Gespeichert unter: Conspiracy, Paranoid, Politik & Geschichte, TV | Schlagworte: Casting Shows, Consracy, Drehbuchautoren, Nazis, Parteienkleptokratie, Verblödungsstrategie
Das kommerzielle oder private Fernsehen hatte für die Heloten der Mächtigen drei Aufgaben:
1. Entscheidend zur Atomisierung der Gesellschaft beizutragen.
2. Die Verblödung der unteren Schichten und der Jugend zu bewerkstelligen.
3. Das kritische Potential des öffentlich-rechtlichen Rundfunkssystems weitgehend zu beseitigen.
Einer der widerwärtigsten Vollstreckungsgehilfe der Politik für die Niveausenkung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.
Nach über zwanzig Jahren privates Fernsehen, kann man in allen drei Punkten gelungenen Vollzug melden. Ein heute in Vergessenheit geratener Kanzler, Helmut Kohl, von seinen Freunden Birne genannt, kommt der große Verdienst zu, dies mit Vehemenz betrieben zu haben.
Zu Punkt 1: Früher hatte Fernsehen etwas Schichten übergreifend verbindendes. Wegen der geringen Programmauswahl hatten fast alle dasselbe gesehen und konnten darüber Kommunikation herstellen. Außerdem trug die geringe Programmauswahl dazu bei, vielfältige soziale Aktivitäten außerhalb der Fernsehzelle (früher Wohnzimmer) zu betreiben. Desweiteren mutete man den Zuschauern in den 60er Jahren zur besten Sendezeit anspruchsvolle Fernsehspiele oder Dokumentation zu, die dazu geeignet waren, ihren Horizont zu erweitern.
Zu Punkt 2: Nachdem man durch unterschiedliche Aktionen die Fortpflanzung Halbdebiler gefördert hat um ein gesellschaftliches Erpressungspotential zu erzeugen, werden diese durch permanenten Beschuss der Verblödungsindustrie zu solidaritätsunfähigen Amöben erzogen, die politische Zusammenhänge nicht durchschauen. Für den Nachwuchs dieser ersten Generation degenerierter Couch Potatoes stellt sich gesellschaftliche Relevanz und materielle Erfolgsmöglichkeiten nur in zwei Faktoren da: Kinder zeugen oder Sieg in einer Casting Show (der bisherige Höhepunkt massenmedialer Perfidie). Die nicht zu erreichenden gleiten in Kriminalität ab und erfüllen damit eine wichtige Aufgabe für den repressiven Staat.
Schulsystem und Medien arbeiten Hand in Hand um die große Aufgabe der Verblödung zu erfüllen.
Zu Punkt 3: Ohne Not begann sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen dem durch die privaten ausgelösten Quotenterror zu beugen. Statt qualitative Alternativen zu bieten, passte es sich dem Niveau an, unterbot es (Ich kann Kanzler) gelegentlich problemlos. Dies wäre so nicht möglich gewesen hätten die Parteien nicht direkt (durch Partei gebundene Heloten, die auf die jeweiligen Druckposten gehoben wurden) und indirekt (Rundfunkräte gesellschaftlich relevanter Gruppen, sprich Parteien) diese Macht. Ein weiterer Aspekt um die Bundesrepublik als korrupte Parteienkleptokratie zu identifizieren.
All dies gehört zur Strategie der Vernichtung der nivellierten Mittelstandsgesellschaft, also einem Gesellschaftsmodel, das ein zu starkes Auseinanderklaffen der Schichten oder Klassen verhindern wollte und Grundlage des Wirtschaftswunders war. Politisch durchgesetzt durch die Kanzlerdarsteller Kohl, Schröder und das Wesen, das jetzt rum spinnt.
Heute ist das Fernsehen weitgehend zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Für anspruchsvolle Serien hat es lediglich die Funktion als Werbeträger für DVD-Boxen. Die Jugend des Prekariats wandert zu Computerspielen, Komasaufen und Internet ab (letztlich, und das ist wiederum Schichten verbindend, auch der Nachwuchs der Mittelschicht, soweit vorhanden).
Bis dann,
MC
Troubadour eines Kanzlers: Musikalischer Höhepunkt der Ära Proll Gert und gern gesehener Gast in der Fernsehunterhaltung.
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Die Kolumne für unverbesserliche Verschwörungstheoretiker
Nur ungebildete Idioten oder nicht minder speichelleckerischen Medienkellner schreien heute noch entsetzt „Verschwörungstheorie“, wenn sie auf Fakten stoßen, die ihr lämmerhaftes Weltbild erschüttern. Deshalb mal ein kleiner Überblick über einige interessante Bücher der letzten Jahre (an dieser Stelle wird nicht dem ekeligen feuilletonistischen Geschreie nach kurzlebigen und unwichtigen Aktualitätenkram gehuldigt).
„Männer desselben Berufs schließen sich nie zusammen, es sei denn, um sich gegen die Allgemeinheit zu verschwören“, schrieb nicht etwa ein als Verschwörungstheoretiker diffamierter Autor eines Buches zum 11.9. oder des Irak-Krieges, sondern der Begründer der Klassischen Nationalökonomie Adam Smith (1723-1790). Und um Verschwörungen zu vertuschen, beziehungsweise genehme Wahrheiten zu verbreiten, bedarf es heutzutage der Medien. Der genauso viel gescholtene wie verkaufte Mathias Bröckers, der mit Andreas Hauß sein Werk FAKTEN, FÄLSCHUNGEN UND DIE UNTERDRÜCKTEN BEWEISE DES 11.9. (Zweitausendeins; mit Dokumentarfilm auf CD) vorgelegt hat, weiß auch dazu Bedenkenswertes zu berichten: „Anfang der 80er Jahre verfügten rund 400 Unternehmen über die Zeitungen, Radio- und TV-Sender der USA, heute sind es noch neun Konzerne, die den gesamten Medienoutput kontrollieren. Gerade beginnt in den USA die Debatte darüber, wie schmählich die Medien seit dem 11.9. versagt haben, indem sie kritiklos und ungeprüft das nachfaselten, was ihnen vom Weißen Haus und Ölmagnaten vorgelallt wurde. In Deutschland war dies nicht anders, wie Christian C. Walther in DER ZENSIERTE TAG (Heyne Verlag) belegt. Ohne Not unterdrückten die Heloten der Mächtigen jede unbequeme Wahrheit. Walther trägt alles ganz nett zusammen, aber leider auf eine eitle und schlecht geschriebene Weise, die manchen unnötigen Angriffspunkt bietet. Spannend erzählt ist dagegen DER BUSH-CLAN (C.Bertelsmann) von Kitty Kelly, die – trotz massiver Repressionen – mit tausend Menschen für ihr Buch gesprochen hat, die reichlich Unerfreuliches über diese Familie zu berichten haben. Kelly zeigt das bestürzende Bild einer Dynastie von mittelmäßigen, habgierigen und skrupellosen Machtmenschen. Eine Familie, bei der Drogenmissbrauch, Ehebruch, Vorteilsnahme im Amt, Ämterpatronage und illegale Geschäfte selbstverständlich sind. Man erfährt einiges, was man so noch nicht gelesen hat: “ ‚Sie wissen doch, was sie in Florida während der Stimmennachzählung vom Wahlkampf 2000 gemacht haben’, antwortete er und schilderte mir dann ausführlich den so genannten „Brooks Brothers Riot“ von republikanischen Parteiaktivisten. Diese Männer stürmten die Räume des Wahlprüfungsausschusses, was dazu beitrug, dass die Stimmauszählung in Miami abgebrochen wurde. Um seine Behauptung zu beweisen, schickte der Mann mir Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass viele Randalierer von Bushs Nachzählkomitee bezahlt worden waren.“ Und wer sind die Gruppierungen, die hinter Bush und seiner Mafia stehen? Der Geschichtsprofessor Theodore Roszak von der Berkeley University nennt in seiner sozio-politischen Betrachtung ALARMSTUFE ROT-AMERIKAS WILDWEST-KAPITALISMUS BEDROHT DIE WELT (Riemann Verlag) Gruppierungen: Die Corporados, Wirtschaftsmagnaten, deren Gier keine Grenzen kennt, Killer-Ceos, die sich jenseits aller Gesetze wähnen und dem Sozialdarwinismus huldigen, die Triumphalisten, die ihr Heil in der militärischen Aufrüstung suchen und nicht zuletzt die religiösen Fundamentalisten, die eine christliche Weltordnung herbeibomben wollen – wenn es denn sein muss.
Eines der wichtigsten Sachbücher der letzten Jahrzehnte dürfte die längst überfällige deutsche Ausgabe von Alfred McCoys DIE CIA UND DAS HEROIN – WELTPOLITIK DURCH DROGENHANDEL (Zweitausendeins) sein. Es ist das Lebenswerk des Amerikaners, der seit 1970 die Geschichte des Drogenhandels recherchiert. Sein Buch wurde zuletzt 2003 auf den neuesten Stand gebracht und ist schlichtweg das Standardwerk, das man gelesen haben muss. McCoy beschreibt minutiös, wie skrupellos die Kolonialmächte Drogenhandel betrieben, mal legal mal illegal, je nach Profitinteresse. Besonders die Drogenkriege der Amerikaner nehmen einen breiten Raum ein. Daneben erfährt man interessante Details: Die Zahl der verbotenen Drogen erhöhte sich bis 1995 auf 245; 1931 waren es erst 17 gewesen. Ende der 90er Jahre war der globale Drogenhandel nach Angaben der UNO eine 400-Milliarden-Dollar-Industrie mit 180 Millionen Konsumenten mit acht Prozent am Welthandel – vor Textil-, Stahl- oder Autoindustrie.
P.S.: Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die wirtschaftliche (weil auf Steuergeldern beruhend) Existenz von Gerhard Schröder (Ex-Kanzlerdarsteller), Joschka Fischer (Angriffskriegsbefürworter), Rudolf Scharping (dito) Bodo Hombach und Wolfgang Clement zerstört gehört.