Martin Compart


zum Schäuble-Skandal by Martin Compart
3. April 2012, 9:33 vormittags
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Der Wirtschaftsminister erweist sich als größter Feind der Steuerfahnder. Natürlich mit Rückendeckung der noch ein wenig zuckenden Leiche FDP.

Da möchte ich doch an dieser Stelle an mein Interview im letzten Jahr erinnern:

HIESS: Wird es einen dritten Roman geben?

COMPART: Dank Schäuble habe ich Stoff. Der erste deutsche Minister der Mafia-Lobby. Mit seinem Schweizer Abkommen hat er dafür gesorgt, dass Steuerfahnder und Kripo nicht mehr der Spur des Geldes folgen dürfen. Damit ist Deutschland endgültig belgiesiert. Ich habe aber auch gehört, das Schäuble ein guter Mensch sein soll. Angeblich spendet er seine abgefahrenen Rollstuhlreifen afrikanischen Stämmen, damit sie sich Sandalen daraus machen können.

Das klang doch alles mal ganz anders:

Wenn da nicht System dahinter steckt:

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DAS WORT ZUM BIER HOLEN: WAHL IN DER NÄHE FRANKREICHS! by Martin Compart
26. März 2012, 3:57 nachmittags
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Die gestrige Wahl im Saarland ließ zumindest in einer Sache Freude aufkommen: Das Ergebnis der um ihre eigene Bedeutungslosigkeit kreisenden FDP. Sie kann weiterhin ihrer eigenen Verwesung gelassen entgegen sehen und sich in Berlin noch ein kurzes Weilchen mit Palastintrigen befassen. Der Pareiversorgungsbeauftragte im Entwicklungshilfeministerium muss sich allerdings beeilen, um nicht den Überblick über das Diebesgut zu verlieren. Erbarmungslos arbeiten an der Befriedigung ihrer eigenen, unstillbaren Habgier ist ja das, was man Parteien übergreifend als Konsens aller Demokraten bezeichnet. Und da bleibt der FDP nicht mehr viel Zeit um ihren gelben Wagen voll zu laden (wieviel Kohle hat den Steuerzahler bisher schon dieser Pumuckel Walter Scheel gekostet?).

Leider haben es die grün lackierten Blockwarte – oder “die Gurken”, wie Andreas Rebers zu sagen pflegt -
knapp geschafft.
Und das Wahlvieh hat auch dafür gesorgt, dass der Alien Heiko Maas (man muss sich mal seine irren Augen ansehen) mit der alten Tante SPD verhindern kann, das es so etwas wie eine – hier kommt ein Euphemismus – linke Regierung geben wird, die ja klar über eine Mehrheit gegenüber dem rechtskonservativen Lager verfügt. Aber die SPD ist ja nicht erst seit Proll Gert ein Verein zur Verhinderung gesamtgesellschaftlichen Fortschritts. Ich selbst habe mir schon in jungen Jahren eine entschiedene und höchst ungünstige Meinung über diesen Interessenverband gebildet. Und so begab es sich höchst treffend, dass ich den gestrigen Wahlsonntag mit der Lektüre von Nigel Jones erhellendem Werk THE BIRTH OF THE NAZIS verbrachte. In diesem, Ernst Jünger gewidmeten, Buch fand ich eine treffende Charakterisierung der frühen SPD:

“The SPD was ostensibly a Marxist Socialist party. But in practice the party had evolved, in typically German fashion, into the mousily moderate, pragmatic and parliamentary voice oft the proletariat…In 1914 the SPD deputies in the Reichstag voted virtually en bloc for the credits necessary< to finance the war (1. Weltkrieg, diesmal nicht Jugoslawien oder Afghanistan)… The long and shameful moral decline of the SPD had begun.”

Ja, diese alten Arbeiterverräter haben Traditionen, die sie zu Recht hoch halten. Nach der NSDAP sind SPD und Grüne die beiden Parteien, die die meisten deutschen Kriegshandlungen beschlossen und durchgesetzt haben.



STAMMTISCHGEGRÖLE: KRIEGSVORBEREITUNGEN WERDEN WIEDER AKTUELL by Martin Compart
6. März 2012, 4:22 nachmittags
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Blöd gelaufen. Ein Sprachführer für die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan mit persischen Militärfloskeln zeigt, dass geplant ist deutsche Soldaten bei einem Krieg gegen den Iran einzusetzen. Aufgeflogen ist es durch eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Inge Höger. Unten stehendes Video zeigt sehr schön wie sich Staatssekretär Christian Schmidt windet und sein Ton macht deutlich, daß sein Demokratieverständnis ähnlich klein wie sein Hirn ist.

Verlogen und ekelig. Der Iran liegt südlich von Afghanistan. Die deutschen Soldaten sind in Norden eingesetzt, wo niemand persisch spricht.

Zum Ausgleich noch einen verblödeten SPD-Hinterbänkler, der “die Region nicht bereist hat” und im Crash-Kurs von Scholl-Latour scheitert aber jederzeit für die Erhöhung seiner Diäten stimmen musste, da wir sonst nicht mehr die klügsten Köpfe für die Parlamente gewinnen können.

Lebenslauf eines der klügsten Köpfe Deutschlands. Das Volk dankt, dass so ein begehrter und qualifizierter Mann für die paar Pinunsen bis hin zur geistigen Erschöpfung unsere Bevölkerung vertrat:

Gert Weisskirchen verließ 1960 das Gymnasium Wiesloch mit der Mittleren Reife und besuchte anschließend bis 1962 die Höhere Handelsschule Heidelberg. Er legte dann die Kaufmannsgehilfenprüfung ab und leistete danach das kaufmännische Praktikum ab. Anschließend absolvierte er ein Studium an den Pädagogischen Hochschule (PH) in Heidelberg und Karlsruhe sowie ein Zusatzstudium der Fächer Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaft und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Von 1969 bis 1972 war Weisskirchen als Lehrer an der Realschule Eppingen und von 1972 bis 1975 als wissenschaftlicher Assistent an der PH Heidelberg tätig. Danach war er bis zu seiner Beurlaubung 1980 Professor für Sozialpädagogik an der Fachhochschule Wiesbaden. Seit 1995 ist er Honorarprofessor für angewandte Kulturwissenschaften an der Fachhochschule Potsdam.2009 kandidierte Weisskirchen nicht mehr für den Bundestag.
Jetzt genießt er wohl die Annehmlichkeiten seiner parlamentarischen Pension, die geringer ist als Wulffs Ehrensold. Ein Skandal! War doch so ein kluger Kopf aber auch…



STAMMTISCHGEGRÖLE: Drecksbanken by Martin Compart
7. Februar 2012, 6:38 nachmittags
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Gerade habe ich in der WDR-Service-Zeit einen Beitrag gesehen, der mich auf 180 hochgeschossen hat. Die VR-Bank hat jemanden das Konto gekündigt, der in die private Insolvenz geraten ist. In diesem Fall durch ein schwieriges und schlimmes Schicksal. Am Ende stand natürlich das, was immer am Ende steht: Job verloren und nicht mehr dazu in der Lage, die aufgelaufenen Kosten zu begleichen. Trotz alle Bemühungen gab ihm KEINE Bank auch nur ein Guthaben-Konto. Seine Sozialhilfe bekam er mit Barscheck und die laufenden Kosten musste er per Scheck erledigen. Kosten: 80 Euro im Monat! Dafür hätte er – nach eigener Aussage – zwei Wochen Lebensmittel kaufen können.

Man muss sich das mal genau überlegen: Diese Vollidioten in den Banken kriegen für ihr Versagen (das nicht mit persönlicher Haftung oder Insolvenz belegt wird) Milliarden Steuergelder in platt zu tretenden Ärsche. Aber ein Bürger hat kein festgeschriebenes Recht auf ein Konto.
Naja, nachdem der WDR-Journalist sich reingehängt hatte (keine Interviews von der VR-Bank), bekam der Mann wenigstens bei der Stadtsparkasse Oberhausen (auch die Deutsche Bank, wie alle anderen, hatte abgelehnt) ein Guthabenkonto. Der wollte nie einen Überziehungskredit oder sonstigen Scheiß, mit dem diese protektionierten Plünderer einen zumüllen. Nur ein simples Konto! Verschanzt in der Dumpfheit ihrer Filialleiter-Büros, haben sie sich diese Geldverbrenner wahrscheinlich tot gelacht. Man sollte sie alle teeren und federn und noch mehr… Genau wie die Politiker, die ihnen unser Geld in den Arsch schieben. Im Vergleich zu den Banken, kriegen die Griechen doch nur Peanuts. Und im Gegensatz zu den Banklemuren verstehen die durchschnittlichen Griechen wenigstens zu leben.


…immerhin: der gute Wille zählt.



STAMMTISCHGEGRÖLE: ACHTET AUF KATZENFÄNGER UND ANDERE TIERQUÄLER by Martin Compart
25. Januar 2012, 5:01 nachmittags
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Es ist wirklich zum kotzen: Immer wieder sehe ich an einer meiner Laufstrecken (laufen, joggen=bei mir ein Euphemismus für zügiges voran schleppen) Mitteilungen an Pfählen oder Zäunen über verschwundene Katzen. Das erlebe ich nun seit Jahren. Es gibt immer noch genügend Siedlungen oder Vororte, wo diese verfluchten Katzenfänger zuschlagen können, ohne erwischt und getötet zu werden. In Niedersachsen treibt wieder ein Ripper sein Unwesen und metzelt Schafe so bestialisch nieder, dass selbst die hart gesottenen Bauern kotzen. Dieser Abschaum darf sich nicht auf Rechtsstaatlichkeit beziehen, da das Bürgerliche Strafrecht lediglich Verbrechen gegen Menschen oder Sachen ahndet. In meiner kleinen primitiven Welt gehören Tierquäler und Katzenfänger aus dem Universum annulliert. Meinetwegen dürfte man auch bei Tier-KZ-Firmen wie WIESENHOF die Betreiber, Mitarbeiter und Kunden final zur Rechenschaft ziehen. Von Pharma- und Kosmetikfirmen (deren Kundinnen sich die Schmiere als Hohlraumversieglung auf die hässlichen Schädel schmieren) gar nicht abgesehen.
Es war diese hilflose Wut, gerade auf diese widerwärtigen Katzenfänger, die mich u.a. dazu trieb, DIE LUCIFER CONNECTION zu schreiben um da auch ein paar Hintergründe zu recherchieren. Viele ehrenhafte Menschen in unserer Kleptokratie bemühen sich um Tierschutz, setzen viel Zeit, Geld und Energie ein. Und sie betreiben Aufklärung. Auch hier im Internet. Aber es scheint nie zu reichen, denn diese Woche habe ich wieder einen an Zäunen angebrachten Hilferuf gesehen, auf dem verzweifelte Zweibeiner den Abgang ihres kätzischen Mitbewohners beklagen und um Suchhilfe bitten. Es wird ausgehen, wie fast immer: Juli bleibt verschwunden, weil sie Katzenfängern in die schmutzigen zum Abhacken frei gegebenen Hände gefallen ist. Trotz all der Warnungen und Beobachtungen im Internet. Also gebe ich auch hier meinen Sermon dazu und veröffentliche die Passagen aus LUCIFER, die sich mit dem Vorgehen durch Katzenfänger beschäftigen. Wenn nur EINER etwas daraus dazu lernt, für die dreckigen Tricks sensibilisiert wird und diesen Ausgeburten der Hölle dadurch EINE Katze weniger ins Netz geht, bin ich schon zufrieden.


Aus dem 3.Kapitel:

Kurz vor dem beginnenden Wald stand links ein einsames kleines Haus, von einer hohen Hecke umgeben. Der Zielort. Gill parkte den 190er halb im Feld, stieg aus und ging hundert Meter auf dem Feldweg zum Haus. Im Schutz der Hecke saß vor der Tür ein junger Mann in der Sonne, einen kleinen Welpen auf dem Schoß. Das Gesicht war offen, wirkte flach. Der Körper drahtig und durchtrainiert. Zwei riesige Labradors kamen böse knurrend auf Gill zu. Dominik rief ihnen etwas zu. Sie stellten das Knurren ein und schnüffelten an Gill.
„Ich bin Gill. Wir haben telefoniert.“
„Denk´ ich mir.“
„Wieso geht der eine so komisch?“
„Heinrich hat Probleme mit der Hüfte. Genetisch bedingt. Ein Zuchthund. Man sollte alle Züchter erschießen. Es gibt genügend Kreaturen in den Tierheimen.“
„Man sollte die Käufer von Zuchttieren erschießen.“
„Heinrich ist ein typisches Scheidungskind. Er sollte an Kindes statt die Ehe retten. Hat nicht funktioniert. Tut es nie. Auch nicht durch Kinder.“
„Was erwartest du von Idioten, die bei Züchter kaufen?“
Ein Grinsen ging über Dominiks offenes Gesicht. Gill musterte ihn. Er hatte Sommersprossen, wirres rotblondes Haar und intelligente Augen. Trotz der Wärme trug er eine paramilitärische Kampfjacke. Gill sah das von einem metallenen Pferdekopf gekrönte Lappenmesser aus der Innenseite hervorgucken. Lappenmesser können verdammt scharf und gefährlich sein. Um Tiere abzustechen trug es Dominik sicherlich nicht bei sich.
„Nora hat gesagt, du bist okay. Das reicht mir. Womit kann ich helfen?“
„Ich brauche eine Art Lagebericht. Ich suche nach einer verschwundenen Katze.“
„Dein Ernst?“
„Bei einem Auftrag mache ich keine Scherze. Ich weiß selber, dass das schwierig ist.“
„Jeden Tag verschwinden Katzen. Freiwillig oder unfreiwillig.“
„Freiwillig scheidet aus. Noch ein ganz junges Tier. Geringer Radius. Alle Suchaktionen in der direkten Umgebung waren erfolglos.“
Dominik seufzte. „Gehen wir rein.“
Etwas stupste Gill in den Hintern. Er drehte sich herum. Ein Labrador sah ihn treuherzig an. Im Maul hatte er einen abgesabberten Turnschuh.
„Heinrich will spielen. Du sollst versuchen ihm den Turnschuh wegzunehmen.“
Gill griff den Turnschuh und zerrte daran. Knurrend stemmte sich der große Hund dagegen. Gill ließ los und Heinrich tobte begeistert davon. Einen weiteren Sieg über die Zweibeiner verbuchend.
An einer Seite des Flurs standen großzügige Käfige mit Kleinnagern. Rechts ging die Küche ab. Gill warf einen Blick hinein und war überrascht: Sie war hochmodern und mit allen Extras ausgestattet. „Vegetarisch zu kochen ist nicht einfach – wenn es richtig gut schmecken soll. Ich bin ein Gourmet oder sowas.“
Sie betraten das Arbeitszimmer. Hier herrschte kreatives Chaos. Mehrere Computer, voll gestopfte Buchregale, verstreute Papiere. An einer Pinnwand hingen Karikaturen und TITANIC-Cover. Darunter das berühmte, indizierte TITANIC-Cover mit der Großaufnahme von Kurt Beck: „Problembär außer Rand und Band. Knallt die Bestie ab“.
„Katzenfang ist ein hochkriminelles Geschäft. Von Banden organisiert, die zum Organisierten Verbrechen gehören. Die Felle werden in der Bekleidungsindustrie als Pelzkragen und so was verarbeitet. In Polen und Holland hat man sich darauf spezialisiert aus Katzenfellen Rheumadecken herzustellen, die richtig teuer auf Kaffeefahrten verscherbelt werden. Aber die richtige Kohle steckt in der pharmazeutischen Industrie…“

„Wie immer“, sagte Gill. Sein Blick fiel auf ein weiteres Bild von Schäuble. In der dazu gehörigen Sprechblase: „Ich galt als körperbehindert, dabei bin ich geistig behindert. Mit Hilfe der Pharmaforschung habe ich die Tour de France gewonnen. Auf zwei Rädern.“
„Was wenige wissen. Die Pharmaforschung darf jedes Jahr 600 Versuchskatzen quälen und umbringen. Für Hautcremes für hässliche alte Weiber und so was. Aber natürlich braucht sie viel mehr Versuchstiere. 2000 wurden in Deutschland 1108 Katzen für Tierversuche gequält. Insgesamt werden jedes Jahr an die zwei Millionen Tiere in den Laboren umgebracht. Da schaut keiner genau hin. Auch nicht die Grünen.“
„Die sollte man als Versuchstiere nehmen.“
„Eignen sich nicht. Genetisch zu degeneriert.“
„Wie alle Politiker.“
„Jedenfalls bezahlt die Pharmaindustrie mehrere hundert Euro für ein Versuchstier. Und wir kommen über Steuern auch noch dafür auf.“
„Jetzt sehe ich klar. Ein Millionengeschäft. Aber wie gehen die Banden vor? Kann man sich nicht effektiv schützen?“
„Wir betreiben eine Menge Aufklärung. Durch Handzettel und so was. Meistens gehen Bandenmitglieder in einer Siedlung rum und tarnen sich als Spendensammler, Mitglieder einer Meinungsumfrage oder, besonders beliebt da gut vernetzt, Zeitschriftendrücker. Sie fragen nach Haustieren und so was. Wenn sie alles ausbaldowert haben, stellen sie gern Mülltonnen für Altkleidersammlungen auf. Die darauf angegebene Organisation existiert nicht. Entweder ist die Telefonnummer falsch oder eine Handynummer. Du erkennst die Tonnen daran, dass sie Luftlöcher haben. Sie haben zuschnappende Fallen als Eingang und innen sind Lockstoffe ausgelegt. Am nächsten Tag werden sie eingesammelt. Sie hängen sich auch gerne an Sperrmüll. Da fällt es nicht weiter auf, wenn Kleintransporter langsam durch die Gegend fahren und die Straßen absuchen. Oder die Fänger kommen nachts mit Fallen mit Lockstoffen und fischen ab, was sie kriegen können.“
„Auch gechipte Tiere?“
„Unverhältnismäßig viele registrierte Katzen verschwinden. Für einen EDV-Hacker ist es ein Leichtes, die erfassten Halteradressen auszuspionieren. Die Tiere sind fast ausnahmslos gepflegt, kastriert und geimpft. Die Versuchslabore bekommen also ein perfektes Tier auf Bestellung, in das man bis zum Versuch keinen Cent stecken muss. Alter nach Wunsch, wie praktisch! Da wird man doch nicht jahrelang selbst welche züchten, das kostet unnötig viel Geld, Platz und Personal.“
„Perfide Nummer.“
„Du sagst es.“
„Ich muss telefonieren.“ Gill rief seinen Mandanten an und beauftragte ihn, seiner Mutter ein paar Fragen zu stellen.
„Ich bekomme einen Rückruf.“
Sie gingen wieder ins Freie. Heinrich tobte mit seinem Schuh durch die Botanik und verteidigte ihn gegen den anderen Labrador.
„Willst du einen Tee.“
„Nicht unbedingt.“
„Ein Bier?“
„Zu früh. Wasser. Gib mir bitte einfach Wasser aus dem Hahn.“
„Kein Problem. Was essen?“
„Deine Küche beeindruckt mich zwar schwer – aber nein. Nicht bei dieser Hitze. Da esse ich nur abends.“ Gill zog den Hunderter seines Klienten heraus. „Nimm das und setz es so ein, dass möglichst viele Arschlöcher zu schaden kommen.“
„Geld brauchen wir immer. Ich gebe dir keine Quittung. Kannst du nicht von der Steuer absetzen oder so was. Wir sind nicht eingetragen.“
„Das will ich doch schwer hoffen.“
Dominik brachte ihm ein Glas Wasser. Gill zündete sich eine Reval an. „Ich besorge euch die Einsatzpläne der Drückerkolonnen in NRW. Ich habe da eine Quelle.“
„Das wäre cool. Da könnten wir dann präventiv was machen oder so was.“
„Aber passt auf. Wenn das organisierte Banden sind, dann habt ihr es mit harten, brutalen Leuten zu tun. Da nützt kein Finnendolch.“
„Mann, wir sind nicht erst seit gestern in dem Genre. Wir haben schon ein paar Schlachten geschlagen.“
„Ich gebe dir meine Telefonnummer. Aber nur, wenn mal was ganz Hartes am Start ist, okay?“
„Cool.“
„Oder so was.“
Gills Handy klingelte. Michael berichtete, dass ein Zeitungswerber, am Tag bevor Henry verschwunden war, seine Mutter belästigt hatte. Er wollte ihr ein Katzenmagazin aufschwatzen. Michael konnte sich auch daran erinnern, dass merkwürdige Container aufgestellt worden waren, die aber inzwischen wieder verschwunden waren. Alles passte.
„Würdest du mir eine Katze anvertrauen, mit der ich eine Falle stellen kann?“
Dominik sah ihn skeptisch an.
„Es passiert ihr nichts. Ich garantiere dafür.“
„Ungern.“
„Ich mache das auch ungern. Aber wenn es klappt, ziehe ich eine ganze Gruppe aus dem Verkehr. Deswegen gehe ich das Risiko ein.“



HINTERGRÜNDE ZU LUCIFER CONNECTION by Martin Compart
4. Dezember 2011, 3:13 nachmittags
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Hintergründe zum Satanismus in Deutschland bietet diese kleine Dokumentation, die ich gerade erst entdeckt habe. Da ich öfters zu meinem Roman Anfragen zu meinen Recherchen und weitergehende Informationen erhalte, nutze ich den Blog um weiterhin Informationen weiter zu geben. Bis auf die Nachricht über die vorzeitige Entlassung von Dutroux´ Frau, findet keine Berichterstattung mehr Eingang in die deutsche Presse, obwohl Berlin als Drehscheibe für den Kinderhandel ausgemacht wurde.

Eine 30minütige Reprtage von Manuel Möglich über Satanismus in Deutschland.

Danach der erste Teil einer weiteren Reportage (nach meiner Erinnerung aus der ARD). In ihr auch mal wieder die so gerne verharmloste Wewelsburg.


Kontakt: http://de-de.facebook.com/manuel.moeglich#!/manuel.moeglich?sk=info

Nichts wurde wirklich aufgeklärt und verfolgt, wie Auszüge aus diesem alten Artikel aus der WELTvom 08.03.2004 zeigen:
„Seit Beginn des Prozesses gegen den Kinderschänder in der Ardennenstadt Arlon vor einer Woche warten die mehr als 1000 aus aller Welt angereisten Journalisten auf Belege für die Existenz eines weit verzweigten Netzwerkes von Pädophilen.
Dutroux’ Ankläger, Staatsanwalt Michel Bourlet, hat sie bereits. In der Ermittlungsakte 8257/01, die der WELT zugespielt wurde, sind die Verbindungen von Marc Dutroux in die internationale Kinderporno-Szene dokumentiert. Sie ist im Auftrag von Bourlet erstellt worden und liegt auch dem britischen New Scotland Yard sowie dem belgischen Justizministerium vor. Die Auswertung der Akte lässt nur folgende Schlussfolgerung zu: Dutroux hat zusammen mit einem Päderastenring gearbeitet, der in ganz Europa aktiv war. Zentrale des Rings ist die Rotlichtszene von Amsterdam, in der Dutroux laut mehrerer Zeugenaussagen gesehen wurde. Zusammen mit jenen Männern, die auch der Verschleppung von Berliner Jungen verdächtigt werden. Und nicht nur das. In der Ermittlungsakte werden Sexualmorde an mehreren Kindern erwähnt. Detailliert wird der Tod eines deutschen Jungen bei einer gefilmten Vergewaltigung nahe Amsterdam beschrieben. Das wäre der Beleg für die Existenz eines so genannten Snuff-Videos, also dem Töten vor laufender Kamera…

…eben dieser Robby van der P. ist die zentrale Figur im nach Berlin reichenden Netzwerk. So hatte er dieser Zeitung in Amsterdam versichert, mehrere Berliner Jungen in niederländischen Kinderbordellen gesehen zu haben. Er selbst sei häufig in der deutschen Hauptstadt gewesen, habe zusammen mit Bordellbesitzern Kinder nach Rotterdam und Amsterdam gelockt. Und er sei 1993 Zeuge der Verschleppung des damals zwölfjährigen Tempelhofer Jungen Manuel Schadwald in die Niederlande geworden.
Die Kontakte dieses Mannes und seiner Komplizen sind in der Ermittlungsakte von Bourlet detailliert beschrieben. Auch die Tatsache, dass Robby van der P. wegen Mordes in Italien in Haft sitzt. Er hatte 1998 wenige Tage nach dem Treffen mit den WELT-Reportern seinen Komplizen Gerrit Ulrich in der Toskana erschossen.
Im Prozess gegen ihn sagte sein Vater: “Wenn Robby sprechen würde, wäre der Fall Dutroux nichts dagegen.” Und er sagte, dass sein Sohn in einem Film zu sehen sei, auf dem ein Kind sterbe… Wir trafen den Vater des zu 15 Jahren verurteilten Mannes wenig später in Antwerpen. “Es gibt ein Snuff-Video, auf dem ein Berliner Junge stirbt. Ich habe es gesehen und meinen Sohn als Akteur darauf erkannt.

Und auch Robert Jan W. schildert Szenen dieses Films. In der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Neufchâteau heißt es, dass das Video in einem Bungalow nahe Amsterdam gedreht worden sei. Der damals 13-jährige Junge aus Deutschland habe sich zunächst geweigert, die perversen Lüste mehrerer Männer zu befriedigen. Er sei dann aber dazu gezwungen worden und dabei erstickt. Diese Aussage liegt auch der Staatsanwaltschaft im niederländischen Haarlem vor.

Über die Existenz von Snuff-Videos berichtete am 27. November 2000 auch der Autor Nick Davies in der britischen Zeitung “The Guardian”. Er schreibt, dass Pädophile mehrere Kinder umgebracht haben sollen. “Einem Jungen wurde einfach in den Kopf geschossen”, heißt es. Nick Davies war auch der Macher der Fernsehdokumentation, in der Edward über Snuff-Videos sprach.
Nick Davies besuchte uns 1998 in Berlin. Er recherchierte den Fall des verschwundenen Jungen Manuel Schadwald. In seiner Begleitung befand sich die Psychologin Gina Pardaens, die behauptete, im Besitz eines Snuff-Videos zu sein. Sie sei ebenfalls an dem Fall Schadwald interessiert. Bei der weiteren Zusammenarbeit trafen wir gemeinsam mit Gina Pardaens Robby van der P. in Amsterdam, kurz bevor er seinen Komplizen Ulrich erschossen hatte. Die Psychologin wurde immer mehr zu einer Expertin im Fall Schadwald. Die belgische Justiz wollte denn auch mehr von ihr wissen. Das Verschwinden und der Verbleib des Jungen standen im Mittelpunkt einer Vernehmung durch den damaligen belgischen Generalstaatsanwalt Serge Brammertz. Wenige Tage später kam Gina Pardaens bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Sie fuhr ungebremst gegen einen Brückenpfeiler. Die Ermittlungen wurden ergebnislos abgeschlossen. Sie hatte uns noch kurz zuvor erklärt, dass sie mit dem Tod bedroht werde. Die Frau, die auch für das belgische Fernsehen am Fall Dutroux arbeitete, war nicht die einzige, die in den vergangenen Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Mussten Gina Pardaens und Gerrit Ulrich sterben, weil sie die grausige Wahrheit kannten“

http://www.amazon.de/DIE-LUCIFER-CONNECTION-Gill-ebook/dp/B007HT1GFA/ref=sr_1_24?s=books&ie=UTF8&qid=1331115052&sr=1-24



Nachtrag zu Dutroux´”Lucifer Connection” by Martin Compart

Bereita 2004 berichtete Jörg Stolzenberge in einem Dossier (Der Fall Marc Dutroux:
Der Mittäter Bernhard Weinstein, gewisse Zeugenaussagen und die angeblich satanischen Hintergründe) der Aufklärungsgruppe Krokodil, die sich mit pädophilen Verbrechen befasst, vorsichtig :

„Es gibt Hinweise auf satanische Verbindungen des Dutroux-Mittäters Bernhard Weinstein. Dieser wird sich aber nicht mehr dazu äußern können, denn er wurde ebenfalls von Marc Dutroux „im Streit“ getötet. Auch andere „Indizien“ müssen unter diesem Hintergrund betrachtet werden.
Über den Wahrheitsgehalt der Informationen kann ich keine verbindliche Angaben machen, aber man sollte wissen, dass es sie gibt.

Es geht dem Verfasser in diesem Beitrag um drei Dinge: Aufzeigen und Hinterfragen von Thesen, anhand der mir zugänglichen Materialien, die auf Verbindungen zu satanisch relevanten „Elementen“ oder sektiererische Kreise deutet könnten und – letztlich – dieser Fall ist eine so menschenfeindliche Tragödie die in jedem, der sich damit beschäftigt, innere Emotionen auslöst, die zwischen Hass und Wut (auf die Täter, und ich meine ausnahmslos alle in dem Fall beteiligten Täter, auch wenn sie sich noch im Schatten des Rechtes befinden), Abscheu und Empörung (vor etwaig schlampig geführten Ermittlungen oder gar Begünstigungen), tiefer Betroffenheit und Mitgefühl (gegenüber den grausigen Qualen der toten- und überlebenden Opfer und deren Angehörigen, einschließlich für die unter
dubiosen Umständen verstorbenen Zeugen oder Selbsttötungen) und einer nebulösen Hoffnung und Zuversicht, dass diese Schandtaten letztlich aufgeklärt werden.
Dieser Fall muss allen als Warnung dienen und somit kann man nicht genug darüber berichten!
Ich möchte beim Aufzeigen und Hinterfragen der genannten Thesen mich dennoch weitgehend mit eigenen Kommentaren zurückhalten, denn mir liegt in erster Linie daran auf die Umstände hinzuweisen, nicht an einer abschließenden Beurteilung…

Bereits im August 1995 outete sich, die heute 19jährige Noemie, ein französisches Mädchen, dahingehend, dass sie Mitglied einer satanischen Sekte gewesen sei, dem Familienmitglieder angehörten. Sie schilderte ihre Erfahrungen, zusammen mit ihrem heute 18jährigen Bruder Pierre, auch im Fernsehsender SAT1 am 01.03.2004 in der Reportage 24-Stunden-Spezial…Beide haben sich einen Anwalt genommen, da ihre Aussagen, die sich auch, laut Noemie`s Schilderungen, mit Zusammentreffen der Verwandten von Noemie mit Marc Dutroux in Belgien beziehen, nicht aufgenommen wurden. Noemie ist der Überzeugung, dass wenn man ihre Schilderungen ernst genommen hätte, sie ebenfalls im Prozess gegen Marc Dutroux als Belastungszeugin hätte geführt werden müssen.
Der Anwalt: „Sie wollte darüber reden, dass sie aktiv an der Ermordung von kleinen Kindern teilgenommen hat. Beide haben an die höchsten Stellen der französischen Justiz geschrieben, dass es nicht sein kann, dass man ihnen nicht zuhört.“ (..)“

Der lesenswerte Text ist zu finden unter:

http://www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/DerFallMarcDutroux_1_neu.pdf
http://www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/DerFallMarcDutroux_2.pdf

DER SODOM KONTRAKT als eBook bei: http://www.amazon.de/DER-SODOM-KONTRAKT-ebook/dp/B006UJXY76/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1325936451&sr=8-6



Unter Den Teppich Gekehrt by Martin Compart
30. November 2011, 5:20 nachmittags
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Seit SODOM KONTRAKT lässt mich die Dutroux-Nihoul-Affäre und das, wofür sie nur die Spitze des Eisberges ist, nicht mehr los. Für meinen nächsten Roman recherchiere ich einmal mehr über Snuff-Filme und Kinderschlächter-Ringe. Auffallend ist, dass sich trotz oder gerade wegen des Dutroux-Prozesses nichts geändert hat. Diese Ringe scheinen aktiver und gedeckter denn je. Es ist auch erstaunlich, wieviele Links nicht mehr funktioniere oder existieren (Wikileaks hat zum Glück einiges gerettet : N24 berichtete:”Die Internet-Veröffentlichung von sensiblen Ermittlungsakten aus dem Fall des verurteilten Kinderschänders Marc Dutroux sorgt in Belgien für Ärger. Der Generalstaatsanwalt von Lüttich, Cédric Visart de Bocarmé, sagte dem belgischen Rundfunksender RTBF, er sei “unglücklich, weil die Dokumente aus Verhandlungsakten stammen, die immer noch der Geheimhaltung unterliegen”.).

Und damit das Verhalten des Mafia-Staates Belgien nicht ganz vergessen wird, hier ein Ausschnitt aus der Prozessberichterstattung im SPIEGEL ONLINE vom 23.6.2004, auf den ich gestoßen bin:

“Offenbar war es während der Verhandlungen unter den Geschworenen zu Spannungen gekommen. Schon Wochen vor dem Urteil hatte sich die Jury über die Schuldfrage des Mitangeklagten Michel Nihoul entzweit. Sieben der Geschworenen sahen den vorbestraften Betrüger als Täter oder Mittäter bei den Entführungen, die anderen stimmten letztlich dagegen. Als sich die drei Berufsrichter schließlich auf die Seite der Minderheit schlugen und Nihoul damit von diesem Vorwurf freisprachen, sei dies für viele Geschworene “ein Schock” gewesen, berichtete ein Jury-Mitglied. Nihoul, der lange als möglicher Verbindungsmann Dutroux’ zu Kinderschänderringen galt, erhielt wegen Menschen- und Drogenhandels eine fünfjährige Freiheitsstrafe.”

Langlois im Fadenkreuz: Intervenierte er zu Gunsten von Michel Nihoul ?
Grenz-Echo 20/11/2002
“Dirigierte Untersuchungsrichter Medienoffensive im Fall Dutroux ? Untersuchungsrichter Jacques Langlois, der die Ermittlungen im Fall Dutroux leitet, soll 1997 eigenhändig eine Medienoffensive zu Gunsten von Michel Nihoul dirigiert haben. Dies berichtet das Wochenblatt “Journal du Midi” unter Hinweis auf einen Bericht des Prokurators des Königs von Neufchâteau, Michel Bourlet. Demnach erfuhr Bourlet, dass am 12.September 1997 im Keller des Gerichtsgebäudes von Neufchâteau eine geheime Versammlung mit Langlois und drei Journalisten stattfand, die an einer Reportage für das RTBF-Magazin “Au nom de la Loi” arbeiteten. In diesem Beitrag, der fünf Tage später ausgestrahlt wurde, wurden die Hinweise auf die Schuld Nihouls, die Langlois-Vorgänger Connerotte zusammengetragen hatte, ins Lächerliche gezogen.
Laut “Journal du Midi” war dies nicht das einzige Mal, dass Langlois die Presse einschaltete. Am 5. Oktober 1997 faxte das flämische Wochenblatt “Knack” dem Untersuchungsrichter den “Entwurf eines Artikels”. Aus einem vertraulichen Bericht der Gendarmerie aus dem Jahre 1999 ist zu entnehmen, dass Langlois einige Korrekturen suggerierte und den Artikel als ausgezeichnet wertete. In dem »Knack«-Bericht, der drei Tage später erschien, wurde Brandholz gemacht aus den Untersuchungen des Brüsseler Gendarmerie-Adjutanten De Baets in der Affäre um Zeugin X1 (Regina Louf). Später stellte sich heraus, dass die Behauptungen in dem Artikel auf gefälschten Beweisstücken basierten.
Justizminister Marc Verwilghen (VLD) war gestern nicht bereit, zu den Veröffentlichungen im “Journal du Midi” Stellung zu beziehen. “Der Minister will mit seinen Beratern diese Affäre zunächst prüfen”, sagte sein Sprecher.
Auch werde Verwilghen nähere Informationen bei der Lütticher Generalprokuratorin Anne Thily einholen, bevor er eine Entscheidung trifft, hieß es.”

BRF.online:
“Michel Nihoul wird vorzeitig aus der Haft entlassen
19. April 2006, 07:20
Michel Nihoul kommt noch in dieser Woche frei. Das hat sein Anwalt erklärt. Der zuständige Justizausschuss habe dem Antrag auf vorzeitige Haftentlassung stattgegeben. Nihoul war vor zwei Jahren im Rahmen des Dutroux-Prozesses als Kopf einer Menschen- und Drogenhändlerbande zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Eine Beteiligung an der Entführung des Dutroux-Opfers Laetitia Delhez konnte ihm nicht nachgewiesen werden.
Nihoul hat etwa die Hälfte seiner Strafe abgesessen. Eine vorzeitige Freilassung ist an Auflagen gebunden. So darf er sich nicht im kriminellen Milieu aufhalten und muss im ständigen Kontakt mit den Justizbehörden stehen.”

2011 gelang es Nihoul durch einen Prozess Passagen aus einem Buch streichen zu lassen, die ihn als Mittäter und Strippenzieher darstellten. Die 250 000 Euro Schadenersatz bekam er nicht zugesprochen.

Es ist schon erstaunlich, wie wenig – wenn überhaupt – sich unsere “freie Presse” um diese Dinge kümmert. Aber sie folgt wohl politischen Vorgaben, die ich in LUCIFER CONNECTION so interpretiere:

Alexa erzählte Karin die Hintergründe ihres Falls.
“Das könnte mit Snuff und Ritualmorden zu tun haben.”
“Sie meinen satanische Messen? Ist das nicht übertrieben? Das Thema wird doch alle paar Jahre von der Boulevardpresse hochgespielt.”
“Ich muss Sie doch nicht an den ganzen Mist erinnern, der in unserem kurzen Leben von Politikern und Medien erzählt wurde? Erst hieß es, es gibt keinen weltweit organisierten Drogenhandel. Dann: Es gibt keine organisierte Kriminalität in Deutschland. Später: Deutschland sei nur Rückzugsgebiet für die Mafia. Dann brabbelten sie: Es gibt keine Kinderpornographie. Noch später: Es gibt keinen organisierten Kindesmissbrauch. Dann musste man Dutroux unter den Tisch fegen. Und dann: Es gibt in Deutschland und der EU keine Korruption. Und auch keine Snuff-Filme. Und natürlich: Es gibt keine Ritualtötungen durch Kulte. Dann wieder: Es gibt keine Satanisten. Und nachdem inzwischen auch da einiges ans Licht gekommen ist, heißt es heute: Es gibt keinen organisierten und weltweit verknüpften Satanismus. Ich finde für diese systematische Desinformation keine Erklärung. Für mich gibt es nur zwei Antworten: Erzählen sie das, weil sie so unglaublich dumm sind – oder aus Bösartigkeit und Kalkül, weil sie selber drinstecken? Als jemand, der den Glauben an das Gute im Menschen noch nicht ganz verloren hat, tendiere ich meistens zur ersten Version.”
“Das hätte von mir sein können. Vergessen Sie nicht: Russland ist auf einem guten Weg zur Demokratie – und Putin ein Liberaler. Wie Gerhard Schröder sagte: Ein lupenreiner Demokrat.”

Wie untröstlich: LUCIFER CONNECTION basiert leider nicht auf meiner “kranken Phantasie”. Ohne Internet und YOUTUBE wäre wohl auch diese Reportage “versendet” und vergessen.
http://www.american-buddha.com/cult.beyonddutroux.3.htm#Julie

DER SODOM KONTRAKT als eBook bei: http://www.amazon.de/DER-SODOM-KONTRAKT-ebook/dp/B006UJXY76/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1325937554&sr=8-6



STAMMTISCHGEGRÖLE: BLONDINE MIT HIRN ENTKERNTEN BLICK by Martin Compart
23. Juni 2011, 8:35 vormittags
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Warum sind die freifallenden Demokraten Deutschlands (FDP) gegen Sklaverei und Leibeigenschaft?
Weil die Lohnkosten zu hoch sind.

Faulheit aber auch!

Die Universität Heidelberg hat ihr die Doktorwürde aberkannt. Also deutlich gemacht, dass Silvana Koch-Mehrin ihre wissenschaftliche Arbeit plagiiert hat. Für die FDP ein guter Grund, ihrer Europa-Abgeordneten neue Aufgaben zuzutrauen: Sie wird wird Vollmitglied im Brüsseler Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Das kommt einer Beförderung gleich – vorher war sie stellvertretendes Mitglied in dem Gremium, berichtet “Spiegel Online”. Bei der FDP und in der EU gilt seit langem: Unredlichkeit währt am längsten! Vielleicht schlagen die europäischen Liberalen ja auch bald vor, Dutroux vorzeitig zu entlassen und als Kindergärtner einzusetzen.
Der neue Vorsitzende der Bubi-Partei, Philip Rösler (Kosename: Dr.Fu-Manchu, da er in der Gesundheitspolitik ähnlich desaströs agierte wie sein populärkulturelles Vorbild) möchte aber erst was zu jener Mehrin sagen, wenn alle Rechtsverfahren abgeschlossen sind. Das heißt: So lange Mehrin gegen ihre Kritiker klagt, gilt die Unschuldsvermutung. Ja, das ist die Rechtsauffassung freier Kleingeister, wie sie so nur in der FDP zu finden sind (was nicht für die anderen Parteien spricht, sondern explizit gegen die FDP). Und schon kommt der nächste um die Ecke! Das HANDELSBLATT berichtete am 20.6.2011: „FDP-Europapolitiker Jorgo Chatzimarkakis ist für diesen Montag zu einer Anhörung vor einem Ausschuss der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn eingeladen. Am 29. Juni entscheidet der Fakultätsrat der Universität, ob Chatzimarkakis die Doktorarbeit gemäß der damals geltenden Promotionsordnung verfasst hat.“ Höchste Zeit, auch mal die Mittlere Reife von in Vergessenheit abzudriftzende Koryphäen wie Wolfgang Clement (SPD) oder den Taxischein von Ex-Außenminister Josef (für Freunde einfach „Joschka“) Fischer (für Nicht-Freunde einfach Silberrücken) zu überprüfen (hat Ex-Kanzler Proll Gert eigentlich einen Titel neben einem abgeschlossenen niedersächsisem Jura-Studium? Und ist das überhaupt in Bayern anerkannt?). Und es ist höchste Zeit, wieder die Abgeordneten-Diäten zu erhöhen. Sonst können wir Deutschlands klügste oder geldgierigste Kopfe nicht länger als Volksvertreter an die Parlamente binden und sie würden zu Hartz IV oder in die freie Wirtschaft (Banken?) abwandern.


…Dr.Fu-Manchusche Versuchsreihen. Rösler über den Umgang mit Arbeitslosen, Arbeitnehmern und nicht-Bankern.



STAMMTISCHGEGRÖLE:Maschi und Proll-Gert und ihre gang by Martin Compart
1. Mai 2011, 3:16 nachmittags
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Unlängst lief in der ARD mal wieder etwas, wofür sie eigentlich da ist: eine aufklärerische Doku über Korruption in Deutschland. Drahtzieher eines Korruptionssystems mit Sitz und Wurzel in Hannover (vielleicht das Korruptionszentrum Deutschlands): Carsten Maschmeyer, den EXPLOSIV-Seher als Begleiter einer mittelmäßigen Schauspielerin (die auch gerne in Solingen Kartoffeln verkauft; das soll sie richtig gut können) kennen. Mit der Drückerfirma für Kapitalanlagen AWD hat er Millionen verdient und dieses Unternehmen, das Kleinanleger in den Ruin trieb, für weitere Millionen an ein – was sonst -Schweizer Unternehmen verkloppt. Maschmeyer lebt in Bezirken, von denen selbst das Licht sich fern hält. Seine Visage macht jedes Foto oder Film zum Alptraum. Seinen Aufstieg charakterisiert das Manager Magazin (vom 22.2.2002) so: “Sein Schicksal wendet sich im Urlaub, auf der Insel Djerba. Ein älterer Herr spricht den jungen Mann am Pool an. Er hält ihn für ein Verkaufstalent. So einer wie Sie könnte viel Geld verdienen.” Schön, dass ältere Männer auf Urlaubsinseln nach dem wohlverdienten Entspannungsurlaub ihre jungen Freunde nicht einfach links liegen lassen. Aber das passiert wohl nur, wenn diese über wirklich außergewöhnliche Verkaufstalente verfügen.

Ein Geniestreich seiner Clique war die Riesterrente, die AWD ungeheure Summen einbrachte: Unter dem Maschmeyer-Freund Kanzler Proll Gert Schröder entwickelten die Maschmeyer-Heloten Rührup und Riester die privat und staatlich finanzierte Zusatzrente. Heute hält Riester Vorträge für AWD (für läppische 7000 Euro pro Vortrag, da sieht man was für ein mieser, kleiner Groschenstricher er ist; nicht mal ans große Geld kam er trotz seiner Mittäterschaft). Scheinheiligkeit im Endstadium. Dagegen waren Guidos Geschenke ans Hotelgewerbe Peanuts. Es bedurfte eines SPD-Kanzlers und eines grünen Vizekanzlers um das Korruptions- und Lügenniveau Deutschland auf die Ebene einer Bananenrepublick zu liften

Deutschlands peinliche Krawallrocker SCORPIONS gehören ebenfalls zum Freundeskreis. Dass Maschi und Ex-Kanzler Proll-Gert befreundet sind, verwundert eigentlich nicht. Beide stammen aus der Unterschicht und sind dieser ästhetisch nie entwachsen (Proll Gert sieht selbst im Brioni wie ein grobschlächtiger Schiffsschaukelbremser aus, der im NSU Prinz mit Fuchsschwanz von Kirmes zu Kirmes fährt). Beide lassen sich durch krude Akademiker wie Bert Rürup beeindrucken, da sie im schwarzen Loch seiner elenden Existenz sowas wie Intellektualität vermuten. Und allen ist gemeinsam (andere Korrumpel von Wolfgang Clement bis Peter Harz gehören ebenfalls dazu), dass ihr Ableben die Lücke schließen würde, die sie hinterlassen.

Beim Sehen der Dokumentation wünschte ich mir die RAF (nicht die Royal Air Force) zurück. Was die alleine in Hannover an Flurbereinigung zu erledigen hätte durch druckbedingte Konsistenzveränderungen.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die wahrgenommene Korruption in Deutschland nicht verändert. Ein Trend zur Zu- oder Abnahme von Korruption lässt sich statistisch nicht abbilden. Laut dem Bundeslagebild Korruption 2009 des Bundeskriminalamtes muss nach wie vor von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. (Berlin, 26.10.10: Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute ihren Korruptionswahrnehmungsindex,CPI, vorgelegt)




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