Martin Compart


DIE RUNDFUNKGEBÜHREN MÜSSEN ENDLICH VERDOPPELT WERDEN, VERDAMMT NOCHMAL! by Martin Compart

Sonst könnte die Villa von Patricia Schlesinger und ihrem Mann (der ja wohl auch seines bescheidenen Beratervertrags beim RBB verlustig wird) im kommenden Winter nicht ausreichend beheizt werden. Aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie zumindest eine Abfindung von 1,2 Millionen Euro einstreicht. Aber die könnten dann dem RBB füt Wiederholungen von „Ein Kessel Buntes“ fehlen.

Sie hat auch ein Recht auf diese Peanuts. Sie machte ja beim RBB einen hervorragenden Job! Mit einem Etat von nur jährlich 430 Millionen Euro und nur 3500 Angestellte und Mitarbeiter (damit kann man ja kaum eine Autowaschanlage betreiben) sorgte sie jahrelang für ein Programm, das nicht mal Stasi-und Schießbefehl-Nostalgiker sehen wollen (und was zum Großteil aus alten DDR-Spielen besteht). Unter Schlesingers Führung belegt der RBB mit seinem Fernsehprogramm den letzten Platz im öffentlich-rechtlichen Quoten-Ranking.

Nicht hübsch, aber gierig.

Schlesinger kommt übrigens aus derselben Korruptionsschmiede wie einsr Doris J. Heinze (https://martincompart.wordpress.com/2012/07/18/stammtischgegrole-hurra-doris-j-heinze-ist-wieder-da/).

Der Verwaltungsrat des RBB genehmigte unter Führung von Wolf-Dieter Wolf der Intendantin 2022 eine Erhöhung ihres Gehalts um 16 Prozent auf 303.000 Euro (kann man davon denn noch leben bei diesen Kostensteigerungen?). Daraufhin wurde Unmut unter den Freien Mitarbeitern des Senders laut, bei denen gespart worden war.

Kurze Zeit später wurde bekannt, dass Schlesinger einen luxuriösen Miet-Dienstwagen vom Typ Audi A8 mit Sonderausstattung wie Massagesitzen, Listenpreis rund 145.000 Euro, hatte. Schlesinger durfte ihren Dienstwagen und die Leistungen der beiden Chauffeure auch privat nutzen; andere ARD-Intendanten hingegen nicht. Auch Freunde und Familienangehörige nutzten den Wagen.

Fast alles Wissenswertes zu dieser weiteren Korrumpel-Affäre hat die NEUE ZÜRICHER ZEITUNG seriös aufgearbeitet unter:
https://www.nzz.ch/international/medien-der-skandal-beim-rbb-ist-symptomatisch-fuer-ard-und-zdf-ld.1696268

Herr und Frau Schlesinger, bereit zum Häppchen-Konsum.

Es sind genau diese Korrumpel, die die teils hervorragende Arbeit der öffentlich-rechtlichen Journalisten (nicht die der fast durchgehend katastrophalen Kultur- und Unterhaltungsredakteure) diskreditieren. Und natürlich Argumente gegen das öffentlich-rechtliche System in seiner Gesamtheit liefern. Aber bei uns wird eben nicht nur Politik von Idioten gemacht, auch in den Medien finden sie viel Raum zur Selbstverwirklichung.

Sonderrechte frei!

P.S.: Ein ähnlicher Schweinestall, den man mal ausmisten sollte, ist die mit Steuergeldern betriebene Filmförderung, insbesondere die in NRW.


1 Kommentar so far
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Zumindest scheint die causa Schlesinger sooo schwerwiegend zu sein, das die Staatsanwaltschaft ermittelt…
oder die Frau war dummdreist…:
„Ich bin tabu!“

Kommentar von Martin Däniken




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