Martin Compart


STAMMTISCHGEGRÖLE 3/ by Martin Compart
16. Juni 2009, 3:15 pm
Filed under: Ekelige Politiker, Interview, Nazi, NEWS, Noir, Paranoid, Politik & Geschichte, Stammtischgegröle | Schlagwörter:

„Philip Marlowe und mich interessiert nicht, wer der nächste Präsident wird. Denn wir wissen: Es wird ein Politiker sein.“
Raymond Chandler

Franz Müntefering im ZDF-Interview am 24.7.2005: „Es gab einen ganz alten Spruch in der Sozialdemokratie: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Das traut man sich heute gar nicht mehr zu sagen. Aber das war sozialdemokratisches Denken.“

Da Politiker offensichtlich nichts arbeiten wofür sie gewählt werden (nämlich für das Gemeinwohl), sollten wir ihnen auch nichts mehr zu essen geben und auf Diät setzen. Ökonomisch sinnvoller wäre es sicherlich sie verhungern zu lassen. Schon aus ästhetischen Gründen. Wer erträgt noch ihre hässlichen Visagen und dümmliche Worthülsen in den Medien? Welchen Sinn macht es, diese Parasiten durchzufüttern, die nichts anderes beherrschen als eigene Vorteilsnahme. Gleich mit verschrotten sollte man Manager wie Ackermann und Konsorten.
Die reichsten Deutschen sind die Brüder Karl und Theo Albrecht mit einem geschätzten Vermögen von 60 Milliarden (!) Euro. Und jeden Tag kommt etwas dazu, dass sie von denen bekommen, die mit wenig Geld auskommen müssen und ihr Essen beim Grossisten Aldi besorgen. Darunter viele Arbeitslose, die zu Münteferings Entsetzen die Frechheit besitzen, trotzdem zu essen.

Wenn die Politik die Wirtschaft weder kontrollieren noch bestimmen kann – wofür brauchen wir dann Politiker? Sie sind zu Heloten der Wirtschaft verkommen. Bestes Beispiel ist der ehemalige Kanzlerdarsteller Proll Gert Schröder, der aus irgendwelchen geheimnisvollen Gründen einen lukrativen Posten bei der russischen Gasprom bekleidet. Als Kanzler hatte er zusammen mit Coyotengesicht Clemens dafür gesorgt, das neue Armutsrekorde in der Bundesrepublik zur Alltäglichkeit geworden sind.

Es ist vielleicht typisch für Kreaturen wie Schröder und Clement, die von ganz unten kommen, jeden Job schlecht gemacht haben und nur durch das deutsche Parteiensystem prosperieren, ihren unterbewussten Hass auf die nivellierte Mittelstandsgesellschaft darin ausleben, gesellschaftlichen Konsens zu zerstören (erinnert sich noch jemand an Bodo Hombach, jetzt Chef der WAZ-Gruppe? Oder an den selbst für Proll Gert nicht mehr tragbaren Verteidigungsminister Scharping mit seinen Honoraren – 140.000 Euro von der Hunzinger AG? Dieser nicht gediente Verteidigungsminister bekam durch den SPD-Klüngel den Job wahrscheinlich nur deshalb, weil er als einziger im Kabinett Fahrradketten von Panzerketten unterscheiden konnte).

Bei den anderen Parteien sieht es nicht besser aus. Weltweit stehen wir eh ziemlich dämlich da, indem wir uns einen Hermaphroditen als Kanzler leisten. Für diese Volksvertreter (Euphemismus für organisierte Kriminalität) ist Politik lediglich der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt. Und der ist so klein geworden, das wir es uns aus volkswirtschaftlichen Gründen nicht leisten können diese Vampire weiter an unseren Halsschlagadern zu verköstigen. Angesichts ihrer Leistungen steht ihnen nicht mal Hartz IV zu.
Wenn sie nur „ein Stück weit“ ehrlich wären, würden sie den Wahlkampf führen wie der Sheriff bei Raymond Chandler: „Wählt Sheriff Lavers – er ist zu alt zum arbeiten.“ Alt müsste man nur durch FAUL, FEIGE und GIERIG ersetzen.

Bis dann,
MC


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