Martin Compart


STAMMTISCHGEGRÖLE 5: SEBASTIAN FRANKENHEIMER-PASSAUER GRINSEBACKE by Martin Compart
9. Juli 2010, 7:58 am
Filed under: NEWS, Porträt, Stammtischgegröle | Schlagwörter:

Dass von den Kirchen neben Kinderschändern auch nichts Gutes kommt, beweist der ehrenamtliche Seelsorger Sebastian Frankenheimer, Öko-Depp und Volksbegehrer. Ihm verdanken wir das durchgesetzte und erfolgreiche Begehren eines Rauchverbots in der Gastronomie. Was ja nur ein Anfang sein kann. Der Blockwart zur Kontrolle heimlichen Rauchens auf dem eigenen Klo scharrt schon mit den Hufen. In diesem Volksbegehren bestimmten 2,1 Millionen Arschlöcher über eines der wenigen Freiheitsrechte der Gesamtbevölkerung. Selbst Hitler hatte breitere Unterstützung (immerhin hatte er 1932 33,1 % der Gesamtbevölkerung hinter sich scharen können) für seine Ziele, die diesen Nikotinfaschisten ja nicht unähnlich waren: Die absolute Kontrolle über das Volk, die totale Aufgabe des Individuums zu Gunsten eines Staates, der Einfluss auf alle Lebensbereiche nimmt.

Der Vater, der Zivilangestellter bei der Bundeswehr war, hätte sich für seinen Sohn eine andere Laufbahn gewünscht – etwas Handfestes. „Von ihm habe ich nie gehört, dass er stolz auf mich ist“, sagt Frankenberger. In der SZ. Wohl kein Wunder. Sein Lebenslauf ist gekennzeichnet von großem Versagen und esoterischen Anstrengungen.

WIKIPEDIA kennt seinen unrühmlichen Lebenslauf:
Frankenberger besuchte von 1992 bis 2001 das Adalbert-Stifter-Gymnasium in Passau. Anschließend folgte ein Lehramtsstudium, ehe er ab 2003 an der Universität Passau Theologie studierte. Beide Studiengänge beendete er jeweils ohne Abschluss. Er machte anschließend diverse Ausbildungen, z. B. zum Notfallseelsorger oder staatlich geprüften Fremdenführer für Österreich. Ebenfalls seit 2003 arbeitet er als Kostümtheater-Führer bei den Passauer Stadtfuchs-Touren. 2007 gründete er in Linz mit zwei Mitarbeiterinnen den Stadtlux, interaktive Kostümtheater-Führungen mit gruppenpädagogischen Spielelementen. Mit seinem Interaktiven Kreativ Service inszeniert er Vernissagen und ist als Regisseur von Liveübertragungen tätig.“ Physik abgebrochen, Theologie abgebrochen, aber in mit Perücke in der Stadt rumlaufen und auch noch Seelsorge betreibt wollen! Mein lieber Mann, so eine Type kann sich Gart Ennis nur auf illegalen Substanzen ausgedacht haben! Der schreit ja nach seinem eigenen Comic: DEBILOFACE IM KAMPF GEGEN QUALMO, DEN HÖLLENRAUCHER. Schade nur, dass er so spät geboren wurde: 1958 hätte er kreischend hinter Che und Fidel durch die Sierra Maestra laufen rennen können um ihnen klar zu machen, das man im Wald nicht rauchen darf.


„Zu Schulzeiten wurde er Mitglied der Schüler Union, deren Vorsitz er in Passau übernahm, sowie der CSU. 2004 wechselte er jedoch zur ödp. Seit 2008 sitzt er im Stadtrat von Passau, wobei er den letzten Kommunalwahlkampf mitgestaltet hatte. Im selben Jahr wurde er außerdem stellvertretender Geschäftsführer der bayerischen ödp.“ berichtet WIKIPEDIA. Ein junges Menschlein sucht sich selbst vergeblich und findet Befriedigung in der Unterdrückung anderer. Wie seinerzeit schon General Westmoreand zum Vietnamkrieg sagte: „Haben wir nicht das Recht, ein Volk vor sich selbst zu schützen?“
Das dieses Menschlein eine echt kranke Kreatur ist, zeigt auch folgendes Zitat aus dem SZ-Portrait: Er glaubt „an das Göttliche im Menschen“ und daran, dass Menschen die Welt zum Besseren verändern können. Ist er von seiner Sache überzeugt, gibt er alles. In den Wochen des Volksbegehrens schaffte er es vor Erschöpfung nicht mehr in seine Wohnung und schlief ein Stockwerk darunter auf der Treppe ein. Sein ganzes angespartes Geld hat er in das Volksbegehren zum Nichtraucherschutz gesteckt. „Ich hab‘ jetzt nichts mehr“, sagt er, „aber meine Mutter unterstützt mich total… Frankenberger arbeitet an sich. Und er hat noch viel vor – vor allem mit seiner Partei ÖDP. „Ich zähle zu denen, die diese Partei weiterbringen können“, sagt er ohne Anflug von Bescheidenheit. Einen wichtigen Förderer hat er in Bernhard Suttner gefunden, dem bayerischen ÖDP-Landesvorsitzenden.“ (SZ vom 5.7.2010) Aha, das spekuliert natürlich wieder jemand auf eine ähnlich unappetitliche Karriere wie vor ihm schon so moralisch bedenkliche Figuren wie Joschka, Proll-Gert und das halslose Monster. Unwillkürlich wünscht man diesem Volldeppen eine Frau. Aber er kann halt nur diese Kotzweiber aus seinem Biotop kennen lernen. Und deren sexueller Reiz ist nur mit abgeholzten haitianischen Landschaften vergleichbar. Also ist daher keine Stabilität für diese kirchlich deformierte Seele zu erwarten.
Dazu fällt mir nur Burroughs ein: „Ich hasse alle Missionare. Sie bringen den Indianern bei, ihre häßlichen protestantischen Kirchenlieder zu singen.“

Die ÖDP ist aus dem einstigen Lachschlager GAZ des Öko-Stalinisten Herbert Gruhl hervorgegangen. Der gründete die ÖDP als Nachfolgeorganisation, damit er nicht durch den Putsch der „Linken“ (die nennen so was links in Deutschland) in den GRÜNEN aufgehen musste.
Die Familie gilt der ödp als „bewährteste Lebensform“ und „Fundament unserer Gesellschaft. Natürlich wollen sie ein höheres bis hohes Kindergeld, damit sich künftig noch mehr debile Brut bei Nachmittagstalkshows produzieren kann. Der Sebastian mit seinen rhetorischen Endlosschleifen, seinen ausgekugelten Augen un dem debilen Dauergrinsen würde sich bei Britt bestimmt gut machen. Das pastorale Gehabe eines Seelenfängers ist ihm sicherlich gegeben, auch wenn er nicht über das Kreuz-angeschnallte Charisma eines Jürgen Fliege verfügt. Natürlich jammern diese Schrebergartentotalitaristen nur über die Symptome des Systems. Und statt den Planeten Tabakfrei zu machen, sollten sie ein Verbot für die Innenstädte verschandelnde und für geistige Hohlraumversieglung des Plebs sorgende Werbeindustrie verbieten (zumindest keine Werbung für Kinder bis 12 Jahren, wie in Schweden). Denn man muss nicht Gerichte oder Parteien beherrschen, sondern nur die paar Zentimeter Gehirn vernebeln.
Natürlich wird der Sebb jetzt gerne durch die Medien gereicht. Mehr im Infotainment als in Rxplosiv, Brisant, Leute oder wie diese ganzen Friseurwartestuhlformate heißen. Dabei hätte er durchaus die Potenz zu einem Prominenten (ja, ich weiß, mit dem Volksbegehren hat er den 1.Schritt aus der Anonymität getan). Er könnte sich von Prinz Anhalt adoptieren lassen, sich als Begleiter von Modemachern zeigen, mit Verona Feldbusch das Duo Voice&Smile gründen oder schlicht den Alien in einer Grottenproduktion von Bernd Eichinger geben. Da er sich ja gerne verkleidet, wäre Schauspieler sicherlich eine Möglichkeit für ihn neben Transvestit.

Eine Frau mit Niveau! Das nenne ich mal intelligente Rhetorik.

Frankenberger: Pfarrer ist immer noch mein Traumberuf. Aber nicht in diesem Verein.

Die Welt: Der „Verein“ macht also etwas falsch?

Frankenberger: Ich denke, dass die Kirche nicht mehr wirklich weiß, was die Menschen brauchen. Ich habe für mich einen eigenen Glauben gefunden. Mir ist Reflexion und Eigenverantwortung wichtig, die ich in der Kirche nicht finde. Sie scheint sich ihrer Verantwortung nicht bewusst zu sein. Oft geht es dort nur darum, die eigene Macht zu erhalten.

Die Welt: Sie streben nicht nach Macht?

Frankenberger: Ich tue Dinge aus Spaß und Überzeugung. Aber ich würde schon gerne in eine Führungsposition. Ich sehe mich als Vordenker, der Verantwortung übernimmt.

Aus einem Interview mit WELT Online am 6.7. Klingt fast so, als würde das verwirrte Männchen gerne eine eigene Sekte führen. Den irren Blick dafür hat er ja. Und er macht klat, dass er ein Vordenker ist. Vielleicht steht schon auf seiner Visitenkarte „Experte für alles“. Je mehr ich von Sebchen mitkriege, um so mehr erscheint er mir einfach nur ein ganz armes Schwein zu sein… Ein Schrei nach Liebe, die er nun ein wenig von unsinnlichen, militanten Nichtrauchern bekommt. Was hat der militärische Vater da bloß angerichtet!

Dies ist der Beitrag eines bekennenden Nichtrauchers.


1 Kommentar so far
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Rauchen ist doch nichts. Bei solchen Gegensprechern wird der Griff zum Glimmstengel beinahe zum Reflex. Genau wie Luftanhalten oder Mordbrennen. Danke, Herr Compart. Gut heimgeleuchtet hilft auch grenzenlos debilen Dauergrinsern mit Berufung. Fing Westerwelle nicht auch so an?

Kommentar von Heilsbringer




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