Martin Compart


THRILLER, DIE MAN GELESEN HABEN SOLLTE: DAS GOLD VON MALABAR by Martin Compart

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Seit den 1950er Jahren bis Anfang der 1980er gab es eine Reihe von britischen Thriller-Autoren, die fast mit jedem Buch in den Bestsellerlisten waren, ihre Romane wie geschnitten Brot verkauften – und heute fast vergessen sind.
Sie schrieben Abenteuer-Thriller, gelegentlich auch Geheimagentenromane und brachten dem Leser die entferntesten Schauplätze zwischen zwei Buchdeckeln ins Haus. Oft schwang noch die Wehmut über den sterbenden britischen Kolonialismus mit, aber genauso oft auch ein Hauch progressiver Erkenntnisse. Exotische Länder, fremdartige Kulturen und Naturkatastrophen waren als Hintergründe dieser Pageturner genauso wichtig wie farbige Charaktere. Wobei der Protagonist, häufig auch der Ich-Erzähler, der Typ Outdoor-Brite war, der mit Hartnäckigkeit, Durchsetzungskraft und Cleverness einst das Empire errichtet hatte. Gemeint sind Autoren wie Alistair MacLean, Hammond Innes, Desmond Bagley, Alan Williams, Duncan Kyle, Gavin Lyall, Jack Higgins, Francis Clifford, Victor Canning, Geoffrey Jenkins u.a.

Und natürlich Berkeley Mather.

b[1]Berkeley Mather (1909-1996) war ein Pseudonym des in Australien aufgewachsenen John Evan Weston-Davies. Seine Jugend ist Geheimnis umwittert und Mather selbst sorgte durch falsche Informationen für Verwirrung. Als er 20 Jahre alt war, hatte er seinen Militärdienst in Australien absolviert und begann sich in der Welt herum zu treiben, bis er in London landete. Bereits Ende der 1930er begann er zu schreiben und verkauft die ersten Geschichten an Londoner Magazine. Er trat 1932 in die britische Armee ein, wechselte später in die Indische Armee und kämpfte im 2.Weltrieg . 1938 heiratete er Kay Jones, mit der er drei Kinder hatte; sie verstarb 1991. Nach der indischen Unabhängigkeit wechselte er zur königlichen Infanterie, wo er bis zu seinem Ruhestand 1959 diente. Da er als aktiver Soldat nicht veröffentlichen durfte, wählte er sich „Berkeley Mather“ als Pseudonym. 1954 wurde er an MI6 ausgeliehen und ging im Auftrag des britischen Auslandsgeheimdienstes nach Kairo. Unter der Tarnung eines Teppichhändlers sollte er ein Mordattentat auf den damaligen ägyptischen Premierminister Naguib vorbereiten helfen (das Attentat fiel aus, da Naguib von Nasser unter Hausarrest gestellt wurde).
Zu seinem 50.Geburtstag erschien sein erster Roman, THE ACHILLES AFFAIR, der ein kleiner Erfolg wurde. Mit seinem nächsten Thriller, THE PASS BEYOND KASHMIR, wurde er dann richtig erfolgreich und sowohl Ian Fleming wie Erle Stanley Gardner schrieben begeisterte Rezensionen. In der Bibliothek von Ernest Hemingway befanden sich Mathers Romane.256991_det[1]

Neben den Hardcore-Fans dürfte sein Name noch Cineasten geläufig sein. Mather schrieb die Drehbücher zu den Filmen GENGHIS KHAN, THE LONG SHIPS und DR.NO. Fleming selbst hatte angeregt, dass Mather das Drehbuch zum ersten Bond schreiben sollte. Es existierte bereits ein Skript, das er dann überarbeitete. Dummerweise lehnte er eine prozentuale Beteiligung am Film ab und entschied sich für ein buyout.
Die Bond-Produzenten Saltzman und Broccoli kauften die Rechte von THE PASS BEYOND KASHMIR und planten die Verfilmung mit Sean Connery und Honor Blackman. Bereits 1956 hatte er begonnen für Fernsehserien zu schreiben; u.a. schrieb er eine Folge für MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE (THE AVENGERS) und zwei Folgen für TENNISSCHLÄGER UND KANONEN (I SPY). Bereits Mitte der 1950er Jahre hatte er seine erste TV-Serie entwickelt: TALES FROM SOHO; Hauptperson war Inspector Charlesworth, der zur Titelfigur eineweiteren Serie wurde. Produziert hatte TALES OF SOHO der noch unbekanngte Tony Richardson. Anfang der 1960er Jahre war er zusammen mit Ted Willis der meistbeschäftigdste TV-Autor. Er schrieb eine 30-Minuten-Folge in acht bis zwölf Stunden. Für seine Fernseharbeiten erhielt er 1962 eine Auszeichnung der Crime Writers Association.
Seine drei letzten Romane waren eine zeitgeschichtliche Familiensaga, bekannt als Far Eastern Trilogy.
Mather starb 1996 und einer seiner Söhne arbeitet an einem Buch über das „Familiengeheimnis“.
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Es ist schwierig, einen Roman Mathers als seinen besten herauszustreichen. Der Mann konnte keine schlechten Bücher schreiben. Mit Sicherheit ist DAS GOLD VON MALABAR (1967) ein Meisterwerk, ein Klassiker des Asien-Thrillers, wunderbar geschrieben und heute noch genauso lesbar und fesselnd, wie zum Zeitpunkt seiner Erstveröffentlichung.

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Der Seemann und Herumtreiber O´Reilly erzählt seine Geschichte in der ersten Person. Wie er wegen Schmuggels und Totschlags im Knast von Goa landet und ihm dort ein sterbender Weißer ein Amulet, einen Kontakt und kryptische Worte hinterlässt. O´Reilly solle fliehen, empfiehlt er ihm, und am „Tor von Indien“ den Mönch Nu Pah aufsuchen. Die Flucht gelingt ihm schwer verletzt und er gelangt auch nach Bombay und trifft Nu Pah („Er ist kein Mönch mehr. Er kleidet sich nur so, wie die Tippbetrüger, die sich beim Rennen als Jockeys ausgeben.“). Bis dorthin hat der Roman schon Tempo, aber jetzt geht eine Flucht- und Verfolgungsgeschichte los, die einen nicht mehr aus den Fängen lässt. Alle Parteien sind hinter einem holländischen Goldschatz her, den die Japaner am Ende des 2.Weltkriegs in Goa gebunkert haben (siehe auch GOLDEN LILY in meinem Blog über das japanische Raubgold).

O´Reilly und Nu Pah gehören zu den unvergesslichsten Antihelden des Thrillers – wie auch ihre Antipoden. Zum Beispiel der englische Colonel, den Mather eines Joseph Conrads würdig beschreibt:
„Der Colonel war Treibgut, am indischen Strand zurück geblieben, als die britische Flut abebbte.“

Mather schreibt manchmal wie Somerset Maugham auf Speed. Ohne das Tempo rauszunehmen, gelingen ihm immer wieder wunderbare Bilder und Beschreibungen des Subkontinents. Man spürt die tiefe Kenntnis des Landes. Wer das Buch anfängt, wird es auf einen Sitz durchlesen. Thriller von dieser Qualität sind selten geworden. Sie bezeugen das ganze Elend der aktuellen Spannungsliteratur. Da kommt kaum einer unter 500 Seiten daher, ist schlecht geschrieben voller retardierend breit getretenem Quark und so aufregend wie Markus Lanz beim Kärtchen ablesen. Mather muss nicht lange und quälend die Psychologie und Vorgeschichte seiner Personen beschreiben, er verdeutlicht die Charaktere in ihren Handlungen. Vielleicht auch ein Grund, weshalb Hemingway zu seinen Lesern gehörte.

kashmirPB[1] Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich GOLD VON MALABAR in der Ullstein-Abenteuer-Reihe neu heraus brachte. Jörg Fauser suchte sich in meinem Büro seine Urlaubslektüre für einen Zypern- Trip zusammen und griff sich auch dieses Buch – aber eher skeptisch. Als er zurück kam, war er von der Lektüre immer noch hingerissen und schwärmte davon, was der Roman für eine tolle Filmvorlage wäre – für einen Abenteuerfilm mit Sean Connery oder Michael Caine mit John Huston als Regisseur. Ein würdiger Nachfolger der Kipling-Verfilmung THE MAN WHO WOULD BE KING.

Mather schrieb auch Geheimagenten-Thriller. Drei Romane um Idwal Rees und seinen Helfer, den blutrünstigen Paschtunen Samaraz; drei Romane um John Wainwright und zwei über Peter Feldham. Wobei THE TERMINATORS Rees und Wainwright zusammen bringt um für den britischen Geheimdienst, bei Mather „The Firm“ genannt, den Dreck zu schaufeln. Schauplätze sind zumeist Nordindien (Kashmir), Afghanistan Tibet und der Himalaya. Bestechend ist immer wieder Mathers Verständnis für Land und Leute. Es sind Great Game-Thriller, die bestens die Konfliktherde ihrer Zeit zwischen der Sowjetunion, der Volksrepublik China und dem Westen beleuchten. Man hätte diese Romane den verblödeten NATO-Militärs als Pflichtlektüre (zusammen mit FLASHMAN IN AFGHANISTAN) in die Hand drücken sollen, bevor sie ihre wenig erfolgreichen, aber dafür teuer gescheiterten Afghanistan-Feldzüge verbrachen. Liest man diese alten Romane, wird einem deutlich, mit welcher stupiden Arroganz westliche Militärs vorgegangen und gescheitert sind. Mit ähnlicher Dummheit, wie schon zuvor die Briten im 19.Jahrhundert und die Russen in den 1980ern. All dies verdeutlicht einem der alte Berufsmilitär Davis vortrefflich.

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MR.DYNAMIT – Der deutsche James Bond 4/ by Martin Compart

1962 kam mit „Dr. No“ der erste Bond-Film in die Kinos und löste in der westlichen Welt das aus, was als „Bonditis“ in die Kulturgeschichte eingehen sollte. Parallel zur Beatlemania erreichte der 007-Kult mit „Goldfinger“ 1965 den Höhepunkt, und Sean Connery wurde wie ein Popstar gefeiert.
In Folge der Bond-Hysterie schossen Geheimagenten in großer Zahl in Film und Romanen wie Pilze aus dem Boden. Jeder wollte sich eine Scheibe vom Agenten-Kuchen abschneiden.

Auch in Deutschland wollte man von dieser Welle profitieren. Die Produzenten stürzten sich auf einheimische Groschenhefte und produzierten Serien über den FBI-Agenten Jerry Cotton und Guenters alte Erfindung Kommissar X.
Was lag also näher, als auch den deutschen James Bond zu verfilmen? programm[1][Produzent Theo Werner und Regisseur Franz Josef Gottlieb schnappten sich die Rechte am ersten „Mister Dynamit“-Roman und drehten in Spanien den Film „Morgen küßt euch der Tod“. Geplant war natürlich eine ganze Serie von Dynamit-Filmen. Als besonderen Trumpf verpflichtete man Lex Barker für die Hauptrolle. Der war dank der Karl-May-Verfilmungen damals auf dem Höhepunkt seiner Popularität. Auch die Nebenrollen wurden prominent besetzt – mit Siegfried Rauch, Joachim Fuchsberger und dem unvermeidbaren Ralf Wolter. An Qualität und Aufwand konnte der Film natürlich nicht mit Bond mithalten. An der deutschen Kinokasse war er trotzdem recht erfolgreich, aber es sollte keine weiteren Filme mehr geben. Lex Barker mußte nämlich seine Gage einklagen und hatte verständlicherweise keine Lust mehr auf eine weitere Zusammenarbeit.

Der Film ist so mies, daß die Cotton-Verfilmungen dagegen wie großes internationales Action-Kino wirken. Er wurde in keiner Weise den Romanen gerecht, und man hatte die Chance verspielt, eine erfolgreiche deutsche Filmserie zu etablieren.
FORTSETZUNG FOLGT



PARANOID Nr.2 by Martin Compart

HIROHITOS GANGSTERBANDE UND DER GRÖSSTE SCHATZ DER WELT

Was das systematische Ausplündern von eroberten Ländern angeht, waren die Nazis Amateure im Vergleich zu den verbündeten Japanern. Die raubten wirklich alles und mit System: Von seltenen Dokumenten, wertvollen Kunstwerken bis hin zum letzten Goldzahn. Besonders auf Gold waren sie versessen. Um daran zu kommen gingen sie nicht nur militärisch vor, sondern setzten auch die eigenen Gangster, die Yakuza, ein. Die raubten die jeweiligen Unterwelten aus und versorgten China mit Drogen gegen cash. Unterstützt wurden Militär und Unterwelt von den ulra-nationalistischen Geheimbünden Schwarzer Drache und Schwarzer Ozean, die an dieser Stelle mal eine eigene Würdigung erfahren sollen.
Zur „Ehrenrettung“ der Nazis muss man feststellen das die Japaner auch über mehr Erfahrung verfügten: Sie legten bereits 1895 los mit der Versklavung und Vergewaltigung Koreas, dessen nationale Identität sie fast auslöschten. Und Korea war Jahrhunderte eine Hochkultur; dagegen wirkte der ritualisierte Samurai-Staat wie ein Kiosk in Castrop Rauxel im Vergleich zur Tate Gallery.
An Massenmorden haben sich beide nichts genommen: Die Nazis ermordeten 6 Millionen Juden und 20 Millionen Russen; die Japaner 30 Millionen Malaien, Filipinos, Vietnamesen, Kambodschaner, Burmesen, Indonesier, darunter 23 Millionen Chinesen. Was das Erobern und Plündern angeht, waren die Japaner länger im Geschäft.
Über Land durch Korea und auf See bis zu den Philippinen lief die japanische Route um das Raubgut zu transportieren. Nachdem die Amerikaner den Seezugang nach Japan blockiert hatten, legten die Japaner auf den Philippinen ein Tunnel- und Höhlensystem an, das sie mit Gold voll stopften. Anschließend wurden die Eingänge gesprengt und die japanischen Arbeiter entweder mit in die Höhlen eingeschlossen oder mit Maschinengewehren niedergemäht. Schließlich sollten nur Angehörige der Oberschicht wissen dürfen, wo die Schätze lagern.
Durch die Folter an Major Kashi, des Fahrers von General Yamashita, erfuhr der berüchtigte Colonol Lansdale von dem japanischen Beuteschätzen. Zwischen 1945 und 1947 verschiffte er das Gold an 146 Bankkonten in 42 Länder. Codewort des Schatzes: Golden Lily. Inzwischen hatte General MacArthur, der feige Flüchtling von Luzon, ein heimliches Abkommen mit Kriegsverbrecher Nr.1, Kaiser Hirohito, getroffen. Kriegsverbrecher wurden auf sieben Todesurteile runtergekürzt und die Macht im neuen Japan an dieselben Kriegstreiber und Kriegsgewinnler zurück gegeben. Unter dem schönen demokratischen Deckmantel der Liberalen Partei, die nach einigen Metamorphosen ab 1955 satte 38 Jahre regierte (Ähnlichkeiten mit Italiens Christdemokraten und Andreotti sind natürlich rein zufällig). Jedenfalls war das ungefähr so, als hätte man Heinrich Himmler mit einer neuen Partei zum Bundeskanzler gemacht und Männer seines Vertrauens in die Ministerien bestellt. Ein Hauptgegenstand des Geheimabkommens, das mit dem Einverständnis des US-Präsidenten Truman geschlossen wurde, war Stillschweigen über das Raubgold zu bewahren und es beiden Strippenziehern zur Verfügung zu stellen. Bis heute finanziert die CIA schmutzige Operationen aus dem Blutgold. Unter anderem wurden in den 50er Jahren damit Wahlen in Griechenland und Italien gekauft. Auch die Japaner kamen nicht zu kurz: Hirohito und sein Verbrechersyndikat lebten als Milliardäre und finanzierten die großen (ehemaligen Kriegs-)Konzerne (wie Mitsubishi) und sorgten für den Amerika genehmen Nachkriegsaufstieg zur wirtschaftlichen Supermacht. Die Liberale Partei, Sammelbecken für Kriegsverbrecher, Yakuza und Nationalisten, regierte durch Amerikas Gnaden. Der Kriegsminister für Munition, Nobuske Kishi etwa, war von 1957 bis 1960 japanischer Premierminister. Ebenfalls nicht zu kurz kam der Emissär MacArthur: Sein erfolgloser Präsidentschaftswahlkampf wurde von den Liberalen mit dem Raubgold mitfinanziert (auch Richard Nixon durfte sich über Zuwendungen im Wahlkampf gegen Kennedy freuen).
Während des Krieges hatten die USA in den Massenmedien ein überaus hässliches Bild des Volkes von Nippon in allen Medien propagiert. Das änderte sich nach dem Geheimabkommen: Aus den brutalen Japanern, man denke nur an das Nanking-Massaker, wurden in einem Goebbels würdigen Propagandafeldzug eine friedliebende Nation mit Papa Hirohito (der nur schändlich von den hingerichteten Kriegsverbrechern benutzt oder getäuscht wurde – falls er überhaupt von irgendwas gewusst hatte) an der Spitze. Ein paar Jahre nach Kriegsende war nicht mehr zu übersehen, dass Japan reicher als vor dem Krieg war. Bis heute höhnen japanische Millionäre, dass sie den Krieg nicht verloren haben.
Im Gegensatz zu deutschen Entschädigungen (dank des unermüdlichen Kampfes des Schweizers Jean Ziegler, der mit seinem Angriff auf die Schweizer Banken alles in Bewegung brachte) für Juden und Zwangsarbeiter, lehnen die führenden Eliten der USA und Japans bis heute dieses Unterfangen ab. Egal ob es dabei um gequälte amerikanische Kriegsgefangene geht, chinesische Opfer bakteriologischer Kriegsführung oder zur Prostitution gezwungene Koreanerinnen. John Foster Dulles formulierte vorausschauend im Friedensvertrag von 1951, dass keine japanische Firma oder die japanische Regierung Kompensationszahlungen an Kriegsgefangene, zivile Opfer oder gepresste Arbeiter leisten müsse. Japanische Opfer haben im Gegensatz zu den Opfern der Deutschen keinen Einfluss und keine Lobby in Washington. Weder Japan noch die USA möchten das Raubgold, dessen jährliche Zinsen das Bruttosozialprodukt von ganz Schwarzafrika übersteigen, an die bestohlenen Länder zurück geben. Länder die nach dem Kriegsende größere ökonomische Probleme hatten und haben als das Reich der aufgehenden Sonne.

Minutiös aufgedeckt wurde der ganze Dreck von den renommierten Historikern Sterling und Peggy Seagrave in ihrem Buch GOLD WARRIORS (selbstverständlich gibt es keine deutsche Ausgabe). Kein Thriller ist aufregender als die hier aufgeführten Fakten. Sie stießen während der Recherche zu ihrem Buch THE YAMATO DYNASTY auf die Vorgänge. Interessierten bieten sie außerdem über ihre Homepage http://www.bowstring.net zwei CDs an, die auf über 900 Megabytes Tausende Dokumente, und Zeugeninterviews gespeichert haben. Aufklärer, Verzeihung: ich meine selbstverständlich Verschwörungstheoretiker, leben gefährlich: „We have been threatened with murder before. When we published THE SSONG DYNASTY we were warned by a senior CIA official that a hit team was beeing assembled in Taiwan zo come murder us. We vanished for a year to an island. While we were gone, a Taiwan hit team arrived in San Francisco and shot dead the Chinese-American journalist Henry Liu… Many people told us this book was historically important and must be published – then warned us that if it were published, we would be murdered. An Australian economist who read it said: I hope they let you live. He did not have to explain who they were… If we are murdered, readers will have no difficulty figuring out who they are.“

Sterling & Peggy Seagrave:
GOLD WARRIORS
London u.New York: Verso, 2005.