Martin Compart


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, MARC DUTROUX by Martin Compart
16. September 2016, 10:14 am
Filed under: Dutroux, MEILENSTEINE DER VERBLÖDUNG, Parasiten, Politik & Geschichte, SODOM-KONTRAKT | Schlagwörter: ,

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Ein makaberes Jubiläum war am 13.August zu feiern: Der 20.Jahrestag der Festnahme von Marc Dutroux, dem mittleren Rädchen des europäischen Kinderschänder- und Kindermörder-Rings in Belgien.

Bis heute sind mehr Fragen offen, als beantwortet.

Der Prozess gegen ihn war eine Farce (geradezu ein Schau-Prozess, dem Absprachen mit Angeklagten und Zeugen voran ging), wie man sie früher (?) aus Osteuropäischen Ländern kannte. Das bemerkenswerteste am Prozess waren ein vermutlich inzwischen eingekauftes Opfer und das Dutroux im Knast immer fetter wurde.

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Die von der Polizei beschlagnahmten Videos mit Orgien, in denen Kinder vergewaltigt und umgebracht wurden, sind angeblich bis heute nicht ausgewertet. Vermutlich sind darauf Personen des öffentlichen Interesses zu sehen, die wir aus Wirtschaft und Politik kennen, und die in EU-Organisationen tätig sind. Von Anfang an, trotz Spuren nach und Verknüpfungen mit Berlin, Holland, Italien und anderen Ländern, wurde alles dafür getan, die Affäre Dutroux (die wohl eher Affäre Nihoul genannt werden sollte; aber Nihoul stand in der Hierarchie der Organisation weit über Dutroux und ist längst in Freiheit) zu einer rein belgischen Angelegenheit zu erklären. Das bezieht sich auf die Organisation ebenso wie auf ihre Kundschaft. Es wäre damals Sprengstoff gewesen und wäre es heute noch, wenn sich herausstellen würde, das prominente EU-Vertreter gerne die Freizeitangebote von Nihoul auf dem von der Mafia erworbenen Schloss nutzten, um ihre de Sade-Fantasien auszuleben.

Ein Buch, das signalisiert: Ich halte mein hässliches Maul, hätte aber gerne weiterhin Geld.

Ein Buch, das signalisiert: Ich halte mein hässliches Maul, hätte aber gerne weiterhin Geld.

Der Journalist Piet Eekman recherchiert in der ZDF-Reportage „Die Spur der Kinderschänder“, dass an die dreißig Zeugen und Journalisten „unter mysteriösen Umständen“ gestorben sind, die jede rechtsstaatliche Polizei und Staatsanwaltschaft als Morde eingestuft hätte (siehe auch DODE GETUIGEN von Douglas DeConinck, Antwerpen, 2004. Das Buch ist zur Zeit bei Amazon „nicht verfügbar“. Selbstverständlich).

Die Verbindung zu den britischen Ringen (nicht nur der Fall Saville, auch zu Dolphin House und somit zu britischen Politikern) war schon damals durch die Kreatur Warwick Spinks erkennbar, was der renommierte Journalist Nick Davies bereits 2000 im The Guardian beschrieb.

 

Ich wollte bereits Ende der 1990er ein Sachbuch über diese Affäre schreiben, da die Vertuschungen so ins Auge sprangen, wie bis zehn Jahre zuvor bei GLADIO. Ich fragte verschiedene Zeitschriften und Buchverlage bezüglich eines Vertrages und der Recherche-Finanzierungen an. Kein Interesse. Trotz meines gesunden Selbstbewusstseins und journalistischer Erfahrung, dachte ich, dass dies an meiner umstritten Person lag und einige der angefragten Medien ihre etablierten Trüffelschweine losgejagt hätten oder würden.

dode-getuigen1Aber alles, was, bis auf spätere Fernsehbeiträge, den großartigen Zeitungen und Magazinen dann erschien, war oberflächliches Abgeschreibsel aus der internationalen Presse und die Übernahme der offiziellen Version der Belgischen Behörden. Wie der Teufel das Weihwasser, mieden es die etablierten Medien – bis auf wenige Ausnahmen -, die richtigen Fragen zu stellen und die logischen Schlüsse zu ziehen. Lieber schrieb man den belgischen Staat auf das Korruptionsniveau eines 3.Welt-Landes herunter (was sich ja nicht widersprechen muss) und versuchte die alte Verschwörungstheorie vom „wirren Einzeltäter“ (plus Helfer plus Geldgier) durchzusetzen). Bis heute geht man bei uns nicht wirklich an dieser Kinder-Killer-Netzwerke heran, die bis in höchste Kreise führen (wie die britischen Ermittlungen bewiesen haben).

Wer also fragt: Was ist auf den sichergestellten Videos?

Der ist natürlich ein Verschwörungstheoretiker

Inzwischen hatte ich aber schon meine Schnauze tief in den belgischen EU-Kot eingetaucht und wollte aus puren Zorn nicht darauf verzichten, die gewonnenen verifizierten Informationen mit falsifizierten zu verknüpfen. Da mir die Geldmittel für weitergehende Recherchen fehlten (DER SPIEGEL zahlte 2001 für ein Interview mit Nihoul 1000 DM), wählte ich eine andere Form: Ich schrieb meinen ersten Roman, DER SODOM KONTRAKT (mit Zorn statt Tinte geschrieben).

Der Fall Dutroux wirkt bis heute fort. Offiziell haben wir nur die Spitze des Eisbergs verkündet bekommen. Medial ist „der Fall“ bis heute unbefriedigend behandelt (auch in der Fiktion). Aber wir dürfen ja auch nicht vergessen, das ein Geschäftsmodell wie Kindesmissbrauch mit Tötungsbonus für Arbeitsplätze sorgt, die nicht nur in der Illegalität (also steuerfrei) angesiedelt sind. Und wer für „sein schönes Hobby“(ehemalige Tarnbezeichnung der Täter)  nicht durch Erbe, Partei oder Job genug Geld hat um in den exklusiven Klub zu kommen, kann ja immer noch für Klimpergeld nach Asien.

Man darf sowas natürlich nicht mit Edathy oder anderen SPD-Freunden junger nackter Körper assoziieren; das ist wirklich eine andere Baustelle, in die man gar nicht erst hinein schauen möchte. Dutroux ist ja ein rein belgisches Phänomen, das nur durch puren Zufall in Brüssel (mit)spielt. Die EU kann ja nicht alles vernichten.

http://21stcenturywire.com/2014/07/12/revisited-uk-amsterdam-paedophile-snuff-movie-connection/https://isgp-studies.com/belgian-x-dossiers-of-the-dutroux-affair

https://isgp-studies.com/belgian-x-dossiers-of-the-dutroux-affair

Zum kulturgeschichtlichen Hintergrund:

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/netherlands/9153676/Dutch-Roman-Catholic-Church-castrated-at-least-10-boys.html

 

P-S.:

EIN MUTIGER PARLAMENTARIER, DER DEN FALL DUTROUX NICHT UNTER DEN TISCH KEHRT by Martin Compart

20. Februar 2013, 5:17 pm | Edit this
Filed under: Dutroux, Sodom Kontrakt | Schlagwörter:

Der Misthaufen, der sich belgisches Parlament nennt, hat zumindest einen harten Einzelkämpfer, der sich nicht einschüchtern lässt (also mehr als jedes deutsche Parlament).
Schaut euch Louis´ Debattednbeikträge in Youtube an, bevor auch er einem „tödlichen Unfall“ hat oder verzweifelt Selbstmord begeht. Tapfere Aufklärer wie Laurent Louis haben bekanntlich in Belgien keine lange Lebenserwartung.

 

INZWISCHEN ABSERVIERT!


2 Kommentare so far
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sehr interessanter beitrag

Kommentar von amourfoufilm

Ja, nicht wahr?

Kommentar von Martin Compart




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