Martin Compart


WEISE WORTE by Martin Compart
3. August 2014, 11:21 vormittags
Filed under: Weise Worte

“Die USA sind keine Demokratie; sie sind eine Republik.”

Gore Vidal

spc_vidal



WEISE WORTE by Martin Compart
19. Juli 2014, 12:30 nachmittags
Filed under: Weise Worte | Schlagwörter:

Warum sind so viele Buchverlage in der Krise?

Weil bei ihnen die Logistik Strategie und Ziel bestimmt.



WEISE WORTE by Martin Compart
2. Juli 2014, 1:07 nachmittags
Filed under: FLASHMAN, Weise Worte | Schlagwörter:

Wäre ich kein Engländer, so wäre ich gern ein Deutscher. Sie sagen, was sie denken, und das ist im allgemeinen nicht viel, und sie sind bewundernswert ordentlich. Jedermann in Deutschland kennt seinen Platz und bleibt in seinen Schranken und katzbuckelt vor denen, die über ihm stehen – deshalb ist es ein ausgezeichnetes Land für Gentlemen und Angeber… in Deutschland waren die Angehörigen der unteren Schichten gefügig wie weißhäutige Nigger. Im ganzen Land herrscht hervorragende Disziplin und Zucht, und trotz ihrer Fügsamkeit gehören seine Bewohner zu den besten Soldaten und Arbeitern der Welt. Die Grundlage all dessen ist natürlich Dummheit, die bei Menschen vonnöten ist, will man sie dazu bringen, gut zu kämpfen oder zu arbeiten.

Harry Flashman in ROYAL FLASH, Kübler Verlag.

MacDonald_Royal-Flash[1]

http://compartsflashman.wordpress.com/



WEISE WORTE by Martin Compart

Ein kurzer und intelligenter Überblick, wie Europa und die USA seit langem den Planeten verseuchen, über unsere tägliche Gehirnwäsche und das Leid, auf dem der Wohlstand unserer Millionäre und Boni-Heloten basiert. Und nicht zuletzt über die Scheiße, die der Westen einmal mehr in der Ukraine einrührt:

http://www.counterpunch.org/2014/03/07/the-indoctrinated-west/



WEISE WORTE: ROBERT LUDLUM by Martin Compart
10. November 2012, 11:03 vormittags
Filed under: Conspiracy, Weise Worte | Schlagwörter:

“This is no longer the age of Aquarius – it´s the age of conspiracy.”

… sagte Robert Ludlum wohl bereits in den 1970ern (Quelle: 100 Masters of Mystery and Detective Fiction; Salem Press, 2001, S.419.)



WEISE WORTE: “Der Spiegel” über “The Mick” by Martin Compart
20. Juli 2012, 9:56 vormittags
Filed under: Deutsches Feuilleton, Mickey Spillane, Weise Worte | Schlagwörter:

In Amerika, wo Spillanes grimmige Ergüsse in der “Signet”-Taschenbuchreihe (Motto: “Das gute Buch für jedermann”) erscheinen, wurden Hochschullehrer genau so wie Hausfrauen von der Hammer-Manie befallen. Kein Grad der Bildung schützt davor, denn er injiziert seine kannibalistische Sex-Soße mit teuflischer Treffsicherheit genau an dem Punkt, wo bei jedem gesetzesfürchtigen Bürger der Höhlenmenschen-Instinkt sitzt, eingesperrt in den Kerker der Konventionen, doch keineswegs verkümmert…
“Von Conant und Homer kann ich ja schließlich nicht leben”, entschuldigt sich Kurt Enoch, der aus Hamburg nach den USA ausgewanderte Verleger Spillanes, wie alle seine Kollegen aus der Branche, die glauben, sie könnten das gute Buch retten, indem sie schlechte verkaufen und sich dabei wie Retter der Kultur vorkommen…

Mickey Spillane, der hochbezahlte 35jährige Barbar mit Frau, zwei Kindern und einem Häuschen auf dem Land, ist stolz darauf, daß er eine Menge altmodischer Hemmnisse niedergewalzt hat – einschließlich des Zwanges, wenigstens grammatikalisch einwandfrei schreiben zu müssen. Als die Kritikerin Edith Walton ihm in einer Radio-Unterhaltung nachwies, daß er seine Foltermethoden auch gegen die Regeln der englischen Sprache anwende, erwiderte er: “Für das Geld, das ich mache, ermorde ich die Grammatik nicht nur: ich trample noch auf ihrer Leiche herum.”

Er (Mike Hammer)hat ein Gesicht, das eine Sonnenuhr zum Stillstand bringen würde, den Körper eines polnischen Hochofen-Stokers und das ethische Bewußtsein eines betrunkenen Kopfjägers. Er rast in einem hochgekitzelten Mercury-Wagen herum, ein selbsternannter Asphalt-Erzengel mit zwei Pistolen und dem sexuellen Appetit eines Eisenbahnwaggons voll griechischer Satyrn.
Wie Hammer es ausdrückt: “Holt die großen Bonzen und zeigt ihnen den langen Weg ins Nichts….

(aus DER SPIEGEL Nr.36/1953)



WEISE WORTE by Martin Compart
16. Mai 2012, 9:46 nachmittags
Filed under: Weise Worte | Schlagwörter:

Drei totalitäre Ideologien habe ich erlebt: den Bolschewismus, den Nationalsozialismus und die “Political Correctness”. Und alle drei sind mir als Konservativer, der Freiheit über alles schätzt, zuwider.”

Frederick Forsyth (FAZ, 8.9.2010)



WEISE WORTE by Martin Compart
4. Mai 2012, 11:09 nachmittags
Filed under: Drehbuch, TV, TV-Serien, Weise Worte | Schlagwörter: ,

“Wenn dir im deutschen Fernsehen jemand sagt: Mach mal so was wie ,Breaking Bad’, diese Serie über einen todkranken Chemielehrer, der Drogen verkauft, kommt am Ende ein heuschnupfenkranker Kommissar dabei raus”, sagt Ortun Ertener, einer der wenigen erfolgreichen und anspruchsvollen deutschen Drehbuchautoren, die auch was zu riskieren versuchen.



WEISE WORTE by Martin Compart
5. April 2012, 7:58 vormittags
Filed under: Weise Worte | Schlagwörter:

“Wer kann den Fortbestand des westlichen Kapitalismus als ein hehres Ziel ansehen?”

“In den Augen der Regierung der USA war Terror kein Terror, außer er kam von der Linken.”

Graham Greene (Collected Essays)



DAS WORT ZUM BIER HOLEN: WAHL IN DER NÄHE FRANKREICHS! by Martin Compart
26. März 2012, 3:57 nachmittags
Filed under: Ekelige Politiker, fdp, ORGANISIERTE KRIMINALITÄT, Politik & Geschichte, Weise Worte | Schlagwörter: , ,

Die gestrige Wahl im Saarland ließ zumindest in einer Sache Freude aufkommen: Das Ergebnis der um ihre eigene Bedeutungslosigkeit kreisenden FDP. Sie kann weiterhin ihrer eigenen Verwesung gelassen entgegen sehen und sich in Berlin noch ein kurzes Weilchen mit Palastintrigen befassen. Der Pareiversorgungsbeauftragte im Entwicklungshilfeministerium muss sich allerdings beeilen, um nicht den Überblick über das Diebesgut zu verlieren. Erbarmungslos arbeiten an der Befriedigung ihrer eigenen, unstillbaren Habgier ist ja das, was man Parteien übergreifend als Konsens aller Demokraten bezeichnet. Und da bleibt der FDP nicht mehr viel Zeit um ihren gelben Wagen voll zu laden (wieviel Kohle hat den Steuerzahler bisher schon dieser Pumuckel Walter Scheel gekostet?).

Leider haben es die grün lackierten Blockwarte – oder “die Gurken”, wie Andreas Rebers zu sagen pflegt -
knapp geschafft.
Und das Wahlvieh hat auch dafür gesorgt, dass der Alien Heiko Maas (man muss sich mal seine irren Augen ansehen) mit der alten Tante SPD verhindern kann, das es so etwas wie eine – hier kommt ein Euphemismus – linke Regierung geben wird, die ja klar über eine Mehrheit gegenüber dem rechtskonservativen Lager verfügt. Aber die SPD ist ja nicht erst seit Proll Gert ein Verein zur Verhinderung gesamtgesellschaftlichen Fortschritts. Ich selbst habe mir schon in jungen Jahren eine entschiedene und höchst ungünstige Meinung über diesen Interessenverband gebildet. Und so begab es sich höchst treffend, dass ich den gestrigen Wahlsonntag mit der Lektüre von Nigel Jones erhellendem Werk THE BIRTH OF THE NAZIS verbrachte. In diesem, Ernst Jünger gewidmeten, Buch fand ich eine treffende Charakterisierung der frühen SPD:

“The SPD was ostensibly a Marxist Socialist party. But in practice the party had evolved, in typically German fashion, into the mousily moderate, pragmatic and parliamentary voice oft the proletariat…In 1914 the SPD deputies in the Reichstag voted virtually en bloc for the credits necessary< to finance the war (1. Weltkrieg, diesmal nicht Jugoslawien oder Afghanistan)… The long and shameful moral decline of the SPD had begun.”

Ja, diese alten Arbeiterverräter haben Traditionen, die sie zu Recht hoch halten. Nach der NSDAP sind SPD und Grüne die beiden Parteien, die die meisten deutschen Kriegshandlungen beschlossen und durchgesetzt haben.




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