Martin Compart


LUCIFER CONNECTION UND DIIE SÖLDNER by Martin Compart

Chris Harderer (http://www.evolver.at/account/chris.haderer/ hat einen Film über mich und die Hintergründe von LUCIFER CONNECTION gemacht. Da ich mich selber audiovisuell nicht ertragen kann, habe ich nur Ausschnitte gesehen. Aber wer die Arbeiten von Chris kennt, weiß, wie gut der Mann ist. Eine Auswahl seiner Filme findet man unter http://www.youtube.com/user/chrishaderer
Das Spektrum ist äußerst beeindruckend!
Für alle, die mein Gestammel (und Versuche, die Meisterschaft auf der Luftgitarre zu erlangen) interessiert, hier sein Film:

http://www.youtube.com/watch?v=RYSGIvzYKVY

http://scottbradley.de/compart-und-die-soldner

Mein Dank gilt Chris und dem ganzen Team von EVOLVER.



ZUR E-BOOK-AUSGABE VON “LUCIFER CONNECTION” BEI EVOLVER BOOKS by Martin Compart

Nun sind sie endlich da: Die eBooks von Evolver! Lange hat man warten müssen, aber das Warten hat sich gelohnt! Andreas Winterer hat jedes aufgepeppt und für jede Plattform lesbar gemacht. Aber auch die von mir geschätzte eigenwillige Aufmachung der Bücher wurde beibehalten. Ich persönlich bevorzuge nach wie vor das gedruckte Buch, kann mich aber aber durchaus für die Vorteile des eBooks erwärmen (keine zusätzliche Büchertasche mehr, wenn man auf Reisen geht, keine Lesebrille, wenn der Satzspiegel zu klein ist). eBooks sind für mich eine tolle Ergänzung, die auch vergessene Autoren, für die ein sogen. Publikumsverlag keinen Markt mehr sieht (etwa Berkeley Mather, Duncan Kyle oder Desmond Bagley), lieferbar oder zugänglich machen können.
Zur Feier meiner eBook-Ausgabe von DIE LUCIFER CONNECTION an dieser Stelle mein neues Nachwort.

Andreas formatiert nicht nur, sondern füllt auch eBooks mit bestechenden Inhalten

EVOLVER BOOK-SHOP:http://www.evolver-books.at/

MEIN NACHWORT ZU LUCIFER CONNECTION

Es war sieben, acht Jahre her, als ich DEN SODOM KONTRAKT beendet hatte und ernsthaft mit dem Schreiben an DIE LUCIFER CONNECTION begann. Alles, was ich mühsam beim ersten Roman gelernt hatte, schien vergessen und musste neue erarbeitet werden – so erschien es mir zumindest anfangs. Dabei hatte ich direkt nach SODOM mit dem zweiten Gill-Roman begonnen (und das erste Kapitel fand dann auch Eingang in LUCIFER). Aber es kam immer etwas dazwischen und so kam es nicht wirklich zu einer ernsthaften Fortsetzung. Trotzdem waren diese „verschwendeten“ Jahre nützlich für das Buch, denn es entwickelte sich thematisch und ästhetisch in eine völlig andere Richtung, als ich zuvor geplant hatte. Aus meiner Sicht zumVorteil. http://www.amazon.de/gp/product/B006UJXY76/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_3?pf_rd_p=330045107&pf_rd_s=lpo-top-stripe&pf_rd_t=201&pf_rd_i=3895811742&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=0FJBHEDCPBNWK9J7SQR1

Lassen Sie mich ein wenig auf die Aspekte eingehen, die mich zu dem Roman motivierten: Anfang 2002 erfuhr ich aus der Presse zum ersten Mal von dem Torso des kleinen schwarzen Jungen, den man aus der Themse gefischt hatte und dem die Ermittler später den Namen „Adam“ geben sollten. Das löste vor allem in England eine weitgehende Untersuchung über Kult-Morde aus und führte zu dem, was man vulgär als „Scotland Yards Occult Squad“ betitelte. Insgesamt kam man zu der erschreckenden, aber nicht wirklich überraschenden Erkenntnis, dass es in Europa (und nicht nur unter Afrikanern) Ritualmorde gibt. Eine Klassifikation, die es in deutschen Kriminalstatistiken nicht gibt (und deshalb nicht existiert – aber dazu habe ich in Kapitel 19 genug aufgeführt). Meine Beschäftigung mit dem Fall Dutroux, der eher ein Fall Nihoul war, für SODOM KONTRAKT hatte mich zuvor mehrfach mit diesem Thema in Berührung gebracht. Wie im Roman zitiert (und durch Aktenlage belegt), gab es Berührungen zwischen satanischen Gruppen und Dutroux´s Gang. Außerdem gab es Zeugenaussagen, dass die von Nihoul zugeführten Kinder nicht nur bei Orgien abgeschlachtet wurden, sondern auch rituell missbraucht wurden – bis hin zum Tod.

„Ganz in der Nähe, in einem Vorort von Charleroi, hat die okkulte Sekte “Abrasax” ihr Hauptquartier. Die Fahnder hofften, dort eine heiße Spur in das Innere eines pädophilen Zirkels gefunden zu haben. Und wieder schien Dutroux im Spiel: Im Holzhaus eines seiner Komplizen, Bernard Weinstein, entdeckte die Polizei einen Brief, der den Empfänger “an das Geschenk für die hohe Priesterin” erinnerte. Angefügt war eine Art Bestellschein für 17 Personen weiblichen Geschlechts zwischen 2 und 20 Jahren, die für anale, orale und vaginale Sexualpraktiken gebraucht würden. Unterzeichnet hatte das Schreiben der Satanspriester “Anubis”.“ Aus: DER SPIEGEL 12/1997

Für mich entstanden überzeugende Schnittmengen zwischen der Pädophilenszene und westlichen Ritualmorden. Was nicht bedeutet, dass beide Szenen deckungsgleich sind; sie überschneiden sich an Rändern (ähnlich wie Snuff-Film-Produktionen). Meine Beschäftigung mit okkulten Kindertötungen in den schwarzafrikanischen ju-ju-Bräuchen zeigten diese Überschneidungen nicht. Jedenfalls nicht so deutlich erkennbar wie etwa in der westlichen Satanisten-Szene. Das war ein Aspekt, über den ich schreiben wollte. Bei den Recherchen zur deutschen Satanistenszene (abgesehen zu anzweifelbaren Quellen, die Bezüge zum Okkult-Milieu bereits im Kaiserreich herstellen) geriet mir ein ziemlich überzeugendes Buch in die Hände, das bereits 1979 (!) in der 3. Auflage war: Horst Knaut: Das Testament des Bösen, Kulte, Morde, Schwarze Messen – Heimliches und Unheimliches aus dem Untergrund. Was erst durch Dutroux in mein Bewusstsein gelangt war (und von mir zuvor als Spinnerei abgetan wurde), hatte offenbar ein lange und unheimliche Tradition. Der Journalist Knaut (u.a. arbeitete er für die ARD bei „Report“) war wohl der erste, der sich gezielt mit der Satanistenszene in der Bundesrepublik beschäftigte.

Ein neues Feld tat sich auf, dass extrem schwierig zu recherchieren war. Denn neben seriösen Informationen stößt man – ganz wie bei den so genannten Verschwörungstheorien – auf noch mehr Desinformationen, die als Nebelkerzen dienen. Ich entschloss mich dazu, die als seriös verifizierte Fakten als Grundlage zu nehmen und durch die Hypertrophierung des Bösewichts den Kern dieser Menschen verachtenden Ideologie heraus zu schälen. Und damit gelang auch die Verbindung zu den dunklen Seiten der schwarzafrikanischen Poro-Gesellschaften (die im Den Haager Prozess gegen Charles Taylor protokolliert wurden): Ob der ju-ju afrikanischer Warlords oder der Satanismus europäischer- und amerikanischer Weicheier – es geht beiden nur um Macht.

Die bösen, bösen Söldner (an anderer Stelle in dieser Buchversion, nämlich die Besprechung von Eeben Barlows Buch über Executive Outcomes, habe ich mich dazu hinreichend geäußert)! Der Einsatz in Sierra Leone gehörte sicherlich zu den wenigen positiven Nutzungen des Söldnerwesens. In der angeblich liberalen westlichen Presse findet man nur wenige objektive Darstellungen der Söldner-Aktivitäten der letzten Jahrzehnte. Die Berichte tendieren zu extremen Positionen: Rechte Publizisten loben mit meist rassistischen Untertönen Söldner-Einsätze als Kampf gegen den Weltkommunismus, der das Böse schlechthin bedeutete. Linksliberale Schreiber verdammen jede Söldneraktivität, zumeist zu recht, als Interessenvertretung ausbeuterischer Kräfte. Erste Zweifel am Absolutheitsanspruch beider konträrer Sichtweisen kamen mir durch die Recherche der Kongo-Kriege, insbesondere in den 1960ern. Die Kongo-Unruhen rückten die Söldner stärker als zuvor ins öffentliche Blickfeld. Konservative Berichterstatter zeichneten Söldner und belgische Paras als Retter der Zivilisten vor den unbeschreiblichen Gräueltaten der schrecklichen Simbas, die bereits damals die Jeunesse des Pierre Mulele als Kindersoldaten einsetzten. Linke Publizisten dokumentierten – ebenfalls zu recht – die Übergriffe von Söldnern, verherrlichten aber gleichzeitig die Simbas als Freiheitskämpfer. Ich habe im Laufe der Jahre einige Söldner kennen gelernt, Darunter reihenweise Schwachköpfe, die sich heute als Contractor der privaten Militärfirmen in Afghanistan, Irak, Kongo und anderswo verdingen. Diese privaten Militärfirmen haben kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Söldnertum gemein, da sie gezielt für nationale Wirtschaftsinteressen gegründet wurden und von Anfang an vertraglich an diese gebunden sind. Der Söldner, der ursprünglich seine Arbeitskraft auf dem freien Markt an den höchstbietenden vermiete, hat in diesem Konstrukt keine echte Wahlfreiheit mehr.

Ich habe aber auch intelligente Zyniker getroffen, die sich mehr als einmal durch politische- und wirtschaftliche Interessen verheizt fühlten. Sogar Idealisten sprach ich, die als weiße Afrikaner glaubten, indirekt oder direkt für das Wohl ihres Kontinents gekämpft zu haben. Der Kampfpilot „Nellis“, den ich im Roman erwähne, flog schließlich unbezahlte Einsätze um die Bevölkerung von Freetown gegen die heran rückende RUF zu verteidigen. Durch die private military contractor sind die (vermeintlichen) Söldner mehr denn je in Verruf geraten. Ich wollte diese bekannte Tatsache nicht bestätigen, sondern die unpopuläre Realität erwähnen, dass es unter Söldnern auch verschmähte Helden gab und gibt. Die ganze Komplexität des Themas wird akribisch im Netz aufgearbeitet auf der Page http://www.kriegsreisende.de/
von Frank Westenfelder, dessen Buch EINE KLEINE GESCHICHTE DER SÖLDNER (Adatia Verlag, Sankt Augustin, 2011), das Beste im deutschsprachigen Raum ist.

Tierschutz lag mir immer am Herzen und ich verspürte von Kindheit an einen großen Hass auf Tierquäler. Da versagt bei mir jede zivilisatorische Kontrollinstanz im Über-Ich. Das Schreiben am Roman half mir, diese Wut ein wenig zu mildern, indem ich sie fiktional aufarbeitete. Kuching, die Katze, die bei und mit mir 18 Jahre gelebt hatte, zeigte gelegentliches Interesse an meiner Tipperei. Ihre Anwesenheit verdeutlichte mir permanent, dass man nicht genug tun kann um Tiere vor den Quälereien der Menschen zu schützen. Genauso wie hilflose Kinder. Kuching starb nach der letzten Fassung des Romans. Ich habe LUCIFER CONECTION ihr gewidmet, da das Buch ohne sie nicht entstanden wäre. Ideologien, die behaupten, Tiere hätten keine Seele, irren. Jeder, der mit Tieren lebt, weiß, dass sie nicht nur eine Seele haben, sondern sich durch einzigartige Individualität unterscheiden. Dutroux oder Nihoul sollen verrottete Seelen haben? Und Kuching nicht? Das ist ja lächerlicher als Ablassbriefe.

Ich wollte mit LUCIFER CONNECTION etwas ganz anderes schreiben als mit SODOM KONTRAKT. Letzterer wurde elliptisch erzählt, während LUCIFER der Form einer klassischen „Quest“ folgt. Ein zentrales Thema ist Freundschaft. Wie der große Philosoph Alain Delon richtig gesagt hat: „In der Freundschaft gibt es keine Enttäuschung, sondern nur Verrat.“ Gill und Karibik-Horst agieren, wie man sich wünscht, oder aus Melville-Filmen kennt, das Freunde reagieren. Pure Romantik? Sicher – aber vor realem Hintergrund. Lee Child, Simon Kernick oder Andy McNab haben in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass man im Thriller wieder über heroische Protagonisten schreiben kann. Egal wie kaputt sie vielleicht im Kern sind, sie schlagen sich brutal mit der Machete ihren Pfad durch eine Welt im Niedergang. Ohne gesellschaftliche Illusionen kümmern sie sich fast nur um ihr direktes, persönliches Umfeld. Nahezu schon Biedermeier. Aber Biedermeier als Action-Film.

Der Prolog in seiner Brutalität hat bei einigen Lesern für Verwirrung gesorgt. Ein Kunde von Manfred Sarrazins Krimi-Buchhandlung „Alibi“ sagte mir, dass er deshalb seiner Frau die Lektüre untersagt hätte. Eine Bekannte wollte den Roman deshalb gar nicht lesen (der ansonsten auf Gills Ebene ja ganz harmlos anfängt). Wahrscheinlich hat dieser Prolog einige Leser verschreckt, gar von der Lektüre abgeschreckt. Mit Hinblick auf den Zustand der Welt würde ich gerne sagen, dass sich mein krankes Hirn das ausgedacht hat. Aber leider ist das nicht so. Ich bin bei meinen Recherchen über Charles Taylor und seine Schergen (googeln Sie mal General Butt naked) genau auf so eine Szene gestoßen und abe bis auf Taylor nur die anderen Beteiligten fiktionalisiert. Über Taylor und seinen rituellen Kannibalismus hat ein ehemaliger Gefolgsmann im Prozess gegen ihn am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ausgesagt. Naja, vielleicht hätte ich trotzdem mehr Leser gefunden, wenn ich ihnen beim reinblättern in Buch nicht gleich die Keule über den Schädel gehauen hätte. Trost ist mir die Aussage eines anderen Lesers, der den Roman für die beste fiktionale Darstellung der Verhältnisse in Schwarzafrika hält, die er bisher gelesen hat. Du natürlich Manni Sarrazins Aussage, es sei für ihn „das Buch des Jahres“ gewesen.

Ein anderes Thema ist Rache. Wie weit gehen manche Mensche um für sich oder Freunde Rache zu üben. Und was muss man als Preis dafür bezahlen? Gill bezahlt in meinen Augen einen sehr hohen Preis um seinee scheußliche Rache an Zaran durchzusetzen. Einen Preis, den ich persönlich nie zu bezahlen bereit wäre. Aber dies ist einer dieser viel und gern zitierten Fälle, in denen sich die literarische Figur vom Autor entfernt und ein Eigenleben beginnt, dem der Autor nur noch folgen kann um es aufzuschreiben. Momente, die man als Schreiber zugleich liebt und hasst: Liebt, weil die Figur vom Papier abgehoben hat und in einer virtuellen Welt real wird. Hasst, weil man als Autor die Kontrolle über den Stoff verliert.

Der dritte Gill ist in der Pipeline. Aber gesundheitliche Gründe haben bisher verhindert, dass ich eine notwendige Recherchereise angehen konnte (und dies wohl auf Anfang nächsten Jahres verschieben muss). Er schließt direkt ans Ende von LUCIFER an.

Ich hoffe, geschätzter Leser, ich habe Sie mit diesem Roman unterhalten, geschockt und wütend gemacht. Lieber wütend auf bestimmte Verhältnisse, als auf mich. Vielleicht hätte ich Ihnen ein paar brutale Tatsachen ersparen oder abmildern sollen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass es da draußen Menschen gibt, die diese Tatsachen jeden Tag ausgeliefert sind.

„Zorn“ ist das erste Wort in der ILLIAS, mit der die europäische Literatur beginnt. Zorn war eine der Triebfedern, um diesen Roman zu schreiben.

Martin Compart, Oktober 2012.

http://www.amazon.de/Die-Lucifer-Connection-ebook/dp/B009Z34EA0/ref=ntt_at_ep_edition_2_6



Die Folterknechte der EU schlagen wieder zu by Martin Compart

Steuergelder an Banken verschieben, können sie. Aufwandsentschädigungen, die ihnen nicht zustehen, abgreifen, gehört zu ihre vornehmsten Aufgabrn (wer erinnert sich nicht gerne an Frau Koch-Mehrin http://martincompart.wordpress.com/2011/06/23/stammtischgegrole-blondine-mit-hirn-entkernten-blick/ ) Und im Tierschutz lügen sie, das sich die Balken biegen. Nicht umsonst schreibe ich Anti-EU-Thriller. Jetzt haben Sie wieder etwas auf den Weg gebracht, um Tierfolter zu fördern. Ist es nicht langsam an der Zeit, dass wir mit Tierfängern, EU-Bürokraten und Versuchslaboranten ähnlich umgehen wie diese mit Tieren?


Wir bitten Sie als große Helfer und Tierschützer hier an die EU-Brüssel zu schreiben, das dieser Tierdiebstahl obwohl legalisiert nicht zum Traagen kommt..
.
Wir Tierschützer, die schon seit Jahren an der Thematik “Haustierdiebstahl” arbeiten wissen um den kriminellen Tierfang und Verbindungen zu den Laboren, “nur hat das Kind jetzt einen Namen bekommen”. Wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, hat kein betroffener Tierbesitzer mehr eine Handhabe z.B. bei Polizei oder Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige zu stellen geschweige evtl. sein gestohlenes Haustier wieder zu bekommen! Wir haben dann die selben Zustände wie in Rumänien, Bulgarien, Russland etc.. Wir leben in einem Rechtsstaat – sollte man meinen. Wir haben seit 2007 ebenfalls die von der EU erlassene Richtlinie – REACH, jeder Hersteller von Artikeln mit toxischen Stoffen, etwa Reinigungsmittel, ist verpflichtet seine Produkte in Tierversuchen auf deren Giftigkeit testen zu lassen. Solche Test waren schon in früheren Jahren durchgeführt worden.
Dies ist der wahre Hohn!!!!
Jeder weiss das solche Produkte Giftstoffe enthalten, hochgerechnet bis 2018 sollen in diesem REACH-Programm 45 Millionen Tiere im Versuch verbraucht werden. Diese Tiere können auf normalen Wege nicht besorgt werden. Es ist jetzt schon abzusehen, wieviel Tiere ihr Leben lassen müssen für unsinnige, grausame, leidvolle Tierversuche.All diese Tiere müssen für die “Belange einer angeblich zum Wohle der Menschenheit” unsinnigen Tierversuche sterben.Bitte helfen und unterstützen Sie uns mit Ihrer ganzen Kraft und Engagement. Jedes gerettete Tier ist ein Erfolg!!!
es grüßt Sie im Sinne der Tiere
Alexandra Bräutigam
tierdiebstahlbayern
tierdiebstahlby@aol.com

Tierschutzinitiative „Tierdiebstahl Bayern“, Alexandra Bräutigam,. Fon: 0157-720 56 106 ,
E-Mail: tierdiebstahlby@aol.com und. „Katzenpolizei“, Tabea Hilgarth,
Telefonnummer: 08041-79 58 371

SIE KÖNNEN DIE PETITION HIER LESEN UND UNTERSCHREIBEN:
http://www.openpetition.de/petition/online/protest-gegen-die-eu-richtlinie-rl-2010-63-eu

Betreff: EU-Richtlinie Tierversuche-Flugblatt

»Wer nicht davor zurückschreckt, Tierversuche zu machen,
der wird auch nicht zögern, darüber Lügen zu verbreiten.«
George Bernhard Shaw

Werden nach neuer EU-Richtlinie Katzen und
Hunde legal im Tierversuchslabor enden?
© Peta.de
Wissen Sie, was die neue EU-Richtlinie, die ab November 2012 greift, zulassen wird?
Freigängerkatzen und Hunde sind laut der neuen EU-Richtlinie auch bei uns in
Gefahr! Dies haben die entsprechenden Brüsseler Gremien bis hin zum Europäischen
Parlament zu verantworten!
Das Europäische Parlament legalisiert mit dieser Richtlinie die „Verwendung“ aller
eingefangenen Tiere – nun wird es noch wichtiger, auf sein Tier zu achten!
Die Richtlinie folgt, wie man es schon aus dem deutschen Tierschutzgesetz kennt, dem
bekannten „Täuschungs-Rezept“, wie dies die folgenden Auszüge aus Artikel 11 der EU-
Richtlinie – mit unseren entsprechenden Anmerkungen rot markiert– zeigen:
(1)Streunende und verwilderte Tiere von Haustierarten dürfen nicht in Verfahren verwendet
werden.
Durch eine solche Feststellung soll der Leser gezielt in eine Richtung gelenkt werden: „Alles
nicht so schlimm – der Normalfall ist die Nichtverwendung der betreffenden Tiere!“

(2) Die zuständigen Behörden dürfen nur unter folgenden Voraussetzungen Ausnahmen von
Absatz 1 genehmigen.
Das Wort „nur“ soll suggerieren, dass die Behörden darum besorgt sind, wirklich „nur“, wenn
es nicht zu umgehen ist, Ausnahmen zuzulassen.
a) Es besteht grundlegender Bedarf an Studien über die Gesundheit und das Wohlergehen der
Tiere oder ernsthafte Gefahren für die Umwelt oder die Gesundheit von Mensch oder Tier,
und…
Die Wortwahl „Gesundheit und Wohlergehen“ ist reine Heuchelei und arglistige Täuschung -
und „ernste Gefahren für die Umwelt“ entbehrliche Panikmache. Über allem steht wieder das
Motto „Tierversuche sind unverzichtbar!“, das auch durch häufige Wiederholung nicht wahrer
wird.

1/2 b) es liegt eine wissenschaftliche Begründung dafür vor, dass der Zweck des Verfahrens nur
durch die Verwendung eines streunenden oder verwilderten Haustiers erreicht werden kann.
Der Ausdruck „wissenschaftliche Begründung“ soll, wie gehabt, den uninformierten Bürger
beirren und ihm suggerieren, es handele sich um etwas äußerst Wichtiges.
Der informierte Bürger durchschaut das Lügengebäude „Tierversuche sind
unverzichtbar“, unterstützt die Organisationen, die dem Haustierdiebstahl den Kampf
angesagt haben, und wählt die Partei, die sich für die Abschaffung sämtlicher Tierversuche
ohne Wenn und Aber einsetzt – die Partei Mensch Umwelt Tierschutz!
Tierversuche sind die Hölle für die Tiere, ebenso schädlich wie überflüssig für den Menschen.
Es ist an der Zeit, dass wir alle gemeinsam gegen die Tierfänger und die Pseudo-Politik zu
handeln. Die gestohlenen Tiere werden dem Tierbesitzer enteignet!!! Somit wird die
kriminelle Handlung des Haustierdiebstahls, der in Deutschland schon viele Jahrzehnte
stattfindet, weiterhin geduldet.
Der bekannte Dokumentarfilmer und MUT-Medaille-Inhaber Manfred Karremann sagte bereits
vor Jahren, dass er sich gut vorstellen könne, dass gestohlene Haustiere mit gefälschten
Papieren versehen werden und somit in den Versuchstierhandel gelangen.
Stopp dem Katzenhandel und Hundehandel und Stopp sämtlicher Tierversuche!!
Werden auch Sie aktiv!!

V.i.S.d.P.:
Verein Deutscher Katzenschutz No Catnapping e.V., Ingrid Arrigoni,
Fon: 05321-330457, E-Mail: ingrid-stahn@gmx.de und

Andrea Müller-Epp im Bundesarbeitskreis Haustierdiebstahl c/o Partei Mensch Umwelt Tierschutz,
Fon: 02421-9798067, E-Mail: post@piconino.de,
www.tierschutzpartei.de/BAKHaustierdiebstahl.htm

Tierschutzinitiative „Tierdiebstahl Bayern“, Alexandra Bräutigam,
Fon: 08042-972050, E-Mail: tierdiebstahlby@aol.com und

„Katzenpolizei“, Tabea Hilgarth,
E-Mail: h.tabsi@gmx.de

ÄRZTE GEGEN TIERVERSUCHE:http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/eu/476-die-reach-chance-45-tage-um-tiere-zu-retten

Der nachfolgende Artikel ist ziemlich hart. Aber wie die Autorin richtig sagt: “Wer sich jetzt sagt, ich kann so was nicht lesen, sollte sich über eins im Klaren sein, es gibt Lebewesen die nicht gefragt werden, ob sie das ertragen können, womit wir uns nicht auseinandersetzen wollen.”

LIZENZ ZUM TÖTEN
von Gabriele Hilbig

Jeder von uns war schon mal beim Arzt, brauchte Medikamente und verließ sich in vollem Umfang darauf, dass das was wir dort erhalten, gut für uns sein würde. Besonders auf diese Hilfe angewiesen sind Menschen, die chronisch krank sind. Was aber manche von uns nicht wissen ist, dass viele Medikamente uns durch Nebenwirkungen erst richtig krank machen. Manche schädigen das Erbgut unserer Nachkommen und einige Mittel führen bei Patienten sogar zum Tod. Wie aber kann das sein, nachdem diese Produkte doch ausgiebig erforscht wurden, zunächst im Tierversuch und danach noch in klinischen Studien? Danach mussten die Mittel ein Zulassungsverfahren durchlaufen, bevor sie überhaupt auf den Markt kommen konnten.

Sind unsere Medikamente sicher? Nein! Jeder Beipackzettel in Medikamenten bestätigt dies. Die Hinweise auf die Nebenwirkungen dienen lediglich der Absicherung der Konzerne, damit sie bei dem Auftreten von Problemen nicht belangt werden können.

Hans Ruesch
Die Fälscher der Wissenschaft
Zitat Seite 7: Jeder Mensch, der für ein Tier sorgt, wird früher oder später durch einen Veterinär oder aus eigener Erfahrung eine Regel lernen: man darf ein krankes Tier nur in den seltensten Fällen mit einer Humanmedizin behandeln. Das Tier kann daran sterben.
Was bedeutet das? Ganz einfach, dass der tierische Organismus ganz anders als der des Mensch reagiert; was dem einen bekommt, kann für den anderen sogar tödlich sein. Zitat Ende

Zitat Seite 11: 2 Milligramm Skopolamin töten einen Menschen, aber Hunde und Katzen vertragen hundertmal mehr. Der Fliegenpilz, der selbst in kleiner Dosis eine ganze Familie auslöschen kann, wird vom Kaninchen, das ja ein sprichwörtliches Versuchstier ist, schadlos verzehrt. Ein Stachelschwein kann auf einmal soviel Opium schlucken, wie der Süchtige in zwei Wochen raucht, und es mit einer Menge Blausäure hinunterspülen, die ein ganzes Regiment vergiften würde. … Aspirin und Insulin haben dieselbe Wirkung auf Ratten und Mäuse wie Contergan auf den Menschen; aber Contergan verursacht bei ihnen keine Missbildungen. Zitat Ende

Warum werden Tierversuche nicht grundsätzlich abgeschafft und neue Methoden eingeführt? Müsste unsere Regierung in Anbetracht der Erkenntnis der letzten Jahrzehnte nicht eine Kehrtwende zum Schutz der Menschen, und gegen den weiteren unnötigen Missbrauch von Tieren, einleiten, besonders im Hinblick auf Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen die daraus resultieren und die den Staat und die Steuerzahler ein Vermögen kosten? In den 50ger Jahren hatten von 100.000 Neugeborene Kinder, 3 Missbildungen. Anfang der 80 Jahre, hatten von 1000 Neugeborenen Kindern, 5 Missbildungen. Die Fortschritte in der Forschung sind unter diesem Aspekt eher anzuzweifeln. Sind Politiker auf diesem Ohr taub?

Zitat S.41: Der Präsident der USA, wenn er nicht wie John Kennedy enden will, und die Regierenden anderswo, sind die Hampelmänner der mächtigen Geschäftsleute, der Großindustrie und der Hochfinanz, die mit den ihnen hörigen Medien das Volk einer systematischen Gehirnwäsche unterziehen. Zitat Ende

In den siebziger Jahren gab es in vielen Ländern Tierrechtsbewegungen, die in die Labore eindrangen, Tiere stahlen und für, soviel Aufsehen sorgten, dass manche der Vivisektoren ernsthafte Probleme bekamen. Heute ist das nicht mehr möglich, denn die Vivisektoren sind eine geschützte Spezies in unserem Land. Und auch mit dieser Äußerung ist das Buch von Hans Ruesch, auch 30 Jahre nach seinem erscheinen, aktueller denn je.

Zitat S. 67: Die heutigen Vivisektoren müssen sich in ihren Laboratorien verriegeln, müssen Politiker bestechen und für teures Geld PR – Leute und Journalisten dingen, müssen alles daran setzen, dass ihre Taten nicht an die Öffentlichkeit gelangen. ….
Das der Staat hinter den Schandtaten und dem Betrug der Vivisektoren steckt und sie mit dem Deckmantel der Legalität schirmt und schürt, macht diese Schandtaten und diesen Betrug nicht besser, sondern schlimmer. Denn die Behauptung des Staates, alle seine Gesetze stützten sich auf Humanität und Gerechtigkeit, wird damit hinfällig. Zitat Ende

Die Suche nach Medikamenten die Menschen heilen, findet nicht statt. Der Grund dafür ist, dass damit ein Markt zusammen brechen würde, der hohe finanzielle Erträge einbringt. Wer will das schon? Das ganze System ist auf Verdienst aus.

Selbst Medikamente, die kaum erforscht, hochgradig gefährlich oder fast wirkungslos sind, kommen auf den Markt. Es gibt immer einen Weg sie durch die Zulassungsbehörden zu bekommen. Hiervon weiß John Virapen, der für die Pharma gearbeitet hat, detailliert in seinem Buch „Nebenwirkung Tod“, zu berichten. Die Menschen die Medikamente benötigen, sind dem ständigen Risiko ausgesetzt, das die Tierversuche auf menschliche Bedürfnisse nicht übertragbar sind. Aber das ist auch nicht wichtig, denn die Pharma Konzerne sind längst nicht mehr die Gesundmacher der Nation, sondern eher die, die sich um jeden Preis am Brutto -Sozialprodukt bereichern wollen. Der Gesetzgeber lässt es wohlwollend zu, weil er von den Steuereinnahmen profitiert.

So dürfen Forscher auch weiter Tierversuche machen, wie diese, die nach Tierbefreiungsaktionen in den 70er Jahren bekannt gemacht wurden.

Wer sich jetzt sagt, ich kann so was nicht lesen, sollte sich über eins im Klaren sein, es gibt Lebewesen die nicht gefragt werden, ob sie das ertragen können, womit wir uns nicht auseinandersetzen wollen.

Zitat S. 55: (Ich selbst konnte dabei nicht umhin, an die zwei ehemaligen Laborantinnen in meinem Bekanntenkreis zu denken, die beide ihre Stelle in der Pharma – Industrie aufgegeben hatten, weil sie es nicht mehr mitansehen konnten, wie selbst in den wenigen Fällen, wo man Narkose hätte anwenden können, die Mäuse ohne jegliche Narkose aufgeschnitten werden.)…
Man sah Katzen, die mit Kanülen im Hirn frei herumliefen, aber man sah sie nicht, wie sie mit elektrischen Schocks zum Wahnsinn getrieben wurden oder ihnen die Schädeldecke abgesägt wurde. Zitat Ende
Zitat S. 68: Zwei dieser Tiere, die so ramponiert waren, dass sie für weitere Versuche nicht mehr taugten, waren dort in ihren Käfigen einfach dem Hungertod überlassen worden. Der Tierarzt schätzte ihr Martyrium auf 30 bis 40 Tage. Diese konnten nur noch eingeschläfert werden. Alle übrigen waren sichtlich nervenkrank oder irrsinnig geworden. Die eine versteckte sich unter allen Möbelstücken und urinierte dauernd. Alle trugen Elektroden im Gehirn. …
Hier befeiten die Tierschützer mehrere Katzen, denen ein Teil der Schädeldecke fehlte, dafür aber im Gehirn eine Kanüle trugen, von der aus zahlreiche Drähte nach verschiedenen Punkten der Gehirnrinde verliefen. Durch Elektroschocks wurden bei den Katzen künstliche, angeblich „epileptische“ Anfälle hervorgerufen, die wohlverstanden mit den epileptischen Anfällen des Menschen, die ja nicht durch Elektroschocks hervorgerufen werden, nichts gemeinsam haben konnten. Zitat Ende
Zitat S. 71: Es wurden jeweils drei Monate alte Kätzchen und erwachsene Kater benutzt. In einem stereotaxischen Apparat immobilisiert, wurden ihnen die Augen aus den Höhlen gerissen, Geruchssinn und Gehör wurden operativ zerstört, das Rückenmark wurde durchtrennt, die Hoden wurden abgeschnitten (Kastration), der Penisnerv wurde bloßgelegt und elektrischen Schocks ausgesetzt – und das, um herauszufinden, wie das Geschlechtsleben der Katzen dadurch beeinflusst würde.
Identische Experimente wurden, ebenfalls auf Kosten des unbefragten Steuerzahlers, gleichzeitig in etwa dreißig amerikanischen Laboratorien seit Jahren durchgeführt; aber die Experimente im New Yorker Museum bildeten insofern die Ausnahme, als sie an die Öffentlichkeit gelangten, und zwar in allen Einzelheiten.
Es waren auch sogenannte „terminale“, das heißt tödliche Experimente vorgesehen, bei denen man nicht abwarten wollte, wie die Verstümmlungen das Geschlechtsleben der Katzen beeinflussen würden, sondern bei denen der bloßgelegte Penisnerv so lange Elektroschocks unterworfen wurde, bis der Kater verendete. Zitat Ende
Die Experimente wurden nicht abgebrochen, nachdem die Öffentlichkeit davon Kenntnis erlanget hatte. Die Forscher waren sich des Schutzes durch die Regierung gewiss.

Zitat S. 71: „Wenn etwas dieses Museum auszeichnet, dann ist es die Freiheit, zu studieren, was ihm beliebt, ungeachtet eines sichtbaren Nutzens. Die Experimente werden fortgesetzt.“ Zitat Ende
Wie weit sind diese Ereignisse von denen die heute im verborgenen, in gut geschützten Laboren stattfinden, entfernt? Heute bekommt kaum noch jemand Einblick in ein Labor und so gelangen diese Informationen so gut wie nicht mehr nach außen. Das bedeutet aber nicht, dass sich an dem Leiden der Tiere irgend etwas geändert hat.
Grundgesetz
• Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG gewährleistet dem Wissenschaftler einen gegen Eingriffe des Staates geschützten Freiraum, der vor allem die auf wissenschaftlicher Eigengesetzlichkeit beruhenden Prozesse, Verhaltensweisen und Entscheidungen bei dem Auffinden von Erkenntnissen, ihrer Deutung und Weitergabe umfaßt.
Quelle: BVerfG, 1 BvR 424/71 u. 325/72
Der Staat mischt sich nicht in die Forschung ein und hat mit dem Tierschutzgesetz im Bereich Tierversuche, die Legitimation erteilt, Tiere zu quälen, zu verstümmeln, zu töten, sie nicht zu schonen. Es hat sich nichts geändert. Jedenfalls nicht für die Tiere im Versuch!

Zitat S. 62: Derselbe obenerwähnte Prof. Lépine hat im Laufe eines Ehrlichkeitsanfalls in einem Interview der Tageszeitung Alsace (17.März 1967) gesagt: „Wir sind Zauberlehrlinge, besonders auf wissenschaftlichem Gebiet. Wir brüsten uns mit Entdeckungen, die uns vergiften. Ich glaube, die zukünftige Generation wird viel Zeit und Mut brauchen, um mit den katastrophalen Folgen unserer Forschung fertig zu werden.“ Zitat Ende

Der Vivisektor Claude Bernard hatte eine Devise:
Zitat Seite 9 „Ich werde zeigen, dass man lebende Körper ebenso behandeln kann wie unbelebte Objekte; das ist die Grundlage. ..“ Zitat Ende
Bernard Worte sind zu einem Dogma für die Grundlagenforschung geworden. Doch am Ende seines Lebens, sagte er folgende Worte: „Unsere Hände sind leer, und nur unser Mund ist voller Versprechungen.“

* Solange ein Großimporteure von Auslandshunden, öffentlich einen Nachruf über eine
Tierschänderin, die vor Jahren illegale Tierversuche in einem Tierheim in Kamp – Lintfort
betrieb, das den Namen Friedhof der Kuscheltiere trug, verfasst, bei dem Hunderte von
Katzen zu Tode gequält wurden, und deren Ableben in einem öffentlichen Nachruf als große
Tierschützerin beklagt,
* solange im Ausland Wagenladungen von Hunden verloren gehen, weil Tieren von Deutschen
in Labore gebracht werden
* oder man in Verteilermails lesen muss, das ein ganzer Container voller Hunde vom Schiff
gefallen sei,
wissen wir, das es noch viel zu tun gibt. Tierschutzkollegen in Deutschland, sollten sich nicht darüber aufregen, dass wir diese Dinge anprangern, sondern darüber, dass sie geschehen, und soviel Ergeiz besitzen, die Schuldigen nicht mit solchen Handlungen durchkommen zu lassen.

Solange Tierschützer und Tierrechtler, die von all dem Grauen Kenntnis haben, das in den Laboren überall auf der Welt und auch in Deutschland geschieht, dies nicht öffentlich weitergeben, kein Statement dazu abgeben, das sie dagegen sind, nicht für Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich sorgen, stimmt mit diesem ganzen System des Tierschutzes etwas nicht. Es sollte für uns eine Sache der Ehre sein, dies zu ändern.

Wir können uns nicht über das Morden der Tiere im Ausland aufregen, und dafür jeden Tag auf die Barrikaden gehen, diese zu zig Tausenden nach Deutschland karren, (wo einige davon im Versuch landen) und gleichzeitig, über das tägliche Leiden der Tiere im Versuch hinwegsehen, das unvergleichlich größer ist und angeblich zu unser aller Wohlergehen stattfindet, was nachweislich nicht der Fall ist. Denn wie es scheint, wissen viele Forscher nicht was sie tun, sonst würden ihre Handlungen nicht tote Tiere und Menschen nach sich ziehen.

Wo sind heute die Helden der siebziger und achtziger Jahre, die noch wussten, dass es für Tierschützer eine Sache der Ehre ist, sich gegen Tierversuche einzusetzen. Man hat den Eindruck, es gibt sie nicht mehr. Man hat den Eindruck, die Tierschützer der letzten Jahre sind in eine Art Tiefschlaf gefallen, was dieses Problem angeht.

Tierversuche betreffen jeden von uns, denn diese Tiere sterben für DICH, für MICH, für jeden von uns. Darum sind wir verantwortlich! Ich will nicht, das auch nur ein Tier für mich sterben muss. Wir leben in der Neuzeit, es gibt andere Methoden! Das Mittelalter ist vorbei, ob die Vivisektoren das irgendwann mitbekommen? Ob der Staat, die von ihm vorgeschriebenenTierversuche irgendwann aussetzt?

Das Resultat von Tierversuchen in den letzten Jahrzehnten, war Milliardenfacher Mord an Tieren. Zigtausendfacher Mord an Menschen, die durch Medikamente starben. Eine Industrie, die neue Medikamente wie am Fließband erzeugt, teilweise indem sie nur den Markennamen ändert und einzelne Moleküle austauscht, um sich noch mehr an den Menschen zu bereichern. Und die Nebenwirkungen die weltweit durch diese Chemikalien in den Körpern der Menschen erzeugt werden, machen dann abermals neue Forschung und noch mehr Medikamente nötig. Von den Folgen der Chemikalien für die Umwelt, mit denen wir vergiftet werden, und die einmal ausgeschieden im Wasserkreislauf landen, ganz zu schweigen.

Verwaltungsbehörden sind der verlängerte Arm der Vivisektoren, denen nach dem Grundgesetz ja keine Einschränkungen auferlegt werden dürfen. Somit sind die Behörden gezwungen die Anträge auf Forschung zu genehmigen. Die Behörden dienen eigentlich nur einem Zweck, dem Volk vorzugaukeln es gäbe ja eine Instanz, die darüber wacht, dass Tierversuche nur in einem überschaubaren und für die Tiere erträglichen Maße bewilligt werden. Auch die Ethik Kommission ist nichts weiter als eine Farce. Die Tierschutzbeauftragten sind immer in der Minderheit und werden damit grundsätzlich überstimmt. Das Tier als Versuchsobjekt wird absolut willkürlich für die Forschung missbraucht. Die Versuche müssen noch nicht mal einem nachvollziehbaren Nutzen dienen, denn die Forschungsfreiheit kann von Gesetzeswegen nicht eingeschränkt werden.

Es ist unfassbar!!!

Ein Ende der Tierversuche ist weder in Sicht noch zu erwarten, solange es Menschen gibt, die ihre Menschlichkeit verloren haben. Das CH emie, A erzte und V ivisektoren Kombinat hat mehr Macht als der Gesetzgeber und es gibt für dieses Kombinat keinen Grund auf diese Vorrechtsposition, die per Grundgesetz garantiert ist, zu verzichten.

Letzten Endes ändern wir nur etwas, wenn wir damit beginnen uns verantwortungsvoll zu
verhalten und Tierversuche in unserem Land anzuprangern. Jeder auf seine Weise!

Foltermethoden wie im Mittelalter gehören abgeschafft. Für immer! Hier geht es um eine Frage der Menschlichkeit! Das geht uns alle an.

Abgesehen davon, sollten wir uns die Frage stellen dürfen, in wieweit, die heute betriebene Pharmapraxis, Medikamente mit starken Nebenwirkungen auf den Markt zu bringen, überhaupt mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen ist und wieso Zulassungsbehörden nicht die Auflage haben, Medikamente mit Nebenwirkungen nicht zuzulassen?

Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Die Würde der Menschen, die aufgrund von Medikamenten Nebenwirkungen zu Pflegefällen werden, ist nicht mehr gewahrt.
Artikel 2
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Zahlreiche Menschen sind wegen Medikamenten Unverträglichkeit gestorben. Was ist mit deren Recht auf körperliche Unversehrtheit?
Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
Außer Vivisektoren und Leiter von Pharmakonzernen, denn wann hätten wir je gelesen, dass sie für die Nebenwirkungen, oder Todesfälle bestraft worden sind, oder die Firmen geschlossen wurden?

Artikel 5
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Das Recht auf Forschung und auf Lehre, scheint einen Teil der Grundrechte der restlichen Bevölkerung außer Kraft zu setzen, denn wie sonst kann man sich erklären, dass Menschenopfer und der Massenmord von Tieren dafür hingenommen werden?

Die Atomkraft in Deutschland wird abgeschafft, etwas an das niemand glauben konnte.
Jetzt sollten wir uns dafür einsetzen, dass Tierversuche vollständig abgeschafft werden. Dazu müssen wir uns intensiv mit dem Thema befassen, uns weiterbilden, Argumente sammeln und diese bekannt machen. Nur informierte Tierschützer können etwas bewirken.

Weitere Infos zu dem Thema finden Sie auf:

http://izt.jimdo.com/macht-der-pharmaindustrie/

http://izt.jimdo.com/anti-tierversuchsaktionen/

http://izt.jimdo.com/tierversuche/

http://izt.jimdo.com/buchempfehlung/

Verteilen der Mail, einstellen auf Internetseiten oder Facebook ausdrücklich erlaubt.

Wenn Sie keine weiteren Infomails mehr von uns bekommen möchten, schreiben sie uns bitte an. Wir nehmen Sie dann aus dem Verteiler!
Gabriele Hilbig



LUCIFER CONNECTION ALS E-BOOK by Martin Compart
7. März 2012, 10:21 vormittags
Einsortiert unter: E-BOOKS, LUCIFER CONNECTION, Söldner | Tags:

Hier ist die eBook-Ausgabe von DIE LUCIFER CONNECTION! Aus vertraglichen Gründen nur begrenzte Zeit lieferbar. Als Bonus-Track Der Anfang von DIE GOMORRHA DEPESCHE.Gill ist Sicherheitsexperte, Ex-Söldner und ehemaliger KGB-Agent. Er lebt
gefährlich – und sorgt mit seinem Kumpel „Karibik-Klaus“ dafür, dass auch Verbrecher nicht in Ruhe leben können. Als er auf einen Fall von „Catnapping“ angesetzt wird, ahnt aber nicht einmal er, was sich daraus entwickeln wird …
Die Dortmunder Polizei findet ein Massengrab voll ermordeter Kinder und beginnt gegen eine weltweite Satanistenverschwörung zu ermitteln. Die Spur führt nach Sierra Leone, zu Kannibalen und Kindersoldaten. Gill besinnt sich auf seine tödlichen Kenntnisse und zieht los – ins dunkle Herz Afrikas, in die
Londoner Unterwelt und zur schwarzen Seele Wiens.

Zu bestellen unter:
http://www.amazon.de/DIE-LUCIFER-CONNECTION-Gill-ebook/dp/B007HT1GFA/ref=sr_1_24?s=books&ie=UTF8&qid=1331115052&sr=1-24

„Die Luzifer-Connection“ ist bereits Martin Comparts zweiter Thriller mit dem Ex-Söldner Gill. Seinen Einstand gab der abgebrühte Schnüffler in dem Roman „Der Sodom-Kontrakt“. Wer das Buch nicht kennt ist jedoch keineswegs im Nachteil, denn der vorliegende Roman ist auch ohne die Lektüre des Gill-Debüts in voller Gänze verständlich…. Und während des Lesens wünscht man sich unweigerlich mehr Leute wie Gill, die unbarmherzig und kompromisslos gegen ihre Feinde vorgehen. Ausgestattet mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und einem festen Ehrenkodes, im Bedarfsfall aber auch unerbittlich und knallhart. Gill vereint den souveränen, unnahbaren James Bond-Typus mit dem hartgesottenen Detektiv des Krimi Noir…
FAZIT: Kompromissloser, knallharter Thriller, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Absolut kultverdächtig.
Florian Hilleberg in LITERRA

Politisch korrekt ist das nicht, aber spannend bis zur letzten Seite. Ein Seitendreher.
Christian Lukas in RUHR-NACHRICHTEN

Politisch korrekt liest sich anders. Abgrundtiefe Verachtung des durch die “Medienkellner” vermittelten Normalen durchzieht den Text, die Vereinten Nationen sind eine Verbrechensorganisation wie die EU, Afrika ein Kontinent des immerwährenden Grauens. Nie war das Böse böser und das Gute suspekter… Ja, zugegeben, das alles ist nicht “ausgewogen”… in Gill vereinen sich Mitleid und Mordlust, sensibelste und grobschlächtigste Rezeptoren für menschliches Leid und brachialste Zerstörungswut. Das irritiert, polarisiert, sucht so gar nicht nach dem Kompromiss, bringt Dinge zueinander, die wir nicht beisammen sehen wollen – oder kurz und knapp: “Die Lucifer Connection” ist brillante Unterhaltung.
Dieter Paul Rudolph in WATCHING THE DETECTIVES

Wie in einem guten Song entwickelt Compart in seinem neuen Roman einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Und trotz der mitunter forcierten Gewalt- und Ekel-Exzesse haben wir es nie mit einer selbstzweckhaften Nummernrevue zu tun. Gills Wut auf die “die Verhältnisse” überträgt sich auch auf den Leser; und diese Wut läßt sich in einer bewußt gehaltenen Distanzlosigkeit des Autors zu den Geschehnissen ausmachen, die ein wenig an Joe Lansdale oder Jack Ketchum erinnert (jeder von ihnen ebenfalls ein großer Humanist). Zudem hat Compart wieder einmal den Beweis erbracht, daß in der sogenannten, vom globalen Obergscheiterltum gern übel beleumundeten Genreliteratur mehr Wahrheiten enthalten sein können als in der subventionierten, inhaltlich und formal meist trostlosen Literaturpreisbelletristik…ein Buch für Menschen, die packend verfaßte Thriller ohne postmodernes Ironie- und Befindlichkeitsgeplänkel schätzen und wissen, wie man beispielsweise “Scholl-Latour” schreibt.
Thomas Fröhlich in EVOLVER



IN EIGENER SACHE by Martin Compart
12. Februar 2012, 3:58 nachmittags
Einsortiert unter: Interview, LUCIFER CONNECTION | Tags:

Das Literaturmagazin LITERRA hat LICIFER CONNECTION besprochen und mich interviewt. Wenn es interessiert:

http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?
http://www.literra.info/interviews/interview.php?id=212

Ein Interview von Andre Bornemann mit Podcast auf:
http://www.bookstorecore.de/?p=2757

Eine nicht ganz freundliche Rezension vom Kollegen Christian Lukas auf:
http://www.ruhrnachrichten.de/anzeigen/sonderveroeffentlichungen/witten/witten/blickpunkt_witten_170212/art117927,1559119



STAMMTISCHGEGRÖLE: ACHTET AUF KATZENFÄNGER UND ANDERE TIERQUÄLER by Martin Compart

Es ist wirklich zum kotzen: Immer wieder sehe ich an einer meiner Laufstrecken (laufen, joggen=bei mir ein Euphemismus für zügiges voran schleppen) Mitteilungen an Pfählen oder Zäunen über verschwundene Katzen. Das erlebe ich nun seit Jahren. Es gibt immer noch genügend Siedlungen oder Vororte, wo diese verfluchten Katzenfänger zuschlagen können, ohne erwischt und getötet zu werden. In Niedersachsen treibt wieder ein Ripper sein Unwesen und metzelt Schafe so bestialisch nieder, dass selbst die hart gesottenen Bauern kotzen. Dieser Abschaum darf sich nicht auf Rechtsstaatlichkeit beziehen, da das Bürgerliche Strafrecht lediglich Verbrechen gegen Menschen oder Sachen ahndet. In meiner kleinen primitiven Welt gehören Tierquäler und Katzenfänger aus dem Universum annulliert. Meinetwegen dürfte man auch bei Tier-KZ-Firmen wie WIESENHOF die Betreiber, Mitarbeiter und Kunden final zur Rechenschaft ziehen. Von Pharma- und Kosmetikfirmen (deren Kundinnen sich die Schmiere als Hohlraumversieglung auf die hässlichen Schädel schmieren) gar nicht abgesehen.
Es war diese hilflose Wut, gerade auf diese widerwärtigen Katzenfänger, die mich u.a. dazu trieb, DIE LUCIFER CONNECTION zu schreiben um da auch ein paar Hintergründe zu recherchieren. Viele ehrenhafte Menschen in unserer Kleptokratie bemühen sich um Tierschutz, setzen viel Zeit, Geld und Energie ein. Und sie betreiben Aufklärung. Auch hier im Internet. Aber es scheint nie zu reichen, denn diese Woche habe ich wieder einen an Zäunen angebrachten Hilferuf gesehen, auf dem verzweifelte Zweibeiner den Abgang ihres kätzischen Mitbewohners beklagen und um Suchhilfe bitten. Es wird ausgehen, wie fast immer: Juli bleibt verschwunden, weil sie Katzenfängern in die schmutzigen zum Abhacken frei gegebenen Hände gefallen ist. Trotz all der Warnungen und Beobachtungen im Internet. Also gebe ich auch hier meinen Sermon dazu und veröffentliche die Passagen aus LUCIFER, die sich mit dem Vorgehen durch Katzenfänger beschäftigen. Wenn nur EINER etwas daraus dazu lernt, für die dreckigen Tricks sensibilisiert wird und diesen Ausgeburten der Hölle dadurch EINE Katze weniger ins Netz geht, bin ich schon zufrieden.


Aus dem 3.Kapitel:

Kurz vor dem beginnenden Wald stand links ein einsames kleines Haus, von einer hohen Hecke umgeben. Der Zielort. Gill parkte den 190er halb im Feld, stieg aus und ging hundert Meter auf dem Feldweg zum Haus. Im Schutz der Hecke saß vor der Tür ein junger Mann in der Sonne, einen kleinen Welpen auf dem Schoß. Das Gesicht war offen, wirkte flach. Der Körper drahtig und durchtrainiert. Zwei riesige Labradors kamen böse knurrend auf Gill zu. Dominik rief ihnen etwas zu. Sie stellten das Knurren ein und schnüffelten an Gill.
„Ich bin Gill. Wir haben telefoniert.“
„Denk´ ich mir.“
„Wieso geht der eine so komisch?“
„Heinrich hat Probleme mit der Hüfte. Genetisch bedingt. Ein Zuchthund. Man sollte alle Züchter erschießen. Es gibt genügend Kreaturen in den Tierheimen.“
„Man sollte die Käufer von Zuchttieren erschießen.“
„Heinrich ist ein typisches Scheidungskind. Er sollte an Kindes statt die Ehe retten. Hat nicht funktioniert. Tut es nie. Auch nicht durch Kinder.“
„Was erwartest du von Idioten, die bei Züchter kaufen?“
Ein Grinsen ging über Dominiks offenes Gesicht. Gill musterte ihn. Er hatte Sommersprossen, wirres rotblondes Haar und intelligente Augen. Trotz der Wärme trug er eine paramilitärische Kampfjacke. Gill sah das von einem metallenen Pferdekopf gekrönte Lappenmesser aus der Innenseite hervorgucken. Lappenmesser können verdammt scharf und gefährlich sein. Um Tiere abzustechen trug es Dominik sicherlich nicht bei sich.
„Nora hat gesagt, du bist okay. Das reicht mir. Womit kann ich helfen?“
„Ich brauche eine Art Lagebericht. Ich suche nach einer verschwundenen Katze.“
„Dein Ernst?“
„Bei einem Auftrag mache ich keine Scherze. Ich weiß selber, dass das schwierig ist.“
„Jeden Tag verschwinden Katzen. Freiwillig oder unfreiwillig.“
„Freiwillig scheidet aus. Noch ein ganz junges Tier. Geringer Radius. Alle Suchaktionen in der direkten Umgebung waren erfolglos.“
Dominik seufzte. „Gehen wir rein.“
Etwas stupste Gill in den Hintern. Er drehte sich herum. Ein Labrador sah ihn treuherzig an. Im Maul hatte er einen abgesabberten Turnschuh.
„Heinrich will spielen. Du sollst versuchen ihm den Turnschuh wegzunehmen.“
Gill griff den Turnschuh und zerrte daran. Knurrend stemmte sich der große Hund dagegen. Gill ließ los und Heinrich tobte begeistert davon. Einen weiteren Sieg über die Zweibeiner verbuchend.
An einer Seite des Flurs standen großzügige Käfige mit Kleinnagern. Rechts ging die Küche ab. Gill warf einen Blick hinein und war überrascht: Sie war hochmodern und mit allen Extras ausgestattet. „Vegetarisch zu kochen ist nicht einfach – wenn es richtig gut schmecken soll. Ich bin ein Gourmet oder sowas.“
Sie betraten das Arbeitszimmer. Hier herrschte kreatives Chaos. Mehrere Computer, voll gestopfte Buchregale, verstreute Papiere. An einer Pinnwand hingen Karikaturen und TITANIC-Cover. Darunter das berühmte, indizierte TITANIC-Cover mit der Großaufnahme von Kurt Beck: „Problembär außer Rand und Band. Knallt die Bestie ab“.
„Katzenfang ist ein hochkriminelles Geschäft. Von Banden organisiert, die zum Organisierten Verbrechen gehören. Die Felle werden in der Bekleidungsindustrie als Pelzkragen und so was verarbeitet. In Polen und Holland hat man sich darauf spezialisiert aus Katzenfellen Rheumadecken herzustellen, die richtig teuer auf Kaffeefahrten verscherbelt werden. Aber die richtige Kohle steckt in der pharmazeutischen Industrie…“

„Wie immer“, sagte Gill. Sein Blick fiel auf ein weiteres Bild von Schäuble. In der dazu gehörigen Sprechblase: „Ich galt als körperbehindert, dabei bin ich geistig behindert. Mit Hilfe der Pharmaforschung habe ich die Tour de France gewonnen. Auf zwei Rädern.“
„Was wenige wissen. Die Pharmaforschung darf jedes Jahr 600 Versuchskatzen quälen und umbringen. Für Hautcremes für hässliche alte Weiber und so was. Aber natürlich braucht sie viel mehr Versuchstiere. 2000 wurden in Deutschland 1108 Katzen für Tierversuche gequält. Insgesamt werden jedes Jahr an die zwei Millionen Tiere in den Laboren umgebracht. Da schaut keiner genau hin. Auch nicht die Grünen.“
„Die sollte man als Versuchstiere nehmen.“
„Eignen sich nicht. Genetisch zu degeneriert.“
„Wie alle Politiker.“
„Jedenfalls bezahlt die Pharmaindustrie mehrere hundert Euro für ein Versuchstier. Und wir kommen über Steuern auch noch dafür auf.“
„Jetzt sehe ich klar. Ein Millionengeschäft. Aber wie gehen die Banden vor? Kann man sich nicht effektiv schützen?“
„Wir betreiben eine Menge Aufklärung. Durch Handzettel und so was. Meistens gehen Bandenmitglieder in einer Siedlung rum und tarnen sich als Spendensammler, Mitglieder einer Meinungsumfrage oder, besonders beliebt da gut vernetzt, Zeitschriftendrücker. Sie fragen nach Haustieren und so was. Wenn sie alles ausbaldowert haben, stellen sie gern Mülltonnen für Altkleidersammlungen auf. Die darauf angegebene Organisation existiert nicht. Entweder ist die Telefonnummer falsch oder eine Handynummer. Du erkennst die Tonnen daran, dass sie Luftlöcher haben. Sie haben zuschnappende Fallen als Eingang und innen sind Lockstoffe ausgelegt. Am nächsten Tag werden sie eingesammelt. Sie hängen sich auch gerne an Sperrmüll. Da fällt es nicht weiter auf, wenn Kleintransporter langsam durch die Gegend fahren und die Straßen absuchen. Oder die Fänger kommen nachts mit Fallen mit Lockstoffen und fischen ab, was sie kriegen können.“
„Auch gechipte Tiere?“
„Unverhältnismäßig viele registrierte Katzen verschwinden. Für einen EDV-Hacker ist es ein Leichtes, die erfassten Halteradressen auszuspionieren. Die Tiere sind fast ausnahmslos gepflegt, kastriert und geimpft. Die Versuchslabore bekommen also ein perfektes Tier auf Bestellung, in das man bis zum Versuch keinen Cent stecken muss. Alter nach Wunsch, wie praktisch! Da wird man doch nicht jahrelang selbst welche züchten, das kostet unnötig viel Geld, Platz und Personal.“
„Perfide Nummer.“
„Du sagst es.“
„Ich muss telefonieren.“ Gill rief seinen Mandanten an und beauftragte ihn, seiner Mutter ein paar Fragen zu stellen.
„Ich bekomme einen Rückruf.“
Sie gingen wieder ins Freie. Heinrich tobte mit seinem Schuh durch die Botanik und verteidigte ihn gegen den anderen Labrador.
„Willst du einen Tee.“
„Nicht unbedingt.“
„Ein Bier?“
„Zu früh. Wasser. Gib mir bitte einfach Wasser aus dem Hahn.“
„Kein Problem. Was essen?“
„Deine Küche beeindruckt mich zwar schwer – aber nein. Nicht bei dieser Hitze. Da esse ich nur abends.“ Gill zog den Hunderter seines Klienten heraus. „Nimm das und setz es so ein, dass möglichst viele Arschlöcher zu schaden kommen.“
„Geld brauchen wir immer. Ich gebe dir keine Quittung. Kannst du nicht von der Steuer absetzen oder so was. Wir sind nicht eingetragen.“
„Das will ich doch schwer hoffen.“
Dominik brachte ihm ein Glas Wasser. Gill zündete sich eine Reval an. „Ich besorge euch die Einsatzpläne der Drückerkolonnen in NRW. Ich habe da eine Quelle.“
„Das wäre cool. Da könnten wir dann präventiv was machen oder so was.“
„Aber passt auf. Wenn das organisierte Banden sind, dann habt ihr es mit harten, brutalen Leuten zu tun. Da nützt kein Finnendolch.“
„Mann, wir sind nicht erst seit gestern in dem Genre. Wir haben schon ein paar Schlachten geschlagen.“
„Ich gebe dir meine Telefonnummer. Aber nur, wenn mal was ganz Hartes am Start ist, okay?“
„Cool.“
„Oder so was.“
Gills Handy klingelte. Michael berichtete, dass ein Zeitungswerber, am Tag bevor Henry verschwunden war, seine Mutter belästigt hatte. Er wollte ihr ein Katzenmagazin aufschwatzen. Michael konnte sich auch daran erinnern, dass merkwürdige Container aufgestellt worden waren, die aber inzwischen wieder verschwunden waren. Alles passte.
„Würdest du mir eine Katze anvertrauen, mit der ich eine Falle stellen kann?“
Dominik sah ihn skeptisch an.
„Es passiert ihr nichts. Ich garantiere dafür.“
„Ungern.“
„Ich mache das auch ungern. Aber wenn es klappt, ziehe ich eine ganze Gruppe aus dem Verkehr. Deswegen gehe ich das Risiko ein.“



NEWS: Artikel zu Evolver Books by Martin Compart
4. Januar 2012, 9:59 vormittags
Einsortiert unter: Evolver, LUCIFER CONNECTION | Tags: , ,

Im Berliner Magazin für Subkultur satt.org ist ein Artikel zur Ideologie von Evolver Books erschienen: http://www.satt.org/literatur/12_01_evolver.html
Man kann sich dort festlesen; u.a. intelligentes zu Jürgen Ploog!



LUCIFER CONNECTION UNTER DEN 10 BESTEN by Martin Compart
10. Dezember 2011, 9:50 vormittags
Einsortiert unter: Krimis, Krimis,die man gelesen haben sollte, LUCIFER CONNECTION, thriller | Tags: ,

Sicherlich wäre es eleganter, in meinem Blog schweigend darüber hinweg zu gehen, aber im inneren Kampf understatement versus Eitelkeit hat letztere ganz klar nach Punkten gewonnen. Aber wofür macht man einen Blog, wenn man nicht kokett der Meinung ist, man müsste der restlichen Welt die eigenen Gedanken mitteilen? Schließlich wartet das Universum gierig auf die eigenen Ergüsse.

Wenn eine der ältesten und einflussreichsten Netzinstitutionen zur Kriminalliteratur in einem Jahresrückblick den eigenen Roman unter die Bemerkenswertesten zählt, verzückt das. Tatort ist die KRIMI-COUCH und ermittelt hat die Bücher Dieter Paul Rudolph, den man der Gemeinde nun wirklich nicht vorstellen muss unter:

http://www.krimi-couch.de/krimis/dprs-krimilabor-2011-ein-fast-nur-deutsches-jahr.html

Rudolph, selbst Romancier und Mastermind von WATCHING THE DETECTIVES (siehe Links), würdigt an dieser Stelle auch die Wiederveröffentlichung der beiden epochalen Backwood-Thriller DELIVERANCE und OPEN SEASON, die in jede Basisbibliothek gehören.


Dass DIE LUCIFER CONNECTION mit der Darstellung von Realität wirklich Angst machen kann, wurde mir von der Weird-Fiction-Fraktion bestätigt. Im größten deutschen Print-Magazin zum Genre, VIRUS (mit dem schönen Ladenpreis 6,66 Euro) ist er eindrucksvoll besprochen und erreichte in der Wertung 9 von 10 Punkten. Dass ich damit sogar vor einigen Angelsachsen landete, ist mir höchster Ansporn. Außerdem mag ich es, in Magazinen erwähnt zu werden, die so dezente und geschmackvolle Cover ziert.Generell kann ich die Rezensionen in VIRUS jedem empfehlen: Max Link & Co. kennen ihre Genres genau und analysieren kenntnisreich und geschliffen. Also all das, was man im Main-stream-Feuilleton höchst selten geliefert bekommt. By the way: In diesem Heft wird auch der neue Jackj Ketchum-Film, THE WOMAN, mit drei Seiten (Interview mit Regisseur, Star und Produzent) abgehandelt.

Die anderen Rezensionen, für die ich mich auch im Namen von EVOLVER BOOKS bedanke, werden nach Ablauf einer gewissen Schamfrist in diesem Blog noch dargestellt und verlinkt.

http://www.evolver-books.at/buchshop.php



HINTERGRÜNDE ZU LUCIFER CONNECTION by Martin Compart
4. Dezember 2011, 3:13 nachmittags
Einsortiert unter: LUCIFER CONNECTION, ORGANISIERTE KRIMINALITÄT, Politik & Geschichte, Söldner | Tags: ,

Hintergründe zum Satanismus in Deutschland bietet diese kleine Dokumentation, die ich gerade erst entdeckt habe. Da ich öfters zu meinem Roman Anfragen zu meinen Recherchen und weitergehende Informationen erhalte, nutze ich den Blog um weiterhin Informationen weiter zu geben. Bis auf die Nachricht über die vorzeitige Entlassung von Dutroux´ Frau, findet keine Berichterstattung mehr Eingang in die deutsche Presse, obwohl Berlin als Drehscheibe für den Kinderhandel ausgemacht wurde.

Eine 30minütige Reprtage von Manuel Möglich über Satanismus in Deutschland.

Danach der erste Teil einer weiteren Reportage (nach meiner Erinnerung aus der ARD). In ihr auch mal wieder die so gerne verharmloste Wewelsburg.


Kontakt: http://de-de.facebook.com/manuel.moeglich#!/manuel.moeglich?sk=info

Nichts wurde wirklich aufgeklärt und verfolgt, wie Auszüge aus diesem alten Artikel aus der WELTvom 08.03.2004 zeigen:
„Seit Beginn des Prozesses gegen den Kinderschänder in der Ardennenstadt Arlon vor einer Woche warten die mehr als 1000 aus aller Welt angereisten Journalisten auf Belege für die Existenz eines weit verzweigten Netzwerkes von Pädophilen.
Dutroux’ Ankläger, Staatsanwalt Michel Bourlet, hat sie bereits. In der Ermittlungsakte 8257/01, die der WELT zugespielt wurde, sind die Verbindungen von Marc Dutroux in die internationale Kinderporno-Szene dokumentiert. Sie ist im Auftrag von Bourlet erstellt worden und liegt auch dem britischen New Scotland Yard sowie dem belgischen Justizministerium vor. Die Auswertung der Akte lässt nur folgende Schlussfolgerung zu: Dutroux hat zusammen mit einem Päderastenring gearbeitet, der in ganz Europa aktiv war. Zentrale des Rings ist die Rotlichtszene von Amsterdam, in der Dutroux laut mehrerer Zeugenaussagen gesehen wurde. Zusammen mit jenen Männern, die auch der Verschleppung von Berliner Jungen verdächtigt werden. Und nicht nur das. In der Ermittlungsakte werden Sexualmorde an mehreren Kindern erwähnt. Detailliert wird der Tod eines deutschen Jungen bei einer gefilmten Vergewaltigung nahe Amsterdam beschrieben. Das wäre der Beleg für die Existenz eines so genannten Snuff-Videos, also dem Töten vor laufender Kamera…

…eben dieser Robby van der P. ist die zentrale Figur im nach Berlin reichenden Netzwerk. So hatte er dieser Zeitung in Amsterdam versichert, mehrere Berliner Jungen in niederländischen Kinderbordellen gesehen zu haben. Er selbst sei häufig in der deutschen Hauptstadt gewesen, habe zusammen mit Bordellbesitzern Kinder nach Rotterdam und Amsterdam gelockt. Und er sei 1993 Zeuge der Verschleppung des damals zwölfjährigen Tempelhofer Jungen Manuel Schadwald in die Niederlande geworden.
Die Kontakte dieses Mannes und seiner Komplizen sind in der Ermittlungsakte von Bourlet detailliert beschrieben. Auch die Tatsache, dass Robby van der P. wegen Mordes in Italien in Haft sitzt. Er hatte 1998 wenige Tage nach dem Treffen mit den WELT-Reportern seinen Komplizen Gerrit Ulrich in der Toskana erschossen.
Im Prozess gegen ihn sagte sein Vater: “Wenn Robby sprechen würde, wäre der Fall Dutroux nichts dagegen.” Und er sagte, dass sein Sohn in einem Film zu sehen sei, auf dem ein Kind sterbe… Wir trafen den Vater des zu 15 Jahren verurteilten Mannes wenig später in Antwerpen. “Es gibt ein Snuff-Video, auf dem ein Berliner Junge stirbt. Ich habe es gesehen und meinen Sohn als Akteur darauf erkannt.

Und auch Robert Jan W. schildert Szenen dieses Films. In der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Neufchâteau heißt es, dass das Video in einem Bungalow nahe Amsterdam gedreht worden sei. Der damals 13-jährige Junge aus Deutschland habe sich zunächst geweigert, die perversen Lüste mehrerer Männer zu befriedigen. Er sei dann aber dazu gezwungen worden und dabei erstickt. Diese Aussage liegt auch der Staatsanwaltschaft im niederländischen Haarlem vor.

Über die Existenz von Snuff-Videos berichtete am 27. November 2000 auch der Autor Nick Davies in der britischen Zeitung “The Guardian”. Er schreibt, dass Pädophile mehrere Kinder umgebracht haben sollen. “Einem Jungen wurde einfach in den Kopf geschossen”, heißt es. Nick Davies war auch der Macher der Fernsehdokumentation, in der Edward über Snuff-Videos sprach.
Nick Davies besuchte uns 1998 in Berlin. Er recherchierte den Fall des verschwundenen Jungen Manuel Schadwald. In seiner Begleitung befand sich die Psychologin Gina Pardaens, die behauptete, im Besitz eines Snuff-Videos zu sein. Sie sei ebenfalls an dem Fall Schadwald interessiert. Bei der weiteren Zusammenarbeit trafen wir gemeinsam mit Gina Pardaens Robby van der P. in Amsterdam, kurz bevor er seinen Komplizen Ulrich erschossen hatte. Die Psychologin wurde immer mehr zu einer Expertin im Fall Schadwald. Die belgische Justiz wollte denn auch mehr von ihr wissen. Das Verschwinden und der Verbleib des Jungen standen im Mittelpunkt einer Vernehmung durch den damaligen belgischen Generalstaatsanwalt Serge Brammertz. Wenige Tage später kam Gina Pardaens bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Sie fuhr ungebremst gegen einen Brückenpfeiler. Die Ermittlungen wurden ergebnislos abgeschlossen. Sie hatte uns noch kurz zuvor erklärt, dass sie mit dem Tod bedroht werde. Die Frau, die auch für das belgische Fernsehen am Fall Dutroux arbeitete, war nicht die einzige, die in den vergangenen Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Mussten Gina Pardaens und Gerrit Ulrich sterben, weil sie die grausige Wahrheit kannten“

http://www.amazon.de/DIE-LUCIFER-CONNECTION-Gill-ebook/dp/B007HT1GFA/ref=sr_1_24?s=books&ie=UTF8&qid=1331115052&sr=1-24



Nachtrag zu Dutroux´”Lucifer Connection” by Martin Compart

Bereita 2004 berichtete Jörg Stolzenberge in einem Dossier (Der Fall Marc Dutroux:
Der Mittäter Bernhard Weinstein, gewisse Zeugenaussagen und die angeblich satanischen Hintergründe) der Aufklärungsgruppe Krokodil, die sich mit pädophilen Verbrechen befasst, vorsichtig :

„Es gibt Hinweise auf satanische Verbindungen des Dutroux-Mittäters Bernhard Weinstein. Dieser wird sich aber nicht mehr dazu äußern können, denn er wurde ebenfalls von Marc Dutroux „im Streit“ getötet. Auch andere „Indizien“ müssen unter diesem Hintergrund betrachtet werden.
Über den Wahrheitsgehalt der Informationen kann ich keine verbindliche Angaben machen, aber man sollte wissen, dass es sie gibt.

Es geht dem Verfasser in diesem Beitrag um drei Dinge: Aufzeigen und Hinterfragen von Thesen, anhand der mir zugänglichen Materialien, die auf Verbindungen zu satanisch relevanten „Elementen“ oder sektiererische Kreise deutet könnten und – letztlich – dieser Fall ist eine so menschenfeindliche Tragödie die in jedem, der sich damit beschäftigt, innere Emotionen auslöst, die zwischen Hass und Wut (auf die Täter, und ich meine ausnahmslos alle in dem Fall beteiligten Täter, auch wenn sie sich noch im Schatten des Rechtes befinden), Abscheu und Empörung (vor etwaig schlampig geführten Ermittlungen oder gar Begünstigungen), tiefer Betroffenheit und Mitgefühl (gegenüber den grausigen Qualen der toten- und überlebenden Opfer und deren Angehörigen, einschließlich für die unter
dubiosen Umständen verstorbenen Zeugen oder Selbsttötungen) und einer nebulösen Hoffnung und Zuversicht, dass diese Schandtaten letztlich aufgeklärt werden.
Dieser Fall muss allen als Warnung dienen und somit kann man nicht genug darüber berichten!
Ich möchte beim Aufzeigen und Hinterfragen der genannten Thesen mich dennoch weitgehend mit eigenen Kommentaren zurückhalten, denn mir liegt in erster Linie daran auf die Umstände hinzuweisen, nicht an einer abschließenden Beurteilung…

Bereits im August 1995 outete sich, die heute 19jährige Noemie, ein französisches Mädchen, dahingehend, dass sie Mitglied einer satanischen Sekte gewesen sei, dem Familienmitglieder angehörten. Sie schilderte ihre Erfahrungen, zusammen mit ihrem heute 18jährigen Bruder Pierre, auch im Fernsehsender SAT1 am 01.03.2004 in der Reportage 24-Stunden-Spezial…Beide haben sich einen Anwalt genommen, da ihre Aussagen, die sich auch, laut Noemie`s Schilderungen, mit Zusammentreffen der Verwandten von Noemie mit Marc Dutroux in Belgien beziehen, nicht aufgenommen wurden. Noemie ist der Überzeugung, dass wenn man ihre Schilderungen ernst genommen hätte, sie ebenfalls im Prozess gegen Marc Dutroux als Belastungszeugin hätte geführt werden müssen.
Der Anwalt: „Sie wollte darüber reden, dass sie aktiv an der Ermordung von kleinen Kindern teilgenommen hat. Beide haben an die höchsten Stellen der französischen Justiz geschrieben, dass es nicht sein kann, dass man ihnen nicht zuhört.“ (..)“

Der lesenswerte Text ist zu finden unter:

http://www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/DerFallMarcDutroux_1_neu.pdf
http://www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/DerFallMarcDutroux_2.pdf

DER SODOM KONTRAKT als eBook bei: http://www.amazon.de/DER-SODOM-KONTRAKT-ebook/dp/B006UJXY76/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1325936451&sr=8-6

“…Ganz in der Nähe, in einem Vorort von Charleroi, hat die okkulte Sekte “Abrasax” ihr Hauptquartier. Die Fahnder hofften, dort eine heiße Spur in das Innere eines pädophilen Zirkels gefunden zu haben. Und wieder schien Dutroux im Spiel: Im Holzhaus eines seiner Komplizen, Bernard Weinstein, entdeckte die Polizei einen Brief, der den Empfänger “an das Geschenk für die hohe Priesterin” erinnerte. Angefügt war eine Art Bestellschein für 17 Personen weiblichen Geschlechts zwischen 2 und 20 Jahren, die für anale, orale und vaginale Sexualpraktiken gebraucht würden. Unterzeichnet hatte das Schreiben der Satanspriester “Anubis”.
Ihre Publikationen ließen die Teufelsanbeter von Abrasax bis vor kurzem in einer Brüsseler Druckerei herstellen – die von einem vorbestraften Pädophilen geführt wurde. Doch als die Staatsanwaltschaft Neufchâteau am 21. Dezember die Büro- und Kulträume der Satanisten durchsuchen ließ, waren alle Räume sauber. Hoherpriester Anubis Moloch, mit bürgerlichem Namen Francis Desmedt, erklärte, es müsse sich um eine Verwechslung handeln. Später stellte sich heraus, daß vier Polizisten aus Charleroi Mitglieder dieser Satanskirche waren, einer amtierte sogar als Schatzmeister.”

aus: DER SPIEGEL 12/1997




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