Martin Compart


Barlow spricht: by Martin Compart
18. Juni 2016, 10:28 am
Filed under: Eeben Barlow, Ekelige Politiker, Politik & Geschichte, Söldner | Schlagwörter: ,

Vorab diesen Beitrag von mir aus 2008, damit Leser, die das Sujet vielleicht nicht einschätzen können, informiert sind:

Angesichts der Situation in Afghaniststan und im Irak, wo sich hirngeschädigte Evangelisten und sadistischer Abschaum als Contractor tummeln (nicht alle sind verblödete Metzgergesellen von Blackwater; natürlich gibt es auch Ehrenmänner darunter), fällt es schwer, eine Lanze für private Militärorganisationen zu brechen. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass erst seit der Ausformung der Nationalstaaten staatliche Armeen das Monopol auf Kriegsführung beanspruchen. Das Söldnertum kennen wir seit der Antike. s ist älter als Natonalarmeen. Die grosse Renaissance des Söldnertums hat natürlich auch mit dem Niedergang der Nationalstaaten zu tun. An ihre Stelle treten Konzerne, die Branchen vertreten, deren Gewinne höher sind als das Bruttosozialprodukt ganzer Kontinente (wie etwa Afrika). Schwachsinnsorganisationen wie die EU werden längst von der organisierten Kriminalität der Wirtschaftskonzerne (Molsanto) beherrscht. Aber ich schweife ab. Unten stehende Buchbesprechung schrieb ich vor ca. zwei Jahren für EVOLVER. Ich stehe trotz Blackwater & Co. dazu.

 

Stellen Sie sich folgende Situation vor, die seit den 90er Jahren so oder ähnlich irgendwo in Afrika täglich passiert: Vor Ihnen steht eine Horde Nackter mit Macheten und
Kalaschnikows. Einige haben sich Halloween-Horromasken übergezogen, andere Frauenperücken. Nicht alle sind nackt, manche tragen Brautkleider, andere Markenjeans, einige sind barfuss, andere haben Gummistiefel oder nagelneue Nike an. Aber alle haben abgeschnittene Ohren, Ketten aüs Menschenzähnen und Nasen oder anderen ju-ju-Krempel, sind von Ganja, Palmwein und Kokain zu bis über die Haarspitzen. Einige sind vielleicht grademal 12 Jahre alt und haben völlig kalte, erbarmungslose Augen. Diese wild grölenden Freaks hatten gerade Ihren Bruder dazu gezwungen, Ihre Mutter zu vergewaltigen, Ihrem Vater die Arme abgehackt und Ihre Schwester einer Massenvergewaltigung zugeführt. Ihrer schwangeren Tante hatten sie den Fötus aus dem Leib geschnitten und zuvor johlend auf das Geschlecht gewettet. Ihrem Onkel hatten Sie die Geschlechtsteile abgeschnitten, damit erstickt und anschließend den Kopf abgehackt, dem Ihre Großmutter die Brust geben soll. Ihre Freunde mussten Zettel vom Boden auflesen auf denen geschrieben stand, welche barbarische Tötungsart sie gerade in der Lotterie gewonnen haben.New Pic 001[2]
Links neben Ihnen steht Eeben Barlow mit ein paar Leuten der privaten Militärfirma Executive Outcomes. Sie haben ihre MPs entsichert und können dem Schrecken sofort ein Ende machen. Rechts neben Ihnen steht ein verschlagener Karnevalsclown in UNO-Uniform mit ein paar hundert Leuten. Der Clown hatte Ihnen bereits Ihr Geld abgenommen und wartet mit seiner betrunkenen Mannschaft darauf, dass er bei den weiteren Vergewaltigungen auch zum Zuge kommt. Barlow und seine Leute kosten 31 Millionen Dollar im Jahr, die Sie gestundet bekommen und durch Schürflizenzen Ihrer Diamantenminen absichern. Die UNO-Clowns kosten die Weltgemeinschaft, und damit jeden deutschen und österreichischen Steuerzahler, der kein Konto in Lichtenstein hat, 600 Millionen Dollar im Jahr. Außerdem plündern sie bei jeder Gelegenheit und schicken die aus Ihrem Haus rausgerissene Badewanne nach Hause, wo keiner weiß, wofür die gut sein soll nicht mal um Regenwasser aufzufangen, da sie ein Loch hat.

An wen würden Sie sich um Hilfe wenden?

Natürlich an Barlow und seine wütende Männer, die es gar nicht abwarten können, diesen Abschaum in die Hölle zu ballern.

Aber just in diesem Moment kommt Bill Clinton, der Erfinder des sexlosen Oralverkehrs und des nicht inhalierten Joints, zusammen mit dem Präsidenten der Weltbank vorbei und sagt Ihnen, Sie dürften sich auf keinen Fall mit dem Südafrikaner Barlow und seiner Söldnerclique einlassen, denn sonst gibts kein Geld mehr für unbrauchbare Waffen und die CIA kümmert sich darum, dass Sie entsorgt werden. Sie sollen sich gefälligst an den UNO-Clown wenden. Der wird schon dafür sorgen, dass die bösen Buben so was nicht mehr öfters als einmal die Woche veranstalten. Eine befriedigende Lösung und Präsident Bill ruft den bösen Jungs noch zu: „Wenn ihr damit nicht bald aufhört, schicke ich noch mehr UNO-Clowns, die auch was von eurem Kuchen abhaben wollen und außerdem liefere ich euren Feinden keine Waffen mehr. Dann könnt ihr sie ihnen nicht mehr abnehmen und müsst sie mit euren Blutdiamanten bei meinen Freunden teuer einkaufen.“

1995 stand Sierra Leone am Abgrund. Jahrelange Bürgerkriege hier und im Nachbarland Liberia hatten die Weltöffentlichkeit mit unvorstellbaren Gräueln versorgt. Zum Glück hat aber niemand richtig hin geguckt. Da konnte man ja auch nur mit den Schultern zucken,denn Kannibalismus und Verstümmelung gehören eben zur Folklore der Bimbos. Solange die Rohstoffe günstig und regelmäßig fließen – kein Problem.

In Ruanda hatte der amerikanische Präsident Clinton ja erfolgreich ein UN-Mandat verhindert. Die alte Hexe Albright hatte – ganz im Sinne ihres Meisters, der garantiert nicht der Laufbursche Clinton war, – sich geweigert von Völkermord zu reden (dann hätte die Weltgemeinschaft eingreifen müssen), sondern von der“Wiederaufnahme von Kampfhandlungen“. Da im Bimbokontinent sowieso nicht viel Konsum abzusetzen war (ganz im Gegenteil zum Balkan), konnte man sich auf die Sicherung der, wie so schön heißt, „natürlichen Ressourcen“ konzentrieren.
Barlow und seine Leute (70% davon Schwarze) waren ein bisschen blöde, kapierten das Spiel nicht richtig und fühlten sich auch noch als Afrikaner. Nur weil sie auf diesem Kontinent geboren waren und teilweise in fünfter und sechster Generation hier lebten.

Zuvor waren sie Angehörige der Streitmächte des Apartheid-Staates Südafrika gewesen. Dann hatte man sie rausgeschmissen, was verständlich war. Auch für Barlow. Statt aber Coups abzuziehen und sich in die Dienste blutrünstiger Konzerne zu stellen, gründete Barlow die „Söldner“-Firma Executive Outcomes, die ihre Dienste nur an von der Weltgemeinschaft legitimierte Regierungen (was immer das auch bedeutet) vermietete. In allergrößter Not wandte sich der Präsident von Sierra Leone, der gerade Kalif an Stelle des Kalifen geworden war, an Barlow. Die brutalen Rebellen der Revolutionary United Front (RUF) unter Führung des in Libyen ausgebildeten Schlächters Forday Sankoh hatte fast das ganze Land (kleiner als Bayern) erobert und standen vor der Hauptstadt Freetown (die sie dann 1999 einnahmen und ein Gemetzel veranstalteten, bei dem in wenigen Tagen 7000 Menschen getötet wurden und unzählige verstümmelt). Man schloss ein paar Verträge ab und Barlow organisierte in Windeseile den Einsatz von Executive Outcomes, die zuvor in Angola auf Seiten der kommunistischen Regierung die UNITA-Guerrilla, die Barlow und seine Leute als Mitglieder der südafrikanischen Streitkräfte mit Unterstützung der USA noch ausgebildet hatten, niedergeworfen hatte. Mit nicht mal 200 Leuten jagte er innerhalb von drei Wochen über 30.000 RUF-Rebellen an die Staatsgrenzen zurück, eroberte die Diamantenfelder und nahm der RUF damit ihre Einnahmequellen für neues Kriegswerkzeug. EO beendete das Abschlachten und brachte medizinische Versorgung und Lebensmittel ins Hinterland. Wo Barlows Männer auftauchten, wurden sie mit Freudengesänge der Einheimischen begrüßt. Die Presse der westlichen Industriestaaten schäumte vor Wut – bis auf wenige Ausnahmen. Kongo Müller erhebe wieder seine hässliche Fratze. Weiße Rassisten hätten engagierten Freiheitskämpfern ihre schönen Diamantenfelder abgenommen um sie nun selber auszubeuten. Überhaupt. So ginge es ja gar nicht, dass da wieder Kolonialismus durch – schluck – weiße Söldner revitalisiert würde (kein Wort, dass Barlows Truppe zu 70% aus Schwarzen bestand). Das Gezeter der Medienkellner, die ihre fetten Ärsche fernab der Gräuel in klimatisierten Hotels geparkt hatten und sich bei einer Krise von den Marines als erste rausfliegen ließen, zeigte Wirkung und Clinton, der später sogar mit dem Verstümmler und Kannibalen Sankoh telefonierte um ihm die Vizepräsidentschaft von Sierra Leone anzubitten, setzte die erstmals frei gewählte Regierung von Sierra Leone unter Druck: Executive Outcomes habe sofort zu verschwinden oder es setzt was.. Kaum waren Barlow und seine Jungs rausgeschmissen, kehrten die Rebellen zurück und das Massakrieren fing von vorne an. Aus purer Wut über ihre Niederlage jetzt noch einen Zacken schärfer.
Executive Outcomes wendete sich neuen Aufgaben zu. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Aber immer begleitet von einem Medienecho, dass Barlow gehörig zusetzte. Nie recherchierten die angeblichen Journalisten, stattdessen gab es nur Gesinnungsgeschwafel über böse weiße Söldner. Beifall kam nur von der falschen Seite, von Faschisten, die sich bei Executive Outcomes bewarben und abgelehnt wurden. 1999 wurde EO aufgelöst. Im Nachhinein hängte man EO an, die Firma sei die Blaupause für all die neuen privaten Militärfirmen, die täglich im Irak ihren Ruf ruinieren. Aber EO hatte nichts mit diesen amerikanischen Metzgereien zu tun. Um mit den vielen Gemeinheiten, Lügen und falschen Behauptungen abzurechnen, hat sich Eeben Barlow hingesetzt und das voluminöse Buch EXECUTIVE OUTCOMES – AGAINST ALL ODDS geschrieben. Es ist ein überaus sachliches Buch (auch wenn Barlows verständliche Wut auf die Journaille gelegentlich durchbricht), voller Dokumente und unglaublichen Detailreichtum. Es gibt keine billigen Schockeffekte, kein Ich-war-dabei-Pathos, nur Aufklärung. Das brutale Kriegsgeschehen wird nicht ausgespart, aber auch nicht als Splatterzeugs aufbereitet. Barlow stellt die Fakten klar. Und wer sich erhaben über sogenannte Verschwörungstheorien wähnt, sollte mal die hier geschilderten Hintergründe genau studieren.

Einige, wenige Journalisten haben sich bei ihm entschuldigt für ihre ehrlosen Artikel. Präsident Clinton hat sich nie bei den Bürgern von Sierra Leone entschuldigt, die Opfer der RUF wurden nachdem er dafür gesorgt hat, dass EO aus dem ;Land geworfen war und die Massenmörder mit der Operation „No Living Thing“ ihre „Kampfhandlungen wieder aufnahmen“.(Inzwischen hat sich Clinton entschuldigt; damit ist der Fall erledigt und Hände und Arme wachsen nach.)

Barlow hatte im Auftrag einiger UNOkraten (sie trafen sich mit ihm in Deutschland; alles ausführlich im Buch geschildert) einen Eingreifplan für EO in Ruanda erarbeitet um dem Völkermord ein Ende zu machen. Schnell arbeiteten seine Leute Logistik und Strategie aus, dann kam ein lapidares Telefonat: Man sei nicht mehr interessiert. Und das Morden ging erst richtig los. Überflüssig zu erwähnen, dass EO einen Bruchteil von dem gekostet hätte, was die UNO nur an Bürokratie für und mit Ruanda aufwendete. Völkermord wegen political correctness. Prinzipien sind alles.

http://www.galago.co.za/CAT1_025.htm – 7k
http://eebenbarlowsmilitaryandsecurityblog.blogspot.com/

 

 

 

Ich hatte Eeben Barlow gesagt, dass EO oder STTEP ein PR-Problem haben, da sie vielfach geheim operieren müssen. Und wenn dann etwas rauskommt, wird in den Medien sofort wieder das Klischee vom Dog of War geschwungen. Eeben sieht das anders, aber er äußert sich hier auch zu anderen Aspekten, die wir mit unserem eurozentrischen Weltbild gerne übersehen oder verdrängen:

14313146896061[1]

Hi Martin,

I would disagree with you in a sense regarding PR but let me state from the outset that I am not anti-West nor anti-East – I am pro-Africa as this is the continent where I live and the continent where I will die.

I – and EO before and STTEP now – have always said that we are willing to work with any foreign government that aims to secure an end to conflicts and destabelisation in Africa. To date, and not unsurprising to us, we have had no takers, despite our record of never failing in a contract and saving thousands of innocent lives in the process.

EO suffered what was most probably one of the largest disinformation campaigns that any private company at that time had to endure. The reason was that it (EO) was seen as a threat to foreign interests as well as a threat to the foreign-sponsored proxy forces and the policies of the destabelisation of Africa. All I ever asked for – and still ask for – is that the selected snippets of ‘intelligence’ that are fed to the media be proven. But when I ask, that specific piece of ‘intelligence’ is quickly ignored and a new ‘snippet’ surfaces and the cycle repeats itself.

The political and economic destabelisation of Africa was, at that time, very high on the list of foreign objectives as it was intended to ensure foreign control over strategic resources. Sadly, not much has changed. This very short-sighted view and nefarious approach to Africa remains today.

The threat EO posed (and later STTEP) is that it was/is contracted by African governments to assist them in stabilizing conflict areas to enable them to apply governance. This does not sit well with some beyond Africa’s shores and several African governments – and NGOs – have told us that they have been threatened by foreign governments with ‘dire consequences’ if they dare to use STTEP. Apparently, African governments are not allowed to contract Africans.

This just goes to show that even African governments, despite their many perceived and/or real faults, are not considered important or legitimate enough to determine their own futures if it clashes with the foreign policy of a foreign government. It is no longer an African government’s prerogative to decide who can advice, train and mentor its army. This decision is apparently only allowed to be taken by a non-African government. It therefore also shows that as soon as the foreign interests of a foreign power clash with the national interests and vital interests of an African government, ‘regime change’ by all means fair and foul are called for. The same applies to Middle Eastern governments.

This extremely ill-thought out strategy is one of the major causes of the immigrant flow – and along with it the associated terrorism – into Europe we are now witnessing. We need to consider the mess Libya, Nigeria, Somalia, Sudan, etc, including Syria, Iraq, Afghanistan, Yemen, etc, to name but a few have become. These ill-conceived conflicts have not only damaged the economies of the partaking coalition countries but they have destroyed entire countries and communities and given birth to simmering anger, hatred and fanaticism that is about to boil over into terror acts, to say nothing of the thousands left homeless and the sea of immigrants making their way to Europe. And it shows no sign of letting up.

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Taking a step back, EO had no recourse to the media as those journalists who reported on so-called military matters – and I named several of them in my book – were mainly under control of the intelligence services. Their stories were taken as ‘fact’ despite never being checked or verified and in some instances they were simply fabricated lies and given to the media to publish after already been written by an intelligence agency. (I wrote about this in my book and not one journalist was willing to sue me for ‘slander’ as they knew I had information on their intelligence activities as agents-of-influence and that I would expose that all in open court).

The sustained media attack on EO was launched from both the domestic media as well as the international media and it fed off its own cycle of disinformation and momentum. The bigger the lie, the more believable it became. EO’s media briefings were simply ignored and were considered to be ‘not in the public interest’. Ironically, disinformation and lies are still considered to be in the public’s interest but truth is not. How silly is that?

Executive_Outcomes_logo[1]

What has changed is that STTEP now has a voice through social media that EO never had. This has allowed STTEP to give its side of the story – something EO was never able or allowed to do. Also, governments in Africa have finally realised that they were misled and lied to about EO and subsequently STTEP. They speak to me on a very regular basis and express their alarm and concern at what is happening and the threats made against them. But, it is easy to dress up lies as ‘facts’ and ‘intelligence’ if you control the media. Some African governments have even told me that they have been warned that we are planning coups against them!

All we have ever asked is that the claims and allegations against us be proven and not taken at face value. After all, despite the many media and intelligence claims that EO/STTEP had and has been paid with oil concessions, diamond concessions and so forth, all have been proven false and no proof of this ‘fact’ has ever been furnished. The reasons why are simple: You can never twist a lie into fact forever. I would also have great difficulty in paying my men ‘per barrel of oil a month’ or ‘… diamonds per month’ – something no journalist even bothers to contemplate.

Also, unlike many foreign-government contracted PMCs today, neither EO nor STTEP have EVER been guilty of murder, prostitution, smuggling of arms and ammunition, child-trafficking, resource smuggling etc. And we have had many investigations launched into our activities and our person. We have never harmed the local people in an area, damaged or stolen their property, raped their woman and children, created refugee problems or displaced civilians, destroyed their crops or created any other type of collateral damage. We are contracted to END a problem, not keep it artificially alive for as long as possible so that a stranglehold over an under-siege government can be tightened. Every contract we have undertaken has been brought to a speedy conclusion in a very short space of time. But this is apparently not a good thing and has made us the ‘bad guys’. Those that consistently fail – either through incompetence or on purpose – and create even bigger problems in Africa whilst supporting the unseating of governments – well, they are apparently the ‘good guys’.

STTEP is also seen as a major threat to the foreign government policies that are driven by resource greed and destabelisation. On the other hand, STTEP is perceived by African governments as an ally as not only do we train and mentor their armies, we also, at times, provide them with political advice. The local people in towns and villages cheer us when we enter their areas. In these endeavors, we have lost men who died upholding our undertakings and our word to a client-government. However, STTEP remains under attack by foreign powers who actively yet covertly support rampant conflict, chaos and terrorism whilst openly acting as though they wish to stop it. Stopping it is the last thing on their minds as it is all that remains to ensure their policy of destabelisation and economic sabotage can be realised. But the unintended consequences of this is that it is now spilling over into Europe as well.

When we engage with a government, we look at which foreign country shouts the most and the loudest at our engagement and then we know exactly who is actually supporting the destabelisation or proxy forces. It is very telling when we destroy proxy forces…those that express their concerns at us helping African governments expose their agendas, time and time again.

We are engaged in a war of perception against those that encourage destabelisation and support proxy forces. No amount of PR will help us in this battle.

As an example, a senior ex-SADF counter-intelligence officer under the control/pay of a foreign intelligence agency is ‘investigating’ STTEP/myself – for what we are still unsure of. What we do know is that they will, in the near future, expose their hand. It is ironic that this man was selected to act on their behalf – one hopes with some honesty and integrity – as this was something he was unable to display whilst serving in the SADF.

Rgds,

Eeben

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https://www.amazon.de/Composite-Warfare-Conduct-Successful-Operations/dp/1928211763/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1465804706&sr=1-1-catcorr&keywords=eeben+barlow

http://eebenbarlowsmilitaryandsecurityblog.blogspot.de/

http://www.sttepi.com/default.aspx


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Seit Ende der formellen Kolonialherrschaft sind die offiziell unabhängigen Staaten Afrikas inoffiziell – also wirtschaftlich – von der 1. Welt abhängig. Das ist kostengünstiger und macht einen besseren Eindruck in der Öffentlichkeit des Westens. Fakt ist: 1) Wo es etwas zu holen gibt, da herrscht Verteilungskampf. An dem beteiligt sich neben den reichen Staaten der Welt ebenfalls kräftig die Oberschicht der jeweiligen afrikanischen Länder auf Kosten ihrer Bevölkerung – der sogenannten Unterschicht. In Afrika tobt daher neben Stellvertreter- und Vormachtskriegen der Klassenkampf. Nur nennt den niemand beim Namen. Lieber faselt man undifferenziert von Terrorismus. 2) Politische Instabilität nützt dem Westen (und neuerdings auch dem Osten) immer nur bis zu einem gewissen Punkt, der ist dann überschritten, wenn die Ausbeutung der Rohstoffe nicht mehr reibunglos läuft. Solange können so viele unschuldige Menschen verrecken wie sie wollen. Es ist egal. Beispiel DRC, das Chaos regiert unverändert, die Erze und Metalle gelangen zu Schleuderpreisen auf den Markt. Ende nicht in Sicht. Ob die Lage im Ostkongo ohne die reichen Rohstoffvorkommen genauso schlimm wäre? 3) Der afrikanische Patriotismus, von dem Herr Barlow spricht, setzt den Ausbeutern aus West und Ost eine afrikanische Alternative entgegen. Was USA und Co ärgert, mag Revoluzzerherzen erfreuen, wirft aber die Frage auf, ob und inwieweit die Staaten, die STTEP-Dienstleistungen in Anspruch nehmen, sich von den Ausländern unterscheiden? Der breiten Bevölkerung helfen afrikanische Systeme, die den Westen kopieren auch nicht wirklich. Beispiele gibt es genug. Die Heimat Barlows allen voran. 4) Bleibt die Frage nach dem kleineren Übel oder von wem will man lieber ausgebeutet werden: von den Amis und Konsorten oder den Zumas, Mugabes, usw dieses Kontininents? – Die Realität Afrikas ist so komplex und widersprüchlich, dass blöde Kommentatoren aus Europa – mich eingeschlossen – ohnehin nicht viel verstehen. 5) Nur so viel verstehe ich: Weil eine starke Wirtschaftsordung immer eine schwächere vernichtet, leidet Afrika am globalen Kapitalismus – genau wie die Mehrheit der Menschen in Europa und anderswo auch. Damit sich wirklich etwas ändert, muss die Ursache der Ausbeutung, die seit dem 15. Jahrhundert, seit der Renaissance, auf unserer Welt wütet, verändert werden. Doch dazu fehlt es an Willen und Einsicht. Es geht vielen noch viel zu gut und außerdem läuft gerade die EM.

Kommentar von MiC




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