Martin Compart


DAS NEUE „SUPER PULP“ IST DA! by Martin Compart
28. Oktober 2021, 3:08 pm
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Wieder vollgestopft mit wüsten Stories, an die sich kein „seriöser“ Verlag heran trauen würde – und selbstverständlich politisch unkorrekt.
Ron Putzker lieferte einmal mehr ein schönes sittlich-ethisch desorientierendes Cover, das im letzten Jahrhundert umgehend die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften auf den Plan gerufen hätte.

Eines der Highlights ist die zweite Episode von R.Evolvers und Ron Putzkers Hommage an die Fotoromanzi: SANTANA – DAS SPIEL BEGINNT. Ein absolut geschmackloser Fotoroman am Rande der Pornographie!

Mehr Pulp ist nicht möglich!

SUPER PULP Nr.13
Blitz-Verlag, 2021
220 Seiten
12,95 € (exklusive Sammlerauflage)
ePub / Mobi: 4,99 €



R. EVOLVER ÜBER SUPER PULP by Martin Compart
26. Februar 2021, 10:43 am
Filed under: Andreas Winterer, Buchbranche, Cover-Art, Interview, Pulp | Schlagwörter: , , , , ,

Ein Interview mit dem Mastermind von EDITION SUPER PULP.

Du veröffentlichst seit einem Jahr das Magazin im BLITZ-Verlag. Wie kam es eigentlich zu dieser Zusammenarbeit?

Vielleicht vorab ein paar Worte zur Geschichte des Magazins. SUPER PULP war ja anfänglich ein Werbemittel des Wiener EVOLVER-BOOKS-Verlags – wer zwei Titel aus dem Portfolio bestellte, bekam das Magazin (damals noch im Heftformat) gratis dazu. Dereinst fungierte Verlagschef Peter Hiess als Herausgeber und ich produzierte das Heft. Als Peter später den Verlag aus privaten Gründen zusperrte, brachte ich SUPER PULP in Eigenregie heraus.

Im Zuge einer PR-Aktion auf den üblichen Social-Media-Kanälen hat mich dann BLITZ-Chef Jörg Kaegelmann kontaktiert, um mir ein – in Zeiten wie diesen – fast schon „unmoralisches“ Angebot zu machen: Wenn ich das Magazin bei ihm herausbrächte, hätte ich völlige inhaltliche Autonomie. So was lässt man sich als Medienproduzent und Herausgeber nicht zweimal sagen – und jetzt bin ich mit meinem „Kind“ eben bei BLITZ, was dem Format extrem gut tut. In vielen Belangen …

Wie läuft die Zusammenarbeit?

Sehr gut. Wie erwähnt, bin ich der Herr über „meine“ Stoffe, muss mich dafür aber nicht mit kreativitätsfressenden verlegerischen Agenden wie etwa dem Vertrieb der Bücher, dem Verwalten der Belegexemplare oder der Messeorganisation (und und und) herumschlagen. Nur die Aufmachung und Visualisierung des Magazins wird von Jörgs Argusaugen streng überwacht. Aber in diesem Punkt ticken wir sowieso absolut gleich, insofern ist auch hier alles eitel optimal …

Es kommen ja mit schöner (Un)regelmäßigkeit mehrere Ausgaben – auch physisch und nicht „nur“ als eBook – heraus. Wie kriegst Du das hin?

Nun, ganz so unregelmäßig ist es ja nicht. Wir erscheinen – gemäß des üblichen BLITZ-Intervalls – zweimal im Jahr: Im November und im Mai sind die großen Auslieferungstermine zu denen auch die SUPER PULP-Ausgaben (print und elektronisch) herauskommen. In der Regel sechs Nummern pro Jahr, also mindestens drei im Herbst und drei im Frühjahr. Und wie ich das hinkriege? Nun, es ist ein Herzensprojekt, das natürlich Ressourcen in Anspruch nimmt. Aber was würde ich sonst mit meiner freien Zeit, neben der Medienproduktion für ein großes Wiener Schulungsunternehmen, machen? Fußball oder Karten spielen? Das wär nicht mein Ding. Darüber hinaus – und das soll hier nicht unerwähnt bleiben – finde ich große Unterstützung bei meiner Chefredakteurin Julia Götzl, ohne die ich die sechs Titel im Jahr nicht stemmen würde.

R. Evolver

Der Schwerpunkt des Magazins liegt auf Kurzgeschichten. Kommerziell heute leider ein wenig attraktiver Markt. Wie schätzt Du das Medium ein?

Ich fahre hier einen alternativen Kurs. Zunächst ist SUPER PULP ja keine Anthologie im herkömmlichen, sondern ein Pulp-Magazin im klassischen Sinn. Die Geschichten darin folgen also keinem speziellen Themenbogen, sondern orientieren sich an den klassischen Phantastik-Genres Horror, Science Fiction und Noir-Thriller. Es gibt zu jeder Story einen redaktionellen Aufmacher und außerdem einen gesonderten Essay-Teil zu einem Pulp-Thema. Darüber hinaus erscheinen in SUPER PULP Fortsetzungsgeschichten bzw. Stoffe mit wiederkehrenden Prota- und Antagonisten. Das hab ich mir übrigens vom guten alten Springer-ZACK abgeschaut, dass meine späte Kindheit und frühe Jugend geprägt hat. Jedenfalls bindet diese Strategie das Publikum viel stärker ans Format.

Daneben fahre ich noch die sogenannte SUPER PULP MONDO FICTION – diese Sonderausgaben erscheinen im Zuge der regulären Nummerierung und sind abgeschlossene Romane. Jede dritte SUPER PULP-Nummer sollte eine MONDO FICTION sein. Bis jetzt hab ich das Intervall geschafft …

Auch Andreas Winterer gehört zu den Autoren!

Nach welchen Kriterien wählst Du die Kurzgeschichten aus?

Nun, da hab ich zwei Strategien. Einerseits motiviere ich mir bekannte Autoren, die ich schätze, etwas zu entwickeln, einen Handlungsbogen oder Figuren, die immer wieder im SUPER-PULP-Universum auftauchen. Der größere Umfang und die stärkere Präsenz ist meist ein Anreiz für meine Edelfedern, aktiv zu werden. Andererseits bekomme ich viel Material zugeschickt, das ich auf meine Weise filtere. Ich nehme mir stets vor dem Schlafengehen eine dieser Geschichten vor. Wenn ich das Zeug schon nach ein paar Absätzen weglegen möchte, war’s das. Wenn ich aber über die ersten Seiten drüberkomme, wird es interessant. Dann fisch ich mir den Schreiberling und arbeite mit ihm das Material ein bisschen durch, gebe Feedback und schaue, wie er oder sie meine Vorschläge verwertet. Wenn da nix kommt, außer selbstverliebtes Schmollen, dann lass ich es. Aber meist ist mein Gegenüber hart im Nehmen und es entwickelt sich schnell eine konstruktive Basis und kreative Dynamik … und hier beginnt dann eben das Abenteuer, auf das ich so stehe.
Was bei mir gar nicht geht, sind Ausschreibungen oder gar ein blöder Wettbewerb, wo ich mich womöglich in die gottgleiche Rolle eines Jurors erhöhen müsste. Diese quantitative Art des Rattenfangs überlasse ich gern den zahlreichen Anthologie-Initiativen. So was interessiert mich nicht.

Ich bin ein Fan der Cover. Einerseits stehen sie in der Tradition der alten Pulps und Paperback Originals, andererseits wirken sie durch den Einfluss von Pop-Art modern und sehr kraftvoll. Wie läuft da der Prozess?

Da gibt es zwei Wege. Im Zuge des ersten öffnen sich mir in regelmäßigen Abständen die Archive namhafter Zeichner, mit denen ich befreundet bin. Ich bin dann in der glücklichen Situation, dass ich mich durch zahlreiche Entwürfe klicken und genau jenen auswählen darf, der perfekt zu einer meiner Geschichten passt. Dieser Entwurf wird dann fürs Cover finalisiert. Alternierend gebe ich Covers bei Künstlern in Auftrag. Was gar nicht mehr geht, sind die üblichen öden Photoshop-Kompositionen, die derzeit mindestens jedes zweite Buchcover zieren. Von diesem billigen Trend möchte ich mich ganz bewusst absetzen, wie überhaupt von jeglichem Mittelmaß. Bei der Gelegenheit: Auch das Pseudo-Extreme geht mir auf den Hintern. Vor allem im Bereich Horror, wo sich – und diese Polemik leiste ich mir – Spätpubertierende, die offenbar zu wenig Therapiestunden oder zu wenig Sex (oder beides) haben, in grindigen Überspanntheiten austoben …

Wie sieht die Infrastruktur des Vertriebs aus. Ich denke, Ihr liefert vor allem direkt an Abonnenten. Oder gibt es auch stationäre Comic- SF-Läden, die das Magazin führen?

In erster Linie laufen die BLITZ-Bücher über Abos oder den Direktvertrieb via BLITZ-Webseite, was in Zeiten wie diesen ja kein schlechtes Konzept für einen kleinen Verlag ist, weil er dadurch von den Großen unabhängig ist und gezielt sein eigenes Segment aufbauen kann. Darüber hinaus sind die BLITZ-Bücher als eBooks auf allen gängigen Portalen erhältlich. Der Buchhandel ist hier sicher ein bisschen das Stiefkind. Über die üblichen Grossisten sind die Titel jedenfalls nicht lieferbar. Aber ich kenne einige Händler, die direkt bei BLITZ bestellen. Kurz und gut: Wer uns finden möchte, muss wohl ein bisschen (im Netz) stöbern – eine Suche, die sich auszahlt!

https://www.super-pulp.com/



Surfin’ Saigon – Interview mit r.evolver by Martin Compart
17. November 2019, 1:17 pm
Filed under: Interview, Pulp, Spythriller | Schlagwörter: , , , ,

r.evolver strikes again!
Zehn Jahre nach dem legendären Pulp-Abenteuer „The Nazi Island Mystery“ und sechs Jahre nach der Fortsetzung „Pol Pot Polka“ ist endlich der letzte Teil der Trilogie um die Kult-Agentin Kay Blanchard erschienen. In „Surfin’ Saigon“ zieht Autor r.evolver alle Register trashiger Spannungsliteratur …

In Wien nennt man Dich augenzwinkernd den John Le Carré des Trash. Deine Geschichten erinnern auch an eine Mischung aus Peter O’Donnells Modesty Blaise und Jean-Claude Forests Barbarella. Wo steht denn nun die literarische Wiege der Kay Blanchard?

Lustigerweise ganz wo anders. Wer meine Plots kennt, weiß, dass der Bogen stets von einem Whodunit-Rätsel getragen wird und das kommt ja aus der Agatha Christie-Richtung. Wobei Kay Blanchard natürlich nichts mit Miss Marple am Hut hat. Eher schon was mit Sandra King. Allerdings gewährt uns Kay viel mehr intime Einblicke. Im Gegensatz zu ihrer Kollegin vom BIA konsumiert Kay Drogen und lebt ihre Sexualität exzessiv aus – eine Vorliebe, die sie mit Barbarella teilt. Allerdings geht es bei Kay Blanchard in der Horizontalen letaler zu – ihre Liebhaber ereilt häufig ein trauriges Schicksal.

Und sie weint ihnen trotzdem keine Träne nach …

Stimmt. Das liegt wohl daran, dass Kay ihre eiskalte Professionalität und ihren Pragmatismus von Modesty Blaise geerbt hat. Nur ist sie eben keine Privatière, sondern als MI6-Agentin eine Beamtin der Krone. Darüber hinaus ist Kay reflektierter und neigt, zur Freude des Publikums, durchaus zu selbstironischen Betrachtungen. Eine Eigenschaft, die sie bis zu einem gewissen Grad mit ihrem Kollegen 007 teilt. Obwohl sie als Superfrau öfter an ihre Grenzen stößt als Commander Bond. Das macht sie aber auch um einiges glaubwürdiger. Kay gerät ständig in brandgefährlich-irrwitzige Situationen, aus denen sie meist durch noch irrwitzigere Strategien oder verrückte Zufälle wieder herausfindet. Und da sind wir jetzt bei der TV-Figur Emma Peel – ich erinnere hier im Speziellen an die Ermittlungen im Hellfire-Club. Mrs. Peel ist – nicht nur wegen ihres hautengen Lederanzugs – ebenfalls eine Patin von Kay Blanchard. Ich würde sagen, Kays Abenteuer sind ein Genre-Mix aus Agenten-, Abenteuer- und Detektivroman, gewürzt mit einer deftigen Brise (Fetisch)Sex und Absurdität.

Eines ihrer Sexabenteuer sorgt in „Pol Pot Polka“ dafür, dass Kay unverhofft schwanger wird. In „Surfin’ Saigon“ hat sie das Kind zur Welt gebracht. Wie lässt sich Kays Mutterschaft mit ihren Eskapaden vereinbaren? Oder ist sie am Ende brav geworden?

Ganz und gar nicht. Gleich zu Beginn wird Kays Spross Ruby ja entführt. Und wer Agentin Blanchard kennt, weiß, dass Sie die Entführer ihrer Tochter bis ans Ende der Welt jagen, dort stellen und am Ende kein Erbarmen mit ihnen haben wird. Im Zuge der nervenaufreibend-mörderischen Suche geht sich natürlich auch die eine oder andere Dosis Amphetamin aus und – trotz aller Sorge – auch hormoneller Ausgleich in gewohnt verrückten Settings.

Ein gutes Stichwort. Kay Blanchard operiert ja in einem schrägen Paralleluniversum. Ist Dir unsere Welt nicht verrückt genug?

Das möchte man angesichts von „Pop-Dschihad“, dem derzeitigen US-Präsidenten (erinnert der nur mich an den präsidialen Hohepriester in „Frankensteins Todesrennen“?) und immer exzessiverem Individualismus meinen. Als ich 1999 das erste Abenteuer von Kay in der österreichischen Netzzeitschrift EVOLVER veröffentlichte, waren diese Entwicklungen noch nicht abzusehen. Damals genügte es noch, Nazis, Werwölfe und Außerirdische in ein klassisches Sex & Crime-Szenario einzuflechten, um aus dem Rahmen zu fallen. Tatsächlich muss ich mir dieser Tage mein Gehirn immer intensiver zermartern, um eine Welt zu erfinden, die unsere Realität noch toppen kann. Wenn es in dem Tempo weitergeht, werden das Vierte Reich und die NSDAP 2.0 in absehbarer Zeit traurige Wirklichkeit sein. Nur leider wird es keine englische Superagentin geben, die dagegen ankämpft …

Die ersten beiden Abenteuer deiner Heldin sind einst als Print-Titel beim Wiener Indie EVOLVER BOOKS-erschienen. Den gibt es nicht mehr. Wo habt ihr Zwei eine neue Heimat gefunden?

Peter Hiess hat seinen Verlag 2017 dichtgemacht. Und das aus Gründen, die nur ihn etwas angehen. Obwohl ich seine Motive nachvollziehen konnte (und noch immer kann), war es damals natürlich ein Schock für mich, gemeinsam mit meiner Heldin, plötzlich „obdachlos“ zu sein. Noch mehr geärgert hat mich das alles, weil mir Peter jahrelang in den Ohren lag, endlich den abschließenden dritten Teil zu schreiben und ich immer irgendwelche Ausreden parat hatte, warum das grad nicht möglich war. Dann, als ich endlich das Exposé fertig hatte, war Schluss und ich stand ohne Verlag da. Weil ich in dieser ohnehin schon schwierigen Situation nicht auch noch Klinken putzen wollte, beschloss ich, den Release meiner Kay-Bücher selbst in die Hand zu nehmen. Peter Hiess überließ mir freundlicherweise die Namensrechte an der ehemaligen Evolver Books-Heftreihe SUPER PULP. Die stand dann Ende 2018 Pate für meine neue „Edition SUPER PULP“. Unter dieser Flagge habe ich „Surfin’ Saigon“ und die beiden Vorgänger neu veröffentlicht.

Seit dem vorletzten Kay-Teil „Pol Pot Polka“ sind knapp sechs Jahre vergangen. Am Ende von „Surfin’ Saigon“ kündigst du den Beginn eines neuen Zyklus an. Wie lange müssen wir auf das nächste Abenteuer warten?

Ich hoffe inständig, dass es nicht mehr so lange dauert. Zumindest habe ich mir das fest vorgenommen. Übrigens: Bevor ich den neuen Zyklus mit dem Titel „Mission Europa“ angehe, wird noch das Kay-Prequel „Beirut Boogie“ herauskommen – das erste Abenteuer meiner Heldin, wo sie als Studentin vom Secret Service „entdeckt“ wird. Die Geschichte ist seit Jahren fertig und muss nur noch einmal überarbeitet werden. Eine kleine Kostprobe daraus wurde ja schon zu EVOLVER BOOKS-Zeiten in der ersten SUPER PULP-Ausgabe abgedruckt.

Apropos, neben deiner Autorentätigkeit firmierst du im Rahmen deiner Edition auch als Herausgeber der gleichnamigen, periodisch erscheinenden Anthologie-Reihe (SUPER PULP), wo du neben bekannten „phantastischen“ Gesichtern auch neue Genre-Autoren präsentierst. Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass ein honoriger Verlag auf das Vehikel aufgesprungen ist …

Da pfeifen die Spatzen das richtige Lied. Tatsächlich erscheint meine Edition ab Frühjahr 2020 als Imprint im Blitz-Verlag, der vorerst aber nur die Anthologie-Reihe herausbringt. Bei meinen Kay-Sachen bin ich sehr heikel und eigensinnig. Vor Jahren war geplant, die ersten beiden Abenteuer als Hörbücher bei einem einschlägig bekannten Verlag herauszubringen. Schweren Herzens habe ich damals die Einwilligung gegeben, bestimmte Passagen zu entschärfen und dann ist die Veröffentlichung erst recht an der Frage einer möglichen Indizierung gescheitert. Man verstehe mich bitte nicht falsch: Ich hab dafür Verständnis und bin keinesfalls jemandem Böse. Aber ich möchte hier in Zukunft nicht einmal einen Punkt oder ein Komma argumentieren müssen. Kay ist wie sie ist: Brutal, goschert (wie wir Ösis sagen), kompromisslos, sexy – und genauso soll sie auch bleiben. Wenn das bedeutet, dass ich ihre Adventuren auch in Zukunft unabhängig herausbringen muss, werd ich das mit Freuden tun. Andernfalls liefe ich sowieso Gefahr, dass Kay mir mit ihrem Stilett den Garaus macht …

Kay Blanchard bei der Edition SUPER PULP: http://www.super-pulp.com
r.evolver im Netz: http://www.facebook.com/revolverswelt