Martin Compart


BESCHISSENE WORTE by Martin Compart

„Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären – aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen… Wenn Sie die Todeszahlen durch Corona anschauen, dann ist es bei vielen so, dass viele Menschen über 80 sterben – und wir wissen, über 80 sterben die meisten irgendwann“, sudelte der GRÜNE Laureat der Schamlosigkeit, der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, am Dienstag im Sat.1-Frühstücksfernsehen hin, in seinem schwer erträglichen Kehrwochen-Akzent. Da lacht nicht mal der Kegelklub. Das findet er wohl nachgedacht, und in seinen Kreisen wird es das wohl auch sein.

Die zweitklassigen Dummköpfe der ranzigen Grünen möchten natürlich die umweltzerstörerische Wirtschaft (Corona wäre eine Chance, unter Einbeziehung der Fahrt aufnehmenden digitalen Revolution, über einen gerechteren und nachhaltigen Umbau des feudal-kapitalistischen Wirtschaftssystems nachzudenken) schnell wieder hoch fahren, damit die Pole flinker schmelzen und ihr grunzender Ministerpräsident Kretschmann beschleunigt SUVs auf die Straßen verkaufen kann. Reduktion von Komplexität gehörte immer zu ihren herausragenden Eigenschaften.

Besinnungsloser Raubbau an der Natur und hemmungslose Akkumulation von Reichtum sind schon lange Wertsetzungen der grünen Bande. Nun scheint sie auch noch über ungewollte „Sterbehilfe“ à la SOYLENT GREEN nachzudenken. Wie einst die Nazis, scheint auch Palmer nach einer Instanz zu verlangen, die darüber bestimmt, was lebenswert ist. Über 80jährige zählen schon mal nicht dazu, andere Zielgruppen werden beim Chianti in Videokonferenzen wahrscheinlich bereits differenziert. Vielleicht kommt „softe Euthanasie“ demnächst ins sensible Grundsatzprogramm. Vielleicht im Zusammenhang mit der „Entwicklungshilfe“: In Angola zum Beispiel; dort ist die Lebenserwartung 37, 47 Jahre. Beschränken wir uns doch darauf, nur noch Spielzeug und Snickers für die jungen Angolaner als Entwicklungshilfe zu finanzieren. Wir wissen doch: Angolaner über 30 sterben doch sowieso irgendwann.

Ich muss gestehen, seit Trump nichts so unappetitliches gehört zu haben.

Unwahrscheinlich, dass diese „alternativen Neo-Cons“ begreifen, dass die Wirtschaft dem Menschen zu dienen hat und nicht umgekehrt.

Diesen grünlackierten Faschisten, die seit Jahrzehnten durch ihren eigenen Hirntod schlafwandeln (hat man vergessen, dass sie den Angriffskrieg auf Serbien und Hartz4 mit verursacht haben?), und ihrem Wahlvieh wünsche ich einen Virus, gegen den Corona ein leichter Kopfschmerz ist und sie hoffentlich zu Botokuden macht.