Martin Compart


ARROGANZ ODER Demokratieverachtung by Martin Compart

Ein zwergenwüchsiges Katastrophenhuhn, das dem Steuerzahler Millionen für geistig behinderte Berater berechnet.

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DER FLIEGENDE TEUTONE von Dr.Horror by Martin Compart

Bekanntlich beobachtet Dr.Horror gerne Weltmeere, Berater und die zweifelhaften Aktivitäten von Politikern, denen er in fröhlicher Loyalität leicht zugetan ist. Nach mehrmonatiger Schlaflosigkeit scheint er nun eine Lösung für den Problemfall GORCH FOCK gefunden zu haben.

Die GORCH FOCK im Trockendock.

Gorch Fock (Johann Wilhelm Kinau, 1880-1916), lesen wir im Wikipedia-Eintrag, sei unbestreitbar ein Nationalist gewesen, aber kein Rassist und Antisemit: Ausgesprochener Antisemitismus zeige sich bei ihm „nur sehr verstreut“. Trotzdem soll das Andenken des Zehntel-Antisemiten, wie es symbolisiert ist in dem 1958 auf Kiel gelegten Segelschulschiff der Deutschen Marine, nicht um jeden Preis saniert werden, wenn es nach der für Segel- und andere Schlachtschiffe zuständigen Verteidigungsministerin von der Leyen geht.

Kostenvoranschlag: 9,6 Millionen; ausgegeben bisher: 70 Millionen; Gesamtkosten nach jetziger Schätzung: 135 Millionen Euro. Die Berater der Ministerin haben indes ermittelt, dass im Verteidigungsfall ein Segelschulschiff relativ nutzlos ist. Das war ihr neu. Wer konnte das wissen?

Segelturn für Berater.

Wir haben eine Idee. Statt der Gorch Fock ein anderes Segelschiff in den Dienst der Bundesmarine zu stellen und fortan unter deutscher Flagge als „Vergeltungswaffe“ auf die Ozeane zu schicken: ein fluchbeladenes Schiff von Weltrang, das bisher noch jeden, der ihm begegnet ist, zerstört hat, Freund, nun ja, Kollateralschäden, und Feind.

Fietje Hansen, idealistischer 2.Maat der FH

]Die Mannschaft: Tote. Keine Verpflegung, kein Sold, keine Sanierung erforderlich bis zum Jüngsten Tag – also noch viele Legislaturperioden.

Schon Richard Wagner, ein Antisemit von Weltgeltung, hat das Schiff in einer „Romantischen Oper in drei Aufzügen“ erstmals 1843 in Dresden besingen lassen.
Wilhelm Hauff, der eine Fortsetzungs-Novelle über den Juden Süß geschrieben hat, verdanken wir ein entsprechendes Märchen.

Und 1918 entstand, am Stettiner Haff, die erste stumme Filmversion. Auch Donald Duck, aus der Feder von Carl Barks, soll ihm einmal begegnet sein – dem Fliegenden Holländer.

Denken wir um, rüsten wir sinnvoll, setzen wir auf den Fluch, auf eine Armada von Geisterschiffen. Null Kosten.

Und gewiss würde auch die AfD zustimmen – vorausgesetzt, man nennt das Schiff um: statt Fliegender Holländer der Fliegende Germane – oder Fliegende Teutone. The Flying Teuton – ein Romantitel von Alice Brown, gestorben 1948, also inzwischen public domain.

Der Fliegende Holländer im Trockendock.