Martin Compart


NEUES VOM ARCHÄOLOGEN DES BÖSEN: JEAN CHRISTOPH GRANGÉs „DIE FESSELN DES BÖSEN“ by Martin Compart

In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass sie mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Sobiesky ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat stichfeste Alibis für beide Morde. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskys unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen.


Jean-Christophe Grangé
DIE FESSELN DES BÖSEN

Übersetzt von Ulrike Werner-Richter
16,90 €
Bastei Lübbe
Paperback
608 Seiten
ISBN: 978-3-431-04129-3
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Von der halluzinatorischen Welt des Pornos und der Perversität bis zur Erforschung von Goyas schwarzer Arbeit inszeniert Grangé einen Polizisten am Rande der Demenz“, schrieb ein französischer Rezensent über diesen Roman.

Grangé hat es nicht so mit braven, gesetzestreuen Polizisten. Aber mit Commandant Stéphane Corso hat er seinen bisher brutalsten und härtesten Protagonisten abgeliefert. Zu allem Überfluss neigt er – dem Roman entsprechend – zu sadomasochistischen Spielchen und schlägt sich mit seiner bulgarischen Ex-Frau, die eine extreme Masochistin ist, um die Sorgerechte für ihren gemeinsamen Sohn. Selbst für Grangés barocke Figuren ist das ein bisschen viel. Um nicht den Abend im Bistro oder vor dem Fernseher verbringen zu müssen, schließt er sich auch gerne mal einer Razzia des Drogendezernats an. Ein Typ, der nicht stillsitzen mag.
Er ärgerte sich mit seiner Scheidung, seiner Ex-Frau Emiliya, und seinem Sohn Thaddée (der zu viele Kapitel des Romans besetzt) herum.
Einer von diesen Grangé-Helden, die als Sozialisation erfahren haben, dass sie die Welt im Stich lässt.
Er ist nervig und für den Leser häufig betriebsstörend.
Einen durchgeknallteren Protagonisten hat der Autor bisher noch nicht vorgelegt.

In Frankreich war DIE FESSELN DES BÖSEN (der Originaltitel erscheint mir besser: LA TERRE DES MORTS) der bisher umstrittenste Roman des Autors. Aber eines ist gewiss: Grangé schreibt nie einen Roman zweimal und versteht es, mit Originalität die Leser immer wieder zu überraschen (auch wenn seine Cops in ihren Konstellationen einander ähneln).

Auch sein 13.Roman strotzt wieder von Recherche und obskurem Fachwissen.

Da kommt der einstige Star-Journalist durch, der um die Welt gereist ist, um unbekannte Geschichten zu heben.
„Ich bin immer neugierig und recherchiere. Damit meine Romane nicht im Fachwissen ersticken, wende ich eine bestimmte Technik an: Ich versuche die Ermittlungsarbeit extrem realistisch darzustellen. Ein Thriller ist immer auch eine Reise an unbekannte Orte. Der Leser kann Dinge lernen. Über Goya oder Porno hier Bei allen guten Thrillern gibt es einen journalistischen Hintergrund.“

Ist deswegen der Thriller das adäquate Medium?

„Als ich begann, journalistisch zu arbeiten, begann ich auch Thriller und Detektivromane zu lesen. Durch mein Literaturstudium hatte ich keine gute Meinung von dem Genre. Ich dachte, das sind alles schlecht geschriebene Bücher. Dann las ich die großen Autoren des Genres, die Klassiker. Und ich fand sie auch literarisch großartig. Und bedeutend interessanter als Marcel Proust. Ich hatte nur diese dunklen Geschichten, über die ich schreiben wollte. Keine Ahnung, warum. Ich würde wahnsinnig gerne mal eine romantische Komödie schreiben. Aber dazu fällt mir nichts ein. Mir fallen immer nur düstere Mordgeschichten ein.“

Grangé war immer ein Spezialist für ungewöhnliche Sujets. Ob spekulativ oder faktisch – mit diesen oft absurd anmutenden Motiven erweitert den Horizont. Dabei spürt er immer den Aspekten des Bösen nach. Von diesen „Blumen des Bösen“ ist er so tief fasziniert, wie kaum ein anderer zeitgenössischer Thriller-Autor. Da muss er sich auch den gelegentlichen (und treffenden) Vorwurf gefallen lassen, dass er auf Kosten dieser Faszination manchmal Plotelemente vernachlässigt oder ins Metaphysische abgleitet.
Dass er ein bemerkenswerter Schriftsteller ist, bleibt außer Frage.

Bondage, Shibari, Glory Hole, Pegging, Sadomasochismus, Nekrophilie: Jean-Christophe Grangé erstellt eine lange Liste sexueller Abweichungen und sehr spezieller Freuden, um seine Charaktere in ein verdorbenes Universen zu stürzen.

„Moral wird auf der Grundlage allgemeiner Übereinstimmung definiert. Ich habe gelernt, diese Praktiken zu respektieren und vor allem nicht zu beurteilen“, erklärt er in einem Interview über die in beschriebenen SM-Praktiken.

Kritiker haben dem Buch vorgeworfen, es beleuchte diese Milieus nicht über Wikipedia-Einträge hinaus. Mir ist allerdings kein Wikipedia-Eintrag emotional so nahe gegangen, wie Grangés fiktionale Nutzung. Und einige Szenen sind so hart, dass man sie besser mit nüchternen Magen liest. In gewisser Hinsicht ist der Roman ein Gegenentwurf zu den harmlosen Eskapaden der SM-Lemuren in SHADES OF GREY.

„Paris im Sonnenschein ist nicht schlecht, aber Paris im Regen ist definitiv eine Apotheose. Lebendige Bäche, lackierte Gehwege und ein schwarzer Himmel, der jedes Wohnhaus in einen blassen, fast fluoreszierenden Block mit Fassadenornamenten als Lebensadern verwandelt. Wenn man sich in ein Café setzt, erlebt man die pure Freude, von der Stadt vollständig umschlossen zu werden und hinter regenbeperlten Fenstern in sie eingebettet zu sein. In solchen Momenten hatte Corso den Eindruck, die ursprüngliche Essenz seiner Stadt zu erfassen, diejenige der Liebenden und der Schurken, der galanten Rendezvous und der Halsabschneider, der esoterischen Komplotte und der Verbrechen aus Leidenschaft.“

DIE FESSELN DES BÖSEN ist auch ein Paris-Roman.

Das Paris einer bestimmten Subkultur, der Pornographie im weitesten Sinne und der Sado-Maso-Szene im engeren. In Grangés Paris scheint die Hälfte aller Gebäude zu unredlichen Zwecken verschiedenster Art genutzt zu werden. Ihm gelingen ganz eigene poetische Momente:
„Das Viertel um die Rue de la Huchette erinnerte an schlechte Cholesterinwerte. Mit Fett verstopfte Venen und Arterien, in denen nur schwer voranzukommen war. Triefende Gassen, in denen sich griechische Restaurants und Dönerbuden abwechselten. Dieses kleine, überbevölkerte Viertel hatte erreicht, was eine zweitausendjährige Geschichte nicht hatte zustande bringen können: die Versöhnung von Griechen und Türken dank überhitztem Öl und Touristenmenüs.“


Wieso gerade dieses Thema (im Folgebuch, LA DERNIER CHASSE, hat Grangé sich wieder mit Nazis, mit der Lumpen- Division Dirlewanger, beschäftigt)?
„Es ist nicht nötig, die Romane in exotische Länder anzusiedeln. Der Sado-Masochismus in Paris ist ein Paralleluniversum. Was mich an Pornos fasziniert, ist, dass jeder weiß, dass es die Nummer eins im Internet ist, aber wenn man am Tisch darüber spricht, kennt es niemand. Wir sind immer von den prüdesten Leuten der Welt umgeben. Unsere Gesellschaft ist sehr, sehr prüde. Die Menschen schämen sich für ihre Sexualität.“

Zugegeben: Die Parallelhandlung über Corsos Scheidungskrieg nimmt für mich zu viel Platz ein. Das Gestocher in und um Corsos Psyche war mir auch ein bisschen viel, mit seinen „paar Stunden kleberigen Schlafes“.

Die ganze gallische Sentimentalität erscheint in Corsos unglaubwürdiger Beziehung zur Polizeipräsidentin Catherine Bompart, die ihn aus dem Drogensumpf gezogen hat, um ihn zum Bullen zu machen.

Die Verfolgung des perversen Malers Sobiesky ist atemberaubend und gipfelt in einer üblen Straßenschlacht und einer Gerichtsverhandlung, die dem Autor seinen Hohn über das System erlaubt.
Wie immer erspart Grange einem nichts.

Es ist der verstörendste Anti-Familienroman, den ich je gelesen habe. Die Familie als gesellschaftliche Grundlage wird am Ende nicht nur deklassiert, sondern als das Böse geradezu pervertiert. Damit geht Grangé wieder in Regionen, die noch niemand betreten hat.
Ob verstörend, philosophisch, mutig, misslungen oder krank, ist schwer zu entscheiden.
Vielleicht wird man diesen Roman erst in einigen Jahren wirklich beurteilen können. Jetzigen Maßstäben für Noir-Thriller entzieht er sich weitgehend.

Wie Mickey Spillane beginnt Grangé seine Romane mit dem Ende. Das hat den Vorteil, dass man genau weiß, wo man als Autor hin will. „Und dann strickt man den Roman von innen nach außen.
Vielleicht neigt man aber auch dazu, eine Schleife zuviel zu drehen, um für einen Überraschungsmoment die Glaubwürdigkeit zu riskieren.
So kann man das erste Finish gegen Ende des Romans durchaus kritisch sehen. Die Beweisführung vor Gericht ist ein Kaninchen, dass Grangé aus dem Zylinder zaubert. Diese Sequenz ist auch schockierend und spannend. Und Grangé beendet diese Vorführung eines bedenklichen Rechtsystems mit den Worten: „Es gibt kein Wahrheit, es gibt nur vermutete Lügen…“

Es ist sicherlich nicht Grangés bester Roman; dazu hat er zu viele Löcher mit der primitiven Deus ex Machina-Technik gestopft. Aber die Figurengalerie ist farbenfroh und verleiht der Geschichte Fülle. Der Rhythmus ist schnell und die Geschichte äußerst gewalttätig – wie die Figuren.

So viele verdorbene Charaktere pro Quadratkilometer liefert kein anderer Autor.
Für die Fans des Autors bleibt es eine befriedigende Lektüre. Denn Grangé geht wieder in verbotene Zonen, die man diesmal besonders schwer ertragen und beurteilen kann. Besonders in der Auflösung ist der Roman wahrlich eine Hommage an den Marquis de Sade.

Es ist die erste deutsche Ausgabe eines Grangé-Romans, die nicht als Hardcover erscheint, sondern direkt als Paperback. Abgesehen vom Erstling, der später als Hardcover nachgeschoben wurde.
Wohl ein Indiz, für den nachlassenden Erfolg im deutschsprachigen Raum.
Gleichzeitig argumentiert der Erfolg von geistigen Tieffliegern wie Fitzek oder Nesbo für einen beängstigenden Niveauverlust der Konsumenten. Das Bildungssystem zeigt Folgen.

P.S.:
Es gibt auch wieder ein gekürztes Hörbuch, gelesen von Martin Keßler.

Ein wenig zu dumpf produziert,
8 CDs, 20,0 L0 €.

PPS: Grangé ist der einzige Autor, der mir abgewichsten Leser noch Angst machen kann. Dieser Autor macht sie Anzweifelbarkeit deiner geistigen Gesundheit erfahrbar.

https://www.arte.tv/de/videos/092249-000-A/die-geheimnisvollen-alpen-und-die-purpurnen-fluesse/



NEUAUFLAGE by Martin Compart
31. Oktober 2019, 1:14 pm
Filed under: LEMMINGE IM PALAST DER GIER | Schlagwörter: , , ,

https://www.amazon.de/dp/1703870913/ref=sr_1_4?adgrpid=72337031958&gclid=EAIaIQobChMI6MizhsjG5QIVBouyCh3pAAy9EAMYASAAEgIta_D_BwE&hvadid=392748290341&hvdev=c&hvlocphy=9044661&hvnetw=g&hvpos=1o1&hvqmt=e&hvrand=8262538433270022364&hvtargid=kwd-302059350918&hydadcr=22147_1973881&keywords=martin+compart&qid=1572527198&s=books&sr=1-4



MONEYSHOT – ZU SCHARF für Book on Demand (BoD) by Martin Compart
12. Juli 2019, 8:27 am
Filed under: Moneyshot, Noir, Porno, Rauschgift, ROMAN | Schlagwörter: , , , ,


http://zerberus-book.de/

Eddie war eine große Nummer im Pornobiz. Inzwischen drücken den Pornostar Schulden. Zu viel Koks hat sein Hirn verbrannt, Viagra bringt sein Talent auch nicht mehr in Arbeitslaune. Eddie befindet sich im freien Fall. Er braucht einen Neustart, vor allem aber Geld. Er weiß auch, wie er daran kommt: einfach Unterweltkönig Schark gegen seine größten Rivalen, die psychopathischen Kremp-Brüder ausspielen. Das Pack massakriert sich gegenseitig und Eddie sammelt die Scheine ein. Superidee. Das Problem? Scharks Killer Samba hat ihn mächtig auf dem Kieker und die Kremps würden ihm am liebsten die Eier abreißen. Zwischen Eddie und der großen Freiheit steht der Moneyshot seines Lebens . . .

Es begann als Hörspiel für den WDR (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=E6_VUS4X0w4). Dann wuchs es sich zu einem Roman aus, der jetzt in der zweiten überarbeiteten Auflage erstmals in gedruckter Ausgabe vorliegt.
Wie vorherige ZERBERUS-Titel sollte auch MONEYSHOT bei BoD produziert werden. Doch die lehnten es nach zweiwöchiger Prüfung ab. Kaum vorstellbar, was passieren würde, wenn man bei BoD ein antifaschistisches Werk einreichen würde…
Doch vorstellbar: Wie mir bestätigt wurde, geschah genau dies bei einer geplanten Neuauflage von R.Evolvers NAZI ISLAND.

Hier der kurze mail-Wechsel mit BoD

Sehr geehrter Herr,

vielen Dank für Ihr Interesse, Ihr Buch „Moneyshot“ bei Books on Demand zu veröffentlichen.
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihr eingereichtes Manuskript aufgrund seines Inhaltes den Grundsätzen unseres Unternehmens bzw. unserer Vertriebspartner widerspricht und wir es deshalb nicht in den Handel bringen möchten.
Daher lehnen wir eine Veröffentlichung Ihres Titels in unserem Hause ab.
Wir bitten um Ihr Verständnis

Mit freundlichen Grüßen
Ute Olsson Wollner
Books on Demand GmbH

Ich reagierte natürlich umgehend mit der Präzision einer streuenden Schrotflinte:

Sehr geehrte Frau Olsson Wollner,
Sie hatten meinem Verleger mitgeteilt, dass mein Roman MONEYSHOT den „Grundsätzen ihres Hauses widerspricht“.
Eine interessante Äußerung. Der Roman ist bereits vor Jahren als e-Book erschienen und der WDR hat sogar ein Hörspiel danach produziert (siehe https://www.youtube.com/watch?v=E6_VUS4X0w4 ).
Ich werde nun reumütig zu AMAZON zurückkehren. Immerhin ermöglicht mir Ihre wohlformulierte Absage die Möglichkeit, damit ein wenig für den Titel zu werben und über meinen Blog eine Zensurdiskussion anzuregen.
Gewisse moralische oder ästhetische Maßstäbe erstaunen mich im Jahre 2019 schon sehr. Als hätte es nie Bataille, Henry Miller oder William Burroughs und viele andere gegeben. Was mag da erst auf brave Sittenwächter zukommen, falls das Internet erfunden wird. Da kommt wohl noch einiges an sozial-ethischer Desorientierung auf uns zu.
Aber ich verstehe natürlich, dass in manchen Schrebergärten noch das Bewusstsein des Biedermeier mit einer neuen prüden Geschmackspolizei vorherrscht.
Mit freundlichen Grüßen,
Martin Compart

Und wenn es zum Hanser-Lektor nicht reicht, zum BoD-Zensor dann doch.

Und: Selfpublisher hergehört:

Im Vergleich zu BoD-Produktionen liefert KPD ein 10 cent teureres Soft Touch Cover ohne Aufpreis wie auch eine Vierfachfalz!!
Und man muss auch nicht extra für Zensoren zahlen, da – bei allen Verwerfungen – AMAZON offensichtlich über ein ausgeprägteres Demokratieverständnis verfügt als dieser typisch deutsche angstbeherrschte BoD-Laden, der mit seinen Ängsten Tendenzen unterstützt, die ich nur erahne.

Sie wollen Aufmerksamkeit vermeiden für ihre antidemokratischen Zensurmaßnahmen?
Nicht mit mir.
Über den Kopp-Verlag wird gelästert und hergefallen, während BoD im Heimlichen zensiert. 2019. Ich kann es kaum glauben.

Wollt ihr wirklich in einem Unternehmen publizieren, dass den wilhelminischen Zensurbegriff ins 21. Jahrhundert befördert?
Ich nicht. Und ich brauche auch keine Ideologiekontrolle à la Josef Goebbels.

Wem gehört den BoD? Einem „internarionalem Konsortium“, also dreckigen Heuschrecken, und der Familie Tchibo! Die haben ja schon in den 1960ern ihren Kaffee-Experten zur Ausbeutungserkundung in die dritte Welt geschickt.

INTERVIEW MIT NORMAN MAILER 1955:
Frage: Worin liegt die Aufgabe eines Zensors?
Mailer: Alles zu verzögern, was in der Luft liegt.

Während also die BoD-Zensoren von ihrer eigenen Wichtigkeit schwärmen, erledigte KINDLE innerhalb von 24 Stunden die Produktionsvoraussetzungen für ein ziemlich hartes und zynisches Buch bei dem am Ende des Tunnels kein Lichtlein brennt (nicht mal das, des entgegenkommenden ICEs). MONEYSHOT gehört sicherlich zum zynischsten, das ich geschrieben habe.

ZUSATZMATERIALIEN UNTER:

MONEYSHOT – Zusatzmaterial

CONTRE FRAGT COMPART zu MONEYSHOT

REZENSIONSEXEMPLARE
durch: http://zerberus-book.de/kontakt/

E-Book unter: