Martin Compart


MANN DES JAHRES by Martin Compart
21. Dezember 2015, 9:51 am
Filed under: Eeben Barlow, Politik & Geschichte

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2010 beim St.Petersburger Wirtschaftsforum.

Dieser Mann hat innerhalb von vier Monaten Boko Haram aus Nigeria rausgeworfen. Dann hat man Eeben Barlow und seine Firma STTEP – wahrscheinlich auf Druck der Amerikaner und Briten – aus Nigeria rausgeworfen. Seitdem ist Boko Haram wieder aktiv und erfolgreich. Für mich ein Indiz, dass man den IS und seine Verbündeten gerne bekämpft, aber nicht besiegen will. Aber ich bin bekanntlich paranoid.

http://www.sttepi.com/default.aspx


7 Kommentare so far
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Aber jetzt wo Uschi den Kampf aufnimmt wird sicher alles
gut. Auch schön, sich am Kampf gegen den IS beteiligen,
wenn auch nur symbolisch, und dabei weiterhin die Grenzen
für alles und jeden weit geöffnet halten, und die Menschen
die das beunruhigt, als Nazis beschimpfen.
Aber solange uns IM Erika ein kräftiges „WIR SCHAFFEN DAS“
entgegen blökt, wird sicher alles gut.
Natürlich hast du Recht, wer vorgibt den IS zu bekämpfen,
aber weiterhin mit Schurkenstaaten wie Saudi Arabien und
Katar Geschäfte macht, dem ist nicht zu trauen.
Wenn es um den IS geht, traue ich den Russen deutlich mehr
zu.

Kommentar von Ghijath Naddaf

Wie lässt sich die obige Erfolgsmeldung mit 1 Million Schulkindern vereinen ,die UNICEF in Nigeria wg. Boko Haram keine Schulen besuchen können?!
Also ich frage aus Neugierde nicht weilich Eeben Barlow am Zeug fliclken möchte.

Kommentar von Martin Däniken

Barlow hatte natürlich rein militärische Aufgaben. Die Truppe konnte, wie schon EO in Sierra Leone, lediglich noch zusätzliche medizinische Versorgung für die Zivilbevölkerung leisten. In drei, vier Monaten konzentriert auf Ausbildung und Kampfhandlungen kann man keine gesellschaftlichen Probleme lösen. Aber dass ist nun auch wirklich nicht Barlows Aufgabe.

Kommentar von Martin Compart

Würde man den Kampf gegen den IS wirklich ernst meinen, wäre er womöglich schon längst kein Thema mehr. Aber wir sollten nicht vergessen wem wir den IS zu verdanken haben und dass er ein Werkzeug ist, bestimmte Gegenden schön destabil zu halten. Siehe zB. Syrien. Es geht hier nicht gegen Diktatoren oder Terroristen, sondern um Rohstoffe und die damit verbundenen monetären Interessen gewisser Eliten der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft.

Kommentar von Ellroy

Danke für die Ergänzung!
Habe grade teilweise das Zeitzeichen auf WDR5 gehört,es ging um dieKonferenz von Casablanca und die Gründung der „Organisation Afrikanischer Staaten“ 1961 und dem von Gaddhafi finanzierten Nachfolger.
Die Oberflächlichkeit des von mir gehörten sprach Bände,aber es wurde erwähnt das die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung um die 18 Jahre ist..
Junge Menschen mit Hoffnungen mit Kraft,die kanalisiert werden will/muss!
Es werden dann wohl wieder mehr Waffen und Ausbilder gebraucht!

Kommentar von Martin Däniken

…und was Ausbilder angeht, da fällt mir wieder eine Story von Barlow ein: Er war ja kurzfristig in Uganda engagiert um kostenlos Jagd auf Kony zu machen (wurde dann natürlich wieder zurückgepfiffen). Dabei beobachtete er die Ausbildung der Ugander durch amerikanische „Berater“. Er konnte nicht glauben, was er sah, und fragte einen Amerikaner, warum er die Ugander so schlecht ausbildet. Die Antwort: „Wir wissen ja nicht, ob wir nicht eines Tages gegen sie kämpfen müssen.“

Kommentar von Martin Compart

Das macht Sinn har har! Aber evtl gibt es Russen,Chinesen die nicht so denken und Devisen brauchen…

Kommentar von Martin Daniken




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