Martin Compart


STAMMTISCHGEGRÖLE by Martin Compart

DIE KRISE ALS CHANCE?
Ich muss das mal hier los werden. Denn das älteste Wort in der Literatur des Westens, das Wort, mit dem die ILIAS beginnt, heißt ZORN:
Was ich am Kapitalismus so hasse, ist diese Gleichmacherei: Ob in Wladiwostok oder auf Gibraltar – überall dieselben McDonald-Filialen, dieselben ekeligen Tütengerichte, dieselben H&M-Klamotten. Eine Fußgängerzone in Ostfriesland unterscheidet sich nicht von einer im Ruhrpott (Da ist sie nur etwas vergammelter). Der Kapitalismus rottet jede Individualität aus, Was sich ja auch in den Politikern ausdrückt: Zu 90% sind in jeder Partei dieselben hässlichen Karrieristen mit den toten Augen und der immer gleichen primitiven Rhetorik. Wenn sie sich nicht wie ein Ei dem anderen gleichen, dann sind sie meistens so hässlich, dass man sie schon aus ästhetischen Gründen entsorgen müsste (inhaltlich haben sie eh nichts anderes zu bieten als das überholte Geplapper ihrer wenig unterschiedlichen debilen Parteiprogramme). Mit den Visagen von Büttighöfer (das Mongölchen), Schäuble („Ich bin Rollstuhlfahrer, habe aber die Tour de France gewonnen. Dank der Pharma-Forschung), Claudia Roth (das halslose Monster),

Müntefehring (Mr.Ed), Peter Struck (Hein Blöd), Dirk Nebel (quadratisch, aber schlecht; zum Glück ein Fallschirmspringer wie Möllemann), Andrea Nahles (der hässlichste Klingone), Wolfgang Clement (der feige Köter), Helmut Kohl (der Blob), Westerwelle (erkennt man sogar im Darkroom an der Krokodilhaut), das Merkel, Gerhard Schröder (Proll Gerd) und…und… könnte man eine Geisterbahn bestücken oder einen Horrorfilm drehen, der Leatherface und Freddy Kruger vor Angst zittern ließe. In all diesen Gesichtern kann man dasselbe lesen: die hemmungslose Gier nach einem schönen Leben und Machtgeilheit. Was sie alle verbindet, ist ihre Bereitschaft aus Geldgier oder Dummheit (wahrscheinlich beides) und Helotentum zur Wirtschaft, das Gemeinwesen zu zerstören und die Bundesrepublik in den Abgrund zu drängen. Ausgerechnet diese Hirn entkernten stellen sich hin und begründen eine Diätenerhöhung damit, dass nur so „die klügsten und kompetentesten Leute dieses unseres Landes“ für die Parlamente zu gewinnen seien. Damit implizieren sie, dass nur geldgierige Schwätzer überhaupt als so genannte Volksvertreter taugen.

Für solch kluge Köpfe würde ich jede Diät erhöhen!

Dabei wären sie angesichts ihrer Leistungen schon mit dem Harz IV-Satz überbezahlt.


Der nächste Aussenminister? Ein wirklich polyglotter Typ!

Wenn Politik nur der Spielraum ist, den die Wirtschaft ihr lässt – wofür brauchen wir dann die politische Schieberklasse? Zum protektionierten Plündern? Man sollte sie teeren und federn, aus Deutschland hinaus werfen und in einem lecken Boot vor der somalischen Küste aussetzen. Das wäre die Chance in der Krise (keine Sorge: die ist noch gar nicht richtig angekommen),

Das Grunzen… das Grunzen! (würde Kurtz sagen)

Wieso habe ich keinen aus der Linkspartei namentlich erwähnt?
Weil ich, falls ich wähle, die Linke wählen werde. Nicht gerade aus Überzeugung. Auch nicht wegen des Arguments des „kleineren Übels“ (damit fuhr die SPD Jahrzehnte, bis sie den niedersächsischen Schiffsschaukelbremser zum Kanzler machte). Nein, weil sie das größte Provokationspotential hat. Noch ist Gysis Wild Bunch dazu in der Lage, den Hausbesetzern des Bundestages Angst zu machen. Andererseits verdient dieses Interessengemeinschaft, die sich mit der Party-Königin Wowereit eingelassen hat (und damit auch mit einer Menschen verachtenden Kreatur wie Ex-Senator Sarazin), wirklich meine Stimme? Schließlich ist sie ja das einzige, was ich als Wahlvieh zur Verfügung habe (denn der bewaffnete Kampf würde gegen das Gesetz verstoßen. Und die Vorstellung, das Gesetz zu brechen, würde mich zutiefst beunruhigen). Dieser Spießersozialismus der DDR hat mir nie wirklich zugesagt („Wir danken der Partei für ihre kluge Politik!“). Die oben genannten hätten da sicherlich auch Karriere gemacht, denn ihre Überzeugungen sind mit verblassender Tinte geschrieben. Aber hat ein Harz IV-Empfänger größere Reisefreiheit als ein DDR-Bürger? Und wieso bekommt jemand wie Mehdorn mehr Geld als alle die zusammen, die durch ihn arbeitslos geworden sind? Fragen über Fragen und man weiß so wenig.


Die Demokratie ist ein Stück weit sicherer.

Aber jetzt reicht es auch, Dampf abgelassen. Jetzt sehe ich mir erst mal an, wie meine Freiheit am Hindukusch verteidigt wird. Vielleicht zeigt man auch das Großmaul Hein Blöd in einer Rückblende. Und über den kann ich immer lachen; der ist fast so gut wie Johann König!

Bis dann,
MC

P.S.: Jürgen Roth gehört mit Egmont R.Koch und wenigen anderen zu den investigativen deutschen Journalisten, die seit Jahren Aufklärung betreiben über Geheimdienste und Organisierte Kriminalität. Also kein Wunder, dass Roth hier die Aufmerksamkeit von Proll-Gerd erregte. Übrigens vertrat der Hamburger Anwalt des Altkanzlers mit den ungefärbten Haaren auch die albanische Mafia (dank der Nato ist das Kosovo heute ein richtiger Mafiastaat… Gebt nur bei Google Gerhard Schröder+Mafianwalt ein… Aber das ist eine andere Geschichte). Beide dürfen auch gelegentlich zu nachtschlafener Zeit in den öffentlich-rechtlichen Sendern mal eine Reportage zum Thema senden (natürlich NICHT über den DEUTSCHLAND CLAN, da sei jeder parteizugehöriger Rundfunkrat vor).

P.P.S.: Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die wirtschaftliche (weil auf Steuergeldern beruhend) Existenz von Gerhard Schröder (Ex-Kanzlerdarsteller), Joschka Fischer (Angriffskriegsbefürworter), Rudolf Scharping (dito) , Bodo Hombach und Wolfgang Clement zerstört gehört.

Advertisements

4 Kommentare so far
Hinterlasse einen Kommentar

Da bläst einem mal der rechte Wind in den Rachen, danke Martin. Du bist und bleibst mein wütend Schießgewehr in der Dunkelheit unseres Gemeinwesens, an dem, wenn schon nicht die Welt, dann doch ihre Volksvertreter genesen. Zum Wohl.

Kommentar von Detlef Soest

[…] Martin Compart haut auf unschuldige Politiker ein und hat Neuigkeiten zu seinem Roman  “Die Lucifer Connection”: […]

Pingback von Kleinkram: Klönne über ihren Glauser-Roman, Compart über Verschiedenes, Weinman über Pelecanos, D’Amato über Preise – und Killer Covers « Kriminalakte

Ich hab das hier ja erst spät entdeckt, bin aber der gleichen Meinung wie M.C. – Es gibt in diesem unserem Lande eine gewisse Klasse, denen ich am liebsten täglich die Fresse polieren möchte.

Kommentar von Eddie

Hau rein – und gib ihnen ordentlich eine von mir mit.

Kommentar von Detlef Soest




Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s



%d Bloggern gefällt das: