Martin Compart


STAMMTISCHGEGRÖLE: Wer schreibt, der bleibt by Martin Compart
18. November 2014, 12:46 nachmittags
Filed under: Ekelige Politiker, maschmeyer, ORGANISIERTE KRIMINALITÄT, Parasiten, Stammtischgegröle, Weise Worte | Schlagwörter: ,

“Sollten Deine Parteilinken und die Grünen die Wahl ‘vermasseln’, hast Du anschließend trotzdem große persönliche Chancen, denn Dein Image und Deine Reputation sind durch diesen richtigen Schritt noch besser, und deshalb bieten sich Dir dann vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität.”

Carsten an den lieben Proll-Gert vor der verlorenen Wahl.

Und zuvor an Bruder Nr.1: “Du bist der ‘oberste Vorstandsvorsitzende’ aller Unternehmenslenker und führst ein Unternehmen mit 80 Millionen Menschen.In tiefer Hochachtung.” Ja, der Carsten ist geschmeidig wie “ein in Olivenöl eingelegtes Zäpfchen”.

Aus den Akten, die die “Stern”-Autoren durchstöbert haben, geht nunmehr hervor, dass Maschmeyer Schröder(für ein Buch, dass er schreiben ließ) einen “Vorschuss in Höhe von EUR 2.016.380,37″ inklusive Umsatzsteuer gezahlt hat.
Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass da auch die Ballett- und Musical-Rechte mit abgegolten sind!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/maschmeyer-wie-der-awd-gruender-spd-altkanzler-schroeder-umgarnte-a-1002709.html

3535189665[1]

Strichopas bei der wohlverdienten Bier-Pause vor einem kapitalen Klo. Stehen sich diese beiden “Männerfreunde” wirklich so nahe – oder doch näher?

2-format27[1]
Thomas Oppermann, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion: „Ich bin entschieden der Ansicht, dass man Gerhard Schröder ein gutes privates Auskommen gönnen sollte.“ Quelle: dpa

Der sozialdemokratische Nachwuchs scharrt schon in den Löchern um gesellschaftliche Verbrechen durch ein schönes Leben ungeschehen zu machen.



ÜBLER FALL VON ANTI-AMERIKANISMUS by Martin Compart
30. August 2014, 1:43 nachmittags
Filed under: ORGANISIERTE KRIMINALITÄT, Paranoid, Stammtischgegröle

Wer kennt diesen Mann? Verfassungsschutz bittet alle Bürger um Mithilfe. Stoppt die Volksverhetzung.



Ein Drehbuchautor besucht RTL-Redakteure by Martin Compart
19. August 2014, 4:44 nachmittags
Filed under: Drehbuch, NEWS, Stammtischgegröle, TV, Waffenhandel | Schlagwörter:



DEUTSCHER TV-KRIMI-SCHROTT – WIE KANN ICH MITMACHEN by Martin Compart

2005 forderte mich der deutsche Drehbuchautorenverband auf, einen bösen Artikel aus Sicht der Autoren zu schreiben, Da der Verband ein Haufen von zeternden Opportunisten ist, die es sich ja nicht mit verantwortlichen Redakteuren verderben wollten, sollte ich aussprechen, was sie selbst nur bei bewusstseinserweiternden Rotweingelagen dem Nachbarn ins Ohr flüsterten.

Tat ich gerne. Und es wurde voller Freude und gegen das Honorar von ein paar Flaschen Wein (wohl eine durchaus übliche Währung unter Drehbuchautoren, die Plündrerei als affirmatives Einkaufen begreifen) in ihrer Hauspostille gedruckt, Dieser Verband schafft es bis heute nicht, Buy-outs vor Gericht als sittenwidrig einzuklagen. Erzählt mal britischen oder amerikanischen Autoren was von buy-outs; die würden das genau so wenig verstehen, wie durch Redakteursmühlen gejagte Drehbücher. Hier also, leicht bearbeitet, mein Elaborat (viel hat sich seitdem nicht geändert – eher zum schlechteren):

Das deutsche Fernsehen ist was Wunderbares: Jedes mal, wenn ich Hoffnung für den evolutionären Fortschritt der Menschheit empfinde, muss ich nur den Apparat anschalten und werde umgehend wieder zum Misanthropen, der Thomas Bernhard nachtrauert. Diese widerwärtige BRITT mit ihrer letzten übrig gebliebenen Nachmittagstalkshow (die unter Denkmalschutz gehört) führt täglich vor, was wir Kohl und Proll-Gert mit ihrer Parole MACHT KINDER IN DEUTSCHLAND zu verdanken haben. Gehirnamputiertes Lumpenproletariat, das sich in Talk-Shows setzt und beklagt, dass soziale Ämter ihre Videothekenrechnungen nicht übernehmen. Aber die Wirtschafts- Hämorrhoiden Birne+Gert wussten sehr wohl was sie taten, als sie bei zunehmender Arbeitslosigkeit zur Vermehrung aufriefen. Bei technologiebedingten Rückgang der Erwerbsarbeit kann zunehmende Bevölkerung nur zum Systemumbau führen. Ich überlasse Gore Vidal das Wort: „Obwohl junge Männer ermutigt werden, früh zu heiraten und viele Kinder in die Welt zu setzen, damit mehr Menschen leiden müssen, wenn sie wegen Ungehorsams gefeuert würden…“ Die Einführung des kommerziellen Fernsehens war ein wichtiger Schritt für die Verblödung und die Entsolidarisierung der Gesellschaft. Aber das ist ein anderes Thema, das man ausführlicher behandeln muss. Hier geht es jetzt mal um Inhalte. Wachstum bedeutet bekanntlich die ständig steigende Produktion unnützer Dinge. Und da war (dank der Krise ist nicht mehr soviel Geld da)und ist die deutsche Fernsehserie (ein eigenes Genre) ein tolles Produkt. Von LINDENSTRASSE bis SOKO – hat man je größere Scheiße gesehen? Es muss einen Grund dafür geben, das deutsche TV-Serien so erbärmlich sind.

Stellen wir uns folgende, fantastische Szenen vor: Joel Surnow bietet die Konzepte von 24 oder LA FEMME NIKITA deutschen Sendern an, oder: Brian Clemens das Konzept zu MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE, oder: RoyHuggins das Konzept zu AUF DER FLUCHT, oder: Jimmy McGovern das Drehbuch zu CRACKER (FÜR ALLE FÄLLE FITZ), oder: Stephen J.Cannell das Konzept zu WISEGUY. ( Heute müsste man Serien nennen wie SPOOKS, MAD MEN, DEADWOOD, RIPPER STREET, BREAKING BAD(die soll gerade für das ZDF vom haarprächtigen Nico H., dem Verweser deutschen Halbwissens, kopiert werden – mit einem GELDFÄLSCHER statt eines Amphetamin-Kochs!), SHIELD, THE WIRE, AMERICANS , HOMELAND, JUSTIFIED, TRUE DETECTIVE, PENNY DREADFUL usw.).

Man könnte das endlos weiter deklinieren. Was würde passieren? Wenn Sie nicht den Hauptwohnsitz im Darm des Programmchefs haben, würde dies passieren:

NICHTS.

Was für Tempo! Was für Dialoge! Welch ein suspense!

Mit etwas Glück bekämen oben genannte Herren Monate später eine Absage. Meist in schlichten Worten, die ausdrücken, dass der Zeichnende nichts begriffen hat und für den Rest seines Lebens in diesem problemlosen Zustand verharren wird. “Natürlich suchen wir immer gute Stoffe, aber momentan will der Zuschauer das von Ihnen Vorgeschlagene nicht akzeptieren.”

Großartige Logik!

Bevor es oben genannte Serien gab, wusste der Zuschauer bekanntlich nicht, dass er sie sehen will. Und: Wenn diese Quotenbüttel so genau wüssten, wonach der Zuschauer lechzt, warum reden sie sich dann die erbärmlichen Einschaltquoten schön?
Es ist kaum zu fassen, dass das großdeutsche Fernsehreich so gut wie nichts innovatives im Krimiserienbereich auf die Beine gestellt hat. Immer wurden nur die Konzepte aus anderen Ländern übernommen und teutonisch trivialisiert.

Angefangen beim legendären STAHLNETZ, das bis zur Titelmusik adaptiert wurde. Das trifft sich natürlich mit den literarischen Leistungen: Die deutsche Populärliteratur hat bekanntlich im Crime-Bereich ihre Hochleistung erbracht, als sie in den 1950-ern einen amerikanischen Helden zum Synonym für Krimi-Unterhaltung machte: Jerry Cotton (geschrieben von Autoren, die New York nur vom Globus her kannten).

Originär war die deutsche Pop-Kultur nur in der Erfindung eines Genres, nämlich des Heimatromans (abgesehen vom schwulen Abenteuerroman durch Karl May). In diesem Genre waren dann auch die TV-Leistungen befriedigend.
Die Familienserie, letztlich ein Subgenre des Heimatromans, hat bis heute unerreichte Maßstäbe gesetzt in den UNVERBESSERLICHEN. Strombergers Serie konnte durchaus mit britischen Kitchensink-Produktionen mithalten.
Dieter Wedel war großartig in diesem Genre (SEMMELINGS). Aber versuchte er es im CRIME-Genre (V-MANN, DER KÖNIG VON ST.PAULI), scheiterte er kläglich.

Crime TV. Lexikon der Krimi-Serien

Crime TV. Lexikon der Krimi-Serien

Bei Amazon kaufen

Großes Unheil richtete natürlich Herbert Reinecker an, der nach unausgegorener Simenon-Lektüre mit dem KOMMISSAR das Fernsehbild der deutschen Krimi-Serie für lange Zeit prägte. Alle heutigen Kommissarinnen oder Schimanskis sind krampfhafte Versuche einen Gegen-Reinecker zu produzieren. Originalität ist nur zulässig, wenn sie der Charakterisierung der Detektivfigur dient: “Er könnte ein
lustiges Hütchen tragen”, oder: “Machen wir ihn doch zum allein erziehenden Vater”. Dass die Konzepte immer dieselben sind, liegt an einer simplen Tatsache, die von der Pisa-Studie unterstrichen wird: Redakteure und Produzenten kennen das Crime-Genre mit seinen zahlreichen Facetten nicht. Das ist so, als würde man einen Analphabeten auf einen Lehrstuhl für Literaturwissenschaft berufen.

Halt! Der Gerechtigkeit halber darf eine echte deutsche Innovation nicht verschwiegen werden: der TATORT. Innovativ war ein Reihenkonzept, in dem Serien mit regionaler Identität gezeigt werden. Das war besonders zu Beginn faszinierend (als man etwa mit Zollfahnder Kressin einen hedonistischen Helden zuließ).
Heute ist die meist miese Qualität der einzelnen Folgen kaum noch auszuhalten. Wahrscheinlich liegt es nicht mal an den Autoren. Einige mir bekannte Redakteure sind so dämlich, dass sie jeden stringenten Plot zerstören oder aufweichen bis nur noch Schwachsinn übrig ist.

In gewisser Hinsicht war auch ALARM FÜR COBRA 11 innovativ, da die Serie deutsche Stunt- Arbeit auf internationales Niveau katapultierte. Frei nach dem Motto amerikanischer Action-Serien: 15 Stuntmen und kein Drehbuchautor in Sicht.
Das ist vielleicht ungerecht: Im Rahmen ihres Konzepts lässt das COBRA-Team gelegentlich nette Geschichten zu, so lange sie dem Verschrotten von Fahrzeugen nicht im Wege stehen. Wie die Produktion  es schafft diese dann an den Hirnentkerten von RTL vorbei zu schmuggeln, ist eines der großen ungelösten Rätseln des Universums (ein Fall für GALILEO).

——————————————————————-
ZWISCHENSPIEL: WER IST DIESER MANN?
stv1[1]
Er nennt sich Klaus Bassiner und ist Programmchef beim Quality-Sender SERVUS TV, einem virtuellen Ableger von Red Bull – und nur anzusehen, wenn man ganz viel Vodka mit ganz wenig Red Bull getrunken hat. Zuvor trieb er Jahrzehnte sein Unwesen als Serien-Redakteur und Serien-Chef beim ZDF als eine der Speerspitzen der Inkompetenz. Er versuchte dies geschickt zu tarnen, indem er ein damals in Deutschland noch unausgereiftes Produktionsmodell kultivierte, das von den schrecklichen Eigenproduktionen, die er zu verantworten hatte, ablenken sollte: Er nahm Gebührengelder des ZDF und beteiligte sich an internationalen Produktionen, bei denen er nicht mitreden durfte. Zum Glück!
Dadurch hat dieser Geistesriese auf seiner schmierigen Tanzkarte heute Credits als Co-Producer von:
JACK TAYLOR, DIE BRÜCKE, WALLANDER, KOMMISSAR BECK, DAS VERBRECHEN, TITANIC, DIE BRÜCKE, JAN FALK, FRANK RIVA, COLLECTION FRED VARGAS, AURELIO ZEN usw.
An international Player! Donnerwetter!
Das nennt man wohl Scheckbuch-Produktion. Interessant wäre es zu wissen, ob er für diese credits, die er sich als Festangestellter des ZDF verschafft hat, Royalties erhält (als Prozente bei Wiederholungen oder Verkäufen).

Während seiner ZDF-Zeit hat er in Interviews Erkenntnisse von sich gegeben, die ihn heute noch als Guru der Serientheorie aufleuchten lassen:

“Man muss zwischen Serien im Format 45 Minuten und 90 Minuten unterscheiden.

Bei den 45-minütigen Serien sind wir allerdings sicherlich etwas genreorientierter und etwas typisierter.

Ich hab gerade eine Ko-Produktion mit der BBC gemacht, „Aurelio Zen“, da sind wir relativ spät eingestiegen, aber wir haben natürlich trotzdem unseren kreativen Input eingebracht. Man merkt auch, wie der Respekt in der Zusammenarbeit wächst, weil die merken: Die Leute reden keinen Unsinn. Die können ihr Handwerk.

Serie ist ein Kontinuitätsgeschäft.

Der Sendeplatz am Mittwoch ist schwierig, wegen der vielen Sportausfälle.”
——————————————————————-

Okay also, mit innovativen Crime-Serien-Konzepten hat man bei deutschen Sendern keine Chance. Was sollte man berücksichtigen, wenn man ihnen trotzdem ein Serienkonzept aufs Auge drücken will? Nach meinen Erfahrungen folgendes:

1. Man sollte Verwandter eines Produzenten sein, der bereits viele erfolgreiche Serien für die Sender realisiert hat.

2. Man sollte bereit sein, möglichst alle Rechte an der eigenen Kreation abzutreten – bis hin zur Sittenwidrigkeit.

3. Man sollte darauf achten, dass sich das eigene Konzept nicht zu sehr von anderen Krimi-Serien des Senders unterscheidet. Statt einer 40-jährigen Kommissarin mit Menstruationsproblemen als Hauptfigur zu nehmen, sollte man andererseits mutig genug sein, eine 45-jährige Kommissarin mit Menstruationsprobleme ins Zentrum der atemberaubenden Handlung zu stellen.
Die dreidimensionale Charakterisierung sollte folgende Tiefen nicht unterlaufen: In seiner Freizeit geht unser Held gerne zum Fußball. Oder: Ihre Arbeit als Kriminalistin belastet schon mal den Ehealltag.

4. Man sollte einen Namen haben als viel beschäftigter Drehbuchautor, der pflegeleicht jeden noch so idiotischen Änderungsvorschlag eines Redakteurs begeistert aufgreift. Überhaupt ist eine Grundvoraussetzung – um einen mir bekannten Drehbuchautor zu zitieren – “so geschmeidig zu sein wie ein in Olivenöl eingelegtes Zäpfchen”.

5. Man sollte Geburtstage, Namenstage (auch des Hundes), Hochzeitstage, Jubiläen aller Entscheidungsträger kennen und über Jahre hin materiell pflegen (manchmal tut es schon ein 40 Jahre alter Malt).

6. Nie nachfragen. Auch nicht nach 20 Jahren. So erhält man sich die Option mit seinen unaufgeforderten Werken in Vergessenheit zu geraten und mal was Neues hinterher zu schieben.

7. Nicht wundern oder ärgern, wenn sich Elemente des eigenen Konzepts in einer anderen nagelneuen Serie 1:1 wieder finden. Auf Nachfrage erfährt man höchstens, dass sich das realisierte Konzept lange vor dem eigenen in der Entwicklung befand – schon zu einer Zeit, als Deutschland noch Kolonialmacht war.

8. Die Plots sollten nicht logisch sein. Das würde nur verwirren. Die intelligenteren Zuschauer sind ja eh längst zur DVD abgewandert.

9. Bei momentan angesagten Gerichtsmediziner- Serien sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Autopsieraum an einen Schrebergartenschuppen erinnert, der mit CSI-Ästhetik abfotografiert wird.

10. Angelsächsische Vorbilder nehmen und auf rechts drehen. Man nimmt das Konzept von BREAKING BAD und verharmlost einen Drogenkoch zum Geldfälscher. Aber zuvor muss man den Subtext entfernen! Der war bei BREAKING BAD: Das amerikanische Krankensystem erzeugt zwangsläufig Kriminelle. Bitte NIE Subtext. Daran scheitert jeder Redakteur. Denn der hält die farbenfrohe Kleidung von Thomas Gottschalck für dessen Subtext. Und der ist viel zu grell.

Mit diesen Tipps könnte es klappen. Aber eine
Garantie übernehme ich dafür nicht.
——————————————————————-

3-Tatort-Kopfgeld[1]

Micky Maus Schweiger, der momentan lustigste TATORT-Ermittler. Wunderbar die Schusshände, wie bei NAVY CIS. Dahinter der liebevoll schützende Kommissar, den Arm um den Lustknaben. Schlecht zu erkennen, da wiedermal Kontrast fehlt. Eine Szene, die Action und Homoerotik gleichzeitig erfüllt. Geh nach Hause, Jack Bauer! Bei uns wird der Zuschauer gefoltert, nicht der Verdächtige. Weshalb Redakteure auch Zuschauer-Folterer genannt werden.
——————————————————————-

Nachtrag:

Hinzu kommen grottenschlechte Regisseure ohne Inspiration, die immer dasselbe Licht setzen lassen und die oft unglaublich schlechten Schauspieler nicht führen können. Die Schere zwischen angelsächsischen, französischen (BRAQUO), dänischen und sogar belgischen (VERMIST) TV-Produktionen klafft nicht mehr weit auseinander, deutsche Produktionen existieren kaum am internationalen Markt. Man könnte sie höchstens für ein Bündel Bananen nach Sierra Leone exportieren. Und diese unfähigen Redakteure stehlen oder stahlen sich aus ihrer Inkompetenz, indem sie Dänen, Franzosen, Schweden oder Engländern Gebührengelder in den Rachen werfen um einen nicht verdienten credit als Mitproduzent einzuheimsen.

Schlimm ist auch, das z.Bsp. der heutige TATORT viel schlechter ist als die Reihe  in den 1970ern war. Damals war TATORT international auf ähnlichem Niveau wie die meisten angelsächsischen Serien, da (bis auf Serien wie SWEENY oder PROFESSIONALS) die Erzählweise langsamer war, ohne betulich zu sein. Außerdem waren die Drehbücher kohärent, da damalige Redakteure noch logisch denken konnten. Die angelsächsische Qualitätsrevolution, die bereits Anfang der 1980er mit Serien wie HILL STREET BLUES oder MIAMI VICE eingeläutet wurde, nahm man bei uns gar nicht zur Kenntnis.

Die Privaten kann man inzwischen vergessen, denn die müssen sich kaputt sparen und kriegen eh nichts mehr auf die Reihe (sie beschäftigen aus Kostengründen Freigänger von Irrenanstalten als Redakteure, die das entsprechende Publikum bedienen). Aber ARD und ZDF haben mehr Geld zur Verfügung als das Bruttosozialprodukt manches afrikanischen Staates (alleine die ARD-Anstalt WDR beschäftigt mehr Festangestellte als die gesamte BBC!). Was die abliefern ist trotzdem so was von grottig. Das oft beklagte geringere Budget gegenüber Amerikanern und Briten ist eine ihrer üblichen Lügen (die Abteilungen für das Formularwesen können doch nicht den ganzen Serien-Etat auffressen – oder etwa doch?).

Aber vielleicht helfen die Erklärungen des ehemaligen LINDENSTRASSEN-Redakteurs (da kann keiner unbeschadet rauskommen) und jetzigen TATORT-Koordinators („..der mächtigste Mann im “Tatort”-Reich…“, SPIEGEL ONLINE)Gebhard Henke, warum die öffentlich-rechtlichen Crime-Serien so unglaublich schlecht sind.
henkeGebhard102_v-TeaserAufmacher[1]

Aus einem SPIEGEL ONLINE-Interwiew:
Henke:„Als “Tatort”-Verantwortlicher treibt man quasi die ganze Zeit im Säurebad der politischen Korrektheit.“

„…Was Sie als Eintönigkeit kritisieren, nenne ich Sti.“ Bemängelt wurden die ewig selben Regisseure und dämlichen Plots.

„Sie unterschätzen, wie schwierig es ist, einen “Tatort” mit Brisanz anzufüllen, ohne ständig das Publikum zu überfordern.“ Mein Gott! Hätte David Simon so gedacht, hätte es THE WIRE nie gegeben. Und keine der anderen oben aufgeführten internationalen Serien. Wie sagte schon David Chase, Erfinder der SOPRANOS: “Nicht jeder Zuschauer muss alles verstehen.”

„Ich sehe mich eher als Markenschützer. Und ohne die gewissen Erneuerungen würde die Marke “Tatort” an Relevanz verlieren.“ Genau darum geht es: Das waschmittel muss im Regal verfügbar bleiben, auch wenn es verfault.

Für das deutsche Crime-TV gilt Rolf Giesens unsterblicher Satz über den deutschen Film:

„Wir wissen zwar wie es geht, aber wir können es nicht.“

Von Alf bis U.N.C.L.E. Anglo-amerikanisches Kult- TV

Von Alf bis U.N.C.L.E. Anglo-amerikanisches Kult- TV

Bei Amazon kaufen

 

<img src=”http://vg08.met.vgwort.de/na/64b123caee424d5c8dce2fbefdbebef0&#8243; width=”1″ height=”1″ alt=””>



ERMITTLER EMPÖRT! by Martin Compart
26. Juli 2014, 5:54 nachmittags
Filed under: NEWS, Stammtischgegröle, TV, TV-Serien | Schlagwörter:

So betexteten die hirnentkernten “Journalisten” die gnadenvolle Nachricht, dass weniger TATORTE am Sonntagabend auf ihr sediertes Publikum abgefeuert würden.
Das ist die gute Nachricht.
Die schlechte ist, dass auf einem TATORT-Sendeplatz eine Folge der neuen “Krimi”-Serie über einen Ermittler aus der, ich fasse kaum diese historische Boardwalk Empire-Perspektive, Weimarer Republik platziert wird. Aber auch da gibt es eine gute Nachricht: Ausnahmsweise wird das nicht von Nico Hoffmann, dem Zeitgeschichts-Verweser des deutschen Volksempfängers produziert, sondern von den lediglich peinlichen X-Filmern (denen man nur ein X für ein O machen kann).
Freuen wir uns auf eine weitere Blamage des deutschen Fernsehens!
(aus dem Protokoll eines Einstellungsgespräches beim ZDF:
“Wann war der 2.Weltkrieg?”
“Nach dem ersten.”
“Da haben wir wohl einen neuen Guido Knopp gefunden.”)



OFFENER BRIEF AN DIE GEBÜHRENEINTREIBER DES RUNDFUNKS by Martin Compart
3. Juli 2014, 1:58 nachmittags
Filed under: ORGANISIERTE KRIMINALITÄT, Parasiten, Stammtischgegröle | Schlagwörter: ,

An die Parasiten des öffentlich-rechtlichen Beitragsservice,
und ihren Kalifen Färber,

die Kölner Sektion Ihres Karnevalvereins besaß die Unverfrorenheit, mir heute einen impertinenten Fragebogen mit unfreiem Rückumschlag zuzusenden, den ich umgehend unausgefüllt, aber mit Kommentar versehen, unfrei zurückgeschickt habe.

Mit welchem Recht vermuten Sie, dass Ihre zutiefst ekelhafte Behörde davon ausgehen kann, dass ich mit ihr einen aus eigener Tasche bezahlten Briefwechsel finanzieren und eingehen möchte?

Selbstverständlich haben Sie einmal mehr Ihre Hausaufgaben nicht gemacht und nicht recherchiert, dass ich einem Zwangsgebühren zahlendem Haushalt angehöre. Aber was sollte Ihre wo auch immer rekrutierten Mitarbeiter zu einer solchen intellektuellen Höchstleistung befähigen, die jeder Depp erfüllt, der für Call Center Kundeninformationen einsammelt.
Sie sind wohl eher damit ausgelastet, Todkranke bis ins Hospiz und darüber hinaus zu verfolgen.

Ich verlange von weiteren Belästigungen Ihrerseits abzusehen, da jeder Kontakt mit Geistesgnomen meine Gesundheit beeinträchtigt.

Ich erlaube mir, diesen offenen Brief in meinen Blog zu stellen, in der Hoffnung einen verwirrten Einzeltäter zu motivieren, sich mit Ihrer Behörde auseinander zu setzen. Mir würde schon milde Genugtuung bereiten, wenn man jeden Mitarbeiter der Rundfunkbeitragsbehörde nach Kivu versetzt und den Rest seines Lebens in Coltan-Minen seine gesellschaftlich relevante Tätigkeit fortsetzen lässt.

Mit tiefer Verachtung,

Martin Compart

Färber-Kopf[1]

Das ist Färber, der führende Karrierist der Bande, und das sind die Hauptschergen der Wegelagerer

Der Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat setzt sich zusammen aus je einem Vertreter der Landesrundfunkanstalten der ARD und des Deutschlandradio sowie drei Vertretern des ZDF:

Vorsitzender:
Hans W. Färber, Verwaltungsdirektor (WDR)

Stellvertretende Vorsitzende:
Jürgen Betz, Justiziar (HR)
Karin Brieden, Verwaltungsdirektorin (ZDF)
Rainer Kampmann, Verwaltungs- und Betriebsdirektor (DRadio)

Mitglieder:
Petra Birkenbeil, Hauptabteilungsleiterin Finanzen (ZDF)
Hagen Brandstäter, Verwaltungsdirektor (RBB)
Dr. Hermann Eicher, Justiziar (SWR)
Dr. Albrecht Frenzel, Verwaltungsdirektor (NDR)
Astrid Göbel, Verwaltungsdirektorin (MDR)
Martin Karren, Verwaltungs- und Betriebsdirektor (SR)
Jan Schrader, Abteilungsleiter Finanzen (RB)
Peter Weber, Justiziar (ZDF)
Lorenz Zehetbauer, Verwaltungsdirektor (BR)

http://www.gez-abschaffen.de/index.htm

P.S.: Leider fehlt ein Vertreter der “Abteilung für das Formularwesen”.



Durchbruch beim Fracking! by Martin Compart
30. Juni 2014, 2:02 nachmittags
Filed under: Ekelige Politiker, Essen & Trinken, Stammtischgegröle | Schlagwörter:

Pk Günther Oettinger

Bei Fracking-Versuchen in Niedersachsen wurde bei dem oben abgebildeten Bio-Top (oder ist es ein seniler Pavian?) ein entscheidender Durchbruch erzielt: Dämlichkeit in nie gekanntem Ausmaß kommt als Energiequelle in den Kreislauf. Börsendatierte Unternehmen wollen sich anschließen. Der Verbraucher kann sich freuen. Als nächstes steht das transatlantische Handelsabkommen mit den USA auf der Agenda. Dann gibt es Gift auch für den kleinen Geldbeutel.




Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 87 Followern an