Martin Compart


Zur Erinnerung: Das Kotzmittel Maschmeyer by Martin Compart
20. März 2014, 7:04 nachmittags
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Der STERN machte heute sehr schön mit der Maschmeyer-Connection auf, um uns diese Parasiten näher zu bringen. Deshalb möchte ich diesen älteren Blog-Beitrag noch mal wiederholen um zu zeigen, wie lange uns dieses Ekel aus dem Dunstkreis von Ex-Kanzler Proll-Gert (den er sich mit einer Wahlkampagne für kleines Geld gekauft hatte, bevor der für kleines Geld von Putin eingesackt wurde) schon begleitet. Wieder so ein Typ, dessen Tod die Lücke schließen würde, die er hinterlässt. Manchmal sollte man sich in dieser, unserer kurzlebigen Zeit daran erinnern, wie lange schon manche Parasiten ihr Unwesen treiben.

Unlängst lief in der ARD mal wieder etwas, wofür sie eigentlich da ist: eine aufklärerische Doku über Korruption in Deutschland. Drahtzieher eines Korruptionssystems mit Sitz und Wurzel in Hannover (vielleicht das Korruptionszentrum Deutschlands): Carsten Maschmeyer, den EXPLOSIV-Seher als Begleiter einer mittelmäßigen Schauspielerin (die auch gerne in Solingen Kartoffeln verkauft; das soll sie richtig gut können) kennen. Mit der Drückerfirma für Kapitalanlagen AWD hat er Millionen verdient und dieses Unternehmen, das Kleinanleger in den Ruin trieb, für weitere Millionen an ein – was sonst -Schweizer Unternehmen verkloppt. Maschmeyer lebt in Bezirken, von denen selbst das Licht sich fern hält. Seine Visage macht jedes Foto oder Film zum Alptraum. Seinen Aufstieg charakterisiert das Manager Magazin (vom 22.2.2002) so: “Sein Schicksal wendet sich im Urlaub, auf der Insel Djerba. Ein älterer Herr spricht den jungen Mann am Pool an. Er hält ihn für ein Verkaufstalent. So einer wie Sie könnte viel Geld verdienen.” Schön, dass ältere Männer auf Urlaubsinseln nach dem wohlverdienten Entspannungsurlaub ihre jungen Freunde nicht einfach links liegen lassen. Aber das passiert wohl nur, wenn diese über wirklich außergewöhnliche Verkaufstalente verfügen.

Ein Geniestreich seiner Clique war die Riesterrente, die AWD ungeheure Summen einbrachte: Unter dem Maschmeyer-Freund Kanzler Proll Gert Schröder entwickelten die Maschmeyer-Heloten Rührup und Riester die privat und staatlich finanzierte Zusatzrente. Heute hält Riester Vorträge für AWD (für läppische 7000 Euro pro Vortrag, da sieht man was für ein mieser, kleiner Groschenstricher er ist; nicht mal ans große Geld kam er trotz seiner Mittäterschaft). Scheinheiligkeit im Endstadium. Dagegen waren Guidos Geschenke ans Hotelgewerbe Peanuts. Es bedurfte eines SPD-Kanzlers und eines grünen Vizekanzlers um das Korruptions- und Lügenniveau Deutschland auf die Ebene einer Bananenrepublick zu liften

Deutschlands peinliche Krawallrocker SCORPIONS gehören ebenfalls zum Freundeskreis. Dass Maschi und Ex-Kanzler Proll-Gert befreundet sind, verwundert eigentlich nicht. Beide stammen aus der Unterschicht und sind dieser ästhetisch nie entwachsen (Proll Gert sieht selbst im Brioni wie ein grobschlächtiger Schiffsschaukelbremser aus, der im NSU Prinz mit Fuchsschwanz von Kirmes zu Kirmes fährt). Beide lassen sich durch krude Akademiker wie Bert Rürup beeindrucken, da sie im schwarzen Loch seiner elenden Existenz sowas wie Intellektualität vermuten. Und allen ist gemeinsam (andere Korrumpel von Wolfgang Clement bis Peter Harz gehören ebenfalls dazu), dass ihr Ableben die Lücke schließen würde, die sie hinterlassen.

Beim Sehen der Dokumentation wünschte ich mir die RAF (nicht die Royal Air Force) zurück. Was die alleine in Hannover an Flurbereinigung zu erledigen hätte durch druckbedingte Konsistenzveränderungen.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die wahrgenommene Korruption in Deutschland nicht verändert. Ein Trend zur Zu- oder Abnahme von Korruption lässt sich statistisch nicht abbilden. Laut dem Bundeslagebild Korruption 2009 des Bundeskriminalamtes muss nach wie vor von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. (Berlin, 26.10.10: Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute ihren Korruptionswahrnehmungsindex,CPI, vorgelegt)



“DIE DIÄTEN MÜSSEN RAUF” – STAMMTISCHGEGRÖLE SPRACH MIT MINISTER FRIEDRICHS HANSI by Martin Compart
14. Februar 2014, 12:40 nachmittags
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45582715[1] Friedrich (links) zusammen mit seinem Spezi Wowi(rechts) bei der Eröffnung der Trinker-KiTa des Berliner Flughafens (Mehdorn konnte nicht, weil er sich Sachen auf den PC runterladen musste).

Die Pädophilieaffäre der Grünen drohte schon in Vergessenheit zu geraten, da legt die SPD, in solchen Sachen ja nicht unerfahren, einen nach und schickte einen neuen Hoffnungsträger ins Rennen, um die nicht unwichtigen Stimmen der vielen europäischen Kinderschänder für den EU-Wahlkampf zu sichern. Gerissen!Eine gute Gelegenheit, um mal wieder mit Minister Friederichs zu reden, der mich eh´ dauernd anruft um endlich in den Blog zu kommen.

MC-BLOG: Herr Minister, warum warnt ein CSU-Mitglied einen Abgeordneten der SPD?

MINISTER HANSI (weiter nur “Minister” genannt): Ja, mei. Das ist der Konsens aller demokratischen Parteien (außer die da die Linke sind). Ob CSU, Grüne, SPD oder CDU – wir sind doch alle aufstrebende Karrieristen, die außerhalb der Politik nix erreichen können. Sehen´s doch nur den Ramsauer. Ohne a gscheide Lobby, wär er am Tegernsee verreckt. Nicht mal als Heiratsschwindler hatte er es richtig geschafft. Aufrechte Demokraten achten aufeinander. Ich helfe gerne. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Unter Kollegen hilft man sich selbstverständlich um Schaden abzuwenden vom deutschen Volk.

MC-BLOG: Auch Pädophilen? Sie waren ja zu dem Zeitpunkt innerer Verteidigungsminister.

MINISTER: Ach, das mit den Pädodingens wird doch viel zu hoch sterilisiert. Ich möchte nicht in einem Land leben, wo sich ein Kind nicht vergewaltigen lassen kann, wenn´s mag.
Wir haben ja bald hier italienische Zustände mit dieser unabhängigen Justiz als Hoffnungsträger. Das ist aus demokratischer Sicht unerträglich! Das gefährdet das Wirtschaftswachstum. Aber wie! Ich habe schon von Kinderschändern gehört, die wegen des unerträglichen Drucks ins Ausland abgewandert sind. Diese unabhängige Justiz gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland!

MC-BLOG: Dann gelten die Gesetze nicht für Politiker?

MINISTER: Irgend einen Ausgleich muss es doch geben bei der miesen Bezahlung. Wenn ich nicht so ein Idealist wäre, wäre ich nicht in die Politik gegangen, sondern wäre ein hoch bezahlter Atomphysiker geworden, der wo Raketen zum Mars schießt. Da steckt das wahre Geld!

MC-BLOG: Gutes Stichwort. Diätenerhöhung.

MINISTER: Muss dringendst sein. Die Kinderpornographie wird ja auch immer teurer. Sonst wandern die klügsten Köpfe aus der Politik noch in die Kinderpornographie ab. Das sieht man ja in Belgien… Haam die eigentlich wieder a Regierung?

MC-BLOG: Spielen Sie auf die Affäre Dutroux an?

MINISTER: Sehen´s? Hätten die Belgier ihre Abgeordneten besser bezahlt, dann säße der Du… Dingens im Parlament. Dann wär´ der nicht verloren gegangen an die Kindermord-Industrie.

MC-BLOG: Aber Dutroux hat doch dafür gesorgt, dass Nihoul für Mitglieder der EU Orgien mit Kindern ausrichten konnte.

MINISTER: Ein großer Europäer.

MC-BLOG: Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

MINISTER: Ich diene weiterhin dem Wohle des deutschen Volkes.



EIN GEILER PFAFFE ALS KRIEGSHETZER by Martin Compart
5. Februar 2014, 3:07 nachmittags
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Wenn man sieht, wie der geile Pfaffe  bei seinen salbungsvollen Floskeln vor sich hin kompostiert, fällt einem umgehend Harlan Ellisons Satz ein: “Die Elemente, die im Universum am häufigsten vorkommen, sind Wasserstoff und Blödheit.”

2011_Joachim_Gauck

Warum man den feigen und eitlen Ex-DDR-Kirchenmann im Volksmund den “geilen Pfaffen” nennt (manche nennen ihn auch “Jockel, den Gockel)? Nun, weil er sich wohl wie ein durchgeknallter Louis deFunes in einem Rokoko-Roman sabbernd gerne an junge Frauen heran schleimt. In der guten, alten Tradition alter Männer, befürwortet der schlecht alternde Bundespräsident den Einsatz junger Männer für kriegerische Handlungen. Wahrscheinlich in der Hoffnung, dass junge Witwen zurückbleiben, denen er Kraft seines Amtes Trost spenden kann.

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz hat er die Katze aus dem Sack gelassen, wie Max Uthoff treffend analysierte:

Eines haben wir gerade in Afghanistan gelernt: Der Einsatz der Bundeswehr war notwendig, konnte aber nur ein Element der Gesamtstrategie sein.

“Ich muss wohl sehen, dass es bei uns – neben aufrichtigen Pazifisten – jene gibt, die Deutschlands historische Schuld benutzen, um dahinter Weltabgewandtheit oder Bequemlichkeit zu verstecken. (…)

Unser heutiges “ja” zur eigenen Nation gründet in dem, was dieses Land glaubwürdig und vertrauenswürdig macht – einschließlich des Bekenntnisses zur Zusammenarbeit mit unseren europäischen und nordatlantischen Freunden. Nicht weil wir die deutsche Nation sind, dürfen wir vertrauen, sondern weil wir diese deutsche Nation sind.”

Treffendes zum feigen Pfaffen unter:

http://www.taz.de/Kolumne-Besser/%2188071/



GROSSE NICHTRAUCHER: HEUTE: DEM HESSERL SEIN FÜHRER by Martin Compart
11. September 2013, 2:48 nachmittags
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Er hasste das Rauchen, umgab sich gerne mit Pädophilen, hatte jeden Tag einen Vegi-Tag und ließ Serbien bombardieren. Die Rede ist nicht etwa von Joschka Fischer (auf den das auch zu ¾ zutrifft; allerdings schätzt dieser dicke grunzende Mann auch ein zu Tode gequältes Tier auf dem Teller), sondern vom Urvater der Realo-Grünen. Auch heute noch gilt Adolf Hitler als Deutschlands bester Nichtraucher. Aufräumarbeiten im Führerbunker haben bewiesen: Hitler hat bis zum Ende nicht eine Zigarette angerührt. Schon damals, in den letzten Wochen des 3.Reiches, mussten rauchende Mitarbeiter des Führerbunker-Betreibers raus auf die Strasse gehen, wenn sie eine qualmen wollten. Dabei flog ihnen wohl auch die eine oder andere russische Granate um die Ohren, was ihnen den Tabakdunst zusätzlich vermieste. Vielleicht auch eine Anregung für grün-rosa gefärbte Gesetzgebung um das Rauchen vor den Kneipen zu erschweren. Ein Fall für den Gesinnungsminister Jaeger von der SPD in NRW? Der hat ja schon viel Schönes in der Gesinnungsjustiz der Nazis erkannt.

steve21/hdc/people/69/0192
Für ihn war jeder Tag Vegi-Tag.

Aus WIKIPEDIA: „Die Bewegung gegen das Rauchen in Deutschland war in den 1930ern und 1940ern die stärkste der Welt.] Die nationalsozialistische Führung missbilligte den Tabakkonsum und mehrere Mitglieder kritisierten öffentlich den Konsum von Tabak.Untersuchungen der Wirkung des Rauchens auf die Gesundheit wurden zur Zeit des Nationalsozialismus gefördert und waren zu der Zeit die bedeutendsten ihrer Art. Adolf Hitlers persönliche Ablehnung des Rauchens und die damalige Familienpolitik gehörten zu den Gründen der Kampagne gegen das Rauchen. Die Kampagne stand in Verbindung mit Antisemitismus und Rassismus.
Sie schloss Rauchverbote in Straßenbahnen, Bussen und S-Bahnen ein. Des Weiteren wurden die Gesundheitserziehung gefördert,] Zigarettenrationen in der Wehrmacht beschränkt, Vorträge zur Gesundheit für Soldaten eingeführt und die Tabaksteuer erhöht. Die Nationalsozialisten verhängten zudem Beschränkungen bei der Tabakwerbung und beim Rauchen im öffentlichen Raum und in Restaurants und Cafés… Selbst zum Ende des 20. Jahrhunderts erreichte die Anti-Tabak-Bewegung im Nachkriegsdeutschland nicht den Einfluss, den sie zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland hatte.“
Robert N. Proctor, Pennsylvania State University: The anti-tobacco campaign of the Nazis: a little known aspect of public health in Germany, 1933-45. S. 1450–3. December 1996. PMID 8973234. Volltext bei PMC: 2352989. Abgerufen am 1. Juni 2008.

FÜR ALLE FREUNDE DES KNEIPENSTERBENS, KRIEGSEINSÄTZE DER BUNDESWEHR UND DER BLOCKWARTKULTUR GILT:

WÄHLT GRÜN!

Arbeitsscheue Idioten danken es Euch mit Diätenerhöhungen.

Schließlich gilt der alte Satz:
DIE DÜMMSTEN KÄLBER WÄHLEN SICH IHRE HENKER SELBER!



DEUTSCHER TV-SERIENSCHROTT-die endlose Geschichte by Martin Compart
29. August 2013, 7:38 vormittags
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Jedes Jahr dasselbe Ritual: zu einer komplett sinnlosen Medienveranstaltung, wie etwa die Cologne Conference, werden von den verantwortlichen Wichtigtuern („Wir machen auch was über Internet und TV-Serien oder so.“) ein paar amerikanische Serienmacher der Spitzenklasse, also Angehörige einer weit überlegenen Spezies, eingeladen, damit sie den deutschen „Kollegen“ mal erzählen, wie man das so macht. Fernsehserien auf hohem Niveau, meine ich. Die deutschen „Kollegen“ hören erstaunt zu und beplappern dann wie aufgeregte Enten, was in Deutschland alles passieren müsste, damit man auch so was Schönes machen dürfe. Keiner von ihnen kommt natürlich auf den Gedanken, dass sie es nachgewiesen nicht nur nicht dürfen, sondern gar nicht können. Weder der debile Redakteur, der Subtext für eine Garagenband aus Birmingham hält, noch der ach so unterforderte Autor, der mehr How-to-write-Bücher sein eigen nennt als er moderne Klassiker der Kriminalliteratur gelesen hat. Und schon gar nicht die Produzenten und Regisseure, für die es vor BATMAN RETURNS kein Kino gab („PARALLAX VIEW war vor meiner Zeit – was ist denn das? Eine vergessene Star Trek-Folge?“).
Schlimm genug, dass sie kaum Ahnung von der komplexen Entwicklungsgeschichte der Fernsehserien haben, aber sie kenn auch weder Filme noch Bücher. Bei HBO dürften sie nicht mal das Klo schrubben.

Wer sowas (und natürlich noch viel mehr) nicht kennt, wird niemals etwas wie HOMELAND, SPOOKS, AMERICANS oder SANDBAGGERS auch nur im Ansatz entwickeln oder umsetzen können. Wer nicht weiß, wo etwas her kommt, wird auch nicht wissen, wo es hingehen könnte.

Und immer wieder die Endlosschleifen der Vorträge und Diskussionen mit den Themen: Sind wir wirklich so schlecht? Warum sind wir so schlecht? Schuld sind die Anderen. So schlecht sind wir auch nicht. Wir haben 5 Mio Zuschauer. Nächstes Jahr machen wir was ganz tolles. Aber übernächstes Jahr bestimmt.
Abends besaufen sich dann alle Teilnehmer auf Steuerkosten und steigern sich abwechselnd in Euphorie und Depression. Alle wissen tief in ihrem inneren: sie sind die unfähigsten Mediengestalter des Kontinents, deren Ideen und Durchsetzungsvermögen nicht mal fürs maghrebinische Frühstücksfernsehen reicht. Statt das Licht zu meiden, zeigen und plustern sie sich bei „Fachveranstaltungen“ und Messen in aller Öffentlichkeit.

Was deutsche Serienmacher nie begreifen werden…

Vor ein paar Tagen wurde der ZDF-Unterhaltungschef Himmler in der ZDF-Sendung „log in“ vorgeführt. Er stieß auf kritische Serien-Fans wie Kalkofe und Dietz (ein Blogger), die seine Unfähigkeit und Hilflosigkeit verdeutlichten, künftig Serien zu produzieren, die im internationalen Niveau auch nur mit Belgien (man denke an die brillante Crime-Serie VERMIST) mithalten können. Einmal mehr belegte der Mann vom Lerchenberg (unter Insidern seit Klaus Bassiners Zeiten als „Berg der Ahnungslosen“ bekannt) die alte These: „Wir wissen zwar wie es geht, aber wir können es nicht“; wobei inzwischen auch der erste Teil als Unwahrheit enttarnt ist. Bei der ARD, dem ZDF, SAT1- oder RTL-Gruppe gibt es wohl kaum jemand, der auch nur ahnt, „wie es geht“. Dass sie es nicht können, beweisen sie mit jeder Produktion aufs Neue. Die Veranstaltung ist noch in der ZDF-Mediathek zu bewundern:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1967160/Fehlt-dem-ZDF-der-Mut%253F#/beitrag/video/1967160/Fehlt-dem-ZDF-der-Mut%3F

Immer wieder erzählen überdurchschnittliche Autoren, mit welch gruseliger Inkompetenz sie es in den Sendern zu tun haben. Das zieht sich von unterster Redaktionsebene bis hin zum Programmchef oder Abteilungsleiter und gilt genauso für öffentlich-rechtliche Sender wie für kommerzielle. Diese sind kaum dazu in der Lage, Serien wie HOMELAND oder THE AMERICANS zu analysieren, wollen aber gerne auch „so was ähnliches“ machen. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass sie ein solches Projekt in Drehbuchfassung ansatzweise zu beurteilen vermögen. In diesen Regionen paart sich mindere Intelligenz mit Bildungslosigkeit. Wobei die ästhetisch-historisch größten Blindgänger wohl von den staatlich geförderten Medien- und Filmschulen kommen. Deren Ausbildungspersonal dürfte in Mehrheit gerade mal dazu in der Lage sein, eine kritisch Karl May-Film-Retrospektive in Burkina Faso zu organisieren. Die ganze Ausbildung ist deshalb auch nichts als ein trauriger Katalog überkommener Schablonen, die man perpetuiert damit sie immer wieder in die untersten Erdschichten der Gesellschaft absickern. In diesen Film-und Fernsehklippschulen müssen die Studenten erst allen Schaden und Schwachsinn erleiden um ihn dann selber auszuüben.

Niemand hier bekäme auch nur eine dieser Szenen hin.

Die visuelle Erbärmlichkeit von TATORTs oder SOKOs zeigt, auf welchem Niveau auch Regisseure von diesen Institutionen ausgebildet werden. Künftige Redakteure lernen dort höchsten das kleine 1×1 einer überholten Dramaturgie aus Reclam-Heftchen und Syd Field-Postillen und scheitern bereits an der Analyse eines Howard Gordon oder David Chase.

Wenn das ZDF beschließt einen Großteil des aus deutschen Gebühren bestehenden Serienetats in Co-Produktionen mit ausländischen Produktionen zu stecken, kann man diese Verzweiflung sicherlich verstehen. Der Sender suggeriert damit:

- Wir sind nicht dazu in der Lage, selbst Qualitätsfernsehen herzustellen (die ausländischen Produktionen werden den Teufel tun und eine unbedarfte ZDF-Lemure inhaltlich mitreden lassen; das ZDF darf Geld geben und gelegentlich einen deutschen Schauspieler vorschlagen).

- Wir bewegen uns rechtlich auf dünnen Eis. Denn deutsche Steuer- und Gebührengelder werden nicht im Inland für eigenständige Produktionen verwendet, sondern um ausländische Firmen (mit) zu finanzieren. So schwächt man nicht nur geistig sondern auch materiell die einheimische Wirtschaft mit einer Etatvergabe, die (Staats-) vertragsrechtlich zumindest bedenklich, wenn nicht sogar ein eklatanter Verstoß, ist. Das sollte ein Autoren- oder Produzentenverband, der seinen Namen verdient, juristisch mal prüfen lassen. Aber das wagt man nicht, denn sonst könnte der dafür verantwortliche Querulant aus dem Spiel genommen werden. Genauso wenig wird ein Autor gegen einen Sender oder eine Produktion vor den Europäischen Gerichtshof ziehen um sich dort die Sittenwidrigkeit seiner Buy-out-Verträge bestätigen zu lassen. International lacht man nicht nur über unsere Serien-Produkte, sondern auch noch über die Autorenverträge. Und natürlich über die deutsche Feigheit.

Deutsche Serien lassen einen emotional völlig kalt. Dabei könnte man durchaus eine Art deutsches DEADWOOD (oder noch besser: etwas Originäres) machen, dass die Welt interessieren würde. Etwa das Freikorps im Baltikum oder die Ringvereine in Berlin.

Ein weiteres Problem bei den öffentlich-rechtlichen sind die politischen Parteien, die in oligarchischer Arroganz in „ihre“ Anstalten hinein regieren. Unterdurchschnittliche Politiker, wie sie heute in diesen Gremien sitzen, haben kein Interesse an überdurchschnittlichen Serien; sie haben zwangsläufig nicht einmal Interesse an überdurchschnittlichen Programmen. Deshalb halten sie sich auch unterdurchschnittliche Satrapen als Intendanten, die wiederum darauf achten, dass ihre Mäßigkeit nicht von übermäßig klugen oder engagierten Untergebenen konterkariert wird (anders ist letztlich eine Doris J.Heinze nicht erklärbar).

Kommen wir mal dazu, was sich in Deutschland so Produzent nennt – ein ähnlich anstrengender Lehrberuf wie Privatdetektiv, Heiratsschwindler oder Society-Experte. Wer nicht durch wie auch immer geartete Zuwendungen fest im Darm eines Redakteurs oder Programmchefs sitzt, hat es schwer und gehört meist zur Kategorie der Bluffer. Auf Abendveranstaltungen erkennt man sie daran, dass sie entweder fröhlicher oder devoter als ihre schmierigen, etablierten Konkurrenten sind. Im Stab einer Produktionsfirma spiegeln sich die Mitarbeiter der Sender wieder. Dies illustriert sich oft dadurch, dass beide Parteien regelmäßig ihre Laufburschen austauschen und so den Kreis derer übersichtlich halten, die schmatzend die Etat-Tröge auslecken. Was sie verbindet ist ein Übermaß an Unfähigkeit. In diese Inzestpools werden nur neue Leute eingespeist, die ihre Fähigkeit zur Korruption und ihr Ungenügen zum anspruchsvollen Programm nachweisen.

Da sich inzwischen eine kritisches TV-Kritik auf dieses Thema eingeschossen hat, weht den Verantwortlichen ein schärferer Wind entgegen.

und:

FORTSETZUNG FOLGT

siehe auch:

http://martincompart.wordpress.com/2012/03/05/das-endlos-thema-deutscher-tv-serien-mist/

und:

http://martincompart.wordpress.com/2013/03/16/micky-maus-am-tatort-u-the-americans/



STAMMTISCHGEGRÖLE: SODOMIE-EXPERTE IM NETZ by Martin Compart
5. November 2012, 4:26 nachmittags
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Das man im Netz auf reichlich Kranke stößt, ist ja nichts neues. Die verdienen einen eigenen Blog (oder auch anderes). Jetzt bin ich auf einen Typen gestoßen, der sich als Redenschreiber und Ghostwriter für gar wichtige Leute und Institutionen bezeichnet, nämlich einen Frank Rosenbauer aus Siegen. Und der scheint wirklich was besonderes zu sein, ein echtes Multitalent. Stolz verkündet er auf seiner Homepage ein Thema seines Abschlusses als Magister Atrium an der Universität Siegen: „Verbale Höflichkeit im Englischen – Werbesprache – Denken und Sprechen(Fett gesetzt die Themen mit Einser-Abschluss.)Gesamtnote: “gut”.“ Schon erstaunlich, was junge Leute so umtreibt. Der Dampfplauderer leitet so was wie den Redenschreiberdienst REDEGOLD und kann sich vor begeisterten Referenzen kaum retten. Hier ein paar Auszüge:

„”Ganz herzlichen Dank für die Übersendung Ihres Manuskriptes der Rede zu unserem Firmenjubiläum.
Der erste Eindruck ist – um es kurz zu sagen – genial und ich bin von der Form, die Sie gewählt haben, begeistert.”

“Herzlichen Dank, jetzt komme ich gut klar. Sie waren mir eine große, große Hilfe. 

Jetzt freue ich mich schon auf diesen Tag.”

“Mein Vortrag am *** war ein voller Erfolg!

Ich hätte nicht gedacht, dass es mir gelingt, die ca. 150 Frauen – gerade bei diesem schwierigen Thema – zu begeistern.

Aber: der stürmische Applaus, nicht nur zum Ende der Rede, sprach für sich.
Auch aus dem eigenen Hause habe ich viel Anerkennung erfahren. Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich ganz herzlich. Machen Sie weiter so! Bis zum nächsten Mal …”

“Ich erinnere mich gern an die Rede, die Sie für mich vor etwa 10 Jahren geschrieben haben, als ich noch berufstätig war (Jubiläum einer Fachzeitschrift, gehalten in Dortmund).”

“Ihre Reden verblüffen mich immer wieder.”

“Die Laudatio für unseren Ehrenobermeister war ein toller Erfolg. Nochmals danke.”

“Teilweise musste ich ein bisschen umdisponieren, da ich die Rede aufgrund verschiedener Umstände im Freien halten musste. Kein Mikrofon – wenig Licht – kalt.Trotzdem war es ein voller Erfolg – es wurde geschmunzelt) und mehrere Leute gratulierten mir zur sehr schönen Rede.”

“Vielen Dank für das Manuskript. Zunächst war ich erst einmal sehr reserviert, da mir die Rede zu TIERISCH-blumig erschien und ich bisher nur sehr sachliche Reden gehalten habe.
”

Und er versichert der potentiellen Kundschaft im intro „Diskret bis ins Grab“ und „Nacharbeiten ohne Grenzen“. TITANIC-Fans finden alle Texte unter: http://redegold.de/referenzr.shtml

Quellenangaben gibt es natürlich keine. Stattdessen stellt er neben die Euphorien die Embleme bekannter Firmen, von Daimler bis zur Deutschen Bank, um den Eindruck zu suggerieren, er würde für diese Unternehmen arbeiten, Das kann sehr lustig sein, wenn er zum Beispiel neben dem Kennzeichen des Degussa- Chemieunternehmens die Referenz verkündet: “Unser Altbischof war von der Kommunionsrede völlig begeistert.

Er hat mich dieses Jahr noch einmal auf die Rede angesprochen.“

Warum interessiert mich so ein Spinner überhaupt?
Tja, jetzt kommen wir zu einigen Merkwürdigkeiten, die den Tierschützer in mir hellwach werden lassen. Dieser Frank Rosenbauer ist nämlich auch stellvertretender Vorsitzender von „Gabriella´s Hunderettung e.V.
http://www.gabriellas-hunderettung.de/

Wunderbar, denkt man sogleich erfreut. Neben seinen vielen PR-Tätigkeiten und ghostwritings, ohne die der Planet zweifellos ärmer wäre, hat dieser Tausendsassa auch noch Zeit, um sich für arme Viecher einzusetzen. Vorausgesetzt, dass ist die Funktion von „Gabriella´s Hunderettung e.V.“.

Aber dann kommts. Unter
http://rosenbauer.de/ha-zo.htm
findet man die Seminararbeit in der Veranstaltung „Sexuelle Störungen” (Psychologie) bei Prof. Christine Möller, Universität Siegen mit dem Titel „Sexueller Kontakt mit Tieren“. Das sich Wissenschaft mit den unappetitlichsten Themen beschäftigt, beschäftigen muss, ist ja klar. Aber unser Magister Atrium liefert unter dem Deckmäntelchen quasi eine Gebrauchsanweisung für Tiermissbrauch. Nur ein paar Zitate, bei denen man das Kotzen kriegen kann. Zart besaitete bitte nicht weiterlesen.

DA DER VERANTWORTLICHE INZWISCHEN DIE ZITATE GELÖSCHT HAT (SIEHE KOMMENTARE), SEHE ICH KEINEN GRUND DARIN, DASS DIESER DRECK WEITER MEINEN BLOG BESCHMUTZT UND LÖSCHE EBENFALLS. PERVERSE KÖNNEN JA SEINEN TEXT KAUFEN UND SICH DARAN ERFREUEN.

„Ponys neigen dazu, auch mal zuzubeißen,…” (FAQ,.7.6)

“Als Mindestgröße gilt in etwa der große Schäferhund…” (FAQ, 7.12)

Merkwürdigerweise stammen die seriösen wissenschaftlichen Texte von Leuten wie Bornemann oder Freud, die dieses Feld vor längerer Zeit beackert haben. Die pornographischen „Gebrauchsanweisungen“ sind dann aus irgendeinem FAQ.
Bei der ganzen Bestiality im Netz kommt es darauf nicht mehr an? Das sehe ich ganz anders. Wenn unser Magister Rosenbauer, offenbar mit Genehmigung der Universität Siegen, derartiges in den öffentlichen Raum stellt, empfinde ich das zumindest als bedenklich. Es gibt nicht mal pro forma einen Jugenschutzhinweis, aber einen Link zu Hausarbeiten.de
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/9823.html
Dort kann man dann den 45seitigen Text käuflich erwerben. Ich finde es schon erstaunlich, dass jemand, der zweiter Vorsitzender einer wie auch immer gearteten Hunderettung e.V. ist, so fasziniert von Sodomie sein kann, dass er sich in einer Seminararbeit auf diese Weise damit beschäftigt. Die Tierschützer, die ich kenne und denen ich vertraue, wissen um diese Verbrechen, treten sie aber aus Sensibilität nicht breit, Diese Tierschützer interessiert nicht, wie Missbrauch funktioniert, sondern wie man ihn verhindern oder bekämpfen kann. Ganz anderer Ansatz als der von diesem GOLDREDE-Kehlchen.

Für mich hat das einen üblen Hautgout.

P.S. : Ich wusste gar nicht, dass Siegen auch eine Universität hat. Aber das muss man wohl auch nicht. Vielleicht eine Kaderschmiede für künftige Ciceros?



STAMMTISCHGEGRÖLE: HURRA! Doris J. Heinze ist wieder da! by Martin Compart
18. Juli 2012, 5:12 nachmittags
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Dass sie ihrer Karriere dem Aussehen verdankt, ist wohl das Einzige, was man der ehemaligen NDR Fernsehspielchefin Doris J. Heinze nicht vorwerfen kann. Sie hat lediglich, wie andere auch, ihre kriminelle Energie genutzt um sich in einer höchst korrupten Branche zu bereichern. Erste Erfahrungen in Film und Korruption dürfte sie als Geschäftsführerin des Filmbüro NW e. V. gesammelt haben.Erschwerend hinzu – und das verlangt ja nach einer Haftstrafe – kommen ihre ästhetischen Verbrechen. Durch den Minderwertigkeitskomplex des Emporkömmlings Heinze wurde die Burdagattin Fuhrtwängler zur TATORT-Kommissarin und tyrannisiert mit ihrer erbarmungslosen Ausdruckslosigkeit das Zuschauerprekariat. Gnadenlos hat sie jahrelang Gebühren- und Steuergelder geplündert um ihren eigenen Drehbuchmist und den ihres Ehemannes selbst zu bewilligen. Kann man ihr das übel nehmen? Der NDR zahlte ihr ja nur läppische 104.000 Euro im Jahr; also gerade mal das Existenzminimum.

Als der Betrug aufflog, kam sie nicht in Untersuchungshaft, sondern zog sich in ihr Eigenheim auf eine Nordseeinsel zurück. Frei nach dem Tegtmeier-Motto: „…möchte ich durch ein schönes Leben meine Verbrechen ungeschehen machen“. Vorbei die schöne Zeit, wo man, umringt von Parasitenschwärmen, die erbärmliche Existenz schön denken konnte. Statt die Gelegenheit wahr zu nehmen um ins Wasser zu gehen (sie hat ja eh schon das Charisma einer Wasserleiche), setzte sie sich hin und schrieb einen Kriminalroman, der wohl das Niveau ihrer für nicht debile Zuschauer unerträglichen Fernsehspiele fortsetzt. Der mir zum Glück völlig unbekannte Ellert & RichterVerlag stellt ihr Werk so vor:

„Auf der Insel Nordstrand ist noch alles in Ordnung. In der Welt aber brechen die Finanzkrise und der isländische Vulkan Eyjafjallajökull aus damit ist die Ruhe, die der Ex-Ermittler Karl Hieronymus Schröder eben noch auf der Insel genossen hat, dahin. Inspektor Doharty aus London ruft an und holt ihn zurück in die Welt der Verbrecherjagd. Er berichtet von krummen Bankgeschäften, der russischen Mafia und mehreren Toten. Ein indisches Software-Genie muss dringend aufgespürt werden, das wegen der Aschewolke des Vulkans auf dem Frankfurter Flughafen festsitzt. Während Schröder und Doharty ermitteln, gerät der Inder zwischen alle Fronten. Nicht nur seine Auftraggeber, große Banken in aller Welt, werden zunehmend nervös, auch die russische Mafia hat ihn schon ins Visier genommen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Ein packender Thriller, eine überzeugende Erzählerin. Doris Heinze hat einen weltläufigen Thriller verfasst. Kiew, London, Mombasa, New York, Mumbai und Nordstrand sind seine Schauplätze. Vor allem aber lebt Höhere Gewalt von seinen eigenwilligen Charakteren und der schnellen, spannungsgeladenen Handlung.“

Sofort weiß der Leser, dass er in schlechten Händen ist. Da hat Doris, ihr Hirn überschätzend und unter übermenschlicher Aktivierung ihrer Willenskraft, alle Airport-Thriller studiert, um eine schnelle Mark zu machen. Woher soll die Arme auch wissen, dass der Buchmarkt nicht wie ihr Gebühren gesteuerter NDR funktioniert? Wenn man erstmal anfängt Mist zu gucken, wird man irgendwann auch mal Mist schreiben. Also sind die Chancen nicht schlecht, das Elaborat an einen Fernsehsender zu verkaufen, wenn sich erstmal die Wogen geglättet haben. Wahrscheinlich wird das aber noch einige Monate dauern.

Ein Brüller: Am ersten Tag der Verhandlung gegen Sie las sie
in der Buchhandlung Liesegang in Husum aus ihrem Kriminalroman. Der Eintritt war frei. Viele weitere Lesungen hat ihr Verlag schon angedroht. Über die leider schlecht besuchte Erstausstrahlung berichtete immerhin das deutsche Literaturmagazin NR.1, BILD.de:

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“Hohes Gericht, wir sind nur die Opfer des Systems.”

Die schönsten Zitate aus der HAMBURGER MORGENPOST zum Verfahren:

“Die 63-Jährige kommt nun wegen schwerer Bestechlichkeit, schwerer Untreue und Betrugs vor das Landgericht. Sie ist nicht allein auf der Anklagebank: Auch ihr Ehemann und die Filmproduzentin müssen sich vor der Wirtschaftsstrafkammer verantworten. “Für alle Beteiligten hat es sich um risikofreie und einträgliche Geschäfte gehandelt – zulasten der Gebührenzahler”, sagt Möllers…

Den drei Angeklagten werden insgesamt 14 Straftaten aus den Jahren 2003 bis 2009 vorgeworfen – so lange funktionierte das “System Heinze” wie ein gut geschmiertes Uhrwerk: Die damalige NDR-Fernsehspielchefin lieferte der Produzentin der AllMedia, einer früheren Tochterfirma von Studio Hamburg, stets neue Drehbücher von “Niklas Becker” und “Marie Funder”, sicherte als Gegenleistung im Sender die Auftragsvergabe an die AllMedia. Höhepunkt an Dreistigkeit bei dieser Mauschelei: Heinze verkaufte das gleiche Drehbuch zweimal, mit nur leicht verändertem Titel. Nachdem sie für “Dienstage mit Marie” bereits Honorar bezogen hatte, drehte sie der Hamburger Produktionsfirma Network Movie “Dienstage mit Antoine” an – und schädigte die Firma um rund 25 000 Euro…

Sie habe keine Ahnung gehabt, wie ihr Vorgehen “juristisch bewertet werden würde”. Schließlich sei sie nicht die einzige ARD-Redakteurin gewesen, die unter Pseudonym Drehbücher bei dem Senderverbund untergebracht habe. Eine von ihr namentlich nicht genannte Kollegin vom Bayerischen Rundfunk, die nun in der Privatwirtschaft arbeite, sei ebenso verfahren.
Sie und ihr Mann hätten ihre Pseudonyme der Verwertungsgesellschaft VG Wort gemeldet…”

Das ist gut so. Denn dann bekommt sie von der VG Wort nochmal richtig Geld, wenn ihre Machwerke wiederholt werden. Und die wird der NDR und andere ARD-Anstalten sicherlich wiederholen. So sorgt dann Kommissarin Furtwrängler und der NDR dafür, dass die Verbrechen auch später noch belohnt werden. Aber vielleicht schreibt sie dann wenigstens keine weiteren Kriminalromane. Schließlich bringt die Ausschüttung durch VG Wort und das Wiederholungshonorar (Vertrag ist Vertrag) für ein einziges TV-Spiel das x-fache eines durchschnittlichen Buchvorschusses.

“Man kann nicht mehr tun, als sich zu entschuldigen.” Weise Worte einer vom Schicksal schwer gebeutelten Frau, die viele Apfelbäume beschneiden muss. Tja, wer Spott haben will, muss erstmal für Schaden sorgen.



STAMMTISCHGEGRÖLE: KOTAU VOR DEM KULT-PARTY-KING by Martin Compart
31. März 2012, 10:06 vormittags
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Michael Ammer ist doch bestimmt kult – oder etwa nicht?
Er ist einer der überflüssigsten Männer der Republik. Wenn er seinen fast leer gesoffenen Fresskopf vor die Kamera schiebt um ein Statement über „die Kunst des Party-machens“ abzugeben, erlebt man eine intellektuelle Kernschmelze. Wie Dieter Bohlen verkörpert er das zu Geld gekommene Lumpenproletariat deren hybride Vorfahren noch nicht ganz erforscht sind. Sein Erfolgsrezept ist das Ausrichten von VIP-Partys, die er wie ein talentloser Zuhälter gestaltet: Willige dumme hübsche Mädchen (genannt Party-Girls), die nie eine Chance als Schlecker-Mitarbeiterinnen gehabt hätten, werden zu diesen dumpfen Geselligkeiten angekarrt wie Nutten aus der Ukraine um sich vollaufen und begrabschen zu lassen. Zu ihrem Glück ist das Ammer-Klientel immer schnell betrunken und eher an zotiger Vulgarität als an sexuellen Handlungen interessiert. Ammer Partys zeigen das Prekariat, wenn es auf allen Zylindern läuft.

Ammers evolutionäre Innovation dürfte zivilisationsgeschichtlich einmalig sein: Dumme Hühner finden, sie bei lauter Musik betrunken machen um sie dann c- bis Z-Prominenten zuführen (darunter natürlich auch ein Düsseldorfer Kult-Bordellinhaber). Diese Party Girls verstehen unter subtiler Erotik im Keller einer Plattenbausiedlung den Rock zu heben, während sich eine Kosovo-Albaner-Gang hinter ihnen mit den Hosen in den Kniekehlen formiert. Dazu tönen aus dem Ghettoblaster Geräusche von Scooter. Meistens sind sie schwer davon beeindruckt, dass Getränke nicht aus Pappbechern gekippt werden. Für diese Erfahrungen werden sie dem feisten Party-König immer dankbar sein, weil sie ihren Horizont erweitert hat.

Es ist bisher nicht nachgewiesen, dass neben Alkoholika auf diesen Partys auch Kult-Viagra und kolumbianisches Rohrfrei gereicht wird. Empirisch leicht nachzuweisen wäre vielleicht, dass das Bewusstsein von Ammer und seinem Gesindel auf dem Niveau von mit Ritalin abgefüllten kastrierten Kampfhunden angemeldet ist.

Ein Proll mit Partygirls im Feinkostgeschäft

Ammer war zwar nicht in der Fremdenlegion, in San Quentin oder bei der Kult-SAS, aber er ist ein Bursche, der immer da hingegangen ist, wo es nur die Härtesten schaffen: auf Bewährung. Wie die ähnlich gestrickten Freunde von BILD am 7.8.2009 investigativ ermittelten: “2005 wurde er von zwei 15-Jährigen wegen versuchter Vergewaltigung angezeigt. Bereits 1995 stand Ammer wegen Kokain-Besitzes, gefährlicher Körperverletzung und sexueller Nötigung vor Gericht. Er hatte die damals eine 22-Jährige mit dem Versprechen, dass Till Schweiger und Heiner Lauterbach auf sie warten würden, in ein Hotel gelockt. Dort hielt er sie 24 Stunden lang fest und zwang sie, Kokain zu schnupfen. Sie musste sich nackt ausziehen, er schlug und fesselte die Frau. Der Partykönig wurde zu 18 Monaten Haft auf Bewährung und 10 000 Mark Schmerzensgeld verurteilt.“ Kein Wunder, dass er nach diesen harten Schicksalsschlägen heute so wirkt, als ober zum Sündigen kaum noch Kraft hat.


Die Kehrseite des frohen Treibens. Manchmal geht es so brutal zu wie in einem schwarzafrikanischen Kult-Bürgerkrieg!

Wegen seiner Verdienste um die Volks-DNA wurde sogar in Bayern ein Kult-See nach ihm benannt.


Romantischer Blick über den Michael-Ammer-See. Wunderbar zum chillen.



STAMMTISCHGEGRÖLE: KRIEGSVORBEREITUNGEN WERDEN WIEDER AKTUELL by Martin Compart
6. März 2012, 4:22 nachmittags
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Blöd gelaufen. Ein Sprachführer für die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan mit persischen Militärfloskeln zeigt, dass geplant ist deutsche Soldaten bei einem Krieg gegen den Iran einzusetzen. Aufgeflogen ist es durch eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Inge Höger. Unten stehendes Video zeigt sehr schön wie sich Staatssekretär Christian Schmidt windet und sein Ton macht deutlich, daß sein Demokratieverständnis ähnlich klein wie sein Hirn ist.

Verlogen und ekelig. Der Iran liegt südlich von Afghanistan. Die deutschen Soldaten sind in Norden eingesetzt, wo niemand persisch spricht.

Zum Ausgleich noch einen verblödeten SPD-Hinterbänkler, der “die Region nicht bereist hat” und im Crash-Kurs von Scholl-Latour scheitert aber jederzeit für die Erhöhung seiner Diäten stimmen musste, da wir sonst nicht mehr die klügsten Köpfe für die Parlamente gewinnen können.

Lebenslauf eines der klügsten Köpfe Deutschlands. Das Volk dankt, dass so ein begehrter und qualifizierter Mann für die paar Pinunsen bis hin zur geistigen Erschöpfung unsere Bevölkerung vertrat:

Gert Weisskirchen verließ 1960 das Gymnasium Wiesloch mit der Mittleren Reife und besuchte anschließend bis 1962 die Höhere Handelsschule Heidelberg. Er legte dann die Kaufmannsgehilfenprüfung ab und leistete danach das kaufmännische Praktikum ab. Anschließend absolvierte er ein Studium an den Pädagogischen Hochschule (PH) in Heidelberg und Karlsruhe sowie ein Zusatzstudium der Fächer Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaft und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Von 1969 bis 1972 war Weisskirchen als Lehrer an der Realschule Eppingen und von 1972 bis 1975 als wissenschaftlicher Assistent an der PH Heidelberg tätig. Danach war er bis zu seiner Beurlaubung 1980 Professor für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Wiesbaden. Seit 1995 ist er Honorarprofessor für angewandte Kulturwissenschaften an der Fachhochschule Potsdam.2009 kandidierte Weisskirchen nicht mehr für den Bundestag.
Jetzt genießt er wohl die Annehmlichkeiten seiner parlamentarischen Pension, die geringer ist als Wulffs Ehrensold. Ein Skandal! War doch so ein kluger Kopf aber auch…



STAMMTISCHGEGRÖLE: GRIECHEN STIMMEN ÜBER „WETTEN DASS…!?“ AB! by Martin Compart
9. Februar 2012, 6:35 nachmittags
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Währen die Welt in Unordnung gerät, verharren die Deutschen in urvölkerlicher Stammesdumpfheit. Nervös wie frisch entlassene Kinderschänder starren sie auf die entscheidende Frage des Universums: WER WIRD NACH GOTTSCHALCK WETTEN DAS ÜBERNEHMEN? Statt sich darüber zu freuen, diesen langweiligen und eitlen Nichtskönner los zu sein, erstarren sie angst- und erwartungsvoll zugleich bei der Nachfolgefrage für den Moderator  einer debilen Sendung die hier in diesem unseren Lande als Unterhaltung firmiert. Unterhaltung für geistige Krüppel. Die längst die Hoffnung aufgegeben haben, am Kneipentresen je wieder ein philosophisches Gespräch über die Bundesliga zu führen. Zum Glück hat der internationale Gerichtshof in Den Hag der bangen Suche des Lerchenbergs und dem Rumgezicke von Hape Kerkeling nun ein Ende gemacht: Das griechische Volk stimmt in einer Urabstimmung über die Kandidaten ab, die als Nachfolger des blond gefärbten Stammlers mit dem begrenzten Wortschatz ihren Einsatzbefehl erhalten haben. Ich darf diese Kandidaten exklusiv in meinem Blog vorstellen:








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