause-Krause, der die Korruption nur aus dem Westfernsehen kannte. I weiss schon, wo   I bleib. I bin net nur gegelt, I bin a a Sau, die über Leichen geht – u wenns die Partei iss. I bin a nimmer für die CSU da, die issa dafür dass I woas hab un mehr kriag“, euer Scheuer, der es auch nicht so leicht hat.

„Des stimmt! Mir hoattns nie leicht am Schulhoaf bis mir mit 14 die CSU verfügt hoam. Meine Mutter hat mir noch ein Kotelett um den Hals gehängt, damit wenigstens die Köter mit mir spoiln. Erst bei der CSU hab I gleichbetroffene gespürt „, meint der Dobrint.

„Was halten Sie denn von der Todesstrafe?“

„Für miii wär das nix. Aber für die Roten allemal. Die woin ja alles kaputt macha, was mir nützt und gefällt! Dreckssaubande, das.“

Fragen wir einen weiteren EX-Verkehrsminister, der etwas von Korruption versteht nach der Rechtfertigung für die Todesstrafe bei Politikern.

„Doch, doch. Die Todesstrafe hat scho seine Berechtigung bei die zwei. Bei mir eher net. Das iss aba ja so: Wenn Politiker a bisserl zu korrupt sind – wie der Andy oder der andere, I net – dann mag das der Bürger nicht wirklich und wendet sich noch rechteren Parteien zu. Und dann ist es halt irgendwann vorbei mit der parlamentarischen Kleptokratie und wir kriegen einen neuen Hitler, der wo wieder vergasen tut. Oder ohne die Amerikaner an Kriag onfanga tut. Insofern wäre es schon gerechtfertigt bestimmte Politiker, die dem Allgemeinwohl Schaden zugefügt haben, zur Verantwortung zu ziehen. I tät sie halt noch a bisserl foltern. Vorher. Di Hamm ja mir und meiner Karriere auch Schaden zugefügt, diese Seehofer-Karrieristen. Nein, wäre schon gerechtfertigt bei den Saubratzen.“

 



MiCs Tagebuch spezial zur Sommerpause 2018 by Martin Compart

Kuschelkoller beim Klimakollaps

Die Abnicker-Kohorten aus dem Bundestag verabschieden sich in die dringend benötigte Sommerpause. Doch von entspannender Sommerfrische (gibt es diesen Begriff überhaupt noch?) gar mit einem guten Buch, oder die Seele einfach im Klimawind des Kühlaggregats baumeln lassen keine Spur, denn der heiße Herbst steht an und bald sind wieder Wahlen. Blickt die Kanzlerin auch gutgelaunt zurück auf das ihrer Meinung nach Geleistete (weniger als null bleibt bei aller Beschwörung trotzdem null), und gibt zugleich einen Ausblick auf das noch zu Leistende (zum projizierten Ergebnis siehe Geleistetes), positioniert sich die Opposition rechts wie links, um die Herzen der Unzufriedenen für sich zu gewinnen.

Da wollen die Faschos von „Aasgeier fressen Deutschland“ sozialer werden, schwadronieren von schweizerischen Modellen für die Altersversorgung (aber nur ohne Steuererhöhung), verraten jedoch ihren wahren geistigen und charakterlichen Horizont mit sinngemäßen Äußerungen wie diesen: „Die Schlacht um Deutschlands Zukunft heißt nicht oben gegen unten und auch nicht reich gegen arm, sondern drinnen gegen draußen.“ Und so beschwört der völlig scham- und hirnlose Unterscharführer Höcke den Endkampf und organisiert eine Leopard II – Wagenburg gegen die ins „gelobte Hartz4-Land“ drängenden braunhäutigen Horden. Frei nach dem Motto, wen der Orban nicht bremst, den erledigt die 9.670 mm Bordkanone.

Die Linken versuchen es intellektueller. Mit Unterstützung eines Dramaturgen vom Berliner Ensembles, will man die Bürger für die eigene Sache begeistern. Sogar konkrete Ideen und Vorschläge können von kritischen, engagierten oder auch einfach nur besorgten Bürgern online eingereicht werden. Wir ahnen, hier entsteht ein ernstgemeinter intelligenter Dialog. Nur ist leider genau dies das Problem der Linken, wie Jean-Patrick Manchette formulierte (das Zitat habe ich von Herrn Compart gemopst), „die Unzufriedenen entscheiden sich zu 90% für die Rechten, weil die Linken sie zu sehr zum Denken nötigen.“

Aha, der deutsche Wutwichtel ist demnach denkfaul und ungebildet, dafür aber mächtig aggro? Scharf beobachtet. Auf diese 1000-jährige Geschichte können nicht nur die Rechtsaußen ordentlich stolz sein, nicht wahr, Rottenführer Gauland?

Im Süden der Republik erleben die drei Deppen von der christsozialen Hetzpartei, Strizzi, Seenot und Dobarz, in diesen Tagen wie ihre opportunistisch-dämliche Fascho-Anbiederungspolitik bei großen Teilen des am 14. Oktober so dringend benötigten Stimmviehs sauer aufstößt. Fragt sich, ob das Empörungssentiment der Demonstranten die nächsten zehn Wochen anhält? Hoffen wir es mal. Als Gegenmaßnahme plakatiert die Parteiführung Nebelkerzen aufrechter Empörung und schickt Strizzi und Seenot gemeinsam in die Bierzelte. Seit‘ an Seit‘ geht’s in die Schussfahrt.

Die Versuche der etablierten Parteien, ihre verlorene Klientel zurückzugewinnen, haben schon etwas Putziges an sich. Sie kämpfen mit Vehemenz auf den falschen Schlachtfeldern, lassen sich dabei von den vermeintlich im Aufwind befindlichen Rechtsaußen die Themen aufschwatzen, denen sie, Verlustangst geplagt, verzweifelt hinterherhecheln. Dabei gibt es an dringenden Themen keinen Mangel. Einige Beispiele in alphabetischer Reihenfolge, an denen sich das bürgerliche Lager zwischenzeitlich abarbeiten könnte:

1. ARBEITSMARKT. Bei den angeblich höchsten Beschäftigungszahlen aller Zeiten, herrscht nach wie vor ungehindertes Lohndumping, produzieren die von der Bundesagentur für Arbeit gestützten Jobs, die aufgestockten Jobs, die 450 Euro-Jobs und die wenigen Mindestlohnbeschäftigten, bei unserem Rentensystem die Altersarmut von morgen.

2. AUTOINDUSTRIE. Der unendliche Dieselskandal, letzter Übeltäter Porsche, hat mittlerweile alle Autohersteller eingeholt. Hinzu kommen unlautere Preis- und Technologieabsprachen. Die Konsequenzen für die Unternehmen belaufen sich auf Austausch von Software oder Rücknahme von Fahrzeugen, bei einigen Modellen gibt es Verzögerungen bei der Zulassungsgenehmigung. Zeitgleich lässt die Autoindustrie verkünden, dass die Dieselverkäufe wieder ansteigen. Kohlendioxid? Stickoxide? Dem Autokunden ist es egal, der Politik ist es egal, da kann Scheuer, auch CSU, sich aufplustern wie er will. Parteifreund Dobrindt hat es vorgemacht, wie’s geht: rumtönen, rumsitzen, rausreden. Die Industrie darf für ihren Betrug nicht bezahlen, es geht schließlich um den guten Ruf unserer Vorzeigebranche und um Arbeitsplätze. Das Beispiel unterstreicht die wahren Kräfteverhältnisse im Staate.

3. BILDUNG. Den öffentlichen Schulen mangelt es überall an Geld für die Instandhaltung der Gebäude, für den Einkauf moderner, unterrichtstauglicher Lehrmittel und an Lehrern. Dafür werden pünktlich zu den Sommerferien viele angestellte Lehrer in die Arbeitslosigkeit entlassen, damit die Bundesländer Kosten sparen. Natürlich müssen sie zu Schuljahrsbeginn wieder eingestellt werden. Was für eine soziale Gemeinschaft.

4. BUNDESWEHR. Die Bundeswehr beteiligt sich zur Zeit an 14 Auslandsmissionen. „Vom deutschen Boden darf nie wieder Krieg ausgehen“, hieß es einmal. Heute heißt es, „Verteidigung von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten in aller Welt“. Wer diese Propaganda glaubt, ist selber Schuld. Die Bundeswehr dient der Verteidigung des Gebietes der Bundesrepublik Deutschland. Darauf allein ist sie auszurichten. Mehr nicht.

Er verteidigt unsere Freiheit nicht nur im sicheren Drittland Afghanistan.

5. EUROPÄISCHE UNION. Die EU ist eine Organisation, die aus der Montanunion der frühen 1950er Jahre hervorgegangen ist. Die großartige Idee einer europäischen Vereinigung wurde komplett von Technokraten vereinnahmt. Mit der Folge, die EU ist im Innersten undemokratisch, zutiefst korrupt und industriehörig. Sie muss dringend demokratisiert und neuorganisiert werden. Dazu sind die Staats- und Regierungschefs offensichtlich ebensowenig in der Lage, wie die EU-Kommission. Sie sind darum die wahren Demokratiefeinde.

6. EURO. Ebenso wie die EU ist auch der Euro in seiner jetzigen Form nicht aufrecht zu erhalten. Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den starken Nordländern und den schwachen Südländern sind zu groß. Deutschland gehört zu den Gewinnern des Eurosystems, sogar an den Schulden Griechenlands hat die Bundesrepublik verdient (das Verschweigen die Schreihälse von der Bild-Zeitung gerne). EZB-Boss Draghi, ein gelernter Goldman-Sachs Banker, betreibt mit dem, vertraglich nicht gestatteten aber systemisch notwendigen, ungehemmten Aufkauf von Staatsanleihen der schwachen Euro-Länder, einen Ausgleich, damit die Spannungen innerhalb des Währungsverbundes nicht zu groß werden. Seine Niedrigzinspolitik zerstört dazu die hiesige private Altersversorgung und zwingt viele Lebensversicherer in die Knie. Darin liegt zum Großteil der Unmut begründet, den die Politik hierzulande verspürt. Geht es dem Volk ans Geld, laufen die Wähler zu den Aasgeiern über.

7. KLIMA. Der gegenwärtige Sommer in Europa, die großflächigen Brände am Polarkreis und in Griechenland, die Trockenheit in Ostdeutschland, bringt die gern verdrängte globale Erwärmung akut ins Bewusstsein. Zu einer großen „Errungenschaft“ der Merkel-Regierung, gehört das Verfehlen der selbstgesteckten Klimaziele. Die Bundesregierung, die deutsche Wirtschaft, die deutschen Autofahrer, wir alle können gar nichts, außer Sprüche absondern. Die Kohlendioxid-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Der Güterverkehr muss von der Straße auf die Schiene. Der private Autoverkehr muss reguliert werden. Dazu gehören u.a. bundesweite Geschwindigkeitsbeschränkungen (geht in den USA ja auch), Ausbau des Personennahverkehrs und der Pendlerverbindungen, Solartechnologieausbau und vor allem aber drastische Energieeinsparung (ich weiß, Letzteres ist ein vergessener Gedanke).

Man kann aber schön weit gucken.

8. LOBBYISMUS. Lobbyisten und Interessenvertreter der Wirtschaft müssen aus den Parlamenten in Bund und Ländern verbannt werden. Gesetze dürfen nicht mehr von Anwaltskanzleien der Industrie geschrieben werden.

9. MIGRATION. Zu glauben, die Migration wäre mit Zäunen und Anlegeverboten für Flüchtlingsschiffe zu stoppen, ist unerträglich dumm. Die Ursachen der Migration hatte ich in meiner vorletzten Tagebuchnotiz kurz skizziert. Zur Erinnerung, sie ist die Folge von Globalisierung, Kriegen, Umweltzerstörung und Klimaerwärmung. Die Bundesrepublik lebt vom Export. Die deutsche Wirtschaft verdient an der Globalisierung, der deutsche Wohlstand, zumindest dort wo er ankommt, ist auch eine Folge der Globalisierung. Die Gewinner können sich nicht vor den von ihnen geschaffenen Konsequenzen drücken. Dem römischen Imperium ist dies nicht gelungen, es wird der EU und Deutschland auch nicht gelingen. Die Herausforderung vor der wir stehen, verlangt, sich mit dem komplexen Thema konstruktiv auseinanderzusetzen, anstatt es den Idioten, Hetzern und Neo-Nazis zu überlassen.

10. NATO. Die Nato ist spätestens seit Endes des Kalten Krieges überflüssig. Die Erhöhung des Wehretats – besser Kriegsetats – der Bundeswehr auf 2% oder 4%, wenn es nach dem Pissblonden ginge, ist ebenso überflüssig. Die NATO steht im Dienste der USA, die aktuell in über 70 kriegerische Konflikte auf der Welt verwickelt ist. (Der Iran steht als nächstes Land auf ihrer To-Do-Liste.) Die Amerikaner sind global die größten Aggressoren und Kriegstreiber. Sie haben den größten Kriegsetat und verkaufen weltweit die meisten Waffen. Wenn die Kriegsetats der NATO-Mitglieder aufgestockt werden, dann profitiert, was Wunder, die US-Rüstungsindustrie überproportional davon. Mit ihrer aggressiven, Absprachen brechenden Osterweiterung, hat die NATO den Konflikt mit Russland entfacht. Mit ihrem menschenverachtenden Ölkrieg im Irak, dem Umsturz in Libyen, dem Befördern des Syrienkrieges, haben die USA den islamistischen Terror erzeugt, den Mittleren Osten und weiter Teile Afrikas noch tiefer ins Elend gestürzt und die riesige Flüchtlingswelle verursacht. Die NATO macht schön mit und schweigt. Unerträglich.

Auch Europa verfügt über ein großes Potenzial an Arschlöchern – völlig zollfrei.

11. STEUER. Der Bund finanziert sich hauptsächlich mittels Lohn- und Einkommensteuer aus nichtselbständiger Arbeit und der Mehrwertsteuer. Die Kapitalerträge, das Vermögen, die Erbschaften werden absolut unzureichend oder gar nicht besteuert. Neben der steuerlichen Erhöhung der vorgenannten, ist die Anhebung des Spitzensteuersatzes, sowie der Unternehmenssteuersätze dringend notwendig. Wir brauchen Geld zum Umverteilen.

12. UMWELT. Hierzulande gibt’s weiterhin Glyphosat auf den Salat, obwohl in den USA gerade eine Klage wegen krebserregender Stoffe in dem Pflanzenschutzmittel eingereicht wurde. (Mein Vorschlag, dass der für die Verlängerung der Verwendung zeichnende Ex-Landwirtschaftsminister Schmidt, natürlich von der CSU, die Unbedenklichkeit von Glyphosat durch täglichen Genuss einer Warenprobe für die Dauer des von ihm zu verantwortenden Verlängerungszeitraums unter Beweis stellt, stößt bei Bayer-Monsanto auf wenig Gegenliebe. Auch der forsche Minister schweigt. Warum wohl?) Weitere Themen: Nitratbelastung der Gewässer, Stichwort Gülle; fortwährender Einsatz von Bienenpopulationen abtötenden Chemiekeulen; Schaffung von unberührten Grünflächen, usw., Aufforstung, Verringerung der Nutzung des Waldes durch die Holzwirtschaft.

Beim Betrachten der (unvollständigen) Liste – zu Pflege, Rente und DFB fällt mir gar nix ein, was? – ist festzustellen, dass die Ursache der meisten Probleme in den Produktionsverhältnissen unseres Wirtschaftssystem und der Machtverteilung liegt. Somit ist jede Lösung, welche die Wurzel des Übels nicht angeht, ein sinnloses Herumdoktern an Symptomen. Die systemtreuen Berufspolitiker werden jedenfalls nichts bewegen und schon gar nichts ändern, es könnte ihrer Karriere schaden. Sie sind daher ein Teil der Probleme. Wer glaubt, die Rechten werden es schon richten, der beweist nur seine völlige Verblödung: der Faschismus ist eine totalitäre Form bürgerlicher Herrschaft und damit des Kapitalismus.

Komasaufen hilft manchmal .

Kurzfristig habe ich überlegt, für die Kanzlerin eine Pressemitteilung anlässlich ihrer Sommerpausen-Gute-Laune-Konferenz zu formulieren. Warum nicht? Sie hat es verdient …

Liebe Menschen, liebe Hofberichterstatter,

ich bin zur Wiederwahl angetreten, um mich meiner selbsterklärten Verantwortung nicht zu entziehen. Die zurückliegenden Monate jedoch haben in mir die Überzeugung reifen lassen, dass ich meine Fähigkeiten und meinen Willen, zum Wohl aller Menschen in Deutschland zu arbeiten, seit Jahren völlig überschätzt habe. Das gleiche gilt natürlich uneingeschränkt für mein Kabinett.

Da Erkenntnis ohne Handeln, bekanntlich keine Erkenntnis ist, habe ich mich entschlossen, bislang Unerreichtes nicht zu gefährden und unbeirrt an meinem politischen Kurs festzuhalten.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und beantworte nun gerne gleichlautend nichtssagend Ihre Fragen. Eine Antwort möchte ich Ihnen allerdings schon zu Beginn mitgeben: Ja, meine Arbeit macht mir Spaß, den Menschen zu dienen ist mir eine Herzensangelegenheit. Und ich freue mich auf noch viele schöne Jahre im Kanzleramt. Das sind sogar zwei Antworten vorab.

Fröhlich,

Ihre Bundeskanzlerin

Nach der Sommerpause sprechen wir darüber, wie der Widerstand zu organisieren ist, schließlich haben wir bald 100 Jahre deutsche Revolution 1918/19. Das sollte uns ein Ansporn sein.

MiC, 23.07.18

P.S.: Und wir wollen die GRÜNEN nicht vergessen, die in Hessen gerade Tier- und Wald im großen Maßstab industriell vernichten. Prisca Hinz heißt die ekelige Umweltministerin und ihre Devise ist „Klimaschutz durch Umweltvernichtung“. Das Unternehmen Barbarossa war bekanntlich auch ein klassischer Fall von „Vorwärtsverteidigung“. Oder wie es General Westmorland im Vietnamkrieg ausdrückte: „Wir werden doch wohl noch das Recht haben, ein Volk vor sich selbst zu schützen.“